08.03.2011 von Schöne Neue Welt

- Das Glück mit offenen Armen empfangen (Foto: morgenroethe/photocase.com)
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“Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen.” Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel brachte schon Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. auf den Punkt, warum viele Menschen unglücklich mit ihrem Leben sind, obwohl sie es nicht sein müssten. Das liegt hauptsächlich an der eigenen Lebenseinstellung, die großen Einfluss auf unser Glücksempfinden nimmt. … weiter lesen
02.03.2011 von Schöne Neue Welt
Damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, gibt es auch hierfür eine Anleitung (Foto: expli.de)
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Schon einmal das Haus oder die Wohnung eigenhändig gedämmt? Einen Sitzsack aus Tetrapackungen gebaut oder den Grill twittern lassen? Sie wollen im Alltag Energie und Geld sparen, wissen aber nicht wie? Im Internet finden sich mittlerweile zahlreiche Plattformen, die über das einfache Frage-Antwort-System hinausgehen. Es sind Hobbytüftler, Sparfüchse und begeistere Heimwerker, die sich auf Seiten wie creadoo.com, anleiter.de, selbst.de und heimwerker.de helfen und helfen lassen. Dabei stampfen die Nutzer gemeinsam gigantische Wissensplattformen aus dem Boden, die für alle Menschen kostenlos einzusehen sind. Wer sich bei einer dieser Communities kostenfrei anmeldet, bekommt zusätzlich die Möglichkeit eigene Tipps und Tricks oder Anleitungen für jedes erdenkliche Thema ins Netz zu stellen. … weiter lesen
01.03.2011 von Schöne Neue Welt
Lernen, lernen, lernen – Freizeit kommt im Lehrplan zu kurz (Foto: Laura Bernschein)
Das Hobby zum Beruf machen. Oder zumindest etwas anderes, was einem Spaß macht. Gedanken, die fast jedem, der über seine berufliche Zukunft grübelt, in den Sinn kommen werden. Abwegig sind diese Gedanken sicher nicht, auch wenn die deutsche Bildungspolitik ihr bestes tut, um Umstände zu schaffen, in denen sie genau das werden. … weiter lesen
26.02.2011 von Schöne Neue Welt
Jeder, wie er will – Leben auf dem Wagenplatz (Foto: Corinna Klingler)
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Das Wasser kommt aus Kanistern statt aus der Leitung, Strom gibt es über Solarpanels, die auf den Dächern befestigt sind. Ein Leben auf dem Wagenplatz ist einfach und frei von Luxus. Menschen, die sich für diese Art des Wohnens entscheiden, sind vor allem genügsam. Auf http://www.wagendorf.de gibt es ein Verzeichnis für Wagenplätze in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Außerdem finden sich dort alle Informationen rund um das Leben auf dem Wagenplatz. Wie baut man den Wagen aus? Wie dämmt und heizt man am besten? Wie funktioniert ein Kompostklo? Der Blogbeitrag „Leben ohne Stromanschluss“ gewährt einen kleinen Einblick in diese Welt. Wir haben einen Wagenplatz in Hessen besucht und einige Eindrücke in Bild und Ton festgehalten.
Von: Corinna Klingler & Sandra Breunig
24.02.2011 von Schöne Neue Welt
Gemeinsam die Welt verbessern – beim Carrotmob geht es nicht nur um den Spaß, sondern auch um Nachhaltigkeit (Foto: mathias the dread/photocase.com)
Am Anfang war der Flashmob: Hunderte Menschen verabredeten sich spontan und anonym im Internet zum Beispiel auf www.flashmob.de, um kollektiv zu singen oder Kissenschlachten zu schlagen. Mit der Zeit wurde es politischer und die Gewerkschaften fingen an, den Flashmob als Protestinstrument zu benutzen. Eine Form ist der Carrotmob. … weiter lesen
16.02.2011 von Schöne Neue Welt
Was haben PET und Origami mit Mode zu tun? Ein japanischer Designer zeigt es (Foto: Corinna Klingler)
Quizfrage: Wie viel Prozent an synthetischen Fasern werden durchschnittlich in unserer täglichen Kleidung verarbeitet? Zuerst einmal: genug. Denn neben der guten alten Baumwolle finden sich schon lange auch alle Arten von Kunststoffen im Textilgewebe: Nylon, Viskose, Polyacryl – um nur ein paar zu nennen. Doch was Modeschöpfer Issey Miyake mit seiner neusten Kollektion geschaffen hat, übersteigt jegliche Vorstellung künstlicher Garderobe. … weiter lesen
14.02.2011 von Schöne Neue Welt
Ob ein Produkt wirklich umweltfreundlich ist, entscheidet oftmals die Verpackung (Foto: rokit_de/photocase.com)
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Als Student darf ein Einkauf nicht viel kosten, aber trotz kleinem Budget möchte ich mich gerne gesund ernähren. Geht das? Also startete ich in meinen Selbstversuch: „Eine Woche nur Bio von Bier bis Butter“. Beim Besorgen der Testartikel fiel mir jedoch sofort auf, wie unterschiedlich die als biologisch gekennzeichneten Lebensmittel verpackt waren. Ich beschloss das zu hinterfragen und kaufte gezielt Bio-Ware bei Alnatura und diversen Discountern für eine Gegenüberstellung ein.
