All Good Things…

Ja, Wahnsinn! Wie komme ich bloß von diesem Adrenalinschub wieder herunter? Dabei sollte ich eigentlich dringend ein Halloween-Hexenkostüm besorgen sowie einen kontemplativen Artikel über einen klassischen Musiker schreiben, der über Abu Ghraib Cellosonaten verfasst. Jetzt muss ich wirklich mal eine Pause einlegen.

An alle, deren Kommentare nicht veröffentlicht wurden: Sorry, inzwischen ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Noch ein Wort an Volker König: Es ist ehrenwert, worauf Sie hinauswollen, aber so funktioniert das leider nicht. Danke für die guten Ratschläge bezüglich meines Computers, aber das war nicht ernst gemeint. Ich habe AppleCare und kann Tag und Nacht in Cupertino anrufen (oder in Bangalore).

Mein nächster Blogeintrag wird übrigens von einem Sexskandal in der Bloggospäre handeln, bei dem Nazis involviert sind, sowie hochrangige Personen aus dem Establishment. Demnächst.

Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €

Kommentare (36)

Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

  1. Recently Howard Berman, chairman of the US House of Representatives Foreign Affairs Committee, called a new customs enforcement operation to shut down P2P websites „innovative,“ and said he is exploring ways to expand it.

    He was referring to the seizure of nine domain names last month which kicked off „Operation In Our Sites,“ an initiative spearheaded by US Immigration & Customs Enforcement (ICE). A number of questions surround the seizures.

    The action was announced at a press conference held jointly by ICE head John Morton and representatives of MPAA member studios.

    Although the rhetoric about „lost jobs and real hardships for ordinary working people“ from piracy has been plentiful, specifics about what crimes were committed by most of the sites have been non-existent. Instead there has been an effort by government officials like Morton and Berman to confuse the issue by conflating unauthorized file sharing with counterfeiting, which seems to be where ICE comes in.

    ICE is the agency responsible for dealing with counterfeit goods entering the US from other countries. However their only connection with copyright enforcement is as head of the National Intellectual Property Rights Coordination Center (IPR Center), which coordinates anti-piracy efforts between a number of Federal law enforcement agencies.

  2. Warum bekommen andere eine Steilvorlage und ich nie?

  3. Ich meinte, natürlich Gymnasialzeit.
    Sorry.
    Gundschulszeit wäre ein bißchen früh.
    Wobei wir vor allem in der Grundschulzeit Schlafanzugparties gemacht haben . Weil da noch keiner Ganken hatte, die dem Dorf-Pfarrer und den Eltern nicht gefallen hätten.

    Das trifft mich nicht. Ich bin evangelisch und zugezogener Preuße.

  4. Fest steht:
    a.) die Abmahnung ist rechtmäßig (leider )
    b.) Frau S. hat zugesichert auf Ihre Forderung zu verzichten
    c.) Frau S. könnte von Ihrem Anwalt als sekundäre Kostenschuldnerin herangezogen werden und wird unter Umständen für das rechtswidrige Verhalten des Abgemahnten selbst zur Kasse gebeten. (jedenfalls für die bis dahin entstandenen Anwaltskosten sog. materieller Kostenerstattungsanspruch)
    d.) Dennoch scheinen sich einige Leute über Frau S. aufzuregen.

    Statt also durch sinnvolle Petitionen oder anderlei Engagement sich für die Regulierung des Abmahnunwesens einzusetzten, werden diejenigen beschimpft, die auf rechtmäßige Forderungen verzichten? Nur weil sie es sich erlauben den Forderungsverzicht mit einer bissigen Replik zu verbinden, der Anfeindungen und Beleidigungen vorausgegangen waren? Arroganz kann man an dieser Stelle ausnahmsweise nur den mir sonst so sympathischen Hobbyjournalisten vorwerfen. Wieder mal ein tolles Beispiel dafür, wie sich die selbst referierende Bloggersphäre im Kreis dreht und dabei die Orientierung verliert. Statt für Musterprozesse zu sammeln, wird sich selbst in den Schwanz gebissen und nach schönen Worten gesucht, um die ach so graue Welt da draußen zu beschreiben – in der es Leute geben soll die durch Rechtsgelehrte geltendes Recht anwenden, um damit Profit zu machen. Echt armselig: Stammt die Abmahnung von irgendeinen Turbo-Kapitalisten wird heimlich gezahlt und das Prozessrisiko gescheut. Möchte aber eine “kleine” Autorin dasjenige Gut verteidigen, was ihr den Lebensunterhalt sichert und zieht dann später ihre rechtmäßige Forderungen gegen einen nichtkommerziellen Betroffenen unverzüglich zurück, dann wird die “Ich kündige Taz-ABO”-Karte gezückt. Ich finde das ungerecht und unanständig.

