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	<title>Kommentare zu: Empire Strikes Back</title>
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	<description>Ein Blog über Amerika und über die Leute, die über Amerika schreiben</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 19:42:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Ekkehard</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4510</link>
		<dc:creator>Ekkehard</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 11:23:08 +0000</pubDate>
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		<description>interessant: hier werden für ein paar Tage intensiv Ratschläge, Befindlichkeiten und Meinungen ausgeteilt. Wie kommt es jedoch, dass anscheinend so viele Menschen mit Bestehendem unzufrieden sind, niemand aber nichts ändert? Die aktive Unzufriedenheit versandet im Ping-Pong-Spiel (und vielleicht mit einer Mitgliedskarte von greenpeace in der Tasche). Wie können &quot;wir&quot; die Energien bündeln, um sachlich gesellschaftliche und politische Änderungen durchzusetzen? &quot;Vom Wort zur Tat&quot;, wie es zum Beispiel hier oben rechts auf der Site der taz steht. Oder geht folgenschweres Engagement erst, wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen? Mich dünkt, zur Zeit Rudi Dutschkes war das nicht so ein Problem. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>interessant: hier werden für ein paar Tage intensiv Ratschläge, Befindlichkeiten und Meinungen ausgeteilt. Wie kommt es jedoch, dass anscheinend so viele Menschen mit Bestehendem unzufrieden sind, niemand aber nichts ändert? Die aktive Unzufriedenheit versandet im Ping-Pong-Spiel (und vielleicht mit einer Mitgliedskarte von greenpeace in der Tasche). Wie können &#8220;wir&#8221; die Energien bündeln, um sachlich gesellschaftliche und politische Änderungen durchzusetzen? &#8220;Vom Wort zur Tat&#8221;, wie es zum Beispiel hier oben rechts auf der Site der taz steht. Oder geht folgenschweres Engagement erst, wenn wir mit dem Rücken zur Wand stehen? Mich dünkt, zur Zeit Rudi Dutschkes war das nicht so ein Problem. Oder?</p>
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		<title>Von: SG</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4450</link>
		<dc:creator>SG</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 23:39:40 +0000</pubDate>
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		<description>Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Was sich einige Blogger herausnehmen ist eine absolute Frechheit. 
Der Idee des Graswurzel-Journalismus wird nicht entsprochen, wenn man Artikel und Meinungen kopiert. 
Jeder sollte sich doch eine eigene Meinung bilden können. Gerade wenn hier von Einigen diese sogenannten Idealisten in Schutz genommen werden, die sich die Rosinen des Netzes herauspicken um ihren Namen damit zu schmücken. Wacht auf, macht Euch Eure eigenen Gedanken! Ich wäre auch angefressen, wenn meine Artikel an verschiedenen Stellen erscheinen. Es steckt eine Heidenarbeit hinter den Texten. Eigene Gedanken, erarbeitete Meinungen, lange Gespräche, eine Vielzahl an Abwägungen. Diesen Denkprozess sollte aber jeder selbst erleben und nicht denken: &quot;Och klingt gut, das könnte auch von mir sein.&quot; Eben nicht. Wissenschaftliche Arbeiten, werden auch nicht gut, wenn sie lediglich auf Zitate zurückgreifen. Es wird nichts Neues gedacht, wenn Bestehendes (das Internet ist schnelllebig) immer wieder (ja) verwurstet wird. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg Frau Schweitzer und der Blogosphäre eine Besinnung auf den Begriff &quot;_Neue_ Medien&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Was sich einige Blogger herausnehmen ist eine absolute Frechheit.<br />
Der Idee des Graswurzel-Journalismus wird nicht entsprochen, wenn man Artikel und Meinungen kopiert.<br />
Jeder sollte sich doch eine eigene Meinung bilden können. Gerade wenn hier von Einigen diese sogenannten Idealisten in Schutz genommen werden, die sich die Rosinen des Netzes herauspicken um ihren Namen damit zu schmücken. Wacht auf, macht Euch Eure eigenen Gedanken! Ich wäre auch angefressen, wenn meine Artikel an verschiedenen Stellen erscheinen. Es steckt eine Heidenarbeit hinter den Texten. Eigene Gedanken, erarbeitete Meinungen, lange Gespräche, eine Vielzahl an Abwägungen. Diesen Denkprozess sollte aber jeder selbst erleben und nicht denken: &#8220;Och klingt gut, das könnte auch von mir sein.&#8221; Eben nicht. Wissenschaftliche Arbeiten, werden auch nicht gut, wenn sie lediglich auf Zitate zurückgreifen. Es wird nichts Neues gedacht, wenn Bestehendes (das Internet ist schnelllebig) immer wieder (ja) verwurstet wird. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg Frau Schweitzer und der Blogosphäre eine Besinnung auf den Begriff &#8220;_Neue_ Medien&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4400</link>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:29:23 +0000</pubDate>
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		<description>Wäre es nich fair bei dem Filmtitel &quot;Empire Strikes Back&quot; auch den Urheber, nämlich Georg Lucas zu nennen? 

