Es gibt Kriminalfälle, da fehlen einem wirklich die Worte. Im niederländischen Leeuwarden ist ein 25jähriger zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurden, nachdem er eine 24jährige Frau erschlagen hatte – danach vergriff er sich noch an ihr. Er ist nicht kooperativ, wenn es um eine mögliche Behandlung geht.
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Während ich in der friedlichen Sonne in Amsterdam das Hockeyspiel meiner Tochter anschaue, ermordet also in Alphen aan den Rijn in einem Einkaufszentrum sechs Menschen. Oder mehr! Erst Japan, dann Rostock mit dem Autobahn-Drama und nun Alphen aan den Rijn. Das ist vielleicht eine halbe Stunde von dem Hockeyfeld weg.
Die niederländische Regierungspartei VVD will, dass der deutsche RAF-Mann Knut Folkerts doch noch seine 1977 in den Niederlanden ausgesprochene Gefängnisstrafe von 20 Jahren absitzen muss. Am Donnerstag hatte ein Gericht in Hamburg beschlossen, dass Folkerts nicht mehr ins Gefängnis muss. Die VVD-Abgeordnete Hennis-Plasschaert will Justizminister Ivo Opstelten bei den deutschen Kollegen darauf andringt, dass diese in Berufung gehen. Folkerts hatte damals einen niederländischen Polizisten erschossen und einen schwer verwundet. Folkerts bekam in Deutschland lebenslang – kam aber vor elf Jahren frei. Am Dienstag soll im Haager Parlament darüber diskutiert werden.
Quelle: De Telegraaf
Jetzt wird der Fall der im Iran von den “Autoritäten” ermordeten Niederländerin Zarha Bahrami immer mysteriöser. Ist sie am Ende gar statt durch den Strang während der Folter gestorben? Das halten verschiedene iranische Oppositionelle – bsw. Iranian Progressive Youth - für wahrscheinlich.
Offensichtlich hätte sie gegen ihre Verurteilung noch in Berufung gehen, schreibt De Telegraaf. Der niederländische Außenminister Uri Rosenthal hatte behauptet, dass die iranischen Behörden ihn “getäuscht” hätten. Dann aber war sie auf einmal tot, ohne das Rosenthal noch einmal mit dem iranischen Außenminister hatte sprechen können.
Inzwischen wurde bekannt, dass das Opfer auch in den Niederlanden wegen eines Drogendeliktes verurteilt worden ist, und zwar im Jahr 2003.
UPDATE: Inzwischen fordert der Europa-Abgeordnete Barry Madlener von der Anti-Islam-Partei PVV von der Europäischen Union, dass sie die Berichte über den möglichen Foltertod von Zahra Bahrami untersucht.
In den Niederlanden gab es im vergangenen Jahr 170 Morde, ob dieser hier schon dazu gehört wissen wir rein rechentechnisch nicht. Jedenfalls dürfte dieser Mord zu den eher ungewöhnlichen gehören. In der Provinz Zeeland soll eine 54jährige Frau ihren Mann mit Haarwuchsmittel ermordet haben.
Seit Oktober sitzt die Verdächtige in Untersuchungshaft, erst jetzt kam die Polizei der mutmaßlichen Ursache auf den Grund. Nämlich auf den Grund einer Liquer-Flasche und eines Glases – die Frau soll ihrem Mann das Haarwuchsmittel heimlich da hineingekippt haben. Und offensichtlich kann man davon sterben.
Dabei er diesen erst vor kurzem kennen gelernt. Nachdem er Streit mit seiner Freundin hatte, zog er kurzentschlossen bei seinem biologischen Vater ein. Dann gab es Streit, das Thema war Kokain, welche sie beide genommen hatten. Der Sohn stach dann in einem Rausch, verursacht aus Drogen, Alkohol und Medikamenten wie ein Wilder auf seinen Vater ein und tötete ihn.
Wo sind sie geblieben? In den 80ern und 90ern wurden 60 Frauen in Amsterdam, Rotterdam und Groningen ermordet – allesamt waren sie Prostituierte. Doch die Mörder wurden nie gefunden. So weiss auch niemand, ob es da nicht vielleicht auch Serienmörder darunter gab.
Doch nun sollen die Fälle noch einmal aufgerollt werden, es wird eine nicht genannte Summe an Subventionen dafür ausgegeben. Ein spezielles Team der Polizei Rotterdam-Rijnmond soll die Untersuchungen leiten. Es ist das erste Mal in der niederländischen Kriminalgeschichte, dass die Polizei derlei Fälle im ganzen Land systhemathisch anpackt, schreibt das Algemeen Dagblad.

18 Jahre für Sander V.
Er hatte das Opfer mit irgendeiner Geschichte rund um seine Katze in sein Haus gelockt und dann missbraucht und ermordet. Als sein Stadtviertel in Dordrecht von den Kollegen auf der Suche nach Milly durchsucht wurde, verhöhnte er die Kollegen mit “Tips”. Am Ende stellte er sich doch, nachdem er die Tat einer Freundin gestanden hatte und die darauf andrang.
Jetzt bekam er sein Urteil zu hören – und sein Anwalt ist sauer. Sein Klient muss 18 Jahre ins Gefängnis und sich der TBS-Behandlung unterziehen. Sein Anwalt Willem Jan Ausma findet, die Strafe sei zu hoch und er will in Berufung. Andere… weiter lesen
Gute Nachrichten zum Jahreswechsel! In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam gab es mit 16 nur noch halb so viele Morde wie ein Jahr davor, hat die Zeitschrift Elsevier ermittelt. Ebenso in Rotterdam: von 20 auf 14. In Den Haag blieb die Zahl bei sieben und dann haben wir noch Utrecht: kein einziger Mord im Jahr 2010! Im ganzen Land ging die Mordzahl von 178 auf 170 zurück.

Prozess gegen Sietske begonnen
Am Dienstag beginnt in Leeuwarden, Provinz Friesland, der Prozess gegen eine 26jährige Frau namens Sietske H., die vier ihrer eigenen Kinder ermordet hat. Es handelt sich um drei Mädchen und ein Junge, die sie in der Periode zwischen Juni 2003 bis Juni 2009 ums Leben brachte. Drei der Kinder erwürgte sie mit ihren Händen, eines erstickte sie mit einem Kissen.
Die Kinder hatten keinen Namen bekommen, weshalb die Justiz sie mit S 2010-258 bis S 2010-261 bezeichnet. Die Leichen versteckte sie dann in dem Haus in Nij Beets, in dem sie mit ihren Eltern wohnte. Die haben ausgesagt, sie hätten von der Schwangerschaften nichts mitbekommen. Die Angeklagte arbeitete als Zahnarztschwester. Dennoch bekam jemand aus der Umgebung etwas von den Schwangerschaften mit und informierte die Polizei. Erst erzählte die Verdächtige etwas… weiter lesen