  5. es wird immer besser
    realsatire pur, leider mit traurigem hintergrund :-(
    ansonsten immer wieder lustig, vor allem die antworten der frau schweitzer laden zum schmunzeln ein, hinterher denke ich dann meistens: komm runter gute frau, dir wollte keiner böses, aber sofort beleidigt sein…(ps: darf gerne gelöscht werden, falls die kritik nicht gefällt, bitte sofort löschen, danke)

  6. @limited: Ich kann dem nur zustimmen!

    Die werte Frau Schweitzer ist hier – sicherlich ungewollt – in die Mühlen einer offenbar gerade brodelnden (gesellschaftlichen? gemerationskonfliktmäßigen?) Auseinandersetzung geraten und die verschiedenen Positionen werden exemplarisch an diesem Vorgang diskutiert. Leider mitunter zu emotional.

    Frau Schweitzer hat ja ganz schnell klar gestellt, dass sie die Abmahnung gegen einen „einfachen“ Blogger nicht aufrecht erhalten will – und damit war’s eigentlich erledigt.

    Und in all den Blogs, die ich in den letzten Tagen gelesen habe, hat ihr niemand das Recht abgesprochen, ihren Anteil zu verlangen, wenn jemand mit ihren Texten Geld verdient ohne sie zu fragen!

    Eigentlich müssten sich jetzt alle Interessierten/Beteiligten/Betroffenen jetzt einig sein.

    Sind sie aber immer noch nicht. Weil die eigentlichen Themen, um die es geht, noch nicht geklärt sind.

    Nämlich: Kommerzieller (nicht: privater) Textklau. Abmahnabzocke. Umgangston in Blogs und überhaupt im Internet – Chats, Foren … (ja, liebste Frau Schweitzer: Nicht jeder liest den Schalk unter ihren Fingern …), Macht und Ohnmacht im Rechtsstreit, – und letztlich die alte, aber offenbar noch immer nicht sehr verbreitete Erkenntnis, dass am anderen Ende der Leitung immer ein Mensch sitzt, der das liest, was ich schreibe.

    Das sind eigentlich die Themen, über die hier so heftig diskutiert wird.

    Und der Charme der Bloggosphäre der „einfachen“ Leute sollte eigentlich – mehr als im angeblich objektiven Qualitätsjournalismus – in dem Wissen liegen, dass jeder mal einen Fehler macht. Auch der Qualitätsjournalist. Auch der Blogger. Auch ich.

    Die werte Frau Schweitzer hat doch den Fehler mit der Abmahnung sofort korrigiert! Und im Prinzip hat sie doch Recht, wenn es um Geld geht, das ihr mit ihrer Arbeit vorenthalten wird (sofern es jemand mit ihren Texten auch einnimmt, was ja bei dem Blog kaum der Fall war).

    Summa summarum: Lasst uns über die wirklich wichtigen Themen reden, nicht über die Schreibweise von email als E-Mail oder als e-mail oder als elektronisch übermittelte Nachricht oder darüber, ob das hier (danke Andrè B.) http://www.tmz.com/2008/02/15/jeri-ryan-the-real-obama-girl irgendwie mit dem hier http://www.nomnomnom.de/2008/05/20/obama-of-nine irgendwas zu tun hat und wer sich da wo hat inspirieren lassen. Wir kochen doch alle nur mit Wasser!

  7. Hallo Frau Schweitzer,

    etwas O.T.

    Leider konnte ich Ihre E-mail nicht ermitteln. Ich wollte nun etwas schreiben, das kritisch auch zu Ihrem Verhalten Stellung nimmt.

    Ich poste das mal hier. Sollten Sie mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sein, teilen Sie mir das doch bitte mit.

    Text:

    „Geschrei gibt es immer und überall. Egal ob in New York oder in Berlin.