-----

&lt;em&gt;Bei klassischen Zitaten macht man das nicht, wenn man davon ausgeht, das weiß wirklich jeder. Sie wussten es ja auch.

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wäre es nich fair bei dem Filmtitel &#8220;Empire Strikes Back&#8221; auch den Urheber, nämlich Georg Lucas zu nennen? </p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><em>Bei klassischen Zitaten macht man das nicht, wenn man davon ausgeht, das weiß wirklich jeder. Sie wussten es ja auch.</em></p>
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		<title>Von: So-So</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4379</link>
		<dc:creator>So-So</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:02:10 +0000</pubDate>
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		<description>Eigendlich ist nur eine Stelle im Text interessant.
&quot;Die Kosten für eine Abmahnung sind nicht deshalb so hoch, weil ich mir damit goldene Wasserhähne legen lasse, sondern weil davon die Schleppnetzfahnung und der Anwalt bezahlt werden. Und meine Wohnung in New York, denn wenn ich die nicht hätte, könnte ich dort keine Artikel schreiben, aus denen Blogger anschließend abpinnen können.&quot;
Also die Abmahnungen finanzieren die Wohnung in New York.
Und nur diese Wohnung versetzt einen in die Lage etwas über New York zu schreiben?  Ohne Wohnung geht das nicht?

-----

&lt;em&gt;Na, Sie können ja mal vesuchen, ein Zelt unter der Brooklyn Bridge aufzuschlagen. Aber als Ausländer wird man da relativ bald aufgegriffen und abgeschoben.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigendlich ist nur eine Stelle im Text interessant.<br />
&#8220;Die Kosten für eine Abmahnung sind nicht deshalb so hoch, weil ich mir damit goldene Wasserhähne legen lasse, sondern weil davon die Schleppnetzfahnung und der Anwalt bezahlt werden. Und meine Wohnung in New York, denn wenn ich die nicht hätte, könnte ich dort keine Artikel schreiben, aus denen Blogger anschließend abpinnen können.&#8221;<br />
Also die Abmahnungen finanzieren die Wohnung in New York.<br />
Und nur diese Wohnung versetzt einen in die Lage etwas über New York zu schreiben?  Ohne Wohnung geht das nicht?</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><em>Na, Sie können ja mal vesuchen, ein Zelt unter der Brooklyn Bridge aufzuschlagen. Aber als Ausländer wird man da relativ bald aufgegriffen und abgeschoben.</em></p>
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		<title>Von: FD</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4314</link>
		<dc:creator>FD</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:33:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/newyorkblog/?p=161#comment-4314</guid>
		<description>Die meisten Blogger sind Eunuchen. Wissen genau wie es geht, können es jedoch selbst nicht. ;-) Deswegen bestehen die meisten Blogs aus pösen Fingerzeigs auf Leute, die in der Nahrungskette über den Blogger stehen. Die eigene Leistung besteht im negativen Kommentieren der echten Leistung anderer Leute. Sich aufwerten in dem man andere abwertet. Das ist des Bloggers Welt. Wenn es nicht mal dazu reicht, reicht es wenigstens noch zu einer Verlinkungsorgie.

