Diese Woche will er seinen Plan dem Ministerium für Sicherheit und Justiz sowie der Gemeinde Amsterdam vorstellen. Ihm ist Beifall aus einem gewissen politischen Lager sicher – Geert Wilders hatte ähnliches vorgeschlagen (der wollte ganze Familien von Kriminellen in einer Art Sippenhaft internieren) – aber ob er in seinem eigenen Partei auf viel Zustimmung trifft? Wir werden ja sehen.
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Katholische Mißbrauchspreisliste
Ja, die Katholische Kirche in den Niederlanden hat endlich ihre Entschädigungsliste für Opfer von sexuellem Mißbrauch herausgebracht, berichtet das NRC Handelsblad. Bislang haben sich 2000 Opfer gemeldet, die von den diversen Priestern sexuell mißbraucht wurden. Die Opfer sollen so entschädigt werden:
- 5.000 Euro bei sexuellen Handlungen oder Äußerungen, bei denen die Integrität des Opfers verletzt wurde;
- 7.500 Euro für die Berührung von intimen Körperteilen (Geslächtsteile, Anus bzw. Brüste);
- 10-20.000 Euro, wenn letzteres über einen längeren Zeitraum geschah;
- 25.000 Euro bei einmaliger oder mehrmaliger Vergewaltigung;
- 100.000 Euro für besonders schwere Fälle wie Gruppenvergewaltigung, bleibendem Schaden, finanziellem Schaden
Der niederländische Klerus denkt, mit fünf Millionen Euro auskommen zu können. Zum Vergleich: in Irland mussten Kirche und Staat 500 Millionen Euro und in den USA die Kirche eine Milliarde Euro bezahlen.
Nur, was stutzig macht. Die Opfer müssen sich bei einer kirchlichen… weiter lesen

Ajax ohne Juden
Puh, die Affäre mit dem durchgeknallten ADO-Den Haag-Spieler Lex Immers ist noch nicht ausgestanden. Er hatte nach dem 3:2-Sieg gegen Ajax Amsterdam zur “Judenjagd” aufgerufen. Inzwischen haben sich allerlei Organisationen und Parteien mit der Frage beschäftigt.
Immers drohte zeitweilig die “Höchsstrafe”. Nämlich ein Besuch im Anne Frank-Haus in Amsterdam. Dann hätte er sich ernsthaft mit dem Thema Judenjagd auseinandersetzen müssen, sicherlich zuviel gefragt für sein Spatzenhirn. Ob er auch ein Spatzenherz hat? Man weiss es nicht. Er macht jetzt einen auf “Reue”.
Interessant ist, was von Seiten Ajax jetzt zu hören ist. Ajax-Vorsitzender Uri Coronel – lt. AD selbst jüdisch – will, dass die Fans von Ajax aufhören, sich selbst als “jüdisch” zu bezeichnen. Denn das sind sie nämlich nicht.
Fremde, aufgepasst! Sollte Euch in den Niederlanden irgendein Ordnungshüter die Augen mit Pfefferspray vernebeln, vergesst eine Sache nicht. Die Angelegenheit hat mit Korruption zu tun. Die Sache ist also nicht nur unangenehm, sie hat sozusagen auch noch ein Geschmäckle.
Es gibt nämlich einen Produzenten in den USA, der ein niederländische Entscheidungsträger mit 15.000 Dollar bestochen hat. Und daraufhin auf einen Umsatz von 2,4 Millionen Dollar gleich mal 480.000 Dollar Gewinn gemacht hat. Der niederländischen Polizei und auch den Gewerkschaften stehen jetzt sozusagen die Tränen in den Augen, lesen wir im Algemeen Dagblad.
Ayaan Hirsi Ali, Bürgerechtlerin aus den Niederlanden, beendet ihren juristischen Kampf gegen die Regierung in Den Haag um den Schutz ihrer Person. Seit sie vor Jahren zusammen mit dem danach ermordeten Filmemacher Theo van Gogh den Film “Submission” produzierte und sie sich generell als islamkritische Politikerin profilierte, wird sie von verschiedenen Personen bedroht. Zeitweise flüchtete sie u.a. nach Deutschland und in die USA, wo sie seit dem jahr 2006 wohnt.
Seit dem vergangenen Jahr prozessiert sie gegen den niederländischen Staat um die Frage, wer für die Kosten ihrer Sicherheit aufkommen soll. Die könnten im Extremfall in Richtung von drei Millionen Euro gehen. Weder der niederländische noch der us-amerikanische Staat wollen den Schutz finanzieren. Ihre Anwältin, die aus Deutschland stammende Britta Köhler, sagte, dass ihre Mandantin ihren juristischen Kampf gegen den niederländischen Staat einstellen wolle.