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	<title>Manhattan Media</title>
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	<description>Ein Blog über Amerika und über die Leute, die über Amerika schreiben</description>
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		<title>Die sch&#246;ne Helene, oder: Taking the wrong turn in Albuquerque!</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 17:32:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Eigentlich hatte ich mir felsenfest vorgenommen, nicht &#252;ber Axolotl Overkill zu schreiben, aber andererseits hatte ich mir genauso felsenfest genommen, zu den Oscars zehn Pfund abzunehmen, damit ich zur Party  in das rote Kleid vom letzten Jahr passe, also was soll&#8217;s.
Also, das M&#228;del&#8230; man m&#246;chte irgendwie nicht so harsch sein, denn die glaubt wahrscheinlich, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Eigentlich hatte ich mir felsenfest vorgenommen, nicht &#252;ber <em>Axolotl Overkill </em>zu schreiben, aber andererseits hatte ich mir genauso felsenfest genommen, zu den Oscars zehn Pfund abzunehmen, damit ich zur Party  in das rote Kleid vom letzten Jahr passe, also was soll&#8217;s.</p>
<p>Also, das M&#228;del&#8230; man m&#246;chte irgendwie nicht so harsch sein, denn die glaubt wahrscheinlich, was sie sagt. Als ich in dem Alter war, glaubte ich, es sei ungef&#228;hrlich, durch S&#252;ditalien zu trampen. Und die Blogger &#8230; es hat eine gewisse Komik, wenn Leute, die sonst das Recht verteidigen, von den MSM klauen zu d&#252;rfen, nun aufjaulen wie die jungen Hunde, wenn es einen der ihren trifft, aber in der Sache haben sie nat&#252;rlich recht.</p>
<p>Nun zum eigentlichen: Die Feuilletonisten! Das erschreckende ist nicht, dass einige davon das Buch erst loben und nun das Plagiat verteidigen, aber gleichzeitig bei Ullstein unter Vertrag stehen (wie <a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/buch.php?id=12302&amp;page=termine" target="_blank">Daniel Haas</a> vom Spiegel) oder in der Leipziger Jury sitzen, die den Buchpreis an Helenen vergibt, wie <a href="Volker Weidermann" target="_blank">Volker Weidermann</a> von der FAS) — in Amerika w&#228;re damit die ganze Mischpoche weg vom Fenster, eingeschlossen die Autorin; andererseits, in Deutschland m&#252;sste ein schwarzer  Golfspieler , der reihenweise wei&#223;e Frauen begattet, nicht reuevoll im Fernsehen auftreten, jede Kultur hat also ihre Vor- und Nachteile.</p>
<p>Ncin, das erschreckende ist, dass offenbar keiner dieser Spezialisten den Unterschied zwischen einem wissenschaftlichen Zitat, einer Hommage und einem Plagiat kennt. Also, hier noch mal f&#252;r die Generation Pisa, die offenbar inzwischen das deutsche Feuilleton bev&#246;lkert: In einer wissenschaftlichen Arbeit darf man nicht nur die Worte anderer zitieren, man muss es sogar, weil es darum geht, zu zeigen, wo sich die Arbeit in den Stand der Forschung einbettet und wo sie sich unterscheidet. Das muss nat&#252;rlich pr&#228;zise sein bis hin zur Seitenangabe.</p>
<p>Bei einer Hommage, oder der Montierung eines bekannten Zitates geht der Autor hingegen davon aus, dass der Leser das Vorbild kennt. Er nennt nicht unbedingt die Quelle, weil  jeder mit einem IQ &#252;ber 64 eine <em>Cover Version</em> von Rotk&#228;ppchen erkennen kann, wei&#223;, wo Zitate wie &#8220;Beam me up, Scotty&#8221; oder &#8220;Must have taken the wrong turn in Albuquerque&#8221;, oder &#8220;Heinrich, mir graut vor dir,&#8221; herkommen, oder was die kulturelle Referenz einer wei&#223;en Eule ist, die durch ein Video flattet und was &#8220;Lucy in the Sky with Diamonds&#8221; bedeutet — andererseits, wenn ich mir das Feuilleton anschaue, bin ich mir pl&#246;tzlich nicht mehr so sicher. Jedenfalls, der Bezug auf eine kulturelle Referenz lebt davon, dass die Rezipienten wissen, was gemeint ist, sonst macht es ja gar keinen Sinn &#8230; wenn ich mich nicht irre.</p>
