05.04.2011 von Falk Madeja

Rotterdam bekommt Denkmal
Rotterdam – diese Stadt wurde am 14. Mai 1940 schwer gebeutelt. Deutsche Truppen bombadierten die Stadt, 800 Tote, 80.000 Obdachlose. Ich habe nie verstanden, warum so einige Leute von der “sauberen Wehrmacht” reden, die Wehrmacht war wie alles von Hitler & Co ein Haufen von Verbrechern.
Rotterdam hat nun einen guten Plan. Die sogenannte “Brandgrenze”, Stadtzentrum, wird Denkmal. 28 Häuser plus der jüdische Friedhof, berichtet das Algemeen Dagblad.
06.03.2011 von Falk Madeja

Ajax-Idioten mit T-Shirts
Sie haben ja so viel Humor – denken sie. Fans von Ajax Amsterdam haben sich neuerliche eine durch und durch geschmacklose Aktion Richtung ihres Erzrivalen Feyenoord Rotterdam ausgedacht. In der Hafenstadt findet nämlich traditioneller Weise das Pokalfinale statt, in dem am 8. Mai Ajax Amsterdam gegen den FC Twente spielt.
Auf der Website www.afca.nl kann ein T-Shirt bestellt werden, auf dem ein “Witz” über das Bombardement der deutschen Wehrmacht auf Rotterdam angespielt wird. Darauf der Text “‘Aboutaleb, de Joden komen eraan”. Ahmed Aboutaleb ist der Bürgermeister Rotterdams, Juden nennen sich die Ajax-Fans selbst (obwohl es nur wenige jüdische Ajax-Fans gibt).
Am 14. Mai 1940 bombadierte die deutsche Luftwaffen Rotterdam. Die schreckliche Bilanz: 800 Tote, 24.000 vernichtete Wohnungen und 80.000 Rotterdammer obdachlos. Was daran witzig sein soll – man weiss es nicht.
Solche Aktionen können aber Folgen haben. Ich habe mal in Rotterdam so ein Pokalfinale… weiter lesen
13.02.2011 von Falk Madeja
Für einen 16jährigen endete in Rotterdam ein Raubversuch auf die Fußball-Kantine des Vereins Exelsior auf kuriose Weise. Sagen wir mal so, er hatte sich die Angelegenheit anders vorgestellt. Er betrat die Kantine, Mütze auf. Fuchtelte mit einer Pistole herum und wollte von den 15 Anwesenden Geld haben.
Dummerweise fiel ihm aber das Magazin raus. Die Katinen-Gäste versuchten nun, ihn zu überwältigen. Aber der Jung-Räuber konnte zunächst entkommen. Als er draußen lief und sich seiner Mütze entledigen wollte, fiel das einer zufällig vorbeikommenden und in Zivil gekleideten Polizisten auf. Sie rief die Kollegen an – und die konnten den Flüchtenden stellen. Seine Pistole stellte sich als Fake heraus.
Quelle: AD
16.01.2011 von Falk Madeja
Wo sind sie geblieben? In den 80ern und 90ern wurden 60 Frauen in Amsterdam, Rotterdam und Groningen ermordet – allesamt waren sie Prostituierte. Doch die Mörder wurden nie gefunden. So weiss auch niemand, ob es da nicht vielleicht auch Serienmörder darunter gab.
Doch nun sollen die Fälle noch einmal aufgerollt werden, es wird eine nicht genannte Summe an Subventionen dafür ausgegeben. Ein spezielles Team der Polizei Rotterdam-Rijnmond soll die Untersuchungen leiten. Es ist das erste Mal in der niederländischen Kriminalgeschichte, dass die Polizei derlei Fälle im ganzen Land systhemathisch anpackt, schreibt das Algemeen Dagblad.
12.01.2011 von Falk Madeja
Jetzt gehts los, und zwar in Rotterdam. Drei Stadtteil-Polizisten machte einen achtmonatigen Test mit Twitter – und siehe da: dutzende Straftaten könnten aufgeklärt werden! Das meldet der lokale Sender RTV Rijnmond und zitiert dabei Arnoud Grootenboer, einen der drei “Twittercops”.
Arno Bonte, Fraktionschef von GrünLinks will nun, dass alle Polizisten Rotterdams einen Twitteraccount bekommen.
Ehrlich gesagt verstehe ich noch nicht ganz, wie die Rotterdamer Twittercops das eigentlich machen. Auf der Website von RTV Rijnmond gibt es dann auch lustige Reaktionen. Manche empfehlen den Polizisten, statt hinter dem Schreibtisch zu twittern doch lieber Streife zu laufen. Andere vermuten, dass so ein Tweet auch verrätisch sein könne – nach dem Motto: “Undercover-Aktion bei Haus XY. Habe das Vermuten, dass unsere Aktion verraten worden ist.”
30.12.2010 von Falk Madeja

