22.02.2010 von Christine Steinhäuser
Schlechte Nachrichten für Biertouristen in Amsterdam: wer in der Grachtenmetropole ein echtes Heineken zischen will, der sollte es sich um keinen Preis zapfen lassen, sondern sich schön an die Flasche hängen. In den Kneipen der Hauptstadt wird nämlich im großen Stil beschissen, berichtet das Gratis-Blatt Spits. Klammheimlich werden hauptsächlich die Fässer der Marke Heineken mit billigem, laschen No-Name-Bier ausgetauscht. „Das schmeckt eh keiner raus“, so die laxe Begründung der Barkeeper.
Damit könnten sie Recht haben – ich persönlich habe noch keinen Niederländer getroffen, der Heineken Bier nicht sowieso für veredeltes Abwaschwasser hält und lieber zu Grolsch oder Dommelsch greift. Um der Gerechtigkeit genüge zu tun, machten die Radiomacher von BNN Today/ Radio 1 diese Woche trotzdem die Probe aufs Exempel und zogen mit Spezialistin Fiona de Lange vom bier.blog.nl durch die Kneipen auf der Ausgehmeile Leidseplein – und tatsächlich: statt dem bitteren Nachgeschmack der Heineken-Gerste… weiter lesen
30.11.2009 von Falk Madeja
Möglicherweise hat Louis van Gaal, der strenge Übungsleiter des FC Bayern München, seinen Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Immerhin wurden in wenigen Tagen Maccabi Haifa und Hannover 96 heldenhaft niedergerungen. Seine Landsleute, so lese ich amüsiert in einem Artikel in der Wochenausgabe von “De Volkskrant”, machen sich über Louis van Gaal jedoch Sorgen. Der, so der Artikel, sei “Deutscher als die Deutschen” – zu Deutsch wohlgemerkt.
Interessanter Artikel für mich, auch weil ich rund um meine Zeit (1990 – 1992) bei der Deutschen Journalistenschule in München für diverse Zeitungs-Redaktionen über den FC Bayern schrieb und dann Mitte der 90er das Vergnügen hatte, den Aufstieg von Louis van Gaal als Trainer von Ajax Amsterdam mitzumachen. Inkl. solcher Interview-Geschichten, bei denen wir (damaliger Ajax-Pressechef D.E.… weiter lesen
04.08.2009 von Falk Madeja
Ein 58jähriger Niederländer ist in Kolumbien auf tragische Weise verstorben – er hatte sich im Internet in eine Frau aus Kolumbien verliebt, die er dann zu heiraten trachtete. Also fuhr er eben nach Südamerika.
Im Dezember 2008 (!) bezog er in einem Ort namens El Plato ein Hotel. Jeden Tag besuchte er ein bestimmtes Cafe, rauchte ein paar Zigaretten und trank ein paar Bier. Er nahm keine Nahrung zu sich und soll schweigsam gewesen sein, lesen wir in De Telegraaf. Er soll auf die betreffene Dame gewartet haben, aber sie kam nicht. Ob es sie überhaupt gab? Am Ende starb er jedenfalls an Magen- und Darmproblemen.
16.07.2009 von Falk Madeja
04.03.2009 von Falk Madeja
Es gab Zeiten, da galten die Niederländer als die größten und schlankesten Menschen der Welt – das ist das Resultat jener Zeit, in der sie als Kinder mit dem Fahrrad zur Schule fuhren, waren es auch 20 Kilometer und so. Inzwischen kutschieren die meisten meiner Freunde ihre Kinder mit dem Auto zu den Bildungseinrichtungen des Landes, und danach zum Hockey undsoweiter.
Die Folge: auch die Niederländer scheinen sich weniger und weniger zu bewegen, und das beschert dem Land nun ein 135-Schwimmbäder-Problem. Genau genommen geht es um insgesamt 70 Millionen Kilogramm Übergewicht – und wenn man das irgendwie aus den Körpern dieses Nordsee-Volkes lösen könnte, dann könnte man eben diese 135 Schwimmbäder füllen. Wer auf die Idee kam, das so umzurechnen? Nun, es handelt sich um das “Nederlands Instituut voor Sport en Bewegen (NISB)”, das braucht man wohl nicht übersetzen.
Natürlich wollen die Leute dort auch… weiter lesen
05.06.2008 von Falk Madeja
Ja, sie sehen lustig aus, all die Fans der niederländischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft mit ihren orange Perücken. Aber haltet besser mal Abstand, nicht nur aus anderen begreiflichen Gründen.
Denn ein Drittel der Perücken sind brand- und somit ja irgendwie auch lebensgefährlich! Das haben die niederländischen Behörden noch vielleicht gerade rechtzeitig vor der EM festgestellt. Eine Zigarette im Orange-Haar und du bist erledigt. Das Zeug ist auch voller Schwermetalle, Kadmium und so’n Zeug.