Posts Tagged ‘Telegraaf’

27.11.2012 von Falk Madeja
blogavatar

Rutte: “Habe in Sachen Griechenland Wahlversprechen gebrochen”

von Falk Madeja
Rutte im Feuer

Rutte im Feuer

Ministerpräsident Mark Rutte kann sich heute Abend und in den kommenden Tagen schon mal frisch machen. Schliesslich soll die Niederlande über eine Periode von 14 Jahren Griechland noch einmal um die eine Milliarde Euro geben, ca. 70 Millionen Euro pro Jahr. Gesetzt den Fall, dass es dann ein Griechenland in der Euro-Zone ist oder es den Euro noch gibt. Die ersten Websites fingen heute schon an, Telegraaf zum Beispiel.

Die haben die Liberalen eh schon auf dem Kicker. Nachdem die VVD mit der PvdA das Regierungs-Programm vorstellte, prasselten die Negativschlagzeilen nur so auf Rutte ein, das Blatt schlug regelrecht auf Rutte ein. In den Umfragen wurde die VVD in wenigen Tagen halbiert. Sogar sein Vorname wurde von Mark auf “Marx” geändert. Wilders nannte ihn heute “Markos Ruttos”.

Offentlich ist nur die PvdA mit dem Griechenland-Deal zufrieden, alle anderen Parteien moserten herum. D66: Rutte ist ein Wordbrecher. SP:… weiter lesen

27.11.2012 von Falk Madeja
blogavatar

Heineken-Entführer Holleder sauer auf De Telegraaf

von Falk Madeja
Holleeder sauer

Holleeder sauer

Der Entführer des niederländischen Bier-Magnaten Alfred Heineken, Willem Holleeder, ist jetzt sauer auf den Telegraaf. Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis scootert er fröhlich durch Amsterdam und bastelt an seiner Medien-Karriere. So hat er in der Zeitschrift Revu ein wöchentliche Kolumne.

Und diese Woche gab es Ärger mit De Telegraaf. Es geht um die umstrittene TV-Sendung College Tour, über die ich schrieb. Eine Sendung, in Holleeder vor jungen Studenten befragt wurde. Dazu gab es Kritik, denn was können die schon von ihm lernen? Kidnappen? Wie man raubt? Lösegeld versteckt? Leute erpresst? Nun in den anderen Medien, darunter De Telegraaf wurde der öffentlich-rechtliche Sender kritisiert. Immerhin wird der von Steuern finanziert und Holleeder schuldet dem Staat noch einen Batzen Geld.

Jedenfalls kam Holleeder während der Sendung mit einer ausgedruckten E-Mail des Kriminal-Journalisten John van der Heuvel, der auch ein Interview wollte… weiter lesen

06.11.2012 von Falk Madeja
blogavatar

Telegraaf gibt VVD-Premier Rutte die Kante

von Falk Madeja
Rutte bei Telegraaf in der Kritik

Rutte bei Telegraaf in der Kritik

Das Regierungsprogramm von VVD und PvdA ist noch nicht im Parlament besprochen worden. Sollte eigentlich Donnerstag passieren, aber die Opposition wartet noch auf genauere Zahlen. Premier Marc Rutte bekommt von unerwarteter Seite einen Sturm von Kritik: von der Boulevardzeitung De Telegraaf!

Seine Regierung sei ein “Gleichmachungs-Kabinett”. Wohlhabende werden stärker und Nicht-Wohlhabende schwächer belastet. In einem Kommentar heisst es auch, dass Premier als Single wohl nicht verstehen würde, wie hart die Maßnahmen (Familien) treffen – etwa bei den Hypothekenzinsen – würden. Hintergrund: es ist eigentlich unbekannt, ob Rutte Hetero oder Homo ist.

Normalerweise bewertet De Telegraaf die politischen Ideen der VVD eher positiv.

27.07.2012 von Falk Madeja
blogavatar

Euro-Krise und der Urlaub

von Falk Madeja

Es hat etwas Unheimliches. Die Krise um den Euro scheint wg. Griechenland und so zu eskalieren, doch die Haager Politik macht Urlaub. Bis zum 12. August. Nur Wilders, schreibt Hp/de Tijd, soll in Den Haag herumgeistern. Mit Bewachern und so. Die Politik-Talkshows sind nicht mehr zu sehen. Eine neue von WNL (Schlafende Niederlande, vom Telegraaf-Konzern für das Sommer-Steuerfernsehen produziert) flopt total, obwohl Wilders anrueckte. Unheimlich. Dabei stehen uns große Ereignisse bevor.