Schöpft ein richtiger Schöpfer ab, stöhnt die Blogszene im kollektiven Orgasmus. Denn vor allem dadurch wird man sich dort der eigenen zerebralen Impotenz bewusst. Ich hätte mir gewünscht, dass Frau Schweitzer weiterhin ihre Forderung fordert und auch erstreitet. Das wäre mal ein starkes Signal. Zum einen an die eigene Geldbörse. Zum andern an die Blogger.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Blogger sind Eunuchen. Wissen genau wie es geht, können es jedoch selbst nicht. <img src='http://blogs.taz.de/newyorkblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Deswegen bestehen die meisten Blogs aus pösen Fingerzeigs auf Leute, die in der Nahrungskette über den Blogger stehen. Die eigene Leistung besteht im negativen Kommentieren der echten Leistung anderer Leute. Sich aufwerten in dem man andere abwertet. Das ist des Bloggers Welt. Wenn es nicht mal dazu reicht, reicht es wenigstens noch zu einer Verlinkungsorgie.</p>
<p>Schöpft ein richtiger Schöpfer ab, stöhnt die Blogszene im kollektiven Orgasmus. Denn vor allem dadurch wird man sich dort der eigenen zerebralen Impotenz bewusst. Ich hätte mir gewünscht, dass Frau Schweitzer weiterhin ihre Forderung fordert und auch erstreitet. Das wäre mal ein starkes Signal. Zum einen an die eigene Geldbörse. Zum andern an die Blogger.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: weteer</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4312</link>
		<dc:creator>weteer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 12:14:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/newyorkblog/?p=161#comment-4312</guid>
		<description>Der BloggerTornado scheint vorbei zu sein; Aufmerksamkeit schon wieder bei anderen Zielen.
&quot;Oh, BlogVolk, steh&#039; auf und BlogSturm brich los!&quot;, sagte so nicht ein anderer, recht begabter Demagoge?

Mir kommt das oft vor, als wär&#039; man im Wilden Westen:
Erst schießen, dann fragen (falls überhaupt).
&quot;Das Gesetz bin ich&quot;, jawoll!
Und das haben wir immer so gemacht!
Die eigentlichen Argumente werden nicht zur Kenntnis genommen (die Welt ist doch irgendwie _zu_ schwierig).
Tak for det 
og hilsen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der BloggerTornado scheint vorbei zu sein; Aufmerksamkeit schon wieder bei anderen Zielen.<br />
&#8220;Oh, BlogVolk, steh&#8217; auf und BlogSturm brich los!&#8221;, sagte so nicht ein anderer, recht begabter Demagoge?</p>
<p>Mir kommt das oft vor, als wär&#8217; man im Wilden Westen:<br />
Erst schießen, dann fragen (falls überhaupt).<br />
&#8220;Das Gesetz bin ich&#8221;, jawoll!<br />
Und das haben wir immer so gemacht!<br />
Die eigentlichen Argumente werden nicht zur Kenntnis genommen (die Welt ist doch irgendwie _zu_ schwierig).<br />
Tak for det<br />
og hilsen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4305</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 04:40:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ein Caffé Americano ist ein Espresso mit heißem Wasser. Ein Latte Americano ist ein Espresso mit heißen Wasser und Milch, daher heißt es Latte. Ein deutscher Besserwisser kann zu Wikipedia verlinken, aber nicht den Hintern hochlupfen und in ein New Yorker Café gehen.&quot;

Liebe Frau Schweitzer,
ich lebe seit sechs Jahren in Brooklyn. Ein solches Getränk ist mir noch nie unter die Augen gekommen. Seien sie mal nicht so arrogant.

-----

&lt;em&gt;Wenn Sie in Brooklyn leben, warum haben Sie dann eine Berliner IP Adresse?
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ein Caffé Americano ist ein Espresso mit heißem Wasser. Ein Latte Americano ist ein Espresso mit heißen Wasser und Milch, daher heißt es Latte. Ein deutscher Besserwisser kann zu Wikipedia verlinken, aber nicht den Hintern hochlupfen und in ein New Yorker Café gehen.&#8221;</p>
<p>Liebe Frau Schweitzer,<br />
ich lebe seit sechs Jahren in Brooklyn. Ein solches Getränk ist mir noch nie unter die Augen gekommen. Seien sie mal nicht so arrogant.</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><em>Wenn Sie in Brooklyn leben, warum haben Sie dann eine Berliner IP Adresse?</em></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4297</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 11:45:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/newyorkblog/?p=161#comment-4297</guid>
		<description>Wenn ich für einen Artikel recherchiere (und ich meine jetzt damit nicht nur mal eben was zusammengoogle) und anschließend einen Abnehmer dafür finde, der für den Content zahlt, dann hat er mir meine Arbeitsleistung vergütet.