    Offenbar ein Trend, der zunehmend nervtötend wirkt, da die Stimmen im Vordergrund stehen, die schräge Vergleiche, die am wenigsten subtile Häme und die auf eine emotionale Eskalation abzielenden Wortschöpfungen gebrauchen. Das betrifft Kommentatoren, wie die Generation Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder und Sloterdijk, ist aber nicht auf die Generation jenseits des sechzigsten Lebensjahrs beschränkt.

    Derartiges Verhalten ist in der Regel wenig produktiv, bricht die Kommunikation alsbald unter Vorwürfen und emotionalen Schuldzuweisungen zusammen, implizit und explizit mitverursacht durch die Urheber – Descent eben. Ebenso wie bei den Descent-Kids, die zu den 1. Mai Veranstaltungen mal so richtig auf den Putz hauen möchten, oder sich bei den G8 Demonstrationen durch „besondere Friedfertigkeit“ auszeichneten, halte ich so etwas für Banane.

    Krawallverhalten findet sich auch im Bereich der Blogs. Momentan wird eine Sau durchs Dorf getrieben, bei der eine Autorin, die auch bei der TAZ bloggt, einen anderen Blogger abgemahnt hat, weil dieser einen recht großen Teil einer ihrer Artikel in einem Blogeintrag als Zitat veröffentlicht hat. Was natürlich zu einem DurchsDorftreiben mittlerer Güte geführt hat. Für mich Anlass meine Liste der Descent-Blogger der Woche zu erstellen.

    Spreeblick – Wenn man auf Vermittlung und Verständigung ausgerichtet ist, nutzt man nicht Vergleiche und Wortwahl wie hier. Es sei denn, man will das Feuer weiter lodern lassen.
    Stefan Niggemeier – S.o. Da hat er den Verstand offenbar in den Schrank eingeschlossen.
    Eva Schweitzer – Per Schleppnetzfahndung ermittelten Bloggern eine vierstellige Abmahnung zukommen zu lassen, macht auf mich nicht den Eindruck über sonderlich große Sensibilität zu verfügen, das mit entsprechender Wortgewalt zu verteidigen, macht es nicht unbedingt besser.

    Ich wünsche mir, alle begraben das Kriegsbeil, setzen sich an einen Tisch und klären die Sache friedlich.“

  8. Hallo,

    nur eine Info: Die Mitarbeiter der Apple-Hotline sitzen in Irland und nicht in Indien und es sind auch keine Mitarbeiter irgendeiner Call-Center-Firma die für den Hersteller als Subunternehmer tätig ist, sondern echte Angestellte von AppleCare.

    Bei Interesse erzählt Ihnen einer meiner Kollegen, der dort gearbeitet hat, gerne mehr 😉

    Oli

  9. „Darum sollte sich die Piratenpartei mal kümmern. Wozu habe ich die gewählt?“ [1]

    Vielleicht sollte sich die Piratenpartei erst einmal um die Freiheitsrechte im Internet, zu denen ich auch das Recht auf 2/3 Zitat in nichtkommerziellen Blogs zähle, kümmern. Danach können sie sich auch gern wie von Ihnen gefordert um Obamafreie TV Stationen kümmern….

    P.S. Ist Ihnen eigentlich bewusst das Sie mit Ihrer Rechtsauffassung in Urheberrechtsfragen die falsche Partei wählten?

    Рене

    [1] Schweitzer, E; Hasta Siempre; http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/06/16/hasta_siempre/; 2009

  10. tja… ich warte schon seit etwa 10 stunden auf eine freischaltung… :)

  11. sehr geehrte frau schweitzer,

    ich möchte gerne etwas kritisches über sie schreiben.

    darf ich?

    mit freundlichem gruß,

    .~.

  12. Köstlich! – Bevor ich 10 Euro überweisen muss, damit die werte Kollegin meine elektronisch übermittelte Nachricht überhaupt zur Kenntnis nimmt und weiter bearbeitet, poste ich das mal lieber hierher, wo es mich nichts kostet. (Im anderen thread wird ja nichts mehr freigeschaltet, habe ich oben gelesen …)

    Das ganze Hin- und Her passt gut zu einem Satz, den ich gestern (da war Halloween in NY) im bösen Inter-Netz gefunden habe:

    “Die mesophytischen Kürbisarten wachsen meist in laubwerfenden Dornbusch-Wäldern.”

    (Sinngemäß zitiert aus: Quelle weiß ich nicht mehr; den Satz hab ich gelesen, in meinem Hirn gespeichert und dann weitergeklickt.)