26.01.2012 von Falk Madeja
blogavatar

Niederlande: Holocaust-Leugnen wird nicht bestraft

von Falk Madeja

Die Regierung in Den Haag will das Leugnen von Völkermord nicht verbieten - interessant in einer Zeit, wo in Frankreich verboten wurde abzustreiten, dass es in der Türkei einen Genozid an den Armeniern gab. Wie De Telegraaf schreibt, findet die Regierung die Meinungsfreiheit wichtiger als eine Strafe für die Holocaust-Lüge.

Joël Voordewind von der Christenunion (kleine christliche Partei) hatte einen Gesetzes-Vorschlag eingebracht, wonach das Leugnen von Völkermord künftig mit einem Jahr Gefängnis oder maximal 7600 Euro bestraft werden könne. Sein Motiv war die wachsende Zahl antisemitischer Sprüche im Internet. Premier Mark Rutte war von Anfang an gegen Strafen für derlei Äußerungen, die PVV von Geert Wilders wollte die Täter lieber zum Psychiater schicken.

Übrigens können die Völkermord-Lügner nach anderen Paragraphen bestraft werden, bsw. wg. sogenannter “Gruppen-Beleidigung”.

27.11.2011 von Falk Madeja
blogavatar

Ajax Amsterdam: Montag entscheidet der Mitgliederrat

von Falk Madeja
Cruijff ist für die Jugend

Cruijff ist für die Jugend

In der Soap bei Ajax Amsterdam könnte am Montag Abend eine wichtige Entscheidung fallen. Dann kommt nämlich der Mitgliederrat zusammen – und der wird direkt oder indirekt entscheiden, ob es eine Zukunft mit Louis van Gaal oder Johan Cruijff gibt. Beide können nicht zusammen arbeiten, sie mögen sich persönlich nicht und außerdem ist ihre Vision auf die Zukunft von Ajax unterschiedlich. Van Gaal setzt mehr auf ein gutes Kollektiv, Cruijff mehr auf gute Einzelspieler.

Hintergrund: Johan Cruijff, wohnhaft hauptsächlich in Barcelona und dann auch noch in Amsterdam, will seinen alten Klub wieder in die europäische Elite führen. Sein Plan sieht kurz zusammengefaßt vor, das ehemalige Ajax-Stars wie Dennis Bergkamp, Wim Jonk, Ronald de Boer u.a. andere die Jugend besser ausbilden.

Es gibt einen Aufsichtsrat, der aus Steven ten Have,… weiter lesen

03.01.2011 von Falk Madeja
blogavatar

Prinz Bernhard soll seine Straßennamen verlieren

von Falk Madeja

Das neue Jahr beginnt aus Sicht des niederländischen Königshaus gleich mal mit einer Ungeheuerlichkeit. Die Nieuw Republikeins Genootschap (NRG) will, dass der Name von Prinz Bernhard von den Straßenschildern verschwindet. Sowohl die Gemeinde Leiden als auch die Stadt Rotterdam erhielt ein derartiges Schreiben. Sowieso habe ich mich immer gewundert, dass in den Niederlanden gefühlt 75 Prozent aller Straßennahmen in irgendeiner Weise mit dem Königshaus zu tun hat. Die Oranjes müssen ganz schön eitel sein – es erinnert mich an die Lenin-, Karl-Marx-, Ernst-Thälmann-Straßen in er DDR. Manche hängen noch immer dort, am Wochenende habe ich in Groß Schönebeck (bei Berlin) eine Ernst-Thälmann-Straße gesehen.

