Als drittes europäisches Land nach Frankreich und Belgien verbietet die Niederlande die Burka. Innenmisterin Liesbeth Spies nannte das einen Akt von “unvorstellbarer Wichtigkeit”. Welche Strafen es gibt, wenn jemand doch eine Burka trägt, ist unklar. In Frankreich riskiert eine Burka-Frau 150 Strafe, und ein Mann, der seine Frau zur Burka zwingt bis zu 30.000 Euro und zwei Jahre Gefängnis. In den Niederlanden sollen nach Schätzungen um die 150 Frauen gezwungen oder freiwillig die Burka tragen.
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Die Regierung in Den Haag will das Leugnen von Völkermord nicht verbieten - interessant in einer Zeit, wo in Frankreich verboten wurde abzustreiten, dass es in der Türkei einen Genozid an den Armeniern gab. Wie De Telegraaf schreibt, findet die Regierung die Meinungsfreiheit wichtiger als eine Strafe für die Holocaust-Lüge.
Joël Voordewind von der Christenunion (kleine christliche Partei) hatte einen Gesetzes-Vorschlag eingebracht, wonach das Leugnen von Völkermord künftig mit einem Jahr Gefängnis oder maximal 7600 Euro bestraft werden könne. Sein Motiv war die wachsende Zahl antisemitischer Sprüche im Internet. Premier Mark Rutte war von Anfang an gegen Strafen für derlei Äußerungen, die PVV von Geert Wilders wollte die Täter lieber zum Psychiater schicken.
Übrigens können die Völkermord-Lügner nach anderen Paragraphen bestraft werden, bsw. wg. sogenannter “Gruppen-Beleidigung”.

Linienrichter bespuckt Spieler
Neuerlich ein erschütternder Zwischenfall im niederländischen Fußball. Erst prügeln sich bei Ajax Amsterdam gegen AZ Alkmaar ein durchgeknallter Fan und ein heißblütiger Torwart - nun bespuckt in der Ersten Division (der 2. Liga) ein Linienrichter einen Spieler! Es geschah beim Spiel FC Zwolle gegen FC Almere City (3:2).
Dennis Hollart von FC Almere wollte gerade einen Einwurf nehmen, als der Linienrichter ihm ganz einfach mal bespuckte. “Das ist doch unmenschlich”, sagte der wütende Hollart dem TV-Sender RTL 7. Er wolle juristische Schritte unternehmen. “Dieser Mann darf nie mehr pfeifen.” Das Problem: Schiedsrichter Dennis Higler hat nichts gesehen und der Linienrichter bestreitet den Vorwurf. Hofffentlich können die Fernsehbilder klären, was wirklich los war.

Mauro darf bleiben
Nun also doch: der aus Angola stammende Flüchtling Mauro darf in den Niederlandenbleiben – ganz gewiss sehr zum Ärger des Ajnti-Einwanderungs-Politikers Geert Wilders! Der 18jährige bekam von Einwanderungsminister Gerd Leers ein Studenten-Visum, erst einmal bis zum 1. September 2012. Er absolviert gerade in der Provinz Limburg eine ICT-Ausbildung, bis zum Ende der Ausbildung darf er sicher bleiben. Wilders hatte ihn koste was es solle nach Afrika abschieben wollen, obwohl Mauro kaum portugiesisch spricht und als integriert gilt.
Die Partei GrünLinks hat inzwischen eine Unterschrift-Aktion begonnen, um weitere 1000 bis 2000 Mauro-Fälle – also in den Niederlanden verwurzelte minderjährige Asylbewerber – endlich zu lösen. In nur zwei Tagen unterschrieben 50.000 Leute.

