Archive for Februar, 2011

11.02.2011 von Eva Schweitzer
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Einkommen und Auskommen

von Eva Schweitzer

Irgendwie scheint hier der Eindruck entstanden zu sein, ich habe was gegen das BGE — nein, ich finde das eine prima Idee, dann würde ich mich erst mal selber in die Hängematte legen, und nur noch Kommentare schreiben, über die sich alle aufregen. Ich wundere mich bloß, dass Unternehmer, die das fordern, das nicht in ihren eigenen Betrieben einführen, zumal das dann ja nur an Leute gehen würde, die ohnehin arbeiten, wenn gegebenenfalls auch nur Teilzeit. Wo ist das Problem? Es wäre gerecht, würde ein besseres Arbeitsklima schaffen, und außerdem könnte man Mitarbeiter von Ausbeuterbetrieben abwerben.

Nein, ich finde nur, ein paar Details sind nicht durchdacht. Also, die Konsumsteuer, die das finanziert, das ist natürlich Unsinn. Erstens belastet das kleine Arbeitnehmer überproportional, es ist Gift für die produzierende Industrie, und vor allem zieht das einen Rattenschwanz an Verordnungen nach sich, um Leute zu zwingen, sich die Deutschland aufzuhalten und dort… weiter lesen

10.02.2011 von Eva Schweitzer
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Money for Millionaires

von Eva Schweitzer

Dass Tun und Wollen beim Menschen gerne etwas auseinanderklaffen, ist normal, aber manchmal …-  Jakob Augstein, zum Beispiel, plädiert gerade im SPIEGEL für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Denn, so schreibt er “Leistung und Fairness sind nun gerade nicht mehr die prägenden Prinzipien unseres Systems.” Das ist richtig. Denn Jakob Augstein ist selber recht weich gebettet, als Erbe von SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein ist er Millionär.

Nun hat Augstein inzwischen seine eigene Zeitung, den Freitag, sollte man nicht vermuten, dass er seine eigenen politischen Prinzipien dort umsetzt und seine Mitarbeiter vernünftig entlohnt, zumal er sich das leisten könnte? Nein, der Freitag wird im wesentlichen von unbezahlten Bloggern und freien Mitarbeitern gestaltet, die mit einem vom Staat bezahlten Mindestlohn vermutlich besser dran wären.

Das ist nicht so schön. Andererseits, sollte sich Augstein mit seiner politischen Forderung nach dem staatlichen Mindestlohn durchsetzen, wäre das als Geschäftsmodell nachgerade genial: Ein Millionär, der Leute arbeiten… weiter lesen

08.02.2011 von Eva Schweitzer
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The Truth is Not Out There

von Eva Schweitzer

Ich verbringe in Berlin ziemlich viel Zeit damit, auf der Couch zu sitzen, zu surfen, und nebenbei amerikanische Serien zu gucken — Junge, Junge, wer synchronisiert die eigentlich? Neulich lief die Folge von Friends, wo Phoebe sich in Prinzessin Banana Hammock umbenennen will, wie übersetzen sie das? Gar nicht (Banana Hammock heißt Badehose).  Bei Seinfeld geben sie das Synchronisieren zwischendurch ganz auf, und untertiteln einzelne Szenen oder auch bloß einzelne Sätze. Und gerade lief die legendäre Simpson-X-Files-Parodie, bei der im Original der echte Leonard Nimoy spricht, aber hier, ich habe keine Ahnung. Und auch sonst … am Anfang schreibt Bart die Veralberung des Akte-X-Motto auf die Tafel, “The Truth is Not Out There”, was merkwürdigerweise mit “Die Wahrheit liegt nicht auf der Straße” übersetzt wird, und dann flachsen Bart und Homer, dass sie das Video eines Außerirdischen an das Fernsehen verkaufen wollen — “die senden jeden Mist”. Dann: “Aber sie… weiter lesen

04.02.2011 von Eva Schweitzer
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Promised Land

von Eva Schweitzer

Wo ist eigentlich Ägytpen? Wenn es nach Fox News geht, hier….

http://www.buzzfeed.com/percival/fox-news-doesnt-know-where-egypt-is-1v0u