<p>Wer aber das unbekannte Buch eines unbekannten Autors zu dem einzigen Zweck kauft, es mehr oder weniger Eins zu Eins abzupinnen, ist ein Plagiarist. Hier noch ein Wort zum Thema, auch Shakespeare habe schon abgeschrieben  —  ja, nicht nur das,  zu Shakespeares Zeiten gab es auch Leibeigenschaft. Dass Nichtadelige f&#252;r ihre Arbeit bezahlt werden, ist eine Errungenschaft der Neuzeit. Tats&#228;chlich macht das Internetzeitalter Plagiate schwieriger. H&#228;tte Helenchen ihr Buch in den Sechzigern geschrieben, dann h&#228;tte der Autor kein Blog gehabt und ihr Vater keinen Amazon-Account, &#252;ber den er das Buch gekauft h&#228;tte. Das w&#228;re also nie rausgekommen.</p>
<p>Was nun? Als erstes w&#252;rde ich Frl. Hegemann dringend zu einem<em> Nose Job</em> raten, und au&#223;erdem, die zehn Pfund abzunehmen, die ich immer noch drauf habe, plus nochmal zehn Pfund, und das vor dem n&#228;chsten Fernsehauftritt. Was Ullstein angeht, vielleicht k&#246;nnen die einfach das Honorar 50:50 aufteilen. Das macht sich auch ganz gut, wenn Ullstein seinerseits mal gegen einen Plagiaristen vorgeht.</p>
<p>Bleibt nur noch eine Frage: Was zum Teufel ist eigentlich ein Axolotl?</p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c12c9ad26c53470abbc8ab2687669854" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</a></p>
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		<title>Die Kettens&#228;ge</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 14:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Islamkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Niggemeier]]></category>
		<category><![CDATA[Perlentaucher]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Auf mein letztes Blog habe ich viele, viele Clicks und ein paar schwer beleidigte Kommentare von humorbefreiten Hobbybloggern bekommen, aber leider keine von schwer beleidigten Bushido-Fans, die haben offenbar den K&#246;der nicht geschluckt. Hei&#223;t das, dass Bushido-Anh&#228;nger kl&#252;ger sind als Piraten, und bedeutet das, dass die Weltmeere &#252;bertreten, die H&#246;lle &#252;berfriert und Sarah Palin Pr&#228;sidentin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Auf mein letztes Blog habe ich viele, viele Clicks und ein paar schwer beleidigte Kommentare von humorbefreiten Hobbybloggern bekommen, aber leider keine von schwer beleidigten Bushido-Fans, die haben offenbar den K&#246;der nicht geschluckt. Hei&#223;t das, dass Bushido-Anh&#228;nger kl&#252;ger sind als Piraten, und bedeutet das, dass die Weltmeere &#252;bertreten, die H&#246;lle &#252;berfriert und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=nvGKF5qPObU&amp;NR=1" target="_blank">Sarah Palin Pr&#228;sidentin</a> der USA wird? Ich hoffe nicht, aber wenn, dann ist, ganz klar, Stefan Niggemeier schuld. Hier noch eine kleine Berichtigung. Bushido hei&#223;t mit Vornamen nat&#252;rlich nicht Sido, sondern G. Dabbeljo. <em>Oh, I miss that guy</em>.</p>
<p>Nun zu etwas vollkommen anderen, die Islamkritik. Offenbar tobt in Deutschland gerade ein Streit um die Rechte von muslimischen Frauen, ein Kopftuch, einen Schleier oder eine Burka tragen zu d&#252;rfen, und wer sie daran hindert, ist ein Antisemit, zumindest glauben das mehrere bestallte Feuilletonisten und Forscher wie Thomas Steinfeld von der S&#252;ddeutschen, Claudius Seidl und Wolfgang Benz.</p>
<p>Nun habe ich gar nichts gegen Burkas, im Gegenteil, wenn wir uns darauf verst&#228;ndigen, dass Burkas gut sind, k&#246;nnen unsere Soldaten aus Afghanistan abziehen und vielleicht ein Land besetzen, wo es &#214;l gibt. Eher werden zu wenig Burkas getragen, es gibt Promis, die w&#252;rde dadurch sp&#252;rbar gewinnen, wie etwa Bushido.</p>
<p>Hier geht es aber nicht um Mode, sondern um Politik. Wir erinnern uns, als die Nazis D&#228;nemark besetzt hatten und die d&#228;nischen Juden zwangen, den gelben Stern zu tragen, und soweit ich das &#252;berblicke, ist das ja heutzutage ein legitimer Vergleich, haben sich alle d&#228;nischen B&#252;rger ebenfalls den gelben Stern angeheftet, aus Solidarit&#228;t. Das sollten unsere Feuillonisten auch machen, aus Solidarit&#228;t eine Burka tragen, bis sich das gesellschaftlich durchgesetzt hat. Ein gebl&#252;mtes Kopftuch tut es auch, solange es nur gro&#223; genug ist. Das w&#228;re ein politisches Signal, und optisch in den meisten F&#228;llen ebenfalls ein Gewinn.</p>
