08.12.2011 von Falk Madeja
Tanja Nijmeijer, in Kolumbien aktive Terroristin aus den Niederlanden, hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet. Immer wieder mal tauchen Spekulationen auf, sie bei Kampfhandlungen der FARC, für die sie inzwischen eine Art Aushängeschild geworden ist, ums Leben gekommen. Gestern Abend aber zeigte das niederländische Fernsehen ein Interview mit ihr, das im November aufgenommen worden ist.
Die heute 33jährige Terroristin aus ursprünglich Oldenzaal ging 1998 nach Kolumbien und schloß sich später der Kidnapper- und Drogenbande der FARC an. Ihre Eltern hatten sie öffentlich gebeten, in die Niederlande zurückzukehren, aber sie will nicht. Sie hat in ihrer Muttersprache inzwischen einen ziemlichen Akzent. In dem Video erzählt sie, wie ihre Gruppe bombadiert wurde “2o oder 25 Bomben”). Sowohl in Kolumbien als auch in den USA ist sie angeklagt, in den USA wegen der Beteiligung an Mord und Entführung. Es scheint fraglich, ob sie bsw. überhaupt in die Niederlande zurückkehren könnte…
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14.09.2011 von Falk Madeja

- Radikaler Iman im Knast von Tilburg
Hassan B., ein 44jähriger Extrem-Islamist der im Juli im spanischen Madrid verhaftet worden ist, hatte sich eine Weile im Gefängnis im niederländischen Tilburg als Iman betätigt.
Das Justizministerium in Den Haag bestätigte jetzt entsprechende Aussagen von Mitarbeitern des Gefängnisses, berichtet u.a. De Telegraaf. Er hatte als Teilzeitkraft für den Dienst Geestelijke Verzorging gearbeitet.
Er wurde am 20. Juli auf Ersuchen der marokkanischen Autoritäten verhaftet. Er wurde dort 1985 im Zusammenhagng mit dem Mord an politischen Gegnern zum Tode verurteilt.
12.09.2011 von Falk Madeja
Im niederländischen Veldhoven hat ein Vater sein einjähriges Kind erhängt und dann das Foto per Handy an die Mutter verschickt. Diese versuchte in ihrer Verzweiflung noch das Kind zu reanimieren, lief in eine nahe gelegene Einkaufspassage. Der Koch eines dort befindlichen Grand-Cafes versuchte noch dabei zu helfen, aber das Kind war nicht mehr zu retten.
Der mutmaßliche Mörder hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Wahrscheinlich hat er Selbstmord verübt, schreibt das Algemeen Dagblad.
29.07.2011 von Falk Madeja
Geert Wilders steht in seinem eigenen Land wegen des Massenmords von Oslo weiter unter Feuer. Heute erklärte der Anwalt Gerard Spong im Radio, dass Wilders “norwegisches Blut an seinen Lippen” habe. Wilders habe den Täter Anders Breivik “inspiriert” und trage deshalb die “volle Verantwortung”. Wilders reagierte inzwischen. Spong habe wohl eine “Wilders-Phobie”. Er könne ihn nicht ernst nehmen.
52 Prozent aller vom Meinungsforscher Maurice de Hond befragten Niederländer finden, er könne in Sachen Islam weiter so machen. 44 Prozent sind anderer Meinung. Wilders twitterte promt, dass er seinen Ton gegenüber dem “schrecklichen Islaqm” niemals mässigen werde.
28.07.2011 von Falk Madeja
Am Montag steht in Breda, Brabant, eine Frau aus Tilburg vor dem Richter, weil sie für 500 Euro den Freund ihrer Mutter ermorden lassen wollte. Die 20jährige hatte Pech. Der Mann, den sie via MSN dazu beauftragte, ging einfach zur Polizei. Jetzt sitzt sie schon seit April im Gefängnis, bekam dort sogar ein Kind. Und ihr Anwalt sagt, es sei alles nur ein Spass gewesen. Selten so gelacht.
26.07.2011 von Falk Madeja

