14.09.2012 von Falk Madeja

Mao und seine Tomaten
Emile Roemer hat gesprochen. Der Große Steuermann der Sozialistischen Partei, den Tomaten-Maos, will nicht, dass die Wahlgewinner VVD und PvdA eine Regierung bilden. Das sei aus Sicht de Tomaten-Maos “sinnlos”. Er fordert eine Koalition aus SP, PvdA, CDA und D66. Der Tomaten-Führer ist sich offenbar nicht bewusst, dass die anderen nicht mit ihm ins Regierungs-Gewächshaus wollen.
04.09.2012 von Falk Madeja
Es scheint so, als ob jeder Fernseh-Auftritt Emile Roemer, Spitzenkandidat der Sozialistischen Partei, in den letzten Tagen neue Stimmen kostet. Laut der letzten Umfrage sind die konkurrierenden Sozialdemokraten unter dem Ex-Greenpeace-Mann Diederiek Samsom an den Tomaten-Maos vorbeigezogen. Samsom gewinnt TV-Auftritt fuer Auftritt Stimmen. Roemer verliert also und ist, anders als eine Weile gedacht, kein Kandidat mehr als Premier.
VVD 35, PvdA 30, SP 24, sagt Innovate. Wilders 18. Insgesamt sind 150 Sitze zu vergeben.
Sind es sein Provinz-Dialekt, das zunehmend hilflose Grinsen bei kritischen Fragen, seine Segelohren vielleicht? Schwer zu sagen. Er kommt im TV einfach schlecht rüber. Inhaltlich gesehen sagt er kaum verrückte Sachen. Weder will die post-maoistische Partei ihre Gegner einsperren, noch Hollands Kapitalisten enteignen. Höhere Steuern für die Kapitalisten, das ja, die mit der EU abgesprochene 3-Prozent-Schulden-Grenze nicht einhalten, das ja. Letzteres wollen die Sozialdemokraten aber auch nicht.
Jedenfalls scheinen GanzLinks (SP) und GanzRechts (Wilders) abzuschmieren… weiter lesen
02.09.2012 von Falk Madeja
Emile Roemer, Spitzenkandidat der Sozialistischen Partei, will keineswegs Vize-Premier werden, unter einem VVD-Premier. Der Tomaten-Mao will es ganz oder gar nicht, das Spitzenamt. Aber, obwohl er zeitweise seine Partei in Sachen Parlamentssitzen virtuell verdoppelte, scheint er mit jeder Talkshow den Vorteil wieder einzubüßen.
27.08.2012 von Falk Madeja

Tomaten-Mao mit Strohhalm
Sonntag Abend, Debatte der vier wichtigsten Spitzenkandidaten bei RTL 4. Wilders und Rutte greifen einander an. Genosse Tomaten-Mao, Emile Roemer von der SP, und Premier Mark Rutte von der VVD, trinken zwischendurch etwas. Nun finden manche Leute es witzig, dass Rutte seine Cola aus der Flasche und Tomaten-Mao einen Orangensaft mit Strohhalm trank.
26.08.2012 von Falk Madeja

Tomatenpartei
Jetzt geht der Wahlkampf richtig los. Bsw. gen Sozialistische Partei, die in den Umfragen vorn liegt. Die Tomaten-Maos bekommen jetzt den Wind von vorn. VNO-NCW-Vorsitzender Bernard Wientjes – Arbeitgeber-Vereinigung – nennt das Programm der SP grauenhaft bzw. katastrophal. Premier Mark Rutte spricht von einem sozialistischen Pyramidenspiel. SP-Chef Emile Roemer, der Tomaten-Mao, sicher nicht erfreut.
Und die Sozialisten schiessen zurück. Dennis de Jong, SP (Europa-Parlament), warnt bekannte niederländische Multis, dass man sie bei einer Machtübernahme schröpfen werde. Der Europa-Abgeordnete will bei Firmen wie Shell, Unilever und Philips die Steuerschraube anziehen.
Heute Abend bei RTL erste Elefantenrunde mit Rutte (VVD), Roemer (SP), Samson (PvdA) und Wilders (Ich-Partei).
21.08.2012 von Falk Madeja