<p>Derweil &#8211; wir sind immer noch beim Thema Islamkritik &#8211; ist ein Streit zwischen Hilal Szegin und dem Perlentaucher ausgebrochen. Hilal Szegin ist eine moslemische Journalistin, die kein Kopftuch tr&#228;gt, und das muss sie auch nicht, weil sie h&#252;bsch aussieht. Der Perlentaucher ist eine Feuilletonartikelsammelstelle, die durch die deutschen Feuilletons braust, Artikel sammelt, ein paar schnippische Bemerkungen dranklatscht, so wie Conan O&#8217;Brien, blo&#223; schlechter und das alles ins Netz stellt, ein sehr praktischer Service, au&#223;er dass sie auch nach zehn Jahren immer noch nicht herausgefunden haben, wie man ein K&#252;rzel einem Autoren zuordnet, aber wir reden hier ja vom Feuilleton. Der Service ist f&#252;r Faule, findet Hilal Szegin, aber das ist doch legitim, oder? Schwerer aber wiegt: Der Perlentaucher sei islamfeindlich, und anonym.</p>
<p>Also, anonym ist der Perlentaucher wirklich nicht, er besteht aus Thierry Chervel, Anja Seelinger und Thekla Dannenberg; Thierry war fr&#252;her taz-Feuilletonist, er stand schwer unter der Fuchtel seiner Kollegin Gabriele Riedle, die wir in der Lokalredaktion &#8220;Die Kettens&#228;ge&#8221; nannten, Anja Seeliger hatte irgendwie mausbraune Haare, an mehr erinnere ich mich leider nicht, und Thekla Dannenberg, keine Ahnung. Okay, das war also nicht so richtig hilfreich. Thierry Chervel, so viel wei&#223; ich noch, hat dunkle, lockige Haare, und er br&#228;uchte, von mir aus, kein Kopftuch zu tragen (wobei, <a href="http://cdn.okmagazine.com/wp-content/uploads/2009/11/b92708575_10.jpg" rel="lightbox"">Brad Pitt</a> sollte langsam mal dar&#252;ber nachdenken).</p>
<p>N&#228;chste Woche kl&#228;re ich euch auf &#252;ber das Who‘s Who im FAZ-Feuilleton. Aber jetzt muss ich erstmal die Z&#228;hlmarke dranklatschen.</p>
<p><span><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></span></p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/a74f9bec7e1342d58824fcc1f5ebd14d" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Hei&#223;er Sex mit George Clooney</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2010/01/17/heisser_sex_mit_george_clooney/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 19:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Hier ist eine wirklich unglaubliche Geschichte: Stefan Niggemeier soll eine hei&#223;e Aff&#228;re mit Bushido haben! Bushido, der bekannte Pop-S&#228;nger, dessen Nachname auf japanisch &#8220;California Roll mit Couscous und Fritten&#8221; bedeutet (sein Vorname ist, glaube ich, Sido), und dieser Medienjournalist, den bisher jeder f&#252;r staubtrocken hielt! Die Aff&#228;re fing an, als beide f&#252;r wilde Sex-Szenen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Hier ist eine wirklich unglaubliche Geschichte: Stefan Niggemeier soll eine hei&#223;e Aff&#228;re mit Bushido haben! Bushido, der bekannte Pop-S&#228;nger, dessen Nachname auf japanisch &#8220;California Roll mit Couscous und Fritten&#8221; bedeutet (sein Vorname ist, glaube ich, Sido), und dieser Medienjournalist, den bisher jeder f&#252;r staubtrocken hielt! Die Aff&#228;re fing an, als beide f&#252;r wilde Sex-Szenen in einem Hardcore-Porno verpflichtet wurden, den Brad Pitt und George Clooney auf dem Gel&#228;ndes eines ehemaligen Nazi-Konzentrationslagers unter der Regie des bislang totgeglaubten Joseph Goebbels nach einem Drehbuch von <a href="http://www.dickipedia.org/dick.php?title=Glenn_Beck" target="_blank">Glenn Beck</a>&#8230;. habe ich nun jedermanns Aufmerksamkeit? Diese Geschichte ist nat&#252;rlich frei erfunden, wahr ist aber folgendes:</p>
<p>Kurz vor Weihnachten lud unser verehrter Blogwart Maestro Br&#246;ckers alle Blogger zu einem Weihnachsessen ins taz-Café ein, es gab wunderbares Hirschgulasch und selbstgemachte Sp&#228;tzle, und wir bekamen eine Hitliste der meistgeklickten Blogs an die Wand gebeamt. Ich war auf Platz drei, nach dem Hitler-Blog und einen Blog, das regelm&#228;&#223;ig nackige Kunstpornos aus einem 68-Katalog abbildet und bei Google immer recht hoch angesiedelt ist. Also nicht schlecht.</p>
<p>Was wir auch noch erfuhren, war, dass die VG Wort ein Verfahren entwickelt hat, wie Blogger f&#252;r ihre Clicks bezahlt werden, ein streng sozialdarwinistisches. Es nennt sich Metis und ist viel zu kompliziert, es zu erkl&#228;ren, nur so viel: Man muss eine virtuelle Z&#228;hlmarke in einen Text kleben, so wie eine k&#252;nstliche Singularit&#228;t in einen romulanischen <em>Warp Drive</em>, und irgendwann spuckt die VG Wort Geld aus. Oder auch nicht.</p>
<p>Leider funktioniert das nicht nachtr&#228;glich, demzufolge werden die Click erst ab diesem Jahr gez&#228;hlt. Ich m&#246;chte nun nicht den Eindruck erwecken, ich w&#252;rde durch effektheischende Phantansiegeschichten meine Clickzahlen in die H&#246;he treiben, und wer w&#252;rde auch schon darauf hereinfallen, andererseits, das letzte Hirschgulasch in meinem K&#252;hlschrank ist alle. Und meine Katzen schreien vor Hunger.</p>
<p>Morgen lesen wir an dieser Stelle: Wie Dick Cheney das World Trade Center ins Gesicht schoss.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/0ff11dd64ab14c4bb5690dce87b1d816" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
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		<title>Think Tanks und Gener&#228;le</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/12/14/think_tanks_und_generaele/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/12/14/think_tanks_und_generaele/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 22:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Afghanistan und kein Ende: Nun beschw&#246;rt die New York Times Old Europe, inbesondere Deutschland und Frankreich, mehr Truppen zu schicken, und: &#8220;Mrs. Merkel and Mr. Sarkozy must educate their voters to the harsh reality that Europe will also pay a high price if the Taliban and Al Qaeda get to retake Afghanistan and further destabilize [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Afghanistan und kein Ende: Nun beschw&#246;rt die New York Times Old Europe, inbesondere Deutschland und Frankreich, mehr Truppen zu schicken, und: &#8220;Mrs. Merkel and Mr. Sarkozy must educate their voters to the harsh reality that Europe will also pay a high price if the Taliban and Al Qaeda get to retake Afghanistan and further destabilize Pakistan.&#8221;</p>
<p>Vielleicht sollten Mrs. Merkel und Mr. Sarkozy ihr Volk aufl&#246;sen und sich ein neues w&#228;hlen. Interessanterweise habe ich die exakt gleiche Argumentation schon einmal geh&#246;rt, und zwar am Tag der Bundestagswahl im Konsulat in New York, von einer Amerikanerin, die bei einem dieser transatlantischen Think Tanks arbeitete, dessen Name mir leider entfallen ist. Sprechen die sich jetzt alle ab?</p>
<p>Das eigentlich Erstaunliche in der Times aber sind die <a href="http://community.nytimes.com/comments/www.nytimes.com/2009/12/14/opinion/14mon1.html?sort=oldest&amp;offset=1" target="_blank">Reaktionen der Leser</a>, denn die sind durch die Bank um ein gutes St&#252;ck informierter als der Kommentar selbst. Die Anschl&#228;ge von London und Madrid waren in Afghanistan geplant? Whom the fuck are you kidding?</p>
<p>&#220;brigens: Wenn die Lage wirklich so dramatisch ist, warum pl&#228;diert die New York Times nicht f&#252;r die Wehrpflicht in Amerika? Weil dann die eigenen Kinder eingezogen werden? Nicht doch. So wichtig ist der Afghanistankrieg auch wieder nicht. Wo wir gerade dabei sind, H&#228;me auszugie&#223;en: Die Kunduz-Debatte, die vermutlich zur Folge hat, dass Deutschland keine weiteren Truppen schickt, hat dieser <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/mcchrystal104.html" target="_blank">General Stanley McCrystal </a>ausgel&#246;st, offenbar in dem Bed&#252;rfