Geschichten aus meinland: Danke und Plop

Ein Dankeschön kann viele Gesichter haben: Ein fester Händedruck, ein Brief oder eine Zwei-Liter-Flasche Bier.

Eine Mail kündigte unser Geschenk an. Der Empfang schrieb uns, dass ein Paket für taz.meinland angekommen sei. Natürlich gingen wir alle erstmal hochprofessionell davon aus, dass es sich dabei um die Sticker für das taz.lab handeln würde.

Doch als wir das Paket mitnahmen, erwies es sich als zu groß und zu schwer für Werbematerialien.

Also erst einmal schnell eine Schere in die Hand genommen und ran ans Werk. Mehrere Schichten von Klebeband gestalteten das Auspacken schwierig. Man kam sich vor wie ein Kind, das sein Geburtstagsgeschenk unbedingt selbst öffnen will.

Aber irgendwann war es geschafft: Das Klebeband war ab. Doch der erste Blick in das Paket gab noch keinen Hinweis auf den Inhalt. Alles war voller zusammengeknülltem Zeitungspapier – passenderweise von der taz. Als das endlich aus dem Weg geräumt war, wussten wir immer noch nicht, was uns da geschickt wurde. Im Paket war noch ein kleineres Paket und das war in Geschenkpapier gehüllt.

Freude und Verwunderung

Nach Enthüllung stand auf einem Tisch in unserem Büro eine Zwei-Liter-Flasche von einem regionalem Bier. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Verblüfftes Schweigen und überraschtes Gelächter im Raum.

Doch bevor wir uns endgültig über dieses Geschenk freuen konnten, mussten wir erst einmal herausfinden, wer uns das geschickt hatte.

Es stand kein Absender auf dem Paket, doch unter dem Adressaufkleber war ein Brief, ein Dankesbrief. Ein Pate aus dem Norden, der uns für unseren Besuch dankte. In seinem Brief erläuterte er, dass er anfangs nicht geglaubt habe, dass die taz wirklich kommen würde. Doch wir kamen und sind froh darüber.

Wir kommen gerne dahin, wo der Schuh drückt, wir wollen wissen, wo die Probleme liegen. Und wenn es dafür auch noch Bier gibt, machen wir das natürlich besonders gerne.

LAILA OUDRAY, Redakteurin taz.meinland

Foto: dpa

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