Brabants Dagblad läßt Tilburg über Oslo jubeln
Zunächst einmal das. Mit Olso und Tilburg verbindet mich etwas, und wer kann das schon von sich sagen. Mit Zeitungen auch und schon sind wir beim Thema. Am 6. Mai 2002 nämlich war ich mitten in Dänemark auf dem Weg zur Fähre nach Göteborg, die ganze Zeit piepte mein Handy. Pim Fortuyn war nämlich ermordet worden und wir teilten uns das alles mit. Am nächsten Morgen, als ich in Göteborg den Zug nach Oslo bestieg, sah ich im Bahnhofskiosk eine unfaßbare Zahl von Titelseiten aus aller Herren Länder, auf den Pim Fortuyn in seinem Blut lag. Die Bilder waren ethisch hart an der Grenze, oder eigentlich schon drüber hinweg.
Jetzt also der Wahnsinn von Oslo. Eine Zeitung in den Niederlanden hat diese ethische Grenze auch gestriffen. Das… weiter lesen
06.07.2011 von Falk Madeja

Fortuyn-Mörder kommt bald frei
Ich finde persönlich, dass niemand getötet werden soll. Das ist klipp und klar. Nun gibt es in den Niederlanden eine merkwürdige Diskussion. Was passiert mit Volkert van der Graaf, Mörder des Politikers Pim Fortuyn, wenn er freigelassen wird? Angeblich könnte er von irgendjemanden getötet werden, Rache und so. Irgendwann soll er freikommen, sogar bald..
Die Frage war, ob er dann in einem Personenschutzprogramm zurecht kommen solle, wie etwa heute Geert Wilders. Kostet ein paar Millionen im Jahr, und, ja, so war es, Pim Fortuyn, sein Opfer, wurde damals nicht beschützt. Es gibt nun eine Umfrage des TV-Senders WNL mit dem Ergebnis, dass zwei Drittel aller Niederländer glauben, dass er in Gefahr sei und dass er trotzdem keinen Personenschutz bekommen solle.
04.05.2011 von Falk Madeja
Nein, diese Brabander. Auch außerhalb der Karnevalszeit, dem Stadion vom Fußballklub Willem II oder einer gewissen Hochschule immer wieder mal komisch. Jetzt haben zwei Männer aus Kaatsheuvel und Waalwijk probiert, in Tilburg bei der Polizei eine Anzeige wegen des Mordes auf Osama Bin Laden zu erstatten.
Die beiden heißen Ruud Snoeren (30) und Terry Flohr (29). Die Namen müssen wir uns vielleicht merken. Im Polizeibüro Ringbaan Zuid hat man ihnen zugehört, die Anzeige aber nicht angenommen. Ob sie vielleicht zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag gehen könnten? Man könne wegen der Anzeige keine Polizeikapazitäten frei machen, schreibt das Brabants Dagblad. Wie auch. Soll die Polizei in Tilburg jetzt etwa die US-Armee verhaften? Jetzt wollen die zwei dem Gerichtshof in Den Haag vielleicht eine E-Mail schicken.
03.05.2011 von Falk Madeja

Terror-Tanja grinst nur
Wenn wir schon mal bei Niederländerinnen sind, die Kinder töten… Da haben wir noch unsere Lächel-Terroristin, Tanja Nijmeijer. Sie arbeitet für die Terror-Organisation FARC in Kolumbien. Und dann muss sie auch schon mal jemanden ermorden, das ist Core Business für die FARC-Leute. Zum Beispiel ein Kind. Jorge Enrique Botero, ein Journalist, interviewte die niederländische Terror-Dame.
Am 7. April 2003 ermordete sie mittels eines Bombenanschlages das Kind eines Geschäftsmannes, weil der sich nicht erpressen lassen wollte. Für sie soll der Tod des Kindes “Revolutionssteuer” sein. Wahrscheinlich hat sie sich mit dem Geständnis – besser gesagt mit der Tat – sämtlicher Amnestie-Chancen beraubt.
03.05.2011 von Falk Madeja
Im niederländisch-friesischen Leeuwarden ist die 26jährige Sietske H. zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie vier Kinder zur Welt brachte und sie dann erstickte. Es ging um drei Mädchen und einen Jungen. Dreimal wurde sie wegen Mord verurteilt, einmal wegen Totschlag. Sie weigerte sich, einer psychiatrischen Untersuchung zur Verfügung zu stehen. Deshalb bekam sie die Maximum-Strafe. Sie hatte die Baby-Leichen in Koffern aufbewahrt. Ihre direkte Umgebung, Familie, will nicht mitbekommen haben, dass sie schwanger war. Letztendlich zeigte ihr Arbeitgeber sie an.