Nun gut. Kommen wir zu Prinz Bernhard. Der hat Millionen vom US-Flugzeugbauer Lockheed angenommen, in der halben Welt seine Frau und damalige Königin Juliana betrogen und Kinder hinterlassen und angeblich soll er auch gern noch ein bisschen mit Waffeln gehandelt haben. Die NRG sagt, er habe die… weiter lesen

23.12.2010 von Falk Madeja
blogavatar

Telegraaf-TV-Sender im Chaos

von Falk Madeja
WNL ist Katastrophen-TV

WNL ist Katastrophen-TV

Das gibt es wirklich nur in den Niederlanden. Wer einen öffentlich-rechtlichen TV-Sender haben will, braucht nur genügend Unterschriften zu sammeln und los gehts. Und zwar wird dann Sendezeit für Radio und TV zugeteilt – und eben auch Geld aus dem Staatshaushalt. Die Niederlande zählt auf diese Weise inzwischen 23 solcher Sender, die Regierung will diese Zahl irgendwie auf acht herunter bringen.

Der Telegraaf-Konzern (TMG) hat sich gleich zwei solcher Sender zugelegt – WNL (Wakker) und PowNed. Wobei PowNed wiederum der Telegraaf-Tochter Geenstijl (einem deftigen Blog mit lustig geschriebenen Texten – gegen alles was Links ist) zugeordnet ist.

Beide Sender sollten nun bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gegen die traditionell eher linke Redaktionen gerichtet einen rechten Wind blasen – doch bei WNL klappt das nicht. Das liegt schon mal daran, dass die bei WNL eingestellten Leute nicht so viel Ahnung vom Fernsehmachen haben. Bsw. hat WNL das… weiter lesen

01.11.2010 von Falk Madeja
blogavatar

Ajax-Fans proben den Aufstand

von Falk Madeja

AFCA-Fans wollen Cruijff als Ajax-Retter

AFCA-Fans wollen Cruijff als Ajax-Retter

Ein offener Brief an Ajax-Legende Johan Cruijff – die Fans von Ajax Amsterdam wollen, dass Cruijff ihren Verein rettet. Hatte Cruijff nicht auch den FC Barcelona gerettet? Im Jahr 2003 hatte Cruijff die Oppositionsgruppe “Blauer Elefant” angeführt, die letztendlich dem katastrophalen Management der Herren Lluis Nunez und Joan Gaspart ein Ende bereitete. Die Ajax-Fans, genauer gesagt die von AFCA, wollen einen “Rot-weiß-roten Elefant”, und dieser soll die heutige Vereinsführung aus dem Amt kippen. Und danach Johan Cruijff den Laden neu ordnen.

Was ist los mit Ajax? Nun, seit gefühlten Lichtjahren keine Meisterschaft mehr, im vergangenen Jahr satte 22 Millionen Verlust oder wie die Fans sagen: “Ein fassungslos schlecht geleitete Firma”, “Direkteure, die sich mit einem fetten Gehalt berreichern”, “Einheitswürste in der Mannschaft” und “ein eigener Nachwuchs, der nicht dem genügt, was wir sehen wollen.” Kurzum, die Direktion mit u.a. Rik van der Bog… weiter lesen

21.09.2010 von Falk Madeja
blogavatar

Ajax weist Kritik von Johan Cruijff zurück

von Falk Madeja

Die Frage ist die: ist Ajax Amsterdam heute wirklich schlechter als 1965. Das, so berichteten wir, behauptete Johan Cruijff. Und die Ajax-Legende forderte gleich mal, dass bsw. Ajax-Direktor Rik van den Boog und Trainer Martin Jol abtreten sollten.

Die angesprochenen Männer schlugen gleich wieder zurück. “Traurig, ich kann ihn beinahe nicht mehr seriös nehmen”, konterte Rik van den Boog. Ihn stört vor allem, dass Cruijff nicht direkt mit der Direktion kommuniziert sondern über seine Kolumne in De Telegraaf. Martin Jol sagte, ja, es sei wahr, dass es momentan bei Ajax keine Aussenspieler gibt – aber man versuche, das irgendwie anders aufzufangen. “Ich denke, dass unser Publikum einigermaßen zufrieden ist.”

Interessant ist es, um sich mal die Zahlen anzuschauen. Jm Jahr 1965 wurde Ajax 13., vergangenes Jahr Zweiter und momentan steht Ajax auf Platz 1. 1965 verlor Ajax in Rotterdam beim späteren Meister Feyenoord 9:4 (!), am vergangenen Wochenende gewann Ajax… weiter lesen