30.10.2009 von Eva Schweitzer
Ja, Wahnsinn! Wie komme ich bloß von diesem Adrenalinschub wieder herunter? Dabei sollte ich eigentlich dringend ein Halloween-Hexenkostüm besorgen sowie einen kontemplativen Artikel über einen klassischen Musiker schreiben, der über Abu Ghraib Cellosonaten verfasst. Jetzt muss ich wirklich mal eine Pause einlegen.
An alle, deren Kommentare nicht veröffentlicht wurden: Sorry, inzwischen ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Noch ein Wort an Volker König: Es ist ehrenwert, worauf Sie hinauswollen, aber so funktioniert das leider nicht. Danke für die guten Ratschläge bezüglich meines Computers, aber das war nicht ernst gemeint. Ich habe AppleCare und kann Tag und Nacht in Cupertino anrufen (oder in Bangalore).
Mein nächster Blogeintrag wird übrigens von einem Sexskandal in der Bloggospäre handeln, bei dem Nazis involviert sind, sowie hochrangige Personen aus dem Establishment. Demnächst.
Eva C. Schweitzer, Manhattan Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €

30.10.2009 von Eva Schweitzer
Ja, manchmal kommt es anders, als man denkt. Da wollte ich schon Philipp vom Haken lassen, und jetzt schreiben mir seine Freunde dauernd emails. Nachdem ich aber unmöglich dem Druck eine Horde wutschnaubender Möchtegernpiraten nachgeben kann, die ihre Nächte im Schlafanzug vom dem Computer verbringen, habe ich mir nun ein neues Angebot überlegt: Ich lasse die ursprüngliche Forderung fallen, aber Philipp zahlt für jedes email, das ich bearbeiten muss, zehn Euro. Und zwar an eine gemeinnützige Organisation meiner Wahl. Noch kommt er damit billiger weg.
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Nachtrag: Ich sehe gerade, dass Johnny seine Kommentarfunktion zugemacht hat und in seinen sicherlich wohlverdienten Feierabend enschwunden ist. Daher poste ich hier meinen Antwortbrief an ihn:
Lieber Herr Häusler,
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich erkläre es Ihnen aber nochmal: Wenn Sie über jemanden etwas schreiben, insbesondere, wenn es etwas Kritisches ist, müssen Sie sich mit der Person vorher
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30.10.2009 von Eva Schweitzer
Seit gestern stehe ich im Mittelpunkt eines internationalen Skandals, und unser verehrter Blogwart Matthias Bröckers hat mich gebeten, ein paar Zeilen dazu zu schreiben.
Die ganze Geschichte fing an, als ich vor einiger Zeit meinen Namen durch eine Suchmaschine laufen ließ, die Zeitungsartikel der letzten paar Wochen findet. Dabei stellte ich fest, dass eine Tageszeitung einen Artikel von mir, an sage und schreibe 15 andere Zeitungen verkauft hat, ohne mir Bescheid zu sagen.
Ich beschwerte mich, mir wurde bedeutet, ich könne eine Nachzahlung verlangen, dann würde man mich aber hinauswerfen. Wenn man mich hinauswirft, möchte ich gerne, dass sich das richtig lohnt. Leider gab die Suchmaschine nicht mehr her als diesen Artikel, und Google News irgendwie gar nichts. Wie der Zufall so spielt, kontaktierte mich wenig später eine Organisation, die eine Software entwickelt hat, die genau das tut: Geklaute Artikel aufspüren, auch wenn sie aus den Suchmaschinen schon wieder verschwunden… weiter lesen