Die Debatte in Deutschland um kriminelle ausländische Jugendliche krankt daran, dass hier Theoretiker Probleme mithilfe des Staates, des Steuerzahlers lösen möchten, statt Pragmatismus und private Initiative zu zeigen. Sie engagieren sich nicht selber, sie zeigen mit dem Finger auf die Gesellschaft, den Staat, andere, die etwas tun sollen. Das gilt, leider ganz besonders, für Zeitungsredakteure. Das muss sich ändern.
Es gibt, so viel ist klar, eine Minderheit ganz-und-gar-nicht integrierter ausländische Jugendlicher, einige davon sogar Intensivtäter, was tun mit denen? Eine große Debatte hub an, wieviele sind es wirklich, ist nicht die Gesellschaft schuld, fehlt es an Ausbildungsplätzen, an flankierenden sozialen Maßnahmen, gibt es zu viele Spießer?
Hier ist eine ganz andere Idee: Warum nehmen nicht einfach ein paar deutsche Zeitungen, erst mal die, die sich dem Schönen, Wahren und Gutem verpflichtet fühlen, ein paar dieser Jugendlichen als Praktikanten auf? Die ZEIT, die taz, die Süddeutsche, die Liste ist lang. Das… weiter lesen