A New Hope
von Eva SchweitzerJa, manchmal kommt es anders, als man denkt. Da wollte ich schon Philipp vom Haken lassen, und jetzt schreiben mir seine Freunde dauernd emails. Nachdem ich aber unmöglich dem Druck eine Horde wutschnaubender Möchtegernpiraten nachgeben kann, die ihre Nächte im Schlafanzug vom dem Computer verbringen, habe ich mir nun ein neues Angebot überlegt: Ich lasse die ursprüngliche Forderung fallen, aber Philipp zahlt für jedes email, das ich bearbeiten muss, zehn Euro. Und zwar an eine gemeinnützige Organisation meiner Wahl. Noch kommt er damit billiger weg.
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Nachtrag: Ich sehe gerade, dass Johnny seine Kommentarfunktion zugemacht hat und in seinen sicherlich wohlverdienten Feierabend enschwunden ist. Daher poste ich hier meinen Antwortbrief an ihn:
Lieber Herr Häusler,
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich erkläre es Ihnen aber nochmal: Wenn Sie über jemanden etwas schreiben, insbesondere, wenn es etwas Kritisches ist, müssen Sie sich mit der Person vorher in Verbindung setzen. Dass Sie irgendwie dazu keinen Bock hatten, interessiert niemanden, wenn Sie sich deshalb juristisch in die Nesseln setzen.
Und ich kann mir unmöglich vorstellen, dass jemand nicht in der Lage ist, innerhalb einer Woche meine emailadresse herauszufinden. Wenn das die Recherchefähigkeiten der Bloggosphere sind, dann gute Nacht.
Eigentlich wollte ich ja Philipp vom Haken lassen, aber nach dem Theater habe ich keine Lust mehr. Was halten Sie von dem Vorschlag: Ich lasse die ursprüngliche Forderung fallen, Philipp zahlt aber zehn Euro pro email, das ich bearbeiten muss, an eine gemeinnützige Organisation meiner Wahl? Dann ist beiden Seiten gedient.
mfg, Eva Schweitzer
Zögern Sie nicht, auch das wieder zu posten.
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Zu später Stund…
Frau Schweitzer, Sie haben in dieser Sache ja Recht. Nicht der Blogger ist das Opfer und die Reaktion von Spreeblick ist auch nicht angemessen.
Im Internet wird aber vieles (manchmal ganz bewusst) missverstanden. Bedenken Sie dies doch bitte.
Ich mag ihre Art zu schreiben und meine in bestimmten Sätzen Ironie entdeckt zu haben
Wenn sich der Staub und die gekünstelte Aufregung erst mal gelegt hat, sehen vielleicht beide Seiten ihre(n) Fehler. Aber bis dahin weht der Wind der deutschen Bloggerlandschaft ziemlich eisig – das war schon immer so, das wird (leider) immer so bleiben.
gruß
Patrick
Kennen Sie den amerikanischen Comic Stripe “Calvin&Hobbes” von William B. Watterson II?
Der Stripe handelt von einem kleinen sechsjährigen Jungen. In einem 4-Panel-Stripe steht er neben einer kleinen Blume, in der Hand eine Gießkanne, strahlende Sonne. Er sagt der Blume, sie sei von ihm abhängig, er habe die Macht über ihr Leben, ohne ihn wird sie erbarmungslos eingehen. Plötzlich regnet es in Strömen. Die Bildüberschrift: “Die Illusion der Macht”.
Wenn Sie nur halb so intelligent sind, wie ich Sie unbekannterweise einschätze, dann verstehen Sie das Gleichnis zwischen Ihnen und Calvin.
Sie sollten Ihr arrogantes Auftreten nach menschlichen und nach rechtlichen Gesichtspunkten überprüfen. Wie Sie selbst anmerken, ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Dementsprechend sollten sie sich auch so verhalten und dem betroffenen Blogger nicht mit Ihren “Bestrafungshirngespinsten” bedrohen. Sollte Er sich doch einen Anwalt nehmen, wird dieser Ihre Postings sicher auch für sehr interessant befinden. Des Weiteren: Überlassen Sie die Beurteilung der “Go’s” und “No Go’s” des Internetrechts bitte Personen mit einer kompetenten Ausbildung im Bereich der Rechtswissenschaften, unglaublich was sie für wahrheitsferne Inhalte hier “erbrechen”.
Mit freundlichen Grüßen, …
P.S.: Ich möchte sie hiermit darauf hinweisen, dass ich etwas kritisches über Sie verfasst habe.
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No kiddin!
Der alberne Kleinkrieg hier ist teilweise wirklich unterhaltsam zu lesen!
sie schlagen sich super, frau schweitzer, eiter so! sie liegen klar im recht.
Es geht doch nichts über eine gepflegte Leserbeschimpfung!
SIE “kämpfen” hier gegen Menschen, die jemanden unterstützen, der IHNEN einfach _NUR_unterstützen wollte und vielleicht *Kundschaft* verschafft hat… jemanden, der Ihnen niemals etwas böses wollte und der von Ihnen begeistert(!!) war und niemals durch Sie etwas verdienen wollte. Im Gegenteil, wenn dann haben/hätten Sie davon profitiert.
Nur weil es nun Leute gibt, die diesem Menschen unterstützen wollen und dabei teilweise eine Art und Weise wählen, die Ihnen missfällt, wollen Sie diesen bzw. ursprünglich IHREN Unterstützer weiterhin schaden.
Ihnen geht es nun nicht mehr darum irgendeinen Gewinn daraus zu ziehen – wichtig ist Ihnen aber diese eine Person finanziell zu schaden?!
Arm…arm…arm….