Es gibt jeden Morgen Cornflakes bei mir, meist aus der großen Packung der Marke „Knusperone“ von ALDI. Dieses Produkt hüllt sich in eine große Packung aus recyceltem Paper. Darin befinden sich die Flakes, verpackt in einer kompostierbaren Plastikfolie. Jedoch verkauft der Discounter ALDI auch die hauseigene Marke „bio“. Das Müsli aus dieser Serie ist in eine normale Packung aus PVC (Polyvinylchlorid) gefüllt und alles andere als umweltfreundlich. Lediglich ein grüner Punkt für das Duale System schmückt die Tütenseite. Ebenfalls aus der „bio“-Serie und in massive Mengen Plastik verpackt finde ich Mozzarella, Nudeln und Aufschnitt. Ganz besonders extrem fallen mir die „Bio-Toastbrötchen“ auf. Sind diese vier Brötchen doch in zwei Plastikverpackungen gesteckt, um Frische zu garantieren. Bio heißt bei ALDI also eher: Gesund für dich – aber Mist für wie Umwelt. Wo bleibt der Sinn? Das muss doch auch anders gehen, denke ich mir und nehme mir vor, am nächsten Tag einen Bioladen zu besuchen. … weiter lesen
09.02.2011 von Schöne Neue Welt
Hinter diesen Gardinen kann sich eine nachhaltige Lebensweise verbergen (Foto: cydonna/photocase.com)
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Thea und Janosch (alle Namen geändert) sitzen am Esstisch, über ihnen brennt eine Ein-Watt LED-Lampe, neben ihnen flackert der Holzofen. Mollig warm ist es in ihrem ausgebauten Bauwagen, obwohl draußen ein Schneesturm tobt. Die beiden wohnen gemeinsam mit Tochter Anna auf einem Wagenplatz im Norden von Darmstadt.
Insgesamt leben 25 Menschen auf dem Platz, den sie ganz legal von der Stadt gepachtet haben. Alle sind sie sehr unterschiedlich. „Vom Hauptschulabschluss bis zum Diplomanden ist alles dabei“, sagt Janosch. Die ältesten Bewohner seien Mitte 40, die jüngsten unter einem Jahr. Aber die Gründe, warum sie hier wohnen, sind ähnlich: Flexibilität, Gemeinschaft, geringe Mietkosten, aber vor allem eine selbstbestimmte Lebensform, eine „Entschleunigung des Alltags“ und ein damit verbundener bewusster Umgang mit den Ressourcen. … weiter lesen
06.02.2011 von Schöne Neue Welt
Zeigen, wie’s geht: Rezepte für Bürgerengagement gibt’s auf Weltbeweger.de (Foto: Sabine Voß)
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„Gutes Bürgerengagement wirkt oft nur lokal. Selbst faszinierende Projekte gehen unter oder bleiben nur an einem Ort“, sagt Uwe Amrhein. Um dieses Problem zu lösen, wurde 2007 die Stiftung Bürgermut ins Leben gerufen. Uwe Amrhein ist Geschäftsführer der Stiftung, die seit knapp vier Jahren gezielt nach Projekten sucht, die erfolgreich durch Bürgerengagement umgesetzt worden sind. „Die Idee war, erfolgreiche Konzepte systematisch zu beschreiben, sodass engagierte Bürger sie an anderen Orten der Welt nachmachen können“, so der 44-Jährige.
Insgesamt 70 engagierte Menschen haben sich in den Anfangstagen der Stiftung auf die Suche nach solchen Projekten gemacht. Dabei stand ein Kriterium über allen anderen: Die Modelle müssen auf andere Orte übertragbar und auch mit geringen finanziellen Mitteln umsetzbar sein. Mittlerweile hat die Stiftung rund 800 „Rezepte“ für bürgerliches Engagement zusammengestellt. Sie veröffentlicht diese Anleitungen auf der Plattform Weltbeweger.de. … weiter lesen
04.02.2011 von Schöne Neue Welt
Sperrmüll war gestern. Heute wird mit Abfall neu designed (Foto: Dominic/photocase.com)
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Unkonventionell ist er, der Schalensessel „Banquette“, entworfen von den brasilianischen Brüdern Campana. 20 ausgediente Kuscheltiere bilden das Sitzpolster: Krokodile, Raubkatzen, Koalabären, ein Delfin und ein winziger Hund. Bequem sieht der Sessel zwar aus, im Wohnzimmer möchte man das skurrile Stück aber lieber nicht stehen haben.
Der zweite Sessel mit dem klangvollen Namen „Vermelha“ ist schon eleganter. Hier ist das Sitzpolster aus den Resten eines roten Seils hergestellt, das kunstvoll in sich selbst verschlungen ist. „Es gibt viele Wege, Dinge, die wir haben, wiederzuverwerten“, sagt Fernando Campana. In Brasilien sind er und sein Bruder nicht die einzigen, die aus Müll Möbel machen – aber die bekanntesten. … weiter lesen