Tomatensalat von der SP
Emile Roemer, Spitzenkandidat der postmaoistischen Tomaten-Partei und theoretisch den Umfragen zufolge der neue niederländische Ministerpräsident, dreht sich Sachen Staatshaushalt weiter im Tomatensalat-Kreis. Erst sagte er, dass er die in der EU vereinbarte Drei-Prozent-Schulden-Grenze nicht einhalten und und auch die dann fällige Strafe nicht bezahlen wolle. Dann nahm er das alles zurück. Gestern aber nahm er sie Zurücknahme zurück. Außerdem findet er, dass Fußballer zu viel Geld verdienen.
20.08.2012 von Falk Madeja
Für Emilie Roemer, Chef der Postmaoisten der Niederlande, hat die Kritik an seinen Budget-Plänen satt und nennt das alles eine “Schlammschlacht”. Das erklärte er am Wochenende vor 2500 Anhängern in Arnheim bei dem offiziellen Start des Wahlkampfes. Er war von so ungefähr der gesamten politischen Konkurrenz kritisiert worden, weil er angekündigt hatte, weder die innerhalb der EU vereinbarte 3-Prozent-Schulden-Regel einhalten noch eine dann fällige Strafe bezahlen zu wollen. Falls er denn Premier werden würde. Seine Anti-EU-Tomate zerplatzte an der Wand.
In den Umfragen steht die Sozialistische Partei auch nach diesem Wochenende vorn. Weshalb Roemer von einer “historischen Situation” sprach. Immerhin könnte die Partei, die sich in ihren Anfangsjahren auf den Ideen des Massenmoerders Mao stützte, zum ersten Mal regieren oder mitregieren. Falls es noch Parteien gibt, die mit der SP koalieren wollen…
18.08.2012 von Falk Madeja
Rein aus dem Tomatensalat, raus aus dem Tomatensalat, wieder rein in den Tomatensalat! Aus Hollands Tomatenpartei soll mal einer schlau werden. Hatte Holzschuh-Mao Emile Roemer gestern noch kühn angekündigt, dass er als Premier die innerhalb der EU vereinbarten Budgetgrenzen nicht einhalten und auch keine Strafzahlungen bezahlen werde, ruderte er nach heftiger Kritik am gleichen Abend wieder zurück aus dem Tomatensalat. Immerhin hatten ihn alle Parteien, mit denen seine Sozialistische Partei koalieren und den Großen Vorsitzenden an die Macht helfen könnten, heftig kritisiert.
Doch am Samstag folgt die Tomatenrolle rückwärts. Renske Leijten, Nummer 2 hinter Roemer, sagte, der habe gar nichts in Sachen EU, Budget, Strafe etc. zurückgenommen. Dann wissen wir jetzt also was Tomatensache ist.
14.08.2012 von Falk Madeja

Tomaten an die Regierung
Können die Holzschuh-Maoisten tatsächlich in den Niederlanden die Macht übernehmen? Die Partei des Großen Steuermannes Emile Roemer liegt jedenfalls in de Umfragen weit vorn. Die Wahlen finden am 12. September statt. In den niederländischen Medien werden über die Sozialistische Partei (SP) mit ihrem Tomaten-Logo noch Witze gemacht – solange es noch geht.
Sollte die SP die Wahl gewinnen, werden alle Niederländer ihr Gehalt erst in die Parteikasse der SP überweisen lassen müssen – und dann teilt die Partei irgendetwas zu. So wie die Holzschuh-Maoisten es heute mit ihren ergebenen Abgeordneten händeln.
Karikatur: Trouw
04.08.2012 von Falk Madeja
Es hat eine Weile gedauert. Aber jetzt greifen die Sozialdemokraten (PvdA) die Sozialisten (SP) an! Kaum zu glauben, aber wahr. PvdA-Vorsitzender Hans Spekman erklärt doch glatt, dass SP-Führer Emile Roemer “ein Risiko” sei, und zwar im Algemeen Dagblad.
Hintergrund: die PvdA steht in den Umfragen bei 16 bis 23 Sitzen (von 150 zu vergebenen), die SP meist mehr als 30! Spektakulär. Anfang der 90er stand die auf der Ideologie von Mao aufgebaute Kader-Partei bei Null! Jetzt könnte sie den Premier stellen. Als erste post-maoistische Partei in Europa!
Das Interview ist zwei Seiten lang. Um es kurz zu machen: Spekman gelingt es nicht, Argumente aufzubauen. Nur eines hat er, und da hat er auch Recht. Die SP ist dagegen, dass das Renteneinstiegsalter von 65 auf 67 steigt. Das ist aber nicht zu ein großer Stimmenbringer, weil das Jahre dauern wird.
Die PvdA versucht also verzweifelt, um Stimmen von der SP… weiter lesen