Anti-Homo-Beamte siegen
Die Liebhaber der niederländischen Sprache haben sich entschieden! Das Wort “Weigerambtenaar” wurde zum Wort des Jahres gewählt. Und zwar von der Genootschap Onze Taal (Gesellschaft Unsere Sprache).
Das Wort setzt sich aus den Begriffen “Weiger” (Verweigerung) und Ambtenaar (Beamter) zusammen. Es handelt sich im Grunde um Beamte, die ihre Arbeit nicht ausführen wollen, genauer gesagt um als Standesbeamte arbeitende Christen-Fundis, die Homosexuelle nicht verheiraten wollen. Obwohl sie es vom Gesetz her müssten, weigern sie sich einfach.
Wie soll man das Wort übersetzen? Auf Uitmuntend.de habe ich noch keine Übersetzung gefunden. Ich denke da an “Anti-Homo-Beamte”, oder “Homo-Ehe-Blockade-Beamte”, oder “Homo-Verweigerungs-Beamte”. Hat jemand noch einen anderen Vorschlag?
Hier die Liste der zehn Wörter, die am meisten genannt wurden:
- 1. Weigerambtenaar (24%)
- 2. Arabische lente (21%) – Arabischer Frühling
- 3.
Um es kurz zu machen. So ein Spiel zwischen Deutschland und den Niederlanden haben wir noch nicht gesehen. Ich hatte vorher auf ein 5:5 gehofft, und mein Amsterdamer Kind und ich hatten das per SMS so zusammen erhofft.
Nun Euphorie und so. Nun Trauer und so. Aber bei der EM kann das ja alles wieder ganz anders aussehen. Aber es war einfach schöner guter Fußball-Abend. Darüber bin ich froh.
Drastische Veränderung in der niederländischen Coffeeshop-Politik: ab dem 1. Januar 2012 dürfen u.a. Deutsche nicht mehr in die “Weiche-Drogen-Lokale”. Es sei denn, vermute ich, wenn sie in den Niederlanden wohnen. Coffeeshops sind ab Beginn kommenden Jahres “geschlossene Klubs”, die maximal 2000 Mitglieder aus der eigenen Gemeinde haben dürfen. Die Coffeeshop-Betreiber müssen “kontrollierbare Mitgliederlisten” haben, erklärte Justiz- und Sicherheitsminister Ivo Opstelten. Erstmal wird das so in einigen Provinzen sein, später wahrscheinlich im ganzen Land.
Soll Jorge Zorreguieta, Vater der niederländischen Prinzessin Maxima, zur Inthronisierung von Willem-Alexander kommen oder nicht? Die Frage steht weiter im Raum. Immerhin klebt an seinen Händen Blut. Er war Landwirtschaftsminister in der Videla-Diktatur, die ihre politischen Gegner folterte und ermordete. Bislang hat der Mann kein einziges Wort der Bedauerung geäußert, er scheint also noch immer hinter den Untaten seiner Regierung zu stehen.
Michel Baud, Lateinamerika-Experte der Uni Amsterdam, sagt nun, dass der Mann zu Hause bleiben soll. Maximas Vater habe sich nie von dem Videla-Regime distanziert, und wolle das anscheinend auch gar nicht. Der 83jährige brauche kein “Mea Culpa” auszusprechen, aber er müsse auf die Gefühle der Niederländer eingehen – oder eben zu Hause bleiben, wenn Willem-Alexander König und Maxima Königin werden (ob sie letzteren Titel bekommt ist noch unklar, die Ehemänner von Beatrix, Juliana und Wilhelmina trugen den Titel Prinz).
Premier Mark Rutte eiert in dieser Frage herum, während… weiter lesen
Sie ist 71 Jahre alt – und muss nun für zehn Jahre ins Gefängnis! Den Namen “Drogen-Oma” muss sie auch noch mit sich herum schleppen. Martina van E. bekam im belgischen Antwerpen für die Einfuhr von 400 Kilogramm Kokain eine drastische Strafe aufgebrummt. Grund: das Gericht sah die Niederländerin als Chefin einer kriminellen Organisation an. Sechs weitere Verurteilte bekamen ebenfalls harte Strafen.
Martina van E. und ihr 48jähriger Freund Julius W. hatten im November 2009 die Kolumbianer Emigdio (40) und Norman H.V. (51) kennen gelernt. Martina und Julius beaufsichtigten eine Truppe von Handlangern, die im Hafen von Antwerpen Drogen aus südamerikanischen Containern holten. Die Polizei kam dahinter und am 2. Juni 2010 wurde die Bande mit 280 Kilo Kokain erwischt. Dann wurden Beweise für noch mehr zurückliegende Drogen-Transport gefunden. Der Anwalt von Martina E. sagte, seine Mandantin sei zwar dabei aber nicht die Chefin gewesen.… weiter lesen

Niederländische Frau ist eine Wasserbombe
Wie bitter kann dieser Vergleich sein? Nun, wohl überhaupt nicht bitter, aber seltsam schon. Eine niederländische Frau vergleicht niederländische Frauen mit Tomaten! Sie heisst Santje Kramer und schreibt: “De Nederlandse vrouw is als een Hollandse tomaat: ze ziet er aantrekkelijk uit, ze is lang houdbaar, maar ze smaakt en ruikt nergens naar.” Übersetzt in Langform: “Die niederländische Frau ist wie eine holländische Tomate: sie sieht attraktiv aus, hält sich lange so, aber sie schmeckt und riecht nach Garnichts.” Oder, wie wir Deutschen demzufolge sagen könnten: die niederländische Tomate bzw. Frau ist eine Wasserbombe.
Hmh.
Erstmal die Argumente von Frau Kramer bzw. die von Leuten aus dem Ausland, die sie interviewt hat. Sie behauptet, dass die niederländische Frau eine “plumpe Bäuerin” sei, aber ein schönes Gesicht habe. Dicke Lagen Make-Up möge sie nicht und statt Lingerie bevorzuge… weiter lesen