    Ich finde Dada einfach cool! Vielleicht gibt es hier ja jemanden, die oder der sich ein paar finstere Gedanken über den Unterschied zwischen mesophytischen und metaphysischen Kürbisarten im virtuell sinnentleerten, gleichwohl aber nicht rechtsfreien Raum macht und uns das ganze als gebloggte Kürbissuppe serviert?

    Zum Thema Streisand-Effekt muss man noch die causa Jako erwähnen; ist erst ein paar Wochen her, geistert aber immer noch durch einschlägige Foren und Blogs …

  13. Liebe Frau Schweitzer,

    Ihre Beharrlichkeit ist bewundernswert, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Aber die süffisanten Bemerkungen zu den einzelnen Kommentaren finde ich wirklich gut. Ich habe mich wunderbar amüsiert.

  14. übrigens wird die Kostenlos-Software „WordPress“ auf diesen Seiten in keiner Weise erwähnt – oder gar verlinkt. ts.. ts.. ts.. wie unanständig.

    —–

    Das is wohl wahr, aber das ist nicht meine Schuld. Ich baue die Seite ja nicht. Sonst hätte ich schon längst ein paar Google Ads hineingestellt.

    Also, Leute, es gibt eine kostenlose Plattform, http://wordpress.org/, für Blogs (der Vollständigkeit halber, das gleiche in grün gibt es von Google, https://www.blogger.com/start)

  15. Liebe Frau Schweitzer,

    Ihre herablassenden Aussagen zu Kindern, die auf einem Kostenlos-Planeten leben, ärgern mich. Sie selbst nutzen das Kostenlos-Mitmach-Web ausgiebig. Allein auf dieser Seite nutzen Sie die Blogsoftware WordPress um Ihre tollen Artikel zu verbreiten. Die Datenbank mySQL, die diese Speichert speichert. Den Webserver „Apache“ der die Seite an die Leser ausliefert. Das alles kostet Sie keinen Cent. Wenn sie dafür zahlen müssten würde es sich gar nicht lohnen, oder? Wer will sich nun an den Leistungen anderer bereichern?

    —–

    Die Blogs werden von der taz betrieben, die kümmert sich um alles Organisatorische und Finanzielle. Ich werde dafür nicht bezahlt (oder so gut wie nicht, die taz zahlt eine sehr geringe Pauschale, die nur die Kosten für die Internet-Flatrate abdeckt), daher stellt sich für mich nicht die Frage, ob sich das lohnt. Geld verdiene ich mit der Printpresse.

    Wenn es das alles nicht geben würde, wäre ich so dran wie vor zehn Jahren, dann hätte ich halt kein Blog, sonst aber auch niemand.

  16. MIt dem zurückgewiesenen letzten Halbsatz stehe ich aber nicht alleine da, das ist u.a. auch die Meinung der gesamten restlichen USA.

    Wann immer jemand etwas „bemacktes“ (entschuldigen Sie mein klatschianisch) tat kommt der Satz „Oh, he/she is from New York.“

    ——

    Da ist was dran. Ich habe mir mühseligst abgewöhnt, auf Reisen durch die USA, wenn mir irgendwelche Theater oder Hochhäuser oder sonstwas gezeigt wird, zu bemerken, das haben wir in New York auch, bloß größer und schöner.

    Auf der anderen Seite habe ich in New York große Empörung ausgelöst mit dem harmlosen Satz, das Sushi in Los Angeles sei besser….

  17. Ich werde mich jetzt garantiert nicht in die (zugegebenermaßen auf beiden Seiten kindische) Systemdiskussion einmischen oder Ihren persönlichen Stil kritisieren
    Nur ein gutgemeinter Rat:
    Lassen Sie’s gut sein – mit jedem Post locken Sie die Trolle hervor UND schüren das Feuer!

    Man merkt Ihnen NYC halt an – und das ist nicht unbedingt was Gutes!

    —–

    Na, na, na – den letzten Halbsatz weise ich aber entschieden und mit der gebotenen Empörung zurück.

  18. „Ich kann auch in New York eine österreichische Konditorei aufmachen, wenn ich mir das einbilde.“

    Bilden Sie es sich nicht ein, machen Sie es einfach. Davon werden wir alle was haben. Obwohl Anchorage in Ihrem Fall wäre besserer Ort für eine ösi Konditorei.=))

    ——

    Also, wenn das Niveau nicht auf der Stelle messbar steigt, mache ich den Strang zu.

