09.11.2011 von Falk Madeja
Nichts zu machen. Von den 600 Kriminellen Amsterdams, es geht hier um die Straßenräuber und so, sind 40 Prozent ganz einfach schwachsinnig. Das erklärte Bürgermeister Eberhard van der Laan. Die Gemeinde, die Polizei, die Justiz, die Gesundheitsbehörde GGD und 30 (!) andere Instanzen haben sich zwei Jahre Jahre mit den 600 Ganoven beschäftigt, 40 Prozent, also 240 sind einfach Gaga. Nichts zu machen.
In fünf Jahren wurden sie zusammengenommen 15.000 Mal erwischt. Selbst wenn sie wollten, so der Bürgermeister und Anwalt van der Laan, könnten sie nicht anders. Jetzt werden 120 Zellen für sie reserviert. 120 Zellen – klingt nicht wie 240 oder sagen wir 600. Nicht nur als Schwachbegabte deklarierte Menschen sind offenbar schwachbegabt.
19.09.2011 von Falk Madeja

Ajax-Fans sind keine Juden
Jetzt soll es Amsterdams Bürgermeister Eberhard van der Laan treffen. Den ehemaligen Rechtsanwalt erwartet eine Anklage – wegen angeblichem Antisemitismus! Mit ihm soll die Direktion von Ajax Amsterdam vor den Kadi – das will die Organisation “Bestrijding Antisemitisme” (Bekämpfung des Antisemitismus).
Grund: die Fans von Ajax Amsterdam nennen sich “Juden” oder “Superjuden” und schwenken neben den Ajax-Fahnen auch israelische Flaggen herum. Die gegnerischen Fans, von ADO Den Haag, Feyenoord Rotterdam etc., lassen sich davon zu hetzerischen Gesängen inspirieren oder zischen Gasgeräusche (wie in Auschwitz). Wir berichteten über den ADO-Kicker Lex Immers, der nach dem Sieg gegen Ajax sang “Wir gehen auf Judenjagd”. Der Punkt ist: die Ajax-Fans sind eigentlich gar keine Juden (vielleicht ein paar) und die gegnerischen Fans sagen, sie seien keine Antisemiten wenn die anderen ja keine Juden sein. So… weiter lesen
18.11.2009 von Falk Madeja
Bemerkenswert. Die Debatte rund um die Folgen der Einwanderung tobt in den Niederlanden schon seit Jahren, nun kommt eine Haager Regierung einmal mit einem deutlichen Statement. Einwanderungsminister Eberhard van der Laan stellte der Presse einen “Integrationsbrief” vor, der an das Parlament gerichtet ist. Das Algemeen Dagblad titelt gleich mal auf der Titelseite: “Van der Laan: Wir waren zu soft zu den Neuankömmlingen”.
“Neuankömmlinge”? Ja, die Regierung bemüht sich auch um neue Worte. Bislang wurden Einwanderer und ihre Nachfahren “Allochtonen” genannt, nun soll es bitteschön Neuankömmlinge oder neue Niederländer heissen, in den Talkshow wie gestern beim Pauw & Witteman wird schon fleissig geübt.
Wie man diese Bevölkerungsgruppe auch nennt – van der Laan will, dass sie sich nun deutlicher für die neue Heimat, also, die Niederlande, entscheidet. Ausgangspunkt soll werden, dass… weiter lesen
02.11.2009 von Falk Madeja
Nein, Geert Wilders hat sich noch lange nicht beruhigt, nachdem drei Wissenschaftler im Auftrag des Innenministeriums seine “politische Bewegung” PVV untersucht haben und diese eine Gefahr für die Sicherheit des Staates genannt haben.
Zumal zu Wochenanfang nachgelegt wurde. D66-Fraktionsvorsitzender Alexander Pechtold nannte Wilders einen “Rassisten und rechtsextrem”, PvdA-Minister Eberhard van der Laan Wilders & Co “eine Gefahr für den Rechtsstaat”. Promt schoss Wilders zurück. Er nannte die beiden “politische Handlanger” von Mohammed B. Dieser Moslem-Fanatiker hatte am 4. November 2004 den Amsterdamer Filmemacher und Kolumnisten Theo van Gogh ermordet. Wenn ihm, also Wilders, Gewalt angetan werde, dann hätten PvdA und D66 Schuld.
Interessanterweise ist übrigens D66 neben der PVV der zweite grosse Gewinner der aktuellen Umfragen. D66, die im Grunde genommen in Sachen Einwanderung der PVV frontal gegenübersteht, würde um die 25 Sitze bekommen – heute hat D66 nur drei. Dagegen sieht es für… weiter lesen
05.10.2009 von Falk Madeja
Der Chef und einziges Mitglied der niederlåndischen Partei PVV, Geert Wilders, beschuldigt den Einwanderungsminister Eberhard van der Laan des Amtsmissbrauchs. Grund: der Sozialdemokrat hatte sich geweigert, Fragen des Abgeordneten Geert Wilders nach den Kosten der Einwanderung zu beantworten. Wilders argumentiert, dass van der Laan nun einmal verpflichtet sei, um Fragen von Abgeordneten zu beantworten. Das Parlament solle untersuchen, ob van der Laan mit seiner Weigerung das Grundgesetz verletzt habe.
Unterdessen hat die PVV unter der URL eine Website mit dem Namen “Was kostet die Massenimmigration” gestartet. Wie der PVV-Abgeordnete Sietse Fritsma dem Algemeen Dagblad sagte, sollen auf dieser Website Informationen rund um das Thema “Einwanderung und Kosten” gesammelt werden. Er nannte ein Beispiel einen Fahrrad-Kurs fuer marokkanische Frauen, die dann nie mehr Fahrrad gefahren sind. Oder Frauenhaeuser,… weiter lesen
03.10.2009 von Falk Madeja
15.000 Einwanderer im Jahr 2008, die als “chancenarm” bezeichnet werden – die niederländische Regierung will eingreifen. Die Regeln für die sogenannten “Importbräute” sollen verschärft werden Einwanderungsminister Erberhard van der Laan (PvdA), Justizminister Ernst Hirsch Ballin (CDA) und Justizstaatsekretärin Nebahat Albayrak (PvdA) haben nun in einem Brief an das Haager Parlament angekündigt, dass im Jahr 2004 bereits genommende Massregeln verschärft werden sollen.
Vor fünf Jahren wurde u.a. die Altersgrenze für diejenigen, die einen Ehepartner aus ihrem Herkunftsland holen wollten, auf 21 Jahre erhöht. Der Antragsteller musste demnach auch 120 Prozent des in den Niederlanden geltenden Minimumlohnes verdienen. Aber die Zahl der “Importeheleute” blieb mit 15.000 eben immer noch hoch. Das sei schädlich für die Gesellschaft, sagte Ernst Hirsch Ballin. 25 Prozent der Importehen würden ausserdem zwischen Verwandten geschlossen. Bei den Importehen handele es sich um Betrug, Zwang, Polygamie etc. Kinder aus diesen Ehen kämen meist mit einem Bildsrückstand von zwei Jahren zur Schule.
Nun also verschärfte… weiter lesen
07.09.2009 von Falk Madeja
Und was wollte Geert Wilders? Er wollte, dass die Regierung ausrechnet, was die Einwanderung (nicht-westlicher) Menschen den Niederlanden gekostet habe. Die Zeitschrift “Elsevier” hatte ausgerechnet, dass es wohl um 200 Milliarden Euro ginge, wahrhaft kein kleiner Betrag.
Geert Wilders bzw. sein parlamentarischer Handlanger Sietse Fritsma fragten offiziell die Regierung, was die ganze Einwanderung gekostet habe. Einwanderungsminister Eberhard van der Laan sagte zunächst vollmundig zu, dass man diese Frage beantworten wolle – doch nun, lesen wir in De Volkskrant, zieht er seine Zusage zurück. Minister gönnt Wilders seinen Spass nicht, heisst es in De Volkskrant. Wie auch immer – Wilders kann davon nur profitieren. Die Regierung will nicht über die Kosten der Einwanderung sprechen, Wilders wird das wieder und wieder thematisieren. Eine typische Steilvorlage. Hätte die Regierung die Frage beantwortet und die Kosten lägen wie Elsevier sagt tatsächlich bei 200 Milliarden Euro – dann hätte er auch eine Steilvorlage.
17.07.2009 von Falk Madeja
Der sozialdemokratische Integrationsminister Eberhard van der Laan will etwas tun in Sachen Gleichberechtigung – aber ausgerechnet seine Parteifreunde spielen nicht mit. Van der Laan will, dass bei den sogenannten “Einbürgerungskursen” die von einigen Gemeinden praktizierte Geschlechtertrennung abgeschafft wird – die bsw. im Falle der Stadt Utrecht allerdings ausgerechnet von der PvdA befürwortet wird.
Worum gehts? Um gewissen Einwanderer-Männern (und Frauen), die von Gleichberechtigung nichts halten, entgegen zu kommen, müssen diese nicht gemeinsam mit dem anderen Geschlecht den obligatorischen Kurs über die in den Niederlanden geltenden Werte und Normen, Sitten und Gebräuche besuchen. Befürworter der Geschlechtertrennung argumentieren, dass religiöse Gemeinschaften das auch so handhaben – so werden etwa in Synagogen und Moscheen Frauen und Männer von einander geschieden. Gegner der Geschlechtertrennung sagen, dass es eben in den Niederlanden eine Trennung von Kirche und Staat gäbe, und die Gleichberechtigung von Frau und Mann eben eine der wichgtigsten Grundwerte sei.
In… weiter lesen
10.06.2009 von Falk Madeja
Ein “Trendbruch” – so bezeichnete der niederländische Integrationsminister Eberhard van der Laan (PvdA) lt. “De Volkskrant” die neuesten Zahlen zum Thema Einwanderung in die Niederlande. In nur einem Jahr stieg die Zahl der sogenannten “Importbräute” um 30 Prozent auf 15.330. Es handelt sich hierbei um Frauen aus Marokko, der Türkei, Irak, Afganistan und Somalia, die, Zitat, “von leider nicht nur emanzipierten Herren” ins Land geholt wurden – Zweck: Heirat, Familiengründung. Van der Laan sagte, dass die Niederlande diese Menschen “unmöglich alle einbürgern” könne.
Ingesamt kamen 140.000 Einwanderer ins Land, darunter auch 8.471 Deutsche und 14.061 Polen. Die damit die Zahl der Türken, 4.020, deutlich übertreffen.