Frau mit 98 Kennzeichen
Der Polizei in Rotterdam ist das eine ganz seltsame Person ins Netz gegangen. Genauer gesagt eine 44jährige Frau. Die Ordnungshüter sind bei ihrer Wohnung in Tarwewijk vorbeigegangen, weil sie noch 136 Geldstrafen zu bezahlen hatte – alles zusammen 22.000 Euro.
Der Grund ist seltsam. Aus irgendeinem Grund ist sie im Laufe der Jahre an sage und schreibe 98 Autokennzeichen gekommen, und dann kutschierte sie in der Gegend herum und nahm es mit den Verkehrsregeln nicht so genau. Jetzt hat sie die Wahl: entweder sie bezahlt die 22.000 Euro oder sie kommt minimal 224 Tage Gefängnis.
29.12.2010 von Falk Madeja
Gute Nachrichten zum Jahreswechsel! In der niederländischen Hauptstadt Amsterdam gab es mit 16 nur noch halb so viele Morde wie ein Jahr davor, hat die Zeitschrift Elsevier ermittelt. Ebenso in Rotterdam: von 20 auf 14. In Den Haag blieb die Zahl bei sieben und dann haben wir noch Utrecht: kein einziger Mord im Jahr 2010! Im ganzen Land ging die Mordzahl von 178 auf 170 zurück.
28.12.2010 von Falk Madeja

Telefonladen in Rotterdam
Die Geschichte um den angeblich von in Rotterdam lebenden Somaliern geplanten Terroranschlag scheint regelrecht wie ein Kartenhaus zusammen zu fallen. Freitag Abend verhafteten die niederländischen Sicherheitsbehörden zwölf Somalier – am Dienstag waren alle bis auf einen wieder auf freien Füßen! Und der letzte Verdächtige kann maximal noch drei Tage festgehalten werden. Jetzt werden die Anwälte der Verdächtigen wohl Schadensersatz einfordern. U.a. wurde ein Telefonladen verwüstet.
28.12.2010 von Falk Madeja

Somalier wollten Flugplatz angreifen
Nix Geert Wilders, nun ist es raus – wahrscheinlich! Die in Rotterdam verhafteten Somalier sollen wohl vorgehabt haben, die Luftmacht-Basis in Gilze-Rijen anzugreifen. Das berichtet heute jedenfalls De Telegraaf. Das sollen Quellen aus dem Geheimdienst AIVD erzählt haben.
Waffen hatten sie aber noch nicht dabei, als die Sicherheitsdienste zuschlugen. Die sollten ihnen entweder aus Dänemark oder Belgien geliefert werden. Belgien ist jedenfalls ganz nahe. In Gilze-Rijen stehen um die 85 Hubschrauber, auch Geräte, die in Afganistan eingesetzt wurden. Apache und so. In Afganistan sollen elf amerikanische Apache mit Raketenwerfern vom Himmel geholt worden sein. Die Verdächtigen sollen mit Al Shabaab, einer Terror-Truppe, in Verbindung stehen.
27.12.2010 von Falk Madeja
Es bleibt doch einigermaßen rätselhaft. Welchen Terror-Anschlag sollen die zwölf am Freitag in Rotterdam verhafteten Somalis eigentlich geplant haben? Fünf von ihnen sind inzwischen wieder entlassen worden.
Die anderen werden nun verdächtigt, Bande mit Al-Shabaab zu haben, schreibt das Algemeen Dagblad. Diese Organisation soll wiederum Bande mit Al-Qaeda haben. Einer der verhafteten Somalis soll wiedeum Familie von Mohamed Garmashaqo, eines Al-Shabaab-Kommandanten, sein. Und Mohamed Abdullahi R, Eigentümer eines Telefonladens in Rotterdam und einer der Verhafteten, soll den gleichen Spitznamen wie der Kommandant haben. Allerdings sagen wiederum Bekannte von ihm in De Volkskrant, dass er zwar islamisch aber nicht terroristisch sei.
Der Anwalt eines der Verdächtigen, Michael Ruperti, kritisierte die Handlungsweise des Geheimdienstes AIVD. Er will, dass deren Arbeitsweise untersucht wird.