    Und nun tschüss, ich gehe zu einer Halloweenparty

  19. Hallo!
    Hier trollen sich ja seid kurzer Zeit einige Nerds herum, angelockt um sich über ihr „ungerechtes“ Verhalten armer Bloger gegenüber auszulassen.
    Mich würde mal intressieren um wieviel sich dadurch ihre Leserschaft vergrößert hat. 10%, 20% oder vll. 100% zuwachs? Würde mich echt einmal intressieren.

    Gruß

    ——

    In Prozentzahlen etwa 3000. In Clicks bin ich, glaube ich, auf dem Niveau von SPIEGEL Online.

  20. Sie meinten sicherlich Hard- und Softwareprobleme. Für SW-Probleme reicht mir ein Ubuntu/Debian/whatever Forum meiner Wahl (oder wie Sie es vermutlich sagen würden: Nerdforum)
    Sagen Sie bitte Bescheid wenn sie wieder so eine Aktion planen, ich schmunzle immer noch über die Kommentare, auch wenn ich Ihr Vorgehen kritisiere.

    ——

    Ich bin ein dummer User! Ich möchte gerne meinen Computer hochfahren, er funktioniert von Minute 1 an ohne den Zukauf weiterer Programme, und wenn es Probleme gibt, ahnt Steve Jobs die im voraus und schickt mir ein Patch. Meine letzte Apple Reparatur war bei meinem alte G3, da bin ich auf das Netzteil getreten und von da an hatte die Strippe einen Wackelkontakt.

  21. „Ich bin keiner dieser Apple-Fanatiker, der die Welt überzeugen möchte, umzusteigen.“

    Ja, man sieht es Ihnen sofort an=))

    Übrigens Sie haben sich echt schlechte Feinde ausgesucht. Also sie sind schlecht für Sie natürlich. Die Pressewelt wird sich sehr bald und sehr stark ändern, die Internetausdrucker sterben ja aus. Schon bald werden Sie selbst auf eigenen Blog und die von Ihnen geradezu verachtete „Blogosphäre“ angewiesen sein.

    ———

    Muss es nicht richtig heißen „Bloggosphäre“?

    Aber machen Sie sich um mich keine Sorgen. Ich kann auch in New York eine österreichische Konditorei aufmachen, wenn ich mir das einbilde.

  22. Das nennen Sie Industrial Standard? Industrial Standard nenne ich gescheite Garantien wie sie mit Lenovo oder Dell bieten! d.H. es fährt ein Techniker meiner Wahl zu mir und repariert das vor Ort bzw. gibt mir ein Ersatzgerät…
    Ich empfehle ihnen mal als Lektüre macmacken.com …
    Zitat Start:
    “Ich habe AppleCare und kann Tag und Nacht in Cupertino anrufen (oder in Bangalore).”

    ——

    Ja, der Apple Service in Deutschland ist noch unterwickelt, aber in den USA und insbesondere in Manhattan ist das anders. ich habe mehrere 24/7 Genius Bars um die Ecke, die Softwareprobleme sofort beheben und ansonsten das Gerät einschicken, und einen Ersatz bekommt man auch. Aber ich will Sie nicht davon abhalten, mit Dell oder Lenovo zu arbeiten. Ich bin keiner dieser Apple-Fanatiker, der die Welt überzeugen möchte, umzusteigen.

  23. Schleppnetzfischerei? „Findet Nemo!“ Niemand soll mir entkommen.

  24. Nein, es ist noch nicht alles gesagt. Könnten Sie bitte kurz erläutern, in welcher Form Sie ein Kleinzitat im Sinne des §51 UrhG (i.d.R. weder genehmigungs-, noch vergütungspflichtig) akzeptieren würden.

    Vielen Dank, mfG und schönes Wochenende
    Matthias Mansfeld

    ——-

    Wenn es ein Zitat mit Quellenangabe ist, und nicht der ganze Artikel, oder zwei Drittel davon

  25. Irgendwie sind Sie ja doch schon ziemlich putzig, Frau Schweitzer. Als meine Lehrerin hätte ich Sie mit 15 bestimmt ganz toll gefunden.

    —–

    Wie alt bis du denn? 16?