Wenn ich für ein Thema recherchiere und mir der Artikel (warum auch immer) nicht abgenommen wird, dann stelle ich ihn gerne zur freien Weiterverwendung (unter Angabe der Quelle) zur Verfügung.

Online-Magazine oder Zeitungen, die mich beauftragen, zahlen für den Content, weil er ihnen etwas wert ist - weil er nämlich letztlich dazu führt, die Aufmerksamkeit für ihr Produkt zu erhöhen.

Nicht anders ist das prinzipiell bei Bloggern. Denn letztlich ist ihre &quot;Währung&quot; auch nur Aufmerksamkeit - und damit ist ihr &quot;Geschäftsmodell&quot; eben gar nicht so weit weg von dem der klassischen Medien.

Darum finde ich die Argumentation von Frau Schweitzer auch absolut nachvollziehbar: Wer seinen Traffic damit generiert, Inhalte im Netz aufzustöbern, zu zitieren, zu kommentieren und weiterzuentwickeln (!) hat meine uneingeschränkte Sympathie. Wer aber nur, wie von Frau Schweitzer hier angeführt, &quot;fremden&quot; Content (nämlich Content, in dem fremde Arbeitsleistung steckt) kopiert, um damit seinen Traffic zu erhöhen, ist kein Robin Hood, sondern ein Plagiator.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich für einen Artikel recherchiere (und ich meine jetzt damit nicht nur mal eben was zusammengoogle) und anschließend einen Abnehmer dafür finde, der für den Content zahlt, dann hat er mir meine Arbeitsleistung vergütet.</p>
<p>Wenn ich für ein Thema recherchiere und mir der Artikel (warum auch immer) nicht abgenommen wird, dann stelle ich ihn gerne zur freien Weiterverwendung (unter Angabe der Quelle) zur Verfügung.</p>
<p>Online-Magazine oder Zeitungen, die mich beauftragen, zahlen für den Content, weil er ihnen etwas wert ist &#8211; weil er nämlich letztlich dazu führt, die Aufmerksamkeit für ihr Produkt zu erhöhen.</p>
<p>Nicht anders ist das prinzipiell bei Bloggern. Denn letztlich ist ihre &#8220;Währung&#8221; auch nur Aufmerksamkeit &#8211; und damit ist ihr &#8220;Geschäftsmodell&#8221; eben gar nicht so weit weg von dem der klassischen Medien.</p>
<p>Darum finde ich die Argumentation von Frau Schweitzer auch absolut nachvollziehbar: Wer seinen Traffic damit generiert, Inhalte im Netz aufzustöbern, zu zitieren, zu kommentieren und weiterzuentwickeln (!) hat meine uneingeschränkte Sympathie. Wer aber nur, wie von Frau Schweitzer hier angeführt, &#8220;fremden&#8221; Content (nämlich Content, in dem fremde Arbeitsleistung steckt) kopiert, um damit seinen Traffic zu erhöhen, ist kein Robin Hood, sondern ein Plagiator.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mike McGee</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4292</link>
		<dc:creator>Mike McGee</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 08:44:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/newyorkblog/?p=161#comment-4292</guid>
		<description>Bloggen ist eh bald tot. In 10 jahren wird man sich fragen, was die Leute damals bloß daran gefunden haben. 99 % der Blogs sind stinklangweilig, überflüssig und dienen einzig zur Vermüllung des Internet mit dem stilschwachen und inhaltsarmen Geschwafel von Nicht-Schreiben-Könnern.