Herrlich. Irgendeine der breiten Masse unbekannte Schreibkraft legt sich mit ein paar Bloggern an die sich konsequent vereinen um mit gemeinschaftlicher Kraft Paroli zu bieten. Frau Schreibkraft sitzt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit amüsiert und sich vor Begeisterung auf die Schenkelchen klopfend vor dem PC und ist froh, mal wieder was zu tun zu haben. Derartige Förmchenspiele kenne ich noch aus dem Sandkasten zur Kinderzeit. Aber für eine Portion Kurzweil absolut ausreichend. Liebe Frau Schreibkraft: Bis sie wieder seriöse Aufträge bekommen: Weitermachen, bitte weitermachen.
Versprochen?
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Vor dem PC?
Danke, geistreiche Abwehr des üblichen Bloggergeschwätz (sollen se halt das Gesetz lesen). Endlich mal jemand der nicht einknickt.
Ich mag Ihre Arbeit, Frau Schweitzer und möchte Sie aus diesem Grund bitten, in dieser Sache öffentlich etwas kürzer zu treten. Macht nicht wirklich einen guten Eindruck! Nicht dass Sie am Ende das Nachsehen haben, wenn Sie wissen was ich meine.
Sehr geehrte Frau Schweitzer,
Mein neuer Tipp, einfach ein älteres Thinkpad und ubuntu. Hält drei Jahre länger als die silberne Flunder und kostet nur 20% davon.
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Ja, und sie können sich auch viel länger damit beschäftigen…
http://www.youtube.com/watch?v=FxOIebkmrqs
Sie kennen aber schon den Unterschied von einer Linux-Distribution zu Microsoft Windows?
Und wenn sie über Qualität von Apple reden dann schauen Sie sich bitte die Thinkpad Produkte an (welche zum Teil einiges teurer sind und einiges mehr an Leistung bieten als die MB Pros…)
Sehr gut Frau Schweitzer. Weiter so. Ich finde das sehr lustig. Diese humorbefreiten Blogger-Alpha-Männchen ein bisschen vorführen….
Wieviele Folgen von dieser soap opera sind noch geplant?
“Was bedeuten eigentlich diese ganzen Barbra-Streisand-Referenzen? War die neulich mal in Berlin? ”
http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt
Und warum das von der guten Barabara kommt:
“…Begriffsherkunft
Seinen Namen verdankt der Effekt Barbra Streisand, die den Fotografen Kenneth Adelman und die Website Pictopia.com 2003 auf 50 Millionen US-Dollar verklagte, weil eine Luftaufnahme ihres Hauses zwischen 12.000 anderen Fotos von der Küste Kaliforniens zu finden war. Adelman behauptete, er habe das Anwesen am Strand fotografiert, um Küstenerosionen für das California Coastal Records Project zu dokumentieren. Der Journalist Paul Rogers bemerkte später, dass das Bild von Streisands Haus im Internet sehr beliebt war. …”
Mich stört ja nicht, dass Sie gegen unerlaubte kopien ihrer artikel vorgehen. Für einen autor ist das im ureigensten Interesse dafür zu sorgen, dass sie ihre arbeit bezahlt kriegen. Völlig legitim und im falle von kommerziellen seiten auch uneingeschränkt gerechtfertigt.
was mich stört, sind ihre begründungen. Sie müssten da eigtl gar nichts begründen, da sie rechtlich gesehen auf der sicheren seite stehen. Wenn Sie dies doch tun, dann ist das normalerweise lobenswert, hinterläßt bei Ihnen aber doch einen fahlen nachgeschmack. Wenn ich mir ihre briefe und blogeinträge zu dem thema durchlese, verstehe ich nämlich eigtl nur folgendes:
“ich wohne in NEW YORK. Und hier, wo ich wohne in NEW YORK in meiner NEW YORKER wohnung, gelten NEW YORKER mieten, so dass meine wohnung, die sich wohlgemerkt in NEW YORK befindet, nicht so billig ist, wie meine wohnung in Berlin, da Berlin ja nicht NEW YORK ist.
Nimmt mich jetzt endlich mal jemand ernst, wo ich doch in NEW YORK lebe? Nein? Pff.. typisch deutsch. Hier in NEW YORK redet man wenigstens mit anderen NEW YORKERN beim ausgehen in NEW YORK.”
Jeder hier hat verstanden, dass sie in New York wohnen. Buchfüllende geschichten über New York sammelt man nicht während einer 3 tage städtereise aus dem alltours katalog. Sie reiten allerdings, unterstützt von sinnlos prätentiösen anglizismen und typischen “deutscher in amerika allgemeinplatzlebensweisheiten”, dermaßen auf dieser tatsache herum, dass ich mich frage, ob ihnen ihr wohnort nicht leicht zu kopf gestiegen ist.
Köstlich. Der eine Blogger besitzt nicht die Kompetenz, ein Telefon zu bedienen, um damit in der Kanzlei anzurufen und um direkten Kontakt mit Fr. Schweitzer zu bitten. Ob seiner eigenen Inkompetenz weint er sich bei einem anderen, bekannteren Blogger aus. Dieser wiederum macht die Sache öffentlich, spricht von einer weiteren Abmahn-Posse und stellt damit Parallelen her, die eigentlich nicht vorhanden sind. Auf der einen Seite “der Phlipp”, auf der anderen Seite “Frau Schweitzer”. Sprache kann so wunderbar tendentiös sein. Ja, der große Blogger kann noch nicht mal schreiben “Eine Kanzlei mahnt im Auftrag von Fr. Schweiter ab”, sondern nur “Fr. Schweitzer mahnt ab”. Der Mob, der gerufen wurde, zieht also aus, bewaffnet mit digitalen Mistgabeln in Form von Kommentaren, Tweets und Mails, deren intelligentester Inhalt häufig leider noch ein “omg” am Anfang ist. Ansonsten wird alles durcheinandergeworfen.
