Gestern war ich im Times Center: Bill Keller, der Chefredakteur der New York Times sprach vor ein paar hundert Interessierten, dabei wurde er von einem Redakteur interviewt, der ungefähr halb so alt war wie er. Komisch war nur, der Redakteur wollte dauernd über die gute alte Zeit reden, als Keller noch Sacharow in Moskau interviewte (in gebrochenen Russisch, wie er sagte – sollte ein Times-Auslandskorrespondent nicht die Landessprache können?), während Keller sich lieber über die Twitter-Revolution im Iran begeistern wollte, wo er gerade herkam.
Aber nun wieder zu der Serie: Kommunikation zwischen Redakteuren und Freien. Eine Quelle des Missverständnisses ist, dass Redakteure in einer anderen Zeitzone leben, und damit meine ich nicht Berlin oder New York. Nein, die Zeit verläuft bei uns anders, ähnlich, wie die Zeit auf der Enterprise anders verlaufen sollte, wenn sie mit Warp-Geschwindigkeit fliegt, was sie nicht tut, weil das den Drehbuchschreiben zu kompliziert ist; gleichviel:… weiter lesen