Ich finde meine Artikel auch regelmäßig in voller Länge in zahlreichen Blogs wieder. Ich verklage die dann zwar nicht, weil mir das zu viel Aufwand ist, bin aber schon etwas genervt, weil fragen könnte man schon. Trotzdem verstehe ich, dass man seine langweiligen Blog irgendwie aufwerten will, wenn man es nicht selbst schafft, dann eben mit fremden Inhalten. Mal sehen, wie lange noch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bloggen ist eh bald tot. In 10 jahren wird man sich fragen, was die Leute damals bloß daran gefunden haben. 99 % der Blogs sind stinklangweilig, überflüssig und dienen einzig zur Vermüllung des Internet mit dem stilschwachen und inhaltsarmen Geschwafel von Nicht-Schreiben-Könnern.</p>
<p>Ich finde meine Artikel auch regelmäßig in voller Länge in zahlreichen Blogs wieder. Ich verklage die dann zwar nicht, weil mir das zu viel Aufwand ist, bin aber schon etwas genervt, weil fragen könnte man schon. Trotzdem verstehe ich, dass man seine langweiligen Blog irgendwie aufwerten will, wenn man es nicht selbst schafft, dann eben mit fremden Inhalten. Mal sehen, wie lange noch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jochen Weber</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/10/30/empire_strikes_back/comment-page-2/#comment-4288</link>
		<dc:creator>Jochen Weber</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 05:39:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/newyorkblog/?p=161#comment-4288</guid>
		<description>Hallo Frau Schweitzer,

ich bin nur &quot;per Zufall&quot; hier auf der Seite gelandet, und habe mich vor allem &quot;festgelesen&quot; weil, ich a) seit gut anderthalb Jahren hier in New York wohne und b) heute einer meiner Kollegen eine Rundmail verteilt hat mit einem von ihm geschriebenem Artikel zum Thema ob die &quot;Anonymität&quot; im Internet zu eher &quot;rohen Verhaltensweisen&quot; beiträgt, und wie dem begegnet werden kann (siehe http://www.scientificblogging.com/your_brain_us_neuroscience_social_interactions/blog/great_village_sky_promise_and_perils_altruism_internet [ich hoffe, der Link bleibt drin...]).

Zu a) sollten Sie mal Lust auf einen Kaffee (ob nun Latte Americano oder was anderes) haben, meine Email Adresse haben Sie ja jetzt und zu b), nein, ich nehme mir nicht heraus, zu behaupten, Ihre Aktion (zur Wahrung Ihres geistigen Eigentums) wäre auch Ausdruck der Internet-Anonymität, aber ich dachte mir, dass es Sie vielleicht trotzdem von der Thematik her interessiert, weil hier ja doch eine ganze Menge z.T. auch nicht &quot;sehr nette&quot; Kommentare geschrieben worden sind...

LG aus Harlem,
/jochen

-----

&lt;em&gt;Danke! Ich melde mich, sobald ich den Bloomberg-Fallout bewältigt habe. So anonym sind Sie übrigens gar nicht, ich habe nicht nur Ihre email, sondern auch Ihre I.P. address.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Schweitzer,</p>
<p>ich bin nur &#8220;per Zufall&#8221; hier auf der Seite gelandet, und habe mich vor allem &#8220;festgelesen&#8221; weil, ich a) seit gut anderthalb Jahren hier in New York wohne und b) heute einer meiner Kollegen eine Rundmail verteilt hat mit einem von ihm geschriebenem Artikel zum Thema ob die &#8220;Anonymität&#8221; im Internet zu eher &#8220;rohen Verhaltensweisen&#8221; beiträgt, und wie dem begegnet werden kann (siehe <a href="http://www.scientificblogging.com/your_brain_us_neuroscience_social_interactions/blog/great_village_sky_promise_and_perils_altruism_internet" rel="nofollow">http://www.scientificblogging.com/your_brain_us_neuroscience_social_interactions/blog/great_village_sky_promise_and_perils_altruism_internet</a> [ich hoffe, der Link bleibt drin...]).</p>
<p>Zu a) sollten Sie mal Lust auf einen Kaffee (ob nun Latte Americano oder was anderes) haben, meine Email Adresse haben Sie ja jetzt und zu b), nein, ich nehme mir nicht heraus, zu behaupten, Ihre Aktion (zur Wahrung Ihres geistigen Eigentums) wäre auch Ausdruck der Internet-Anonymität, aber ich dachte mir, dass es Sie vielleicht trotzdem von der Thematik her interessiert, weil hier ja doch eine ganze Menge z.T. auch nicht &#8220;sehr nette&#8221; Kommentare geschrieben worden sind&#8230;</p>
<p>LG aus Harlem,<br />
/jochen</p>
<p>&#8212;&#8211;</p>
<p><em>Danke! Ich melde mich, sobald ich den Bloomberg-Fallout bewältigt habe. So anonym sind Sie übrigens gar nicht, ich habe nicht nur Ihre email, sondern auch Ihre I.P. address.</em></p>
]]></content:encoded>
	</item>
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