Syrien

Verkehrte Welt: Die USA haben keine Lust, in Syrien einzugreifen; Obama vielleicht, aber den meisten Amerikanern ist das zu teuer und zu unübersichtlich. Ja, es gab Giftgas, aber wer hat es eingesetzt? Sind diese Rebellen nicht eigentlich von Al Qaeda gesteuert? Oder Islamisten? Den gleichen Fehler wie bei den Mujahedin in Afghanistan will keiner machen, und dass sich Kriege, wie es die Neocons damals behauptet haben, selber bezahlen, indem die Bevölkerung des überfallenen Landes geschröpft wird, hat ja auch im Irak nicht funktioniert. Und dass die Division in gute Moslemrebellen/böse Moslemrebellen nicht hilft, wissen wir seit Boston.

 

Zum Glück gibt es ein Land, das in den Startlöchern steht, um zur Hilfe zu eilen, nein, diesmal nicht Großbritannien; Frankreich, vielleicht; immerhin haben die USA ja mal versucht, denen in Vietnam aus der Patsche zu helfen. Das hat zwar nicht so gut geklappt, aber trotzdem. Nein, es ist Deutschland. Deutschland, schaut man sich um, wimmelt nur so von Publizisten, Journalisten und Kolumnisten, die gerne auch mal ein paar Bomben werfen wollen, selbstverständlich streng humanitär.

 

Leider sind diese Leute nun gerade nicht bei der Bundeswehr, aber da ließe sich Abhilfe schaffen: Warum gründen wir nicht eine Art Fremdenlegion, die nicht nur Fremden offen steht, sondern auch Leuten, die mit der Waffe in der Hand fremdeln. Zum Glück findet die Kriegsführung heutzutage weitgehend automatisiert statt; jeder, der mit einem Computer angehen kann, kann auch eine Drohne abschießen, und mano-a-mano zu kämpfen ist größtenteils nicht mehr nötig.

 

Man könnte also eine wunderbare Freiwilligeneinheit einrichten, angefangen mit Daniel Cohn-Bendit, über Erik Hansen bis zu Dieter Graumann. Oder deren Söhne. Wo wir gerade dabei sind, wir haben in unseren Gefängnissen zahlreiche junge Männer mit zu viel Hormonen, die gerne mal Leute am Alexanderplatz totschlagen, wären die (und wir) nicht viel besser dran, wenn die sich mit Assads Schergen auf gleich und gleich prügeln und schießen können? Auch Oberrapper Buschido könnte in Syrien doch mal zeigen, ob er so tapfer ist, wie sein Maul groß ist. Zurück ins Land gelassen wird natürlich nur, wer genug abgeschossene Skalpe nachweisen kann. Wir anderen können derweil ein bisschen Geld zusammenlegen und denen ein paar Waffen kaufen, falls mano-a-mano doch mal nötig wird. So bringt jeder ein paar Opfer für das große Ganze.

 

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