Klar entsteht Empörung, wenn man zu blöd ist, Sachverhalte richtig einzuschätzen.
Ich habe die Kommentare hier gelesen. Alle. Ich habe die Kommentare bei Spreeblick gelesen. Alle. Und ich habe die Hand voll Kommentare bei nomnomnom gelesen. Die meisten.
Und welcher Eindruck entsteht dabei unterm Strich? Liebe Internet-Community: Sorry, aber ihr benehmt euch wie ein Rudel Wilder. Eure Reaktionen sind auf “ey, machst du mich an?”-Niveau.
Um es im Netz-Jargon zu sagen: Spreeblick und nomnomnom: fail.
Frau Schweitzer dagegen könnte wunderbar in der weiter oben erwähnten Titanic schreiben.
haha, wahrheit und journalistische sorgfaltspflicht – lol. gucken sie sich unsere medienlandschaft doch mal an… PR, Arroganz und weltfremdheit wo man hinschaut. ich erinnere mich noch an die aussage einer taz journalistin im zusammenhang mit einem interview der piratenpartei in der jungen freiheit, von wegen sie würde mit diesen leuten (über die sie schreibt) niemals reden. ich weiß jetzt nicht ob sie das waren oder eine kollegin von ihnen – aber wenn sie sich jetzt über einen blogger aufregen (ich finde sowieso, für blogger sollten keine sorgfaltspflichten gelten – denn in den printmedien kann man davon erst mal gar nicht reden, zumindest wenn es um die für die bürger wichtigen themen geht (schweinegrippe, kriege und potentielle kriege, wirtschaftskrise, europäische union, könnte die liste beliebig fortsetzen)) dann scheinen sie innerhalb der redaktion anscheinend mit unterschiedlichen standards zu arbeiten… und mal ehrlich – was für eine abgehobenheit offenbart überhaupt das hinzuziehen von abmahnanwälten? sowas klärt man jawohl persönlich, oder haben sie in der schule auch immer gleich dem lehrer bescheid gesagt wenn ihnen jemand den stuhl weggezogen hat?
nur um es noch mal richtig zu stellen: bei der frau von der ich sprach handelt es sich um julia seeliger.
“Auf den Einwand, dass sie fairerweise hätte zum Interview in der „JF“ verlinken sollen, damit sich der Leser selbst ein Bild hätte machen können, antwortet Julia Seeliger offenherzig: „Ich linke bewusst nicht auf die ‚Junge Freiheit’. Genauso, wie ich mit ihr nicht sprechen würde.“”
gefunden in ef-online
vielleicht sollten sie sich auch das stereotype bild, dass sie von ihren lesern haben, und was sich in kommentaren wie “So’n Pech. Aber immer noch besser als PacMan” offenbart, noch einmal überdenken. setzen sie sich mit den menschen auseinander, anstatt sie aus aus einem irrationalen selbstschutzbedürfnis heraus abzuurteilen.
Ich habe das gestern mal ein wenig verfolgt und abgesehen von den Troll-Kommentaren, bei denen ich nicht verstehe, dass die kommentiert werden (müssen), stand vieles vernünftiges drin.
Ob und wem das ganze Theater dienlich ist, interessiert mich nicht, aber was wäre passiert, wenn der Betroffene sich nicht an andere gewendet hätte? Auch dieses “Angebot” mit den 10 Euro für Emails von anderen – ich persönlich glaube nicht, dass Sie dabei Ihrem Humor freien Lauf gelassen haben, sondern das eine Reaktion ohne zu überlegen war. Manchmal ist es da besser, noch mal drüber schlafen und erst dann schreiben. Klar ist es unangenehm, wenn das Postfach von irgendwelchen Leuten zugemüllt wird, aber muss man damit nicht rechnen, wenn man sich so zur Zielscheibe macht?. Den Vergleich mit dem “Postfach”-Besetzern in einem der Kommentare fand ich andererseite ganz lustig
BTW, seit dem update auf Snow Leopard stürzt bei mir das Email Programm viel weniger ab, aber vielleicht haben sie das update längst drauf und das ist nicht der Grund. Wenn die Leute über das Ziel hinausschiessen und ohne Überlegung beleidigen, dann ist das natürlich unverschämt. Dann wende ich mich aber an die Leute selbst und nehme nicht einen anderen in Sippenhaft – meine Güte, manche lernen es nie.
Die Forumulierungen von Frau Schweitzer sind etwas unglücklich gewählt, da sie einfach alle über einen Kamm scheren. Manche mögen das als Humor ansehen, aber dazu benutzt man z.B. einen smiley, weil wenn man die Person nicht kennt, kann ich das nicht einschätzen. Bis gestern war mir der Name kein Begriff und wenn das nur dazu diente, den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern, dann ist das nach hinten losgegangen. Wer wird jetzt noch auf einen Ihrer Artikel verweisen wollen oder sogar noch soweit gehen, zu zitieren? Der Betroffene ist davon sicherlich kuriert und andere werden seinem Beispiel folgen.
Warum war es so schwer, zu sagen, das Sie zwar im Recht sind, aber weil es keine kommerzielle Seite ist, keine böse Absicht dahintersteckt, dass die Abmahnung zurückgezogen wird und zwar *ohne* irgendwelche herablassenden oder arroganten Formulierungen, um sich anschließend dahinter verstecken, dass war doch nur Humor?
