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Beiträge getaggt mit ‘Wilders’

18.03.2010

Wilders-Partei sauer: niemand will in Almere koalieren

von Falk Madeja

Mit neun von 39 Sitzen aus dem Nichts im Gemeinderat von Almere größte Partei geworden – die PVV von Anti-Islam-Führer Geert Wilders könnte endlos jubeln. Geht aber nicht.

PVV-Fraktionsvorsitzender Raymond de Roon, der wie alle seine Kollegen dank Geert Wilders nicht einmal Mitglied der PVV sein darf, stellte fest, dass keine der acht andere Parteien, mit denen die PVV gesprochen hat, mit ihr koalieren will. Themen wie Kopftuchverbot kommen bei den anderen Parteien nicht an.

16.03.2010

Wilders als Joker

von Falk Madeja
Wilders als Joker

Wilders als Joker

16.03.2010

Cohen im Zweikampf mit Wilders fast enttwittert

von Falk Madeja
Wilders kontra Cohen

Cohen kontra Wilders

Job Cohen, die große Hoffnung der sozialdemokratischen PvdA, wurde in kurzer Zeit ein Hype – er soll Geert Wilders bei den Wahlen am 9.  Juni schlagen, seine Facebook-Fangruppe steht in kurzer Zeit bei 9500 Leuten. Aber, aber: Job Cohen, der Hoffnungsträger, will nicht twitteren. Jedenfalls tut er es nicht.

Zu lesen ist lediglich: “Deze twitter is voor 100% gereserveerd voor Job Cohen.” (Diese Twitter-Adresse ist für Job Cohen reserviert.) Er hat also vor inzwischen 15 Stunden seine Adresse reserviert, oder es war jemand anders, aber er will ganz einfach nicht twitteren, ganz egal, was die Konkurrenz macht, ganz egal ob es Sinn macht oder nicht..

Aber, lieber Job Cohen, auf Elsevier werden sie schon als Regent verhöhnt und von Königin Beatrix ist bekannt, dass sie den sozialen Netzwerken ähnlich skeptisch gegenübersteht. Sind Sie wirklich nicht anderes als alte Garde, wie Geert Wilders Sie verspottet?

Sie sollten wissen: ein Spitzenpolitiker ohne Twitter ist heutzutage so absurd wie

- Angela Merkel ohne SMS,

- Fidel Castro mit Demokratie,

- Guido Westerwelle ohne Freunde auf Reisen,

- Oscar Lafontaine ohne Sahra Wagenknecht,

- Arnold Schwarzenegger ohne Zigarre. So absurd!

Und das, nur das, fiel der PvdA zu diesem Thema ein.

Nieuwe dag, opnieuw duidelijkheid: Job Cohen twittert niet. Geen officiële account in gebruik. Wanneer dat verandert, laten wij ‘t weten. ^B vor ungefähr 22 Stunden via TweetDeck

Ja, es gibt halt keinen Cohen-Twitter, zusammengefasst.
Während also Geert Wilders halbtot im deutschen Monschau ist, von zig Krankenwagen, Polizisten und Bodyguards gerettet werden muss und dann von der Bürgermeisterin zur Persona Non Grata erklärt wird – und trotzdem twittert, sitzen Sie in ihrer warmen Amtswohnung in Amsterdam und weigern sich zu twittern? Schlagen wieder und wieder auf den Tisch und schreien, “Nein, nein, ich twitter meine Suppe nicht”? Wie schräg ist das denn?
Jedenfalls, bitte nachgucken, hat Wilders 15.456 Followers (er selbst folgt selbstverständlich niemandem!) und Sie, Hehr Cohen, lumpige 448. Obwohl, ohne einen einzigen Eintrag auch wieder eine Leistung.
14.03.2010

Wilders meldet sich wieder

von Falk Madeja

Hat Geert Wilders im deutschen Monschau inzwischen doch einen Moslem fressen können? Man weiss es nicht, würde Stefan Raab sagen. Er hatte jedenfalls einen Schwächeanfall, und dann war von ihm via Twitter eine Ewigkeit nichts zu lesen.

Nun aber doch. Er “gesund und voller Energie”. Müsse halt mehr essen und mehr schlafen. Wenn ich also Moslem und Einwohner von Monschau sein würde… Ach ja.

14.03.2010

Wilders in Deutschland beim Doktor – Diät-Wahn?

von Falk Madeja

Der Führer der Anti-Islam-Partei PVV, Geert Wilders – wurde er in einem deutschen Hotel Opfer seines Diät-Wahns? Das spekulieren die Medien in den Niederlanden, bsw. De Telegraaf.

Wilders hatte in  zwei Monaten 16 Kilo abgenommen, twitterte, dass er nun neue Kleider kaufen müsse und dass das so teuer sei. Liess sich in Almere und Den Haag feiern, in der Residenzstadt sitzt er sowohl im Parlament als im Gemeinderat. Fuhr dann nach Monschau, geriet offenbar in Panik, Krankenwagen musste kommen!

Bei seinem Twitter-Account sind auch keine neuen Einträge zu sehen.

Hat er in Deutschland keinen Moslem gefunden, den er hätte fressen können? Haben wir in Deutschland keine Moslems? Oder gibt es in Monschau keine Moslems? Fragen gibts, die gibts gar nicht.

14.03.2010

Wilders, Krankenwagen, Deutschland

von Falk Madeja

Beinahe Panik! Geert Wilders, der die niederländische Innenpolitik und Aussenpolitik durcheinanderbringt, weilte im deutschen Monschau in einem Hotel.  Er musste sich aus unbekannten Gründen einen Krankenwagen bestellen.

Der PVV-Führer sei “übermüdet” gewesen sein, heisst es lt. De Volkskrant. Es soll angeblich am Sonntag-Morgen wieder SMS-Berichte verschickt haben. Auf Twitter ist von Wilders nichts zu lesen. Es bleibt rätselhaft.

11.03.2010

Chaos im CDA

von Falk Madeja

In der niederländischen Politik scheint es weiter drunter und drüber zu gehen. Nun hat auch der sogenannte “Kronprinz des CDA”, Carmiel Eurling, die Brocken hingeschmissen. Nach den Wahlen am 9. Juni wolle er die Politik verlassen. Er ist erst 36. Seine Freundin wolle mehr Privatleben.

Eurling hatte allerdings eine schwierige Affäre rund um die Einführung des sogenannten Kilometer-Geldes. Zu immensen Kosten sollte das gesamte niederländische Auto-Volk mit Kästchen in ihren Wagen und Satelliten überwacht werden – und dann sollte nach den gefahrenen Kilometern abgrechnet werden. Vor allem die Zeitung De Telegraaf war dagegen. Eurlings wollte dann die Mitglieder des Automobilverbandes ANWB entscheiden lassen – ein einziges Fiasko. Keiner weiss, was jetzt aus dem Plan wird.

Dann war da noch gestern die heftige Attacke von Aussenminister Maxime Verhagen gegen Geert Wilders. Der würde nur “Angst und Hass” säen, nicht konstruktiv sein und dem Ansehen des Landes im Ausland schaden. Er ist auch vom CDA.

Und dann haben wir noch CDA-Premierminister Jan-Peter Balkenende. Der scheint so beschädigt, dass er bei dem äusserst wahrscheinlichen Wahldebakel am 9. Juni auch aussteigen wird.

In der neuesten Umfrage von Synovate steht CDA nur noch bei 27 (von 150 Sitzen im Haager Parlament), jetzt hat man 41!

08.03.2010

Balkenende in Problemen

von Falk Madeja

Balkenende V? Ein fünftes Kabinett unter CDA-Spitzenmann Jan-Peter Balkenende – vielen Niederländern graut davor. Er ist das Symbol für die Instabilität, in der das Land seit Jahren verkehrt. Irgendwie scheitern seine Koalitionen wieder und wieder – aber hast Du nicht gesehen ist er schon wieder Spitzenkandidat.

Als solcher machte er vor den Wahlen am 9. Juni eine wunderliche Aussage. Premier wolle er werden, wenn das nicht klappt, dann wolle er nicht einmal im Parlament sitzen! Peter Ingelse sagte am Montag im NRC Handelsblad, dass Balkenende damit das Wahlgesetz missbrauchen würde.

Mal abgesehen davon – mit wem will er eigentlich regieren? Mit der PvdA nicht und mit der PVV lieber nicht. Bliebe eine Kombination mit VVD und D66 und noch ein paar Parteien.

Meinungsforscher Maurice de Hond sieht sich an Italien zwischen 1980 und 2000 erinnert, wo es 19 verschiedene Regierungen gegeben habe. Und nun kommt vielleicht der Vorwahl-Hammer. Einen Monat vor der Wahl sollen alle möglichen Ministerien Pläne präsentieren, wie sage und schreibe 35 Milliarden Euro – in der Regel 20 Prozent pro Ministeriums-Budget – eingespart werden können. Hierzu können die Parteien in Den Haag viel streiten, sie müssen es auch – aber ob das dem Wähler gefällt? Instabilität – das gefällt den Niederländern nun wirklich nicht.

08.03.2010

Wilders in Haager Gemeinderat

von Falk Madeja

Jetzt also doch. Geert Wilders hat bei den Haager Gemeinderatswahlen soviele Vorzugs-Stimmen bekommen, dass er doch im Gemeinderat sitzen will. Er hat sich mehr oder weniger zum Schein auf die Liste seiner Einmann-Partei gesetzt, dann 13.000 Stimmen bekommen und nun dies.

Im landesweiten Parlament, der Zweiten Kammer, bleibt er auch.

In einem Kommentar auf der Website der Zeitschrift Elsevier heisst es übrigens, dass er es nicht wert sei, um Premier zu werden. Grund seien seine beleidigenden Äusserungen am Freitag in London. Mehr auf http://www.allaboutgeertwilders.net.

04.03.2010

PvdA, SP und CDA verloren am meisten

von Falk Madeja

8700 Sitze waren insgesamt in den diversen Gemeinderäten zu vergeben – die sozialdemokratische PvdA verlor am meisten. Und zwar 660, es bleiben 1216 übrig. Schon seltsam wenn man dann vernimmt, dass PvdA-Chef Wouter Bos das nicht als große Niederlage sieht.

CDA verlor 188 und hat nun 1509 – bleibt aber immerhin größte Einzelpartei. Die Sozialistische Partei hat jetzt 50 Sitze weniger und damit 243.

Die lokalen Partei schafften übrigens zusammen 2300 Sitze. Als Gewinner dürfen sich die VVD (plus 7 auf 1369), D66 (plus 379 auf 520), GrünLinks (plus 36 auf 415) sehen. Die Zahl der Wilders-Partei PVV ist hiermit nicht vergleichbar, denn sie trat ja nur in Almere und Den Haag an.