  26. Bitte die Überschrift in „Return of the Jedi“ umbenennen. Danke.

    —–

    Wer die Überschrift nicht versteht, sollte vielleicht seinen Nerd-Ausweis zurückgeben und seine Star Trek Uniform verbrennen.

  27. begeisternd: da verwechselt tatsächlich jemand „witz“ mit „arroganz“. und wird beinahe schon pathologisierend. naja, passt irgendwie auch zur taz. jede gesellschaft bekommt die leute, die sie.. bla bla bla usw.-

  28. Frau Schweitzer, ich verneige mich vor Ihnen. Sie sind eine fast schon grotesk mutige Frau. Davon müßte es hunderte geben! Andererseits, daß es Sie gibt, ist ja auch schon toll genug.

  29. „Ich habe AppleCare und kann Tag und Nacht in Cupertino anrufen (oder in Bangalore).“

    *angeb* (wieder mal) :)

    Selten jemand so schnell so unsympathisch gefunden.

    —-

    Das ist industrial standard. Das können Sie auch, wenn Sie die gleiche Kiste haben.

  30. Typisch US-Amerikanische Überheblichkeit. Das kann man im übrigen aus Publikationen und Veröffentlichungen herauslesen. Auch dann wenn sie ins Deutsche übersetzt werden. Von daher finde ich die Aufregung nicht angebracht. Man sollte eben wissen worauf man sich einlassen kann. Für meine Ansprüche an Substanz und Sorgfalt sind sie nicht geeignet. Von daher wundere ich mich doch sehr über diesen Vorgang.

  31. Bei dem Sexskandal aber bitte vorher anschauen, welche Personen Sie dabei nennen. Und nicht vergessen, um Erlaubnis zu fragen.

  32. Jaja, Apple ist so toll und alles was Apple erfunden hat ist genial…
    Nun mal im Ernst: Kennen Sie den Unterschied zwischen MS und GNU/Linux? Nein? Habe ich mir auch schon gedacht…
    Noch peinlicher ist allerdings dass sie vermutlich denken Apple hätte GUI/Maus etc erfunden… Kleiner Tipp: Das war Xerox :-)

    ——

    Xeros? War das nicht diese lesbische Warrior Princess aus der gleichnamigen Serie, die von Lucy Lawless dargestellt wurde?

  33. Frau Schweitzer, haben Sie eigentlich eine Rechtsschutzversicherung?

    Eine von der Sorte die Sie vor überzogenen und unberechtigten Abmahnungen schützt?

    Falls ja, mich persönlich (und sicherlich auch andere Leser hier) würde interessieren wo man sich eine derartige Versicherung holen kann.

    mfg
    jakob

    ——-

    Werden Sie Mitglied bei Verdi oder beim Journalistenverband. Die vertreten Sie auch bei Honorarstreitigkeiten.

  34. Und ich dachte „kontemplativ“ sei die Steilvorlage gewesen.

    —–

    Wahnsinn – man wird richtig süchtig danach, die Kommentare zu bearbeiten. So, jetzt ist aber Schluss. Und Ihr, Nerds, müsst auch ins Bett!

  35. Eva im Hexenkostüm?
    Da krieg ich ja ne Beule im Schlafanzug!

    —-

    Na, das versuchen wir jetzt aber nochmal. Wer es nicht schafft, eine so einfache Steilvorlage richtig zu verwandeln, sollte lieber gar nicht posten. Wo sind wir hier, bei der Bulliparade?

  36. sowas kommt von sowas

    Ihr Interesse am Schutz eigener Texte kann ich nachvollziehen, und – nebenbei bemerkt – es ist m.E. fürchterlich, dass man heutzutage ständig gezwungen wird, sich aktiv gegen Eingriffe zu wehren, da man andernfalls stillschweigendes Einverständis unterstellt bekommt. Doch: Ihr selbstherrliches „Eigentlich wollte ich ja Philipp vom Haken lassen, aber nach dem Theater habe ich keine Lust mehr.“ ist m.E. geradezu gefährlich, denn wenn so etwas zum erfolgreichen Modell für Auseinandersetzungen wird, dann haben wir es in der Zukunft nur noch mit Willkür zu tun; dem Hauen und Stechen, ja geradezu der Selbstjustiz werden Tür und Tor geöffnet. Sie haben keine Lust mehr? Lassen Sie lieber die Vernunft walten!