Archive for August, 2007

31.08.2007 von
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50 Cent

von

Bushido ist, wie ich von einigen Lesern dieses Blogs erfahren habe, ein japanischer Name. Tatsache! Er bedeutet: Thunflischfilet mit Anchovispaste an Reis, gewickelt in Aalhaut. Auch Sido ist japanisch, der Name heißt übersetzt. “Oberste Suite im Toyko Hilton, die drei Millionen Yen kostet”. Gerüchten zufolge wollen Sido und Bushido — oder Buschi, wie ich ihn von nun an nenne — ein All-You-Can-Eat-Sushi in Neukölln aufmachen. Es heißt “Buschi’s Sushi”.

Übrigens ist Buschi gar nicht so verkehrt; er hat dem Tagesspiegel ein Interview gegeben, dass er es nicht gut findet, dass er mal gesungen hat, er wolle alle Tunten vergasen. Heute will er allen Tunten den Arsch begrabbeln (oder so). Und er fände es auch nicht gut, wenn “Tunesier” ein Schimpfwort sei (Buschi ist Tunesier). Buschi, I don´t know how to tell you, aber: Tunesier ist ein Schimpfwort. Probiers mal aus. Du Tunesier! Na?

Dabei haben wir in New… weiter lesen

31.08.2007 von
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Meep, Meep!

von

Buschido scheint in Berlin noch bekannter zu sein, als ich dachte. Ich habe ja erst gerätselt, warum sich eine überkompensierende Schrankschwuchtel (not that there is anything wrong with it!) einen Künstlernamen gibt, von dem man nicht weiß, ist das eine Hommage an George W. Bush oder an die weibliche Schambehaarung (Buschido? War Muschibär schon vergeben?), aber gestern erklärte mit ein Freund, Buschido sei ein Araber, und der Name bedeute auf arabisch Krieger oder so.

Ein arabischer Krieger! Jetzt krieg ich mich überhaupt nicht mehr ein! Sind Araber nicht die Leute, die im Sechs-Tage-Krieg von eine Handvoll Juden ordentlich die Hucke voll gekriegt haben? Der letzte pan-arabische Feldzug war, wenn ich mich nicht irre, Saddam Hussein gegen Kuwait (Hussein war der arabische Führer, der es vorher geschafft hat, trotz amerikanischer Waffenhilfe gegen den Iran zu verlieren). Die Irakis zogen auch hier den kürzeren, während die Kuwaitis in der… weiter lesen

28.08.2007 von
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Bushido

von

Wenn man nur ab und zu in Berlin vorbeischaut, ist man oft überrascht von dem, was sich hier tut. Hier gibt es zum Beispiel einen Rapper namens Bushido, der findet, Schwule sollten so behandelt werden wie Inder in Mügeln. Inder in Mügeln, das klingt wie ein guter Filmtitel, fast so gut wie Land der Skypetaren, aber wo war ich? Richtig, Bushido. Bushido? Welcher PR-Berater, zum Teufel, ist denn auf diesen Namen gekommen? Warum nicht gleich The Singing Shrub? Dubyadumm? Chimpy McFlightsuit? Amigo di Fredo? Turd Blossom? Cheneydick?

Jedenfalls hätte ich Bush W. Doof beinahe gesehen, weil er am Brandenburger Tor gesungen hat. Ich war auf dem Weg von dem Gebäude, das ich der Einfachheit halber Schwanger Auster nenne, zur S-Bahn am Pariser Platz und zwar zu Fuß, weil der Bus seltsamerweise nur in die andere Richtung fuhr. In der Auster hatte ich einer Handvoll New Yorker Performancekünstlern zugeguckt, von denen… weiter lesen

24.08.2007 von
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Fremde Kulturen

von

Im Haus der Kulturen der Welt, älteren Menschen wir mir eher als “schwangere Auster” bekannt, läuft ein New York-Festival mit Musik aus der Bronx und dem Barrio, also nicht gerade das, was einem die New Yorker Tourismuswerbung so empfiehlt. Am Wochenende kommt Reverend Billy und seine Kirche des Stop Shopping, um den Berlinern den Konsumverzicht zu predigen (was, den Klamotten der meisten anwesenden Damen nach zu schließen, in Berlin so nötig ist wie mehr Spreewasser).

In New York predigt der Reverend vorzugsweise am Times Square gegen McDonald, Coca Cola und Disney. Er ist lose assoziiert mit den “Billionaires for Bush“, Milliardäre für Bush an, die immer dort auftauchen und mit Geldscheinen wedeln, wo es den Republikanern peinlich ist. Später, im September, tritt noch Dan Diner im Haus der Kulturen auf, der meint, McDonalds und Coca Cola zu kritisieren, sei anti-amerikanisch und damit böse. Leider bin ich dann… weiter lesen

05.08.2007 von
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Chiricahua und Mescalero

von

Zu meiner Lieblingslektüre gehören Kolumnen von Amerikanern, die uns Deutschen gute Ratschläge über unser Land erteilen, ohne jemals hier gewesen zu sein oder die Sprache zu sprechen. Sollten Amerikaner nicht erst einmal herausfinden, warum sie von den Irakern nicht mit Blumen begrüsst wurden, bevor sie woanders Unheil anrichten?

Jedenfalls, Marcia Pally erklärt uns in der taz mal wieder, was wir denken, wenn wir Amerika hören, nämlich Cowboy-Mentalität, Schusswaffen, Sexskandale und Krieg. Sex-Skandale? Da, liebe Marcia, denken wir an Frankreich. Bei Amerika denken wir an Barbie. Da können eure Politiker Nutten besuchen bis ans Ende ihrer Tage.

Außerdem wundert sich Marcia Pally darüber, warum Deutschland die Schlesier aufgenommen haben, obwohl die doch seit Jahrhunderten in Schlesien lebten, aber ein Problem mit töchtermordenden Goldkettchenklimperern haben. Lass es mich erklären, liebe Marcia: Nach dem Zweiten Weltkrieg haben Truman, Stalin und Churchill in Potsdam beschlossen, 14 Millionen Deutsche aus den Ostgebieten, darunter… weiter lesen