Vielleicht noch ein Sache – wenn schon die ganze Abmahnerei an andere vergeben wird (ist verständlich, dass der Aufwand alleine hoch ist), dann würde ich zumindest so etwas im Vorfeld abklären, wenn Sie nur Verlage und Zeitungen abmahnen wollen, die anderen Seiten nicht dem Automatismus zu unterwerfen – wie schrieb J. Haeussler “Kollateralschaden, passiert halt”. Das System mit Abmahnungen scheint aber gerade darauf abzuzielen, dass viele aus Furcht zahlen werden. Vielleicht kann man Ihnen an der Stelle “zu Gute halten”, dass Sie wenn, dann gleich die richtig große Keule auspacken, damit der Abgemahnte verzweifelt und sich nicht nur fürchtet … weil sonst wäre der Betrag etwas niedriger ausgefallen und wäre ohne größeres öffentliches Interesse gezahlt worden
Ok, ist eben die Erwachsenenwelt …
Abmahnen meinetwegen, wenn die eigenen Rechte verletzt werden, aber doch bitte etwas differenzierter und nicht in einem Rundumschlag mit der Prämisse, es wird schon die richtigen treffen.
Und jetzt sind die 15 Minuten schon wieder vorbei …
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Oh, das war ein Missverständnis, mein Emailprogramm ist nicht abgestürzt (und ich schreibe auch gar nicht mit MacMail und schon gar nicht mit Outlook).
Mit Snow Leopard bin ich nicht zufrieden, ich arbeite wieder mit Leopard. Der Vorteil hat sich mir noch nicht so richtig erschlossen, bloß, weil es Platz spart und den Computer schneller abschaltet, brauche ich es nicht. Ich warte mal, bis es alle Updates für Fremdprogramme gibt. Das ist noch früh genug.
Darf ich Ihren Fanclub leiten?
Was bedeuten eigentlich diese ganzen Barbra-Streisand-Referenzen? War die neulich mal in Berlin?
ROFL
Liebe Frau Schweitzer,
wenn Sie schon einen Blog betreiben wollen und keine Ahnung haben, sollten Sie wenigsten googlen können. Wenn’s dazu nicht reicht, vielleicht besser bei McD kellnern und das mit dem Web 2.0 einfach sein lassen.
Mfg,
Hein Blöd
PS: BarbAra, BarbAra, BarbAra!
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http://en.wikipedia.org/wiki/Barbra_Streisand
Und ich wusste auch gar nicht, dass es bei McD Kellner gibt. In Amerika ist das Selfservice
Warum wird dieser Kreuzzug von Frau Schweitzer redaktionell in der taz eingepflegt?
Wenn ich das richtig sehe, ist sie keine taz-Redakteurin mehr. Stein des Anstoßes sind von einem Blogger zitierte Zeilen aus Zeit-Online. Anlass von Frau Schweizers Abmahnungen ist ein Werkvertrag zwischen ihr und der Zeit-Redaktion. Der Vorwurf eines Urheberrechtsverstoßes gegen einen Blogger hat daher nichts mit der taz zu tun, sondern ist ihre Privatsache.
Wer es noch erinnert, es gab eine ähnliche Angelegenheit im Jahre 1996: Damals hatte die Moderatorin Schreinemakers eine Sendung von Sat1 benutzt, um ihre privaten Steuerschwierigkeiten zur Mediensache zu machen. Damals erfolgte eine Gegendarstellung von Sat1, dass es mit journalistischen Grundsätzen nicht vereinbar sei, private Probleme in der Sendung zu thematisieren. Die Zusammenarbeit mit Schreinemakers wurde 1996 aufgelöst.
Es kann meines Erachtens nicht angehen, dass die taz eine redaktionelle Plattform ist, auf der echauffierte ehemalige Angestellte ihre Privatprobleme zu lösen versuchen.
Wenn Frau Schweitzer ihre privaten Verbalinjurien in ihrem eigenen Blog absetzt, spricht natürlich nichts dagegen. Aber wieso geschieht dies unter dem redaktionellen Schirm des taz-Blogs? Versteht sich die taz neuerdings als Plattform zur Lebenshilfe für ehemalige Angestellte?
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Weil Matthias Bröckers, der Verantwortlich für die taz-blogs, mich darum gebeten hat, wie ich bereits im Vorposting ausgeführt habe.
Hallo Frau Schweitzer,
ungefragt – aber dafür kostenlos – zwei Ratschläge an Sie:
1. Machen Sie sich und anderen (insbesondere Laien hibsichtlich des Presserechts) schreiben Sie doch einfach unter jedem Online-Artikel Ihre E-Mail-Adresse und einen kurzen Hinweis, wie und unter welchen Voraussetzungen (z. B. nicht-kommerziell, mit vorheriger Kontaktaufnahme) Ihr Artikel weiterverwendet werden darf). Das spart Anwaltskosten und ggf. Ärger wie diesen hier.
2. Ich kenne mich zwar nicht mit der Vergütung von Journalisten aus, mit Blick auf den derzeitigen Stand des Pageview-Zählers, sollten Sie aber noch einmal bedenken, ob Sie sich Ihre Online-Artikel nicht doch (zusätzlich) nach Page Impressions vergüten lassen sollten. Dann wären Sie gegenüber wohlwollender Werbung in Form von Zitaten auch nachsichtiger.
Marcel
ich unterstütze die fraktion die das ganze hier für einen kindergarten hält. wie kann man sich mit soch einem schwachsinn beschäftigen und selig sterben? haupsache direkt mit abmahnungen, anwälten, und finanziellen messern aufeinander losgehen. und das man kritische äusserungen vorher beim zensor anmelden muss ist vollkommen lächerlich. unsachliche oder sachlich falsche kritik, die tatsächlich öffentliches ohr erreicht sollte idr. innerhalb des normalen sozialen rahmens abgehandelt werden, öffentlichkeit und fakten, anstatt leute mundtot zu klangen oder zu bezahlen,… das wirkt dann insgesamt nicht sehr glaubwürdig… blah zeitveschwendung
Sehr geehrte Frau Schweitzer,
Ihre Schreibe und Ihren Humor in allen Ehren.
Aber Ihr Vorgehen zeugt von einer gewissen Geschmacklosigkeit. Der Fall um den es hier konkret geht hätte innerhalb kürzester Zeit und ohne Rechtsbeistand erledigt werden können. Zum Wohle aller Beteiligten und ohne den Betreiber des Blogs nom nom nom mit einer Abmahnung zu verschrecken.
Wieso führt der Dienstleister, welcher für Sie das Internet nach unerlaubten Kopien Ihrer Texte durchsucht nicht gleich solche Routinechecks durch? Dann wäre auch die “Treffermenge”, welche ja auch analysiert werden musste vermutlich deutlich geringer ausgefallen.
§ 6 LPrG(Gesetz) – Landesrecht Nordrhein-Westfalen
Sorgfaltspflicht der Presse
Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu prüfen. Die Verpflichtung, Druckwerke von strafbarem Inhalt freizuhalten (§ 21 Abs. 2), bleibt unberührt.
Das ist der vollständige Paragraph zur Sorgfaltspflicht.
Ein Bundesrecht dazu gibt es nicht, die anderen Landesrechte sind Inhaltlich identisch.
Die Frau verdient ihr Geld mit dem geschrieben Wort? In den paar Zeilen schon so viele Fehler.. Respekt!
Ganz nebenbei : Klingt da ein Tenor raus der von Eintrag zu Eintrag angepisster klingt? Ich finde die deutschamerikanische Schweitzer tut gut daran sich weiter gegen solche wirtschaftlichen Attacken zu wehren und so souverän lesenswerte Blogeinträge zu generieren!
Hut up!
Man, spult doch bitte noch mal alle auf Anfang:
Es ging um größeren Kopiermissbrauch. In diesem Zusammenhang ging auch eine Pauschalmail an Philipp. Das hätte nicht sein müssen. O.k. Und das ist ja nun auch allen Seiten bekannt. Frau TAZ hat das schon eingesehen und Herr BLOG auch irgendwie, gebt Euch die Hand und macht bitte diesen thread zu.
Belesene Menschen werden ja sicher mit der Bibel vertraut sein.
Dort steht was von den Pharisäern und Schriftgelehrten – einer religiösen Gruppe, die Religion “gelernt” ja “studiert” hatte. Ihnen sprach die Gesellschaft Kompetenz in der religiösen Unterweisung zu, auf Sie schaute man auf. Sie waren gewürdigte, anerkannte Leute, Lehrer, Mentoren, Meinungsmacher. Dann kam dieser Jesus, ohne Referenz, ohne Zertifikat, ohne Studium, und lehrte noch großartiger als die Schriftgelehrten. Denn seine Predigten fanden bei Weitem mehr Zulauf, mehr Aufsehen und mehr Erstaunen.
Das kränkte die Pharisäer und Schriftgelehrten in ihrem Stolz unheimlich. Sie hassten und verachteten Jesus, der sie für ihren Stolz auch noch zu rügen wusste. Denn Gott, so vermittelte er, würde alles Hohe und Erhabene verachten und an einem Tag so niedrig machen, dass es sich unwahrscheinlich schämen müsste. Im Himmel würde es keine stolze Seele, keine “Eigentümer” und “Herrscher” geben, sondern nur demütige Kinder, die um die Quelle ihrer Gaben in Dankbarkeit wüssten.
Das machte die Pharisäer und Schriftgelehrten nur noch wütender, weil sie insgeheim um ihren Stolz wussten, und sich von Jesus somit aus dem himmlichen Reich gepredigt sahen. Der Kern ihres Zornes lag aber eigentlich in der Erkenntnis: Jesus hat ja irgendwie Recht. Und weil sie sich von daher nicht mehr in der Lage sahen, diesen Wanderprediger mit Argumenten, mit Worten, mit Geist zu bekämpfen, dachten sie daran, ihn biologisch mundtot zu machen.
Sie kreuzigten ihn. Und alles schien wieder paletti. Doch der Überlieferung nach stand Jesus von den Toten auf, und seine Bewegung wurde durch dieses Ereignis nur noch mehr befeuert. Fakt ist: Sie verbreitete seine Botschaft in der ganzen Welt. Heute ist das Christentum eine der drei großen Weltreligionen – erwachsen aus einem “Ungebildeten”.
Das nur mal so.
Ich werde verstehen können, wenn dieser Kommentar als stranges “Off Topic” gemarkt wird und von daher gar nicht zu einer Veröffentlichung gelangt. Das ist völlig okay. Ich weiß selbst nicht, was mich da geritten hat.
Schmetterling – Faust
Wort-Tsunami
Chaostheorie? – X
Am Anfang war das Wort! Es gibt Ihn doch!
Danke Ihr Blogger!
Blogger sind Journalisten? Das hätte ich gerne rechtlich verankert irgendwo gesehen. Das würde nämlich auch so erhöhte Anforderungen bei Hausdurchsuchungen, Abhören usw. bedeuten, und vor allem Ansprüche beim kommenden Leistungsschutzrecht…
Und ansonsten wäre eine Definition von “Journalisten” auch ganz nett, vielleicht fällt mein Kommentar da auch drunter. Oder die zahlreichen Beiträge im Heise-Forum oder sonst wo.
Hallo Frau Schweitzer,
ich hab vor Jony Eisenberg großen Respekt, schließlich gibt es nicht viele gleichermaßen kampfbereite und kompetente Anwälte.
Um das Thema “Schutzschrift” mal allen zu verdeutlichen hier ein Link:
http://www.law-blog.de/148/vorsicht-statt-nachsicht-die-schutzschrift/
Spätestens, wenn sie ihren Artikel auch im Internet veröffelntlichen, gilt zunächst der fliegende Gerichtsstand. Also muss die Schutzschrift an allen 123 Landgerichten hinterlegt werden. Sie muss auch den möglichen Antragsteller der Einstweilige Anordnung nennen, damit sie bei Gericht überhaupt realistisch dem Antrag zuzuordnen ist. Im Zeitalter der Holdings können Sie da schonmal ins Klo greifen, weil Sie u.U. gar nicht wissen, wer denn (alles) die Einstweilige beantragen kann. Ok, das ist in den meisten Fällen auch eine Frage der Recherchequalität.
Dann aber der schwierigste Punkt:
“Die Schrift enthält die Darstellung der Sach- und Rechtslage aus der Sicht des Adressaten einer möglichen Verfügung. Dieser antwortet bereits vorab auf das von der Gegenseite zu erwartende Vorbringen.”
Nun, neben der Sachrecherche haben Sie also die Aufgabe, vorherzusehen, mit welchen – teilweise abstrusen und aus der Luft gegriffenen – Argumenten Ihre Aussagen angegriffen werden. Wohlgemerkt: Die Einstweilige Anordnung wird im Presserecht immer dringlich gemacht (und Sie daher nicht mehr gefragt), und ihre Begründung muss vom Gericht nur nachvollziehbar sein. Ob sie auch wahrheitsgemäß ist spielt im Moment des Erlasses keine Rolle.
Aber der Antragsteller hat dann schon gewonnen: Er hat nämlich Ihren aktuellen Artikel getötet und kann jetzt die eigene PR-Maschinerie anwerfen und das Gras blau malen, bis in der Hauptsache eine rechtskräftige Entscheidung getroffen wurde.
Das mag lustig sein, wenn man über den satirischen Bericht von der Penisverlängerung eines Chefredakteurs streitet und jeden juristischen Atemzug der Gegenseite zu einer Pressemeldung nutzen kann, bei der man das Thema selbst wieder erwähnt.
Wenn aber der Redaktion einer kleinen Lokalzeitung durch einen Whistleblower von einem verschwiegenen Leck in einer CO-Leitung eines internationalen Chemiekonzerns erzählt wird, dann überschreiten die “Kampfvorbereitungen” sicherlich ganz massiv die Möglichkeiten der Zeitung. Nicht jede Zeitung hat einen Jony Eisenberg, der sie auch noch mit gegründet hat.
In England ist man etwas weiter; man kann auch die Einstweilige an sich der Geheimhaltung unterwerfen, um den Streisand-Effekt zu unterbinden. http://www.freitag.de/kultur/0942-es-bedurfte-nur-eines-tweets-alan-rusbridger/
Eine Anfrage bei der Pressestelle eines Konzerns ist in der Realität eine Steilvorlage und sorgt nur dafür, dass der fragliche Artikel nicht erst nach einem halben Tag (wenn alle anderen Medien ihn schon gelesen haben und das Thema kennen), sondern schon vor dem Erscheinen tot ist.
Übrigens hab ich Jony Eisenberg, obwohl ich in diesem Kommentar über ihn geschrieben habe, nicht gefragt, ob er taz-Mitgründer und Rechtsanwalt ist. Ich glaube einfach der Berichterstattung in der taz darüber.
Gruß,
Volker König.
——
Nehmen Sie es bitte mir nicht übel, aber ich glaube, wenn es drauf ankommt, engagiere ich doch lieber den Johnny als Rechtsbeistand.
Ich hatte meine vorigen Beitrag in Pseudo-HTML Tags mit dem Namen “Satire” umrahmt. Diese sind von einer schwachsinnigen Filter-Engine gelöscht worden … probieren wir es mal mit Entities?
<satire>
?
Da ist der Zorn gestern/ letzte Nacht mit mir durchgegangen, eine schlechte Voraussetzung für einen guten Kommentar; ich bitte um Entschuldigung für die heftige Zynismus-Keule, die ich da ausgepackt habe und würde die groben Adjektive gern zurücknehmen.
Ich stehe aber dazu, dass Ihr Ton in diesem Blog in meinen Augen arrogant und durchaus aufreizend daherkommt. Sie wollen sich so recht auf kein Argument einlassen, sondern parieren lieber lakonisch, siehe “Und ich wusste auch gar nicht, dass es bei McD Kellner gibt. In Amerika ist das Selfservice.”
Meine Frage nun: wenn Sie Argumente von vornherein nicht gelten lassen wollen (diesen Eindruck habe ich), wozu dann die Kommentarfunktion? Was wollen Sie hier erfahren? Oder wollen Sie sich lediglich bestätigt sehen?
Das Internet verleitet zu Schnellschüssen. Spreeblick wird ja gemeinhin als ein Leitmedium der Blogosphäre angesehen. Zumindest habe ich das bisher. In dieser Sache lagen sie leider völlig daneben.
Bevor die Kommentarschlacht hier und auf Spreeblick hochging (mit der entsprechenden Flut an Trittbrett-Berichterstattung in der Blogosphäre, war via Google das Facebook und das LinkedIn-Profil von Frau Eva Schweitzer unter den Top 5 Treffern zu finden.
Mir leuchtet daher nicht ein, weshalb Blogger, die auf die ständig auf den Medienwandel und die neuen Formen von Vernetzung hinweisen, nicht in der Lage waren, Frau Schweitzer zu kontaktieren.
Frau Schweitzers Anglophilie und das NY name dropping mag nerven und sie nicht sympatisch aussehen lassen, in der Sache hat sie leider Recht.
Wenn man aus dieser hochgeputschten Angelegenheit etwas Positives ziehen sollte, dann ist es wohl, dass man sich zukünftig lieber mit anderen Dingen beschäftigt und andere Quellen konsultiert.
(Sehr zu empfehlen in diesem Zusammenhang auch der bereits oben erwähnte Beitrag an der Blogbar: http://blogbar.de/archiv/2009/11/01/auf-verlorenem-posten)
Ich bin über all das nicht amüsiert. Frau Schweitzer, die Abmahnung an sich ist fehl am Platz. Die zuständige Kanzlei hätte durchaus zwischen kommerzieller und nicht kommerzieller Verwertung Ihrer Texte unterscheiden und die Vorgehensweise dementsprechend anpassen können. Für gutes Geld kann man auch gute Arbeit erwarten. Für die Formulierung des Auftrages sind Sie zuständig!
Im Übrigem sind Ihre hier erfolgten Ausführungen durchaus zynisch, pauschalisierend und schlecht für die Kommunikation zwischen den Betroffenen. Ganz abgesehen davon, dass nicht alle im Pyjama schreibende Blogger ungewaschen und nachts nur mit Kommentaren zu diesem Topic beschäftigen ( ich habe tatsächlich ungewaschen und im Pyjama unschuldig geschlafen, aber gut, bin ja auch kein Blogger).
Das alles ist nicht schön.
Blogger Philipp hingegen hat gegen das Urheberrecht verstossen. Was nicht so dramatisch wäre, er wusste es in dem Fall ja nicht besser.
Allerdings hat er sich des Ausheulens bei Johnny schuldig gemacht. Und der wiederum hat sich bei der gsamten (deutchsprachigen?) Blogosphäre ausgeheult, Beiden ist der Mangel an Cochones gemein, einen Anwalt anzurufen und den eigenen Standpunk darzulegen.Für den danach erfolgten Missbrauch der BlogoSolidarität, der nur gegen Mitglieder des Imperiums zulässig ist, zeichnet jedoch hauptsächlich Johnny verantwortlich, Philipp eher für die “Kopf-in-den-Sand”-Vorgehensweise.
Hiermit verurteile ich Frau Schweitzer zu 3 Tagen Demut, eine angemessene Spende an darbende einkommenslose Blogger und den Kauf eines handelsüblichen Notebooks. Die durch Abmahnungen (und Einsparungen durch Verzicht auf Apfelprodukte!) erzielten Gewinne sind zu 25% in Open-source-Projekte zu investieren, damit jegliche benötigte Software auch einwandfrei portiert bzw. verfügbar gemacht werden kann.
Philipp wird verpflichtet, an einem Kurs in Rechteverwertung und Kommunikation teilzunehmen. Johnny auch, allerdings muss er zuvor ebenfalls 3 Tage in Demut verbringen. Zudem hat er bei einem angesehenen Dozent (O. Kahn etwa) ein Bachelor abzusolvieren, Abschluss in Modulen “Eier – warum sie so nützlich sind (auch für Frauen!)” und ” wie kleine Mücken auch klein bleiben”.
Ich habe gesprochen.
——
Ich soll mit einer Dose arbeiten? Sind Sie völlig verrückt geworden? Was kommt als nächstes, fliegen mit LOT?
Schon alles sehr interessant.
Anbetracht der Tatsache das bei einer Google Suche auf den ersten
Seiten nur Eigenwerbung aufkommt denke ich das Ihre Selbstdarstellung
als journalistisches Schwergewicht eher unangemessen ist.
Frau Schweitzer, ist Ihnen der Streisand Effekt bekannt?
> en.wikipedia.org/wiki/Streisand_effect
Das “Netz” scheint sich gegen unsägliche juristische Eingriffe
gerade zu immunisieren.
G!
und Erfolg im Berufsleben.
Uwe
Hallo Frau Schweizer,
ich kann Sie gut verstehen. Der Mob, der Säue durchs Dorf treiben will, ist längst nicht ausgestorben. Hauen Sie ordentlich drauf.
Grüße
K. D.
Kommentare und Updload-Magazin Artikel habe ich quer gelesen.
Wenn ich es richtig verstehe ist da zu differenzieren zwischen Meinung und Fakten – wer also eine kritische Meinung über Sie ausdrückt muss Sie keineswegs vorher fragen, ob er oder sie das tun darf (würde die Meinungsfreiheit ja auch empfindlich einschränken).
Diese Differenz kommt in der Belehrung “Wenn Sie über jemanden etwas schreiben, insbesondere, wenn es etwas Kritisches ist, müssen Sie sich mit der Person vorher in Verbindung setzen.” nicht merklich zum Ausdruck.
Wie wäre sonst das journalistische Genre des Kommentars zu vertreten?
Ein Tipp: Sie könnten bis auf weiteres nur über eine Whitelist freigegebene Emailadressen in Ihre Emailbox hineinlassen.
Ceterum Censeo (dies ist eine allgemeine Äußerung und allenfalls durch diesen Fall inspiriert, nicht aber auf Sie im Besonderen bezogen):
Es braucht ein Presserecht, das die Besonderheiten des Bloggens berücksichtigt, insbesondere, wo dies dem Austausch und der Verständigung mit anderen in einer ähnlichen Position dient. Wer von einem Journalisten wg. Copryright-Verletzung (trotz des Beachtens der Regeln des Zitierens) verklagt wird, muss dass Recht haben, darüber zu bloggen. Andere, die sich in einer strukturell ähnlichen Position befinden ebenso.
Es bedarf einer Stärkung der Individuen gegenüber den Ansprüchen der traditionellen Medien, diktieren zu dürfen, nach welchen Regeln diese sich äußern dürfen, sowie einen Schutz vor denjenigen, die aufgrund ihres Budgets in einem Rechtskampf von vorneherin in einer besseren Position sind.
Dennoch auch eine persönliche Frage, die ich Ihnen vorher stellen möchte:
Was würden Sie davon halten für den Wolfgang Lorenz Gedenkpreis für internetfreie Minuten nominiert zu werden?
http://www.monochrom.at/wolfgang-lorenz-gedenkpreis/
Er ist Personen gewidmet, die mit den veränderten Kommunikationsstrukturen im Zeitalter des Webs nicht zurecht kommen und insbesondere von einer aus anderen Zusammenhängen geerbten Machtposition aus versuchen, dagegen zu agi(ti)eren.
Denken Sie, diese Beschreibung passt zu dem, was hier bislang passiert ist?
——
Wolfgang Lorenz? Ist das nicht der mit den Graugänsen?
@Torsten
Tolles Posting!
Da ich (auch als Nichtchrist) nur eines zu sagen:
Amen!
Arbeiten Sie als Undercover-Journalistin für die Titanic? Anders kann ich mir das alles nicht erklären… Realsatire pur.
Ich wäre der TAZ doch sehr verbunden, wenn satirische Beiträge zu diesem Vorgang mit eben solchem Humor betrachtet würden, wie er von den Empfängern der Abmahnungen verlangt wird.
Insofern bitte ich Sie, dass Impressum sowie Kontaktdaten (VisdP) im Sinne des Gesetzes einfach zugänglich zu machen um sich hier nicht vollständig der Lächerlichkeit Preis zu geben.
Danke
Den Duden, in dem Sie E-Mail tatsächlich finden, gibt es sicherlich auch für Ihr Macbook. Ich bin mir sicher, dass Sie für 1200 Euro ihr Macbook irgendwo in Berlin reparieren lassen können. Vielleicht können Sie ja auch die vermehrt auftretende Häufung von positiven Bemerkungen von Appleprodukten vermarkten. Kleiner Tipp von mir, da Sie ja sehen müssen, dass die Rendite pro Absatz bei doppelter Haushaltsführung stimmt.
Dafür gibt es nur einen schönen amerikanischen Ausdruck.
K I N D E R G A R T E N
Absolut lächerlich!
“eine Horde wutschnaubender Möchtegernpiraten nachgeben kann, die ihre Nächte im Schlafanzug vom dem Computer verbringen”
Haben Sie das auch im Rahmen Ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht recherchiert?
Oje, diese ganzen Popkultur-Referenzen, Frau Schweizer. Sie sind aber auf Zack.
Nun ja, langweilig ist das hier nicht, und ich mache auch noch mit, treibe den Page View nach oben, und so weiter. Hin und her gerissen zwischen “Nicht reagieren, der guten Frau Schweizer nicht noch mehr Aufmerksamkeit gönnen” und “Die muss doch mal verstehen, wie super uncool sie ist”, hab ich mich dann doch für das Zweite entschieden.
Denn: Anwälte, Pressekodexe, Rechte, Pflichten, bla und blub haben hiermit doch nun wirklich nichts zu tun. Hier geht es um die klassische cool/uncool Debatte. Warum sonst werden Sätze wie der mit MIllenium Falcon geschrieben. Frau Schweizer will cool sein; mindestens in ihrem Umfeld. Das ist ein Wunsch den jeder verstehen kann. Manchmal klappt das manchmal nicht. Vielleicht schreibt Frau Schweizer auch für manche Menschen frech und toll und cool und, und , und…
Aber mal ehrlich, unter uns, ohne die anderen, diese Abmahnung war schon arg uncool, oder? Das passt nicht zu dem Image, was Sie sonst vermitteln möchten. Ist aber auch doof, kann man halt nicht mehr zurücknehmen. Also weitermachen und ab durch die Mitte damit. Wenn das Ego im Weg steht, wird man niemals cool.
Tschö
Ach und ergänzend möchte ich noch sagen, ähnlich wie Karina Umbach (FAZ) vermisse auch ich bei Frau Schweitzer “jegliches Gespür für die Komplexität der Materie.” Ja ja, ging um was anderes, ist aber so ein schönes Zitat in diesem Zusammenhang.
Nun los jetzt, rüber zu Amazon und ihre Bücher gekauft. Das Leben in Neu York ist teuer, allein die Mieten, und Häuser besetzen geht da nicht so ohne weiteres.
Hier der Link: http://www.amazon.de/Manhattan-Moments-Geschichten-aus-York/dp/3426782162/ref=cm_cr_pr_product_top
Bis hierhin braucht es fast ne dreiviertel Stunde ausdauernden Lesens.
Hat Spaß gemacht. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön und Weiterso!
Deutschland braucht wieder gute Filme – keine Machtkämpfe zwischen Papier und Pixel.
Kennt noch jemand ‘die unendliche Geschichte’?
@Palich: danke für das Lob! Irgendwie beruhigend zu hören, da ich im nachhinein eher die Befürchtung hatte, mein Kommentar könnte von den meisten ziemlich strange und deplatziert empfunden werden. Hat mich von daher etwas Mut gekostet. Also danke nochmal für dein Feedback.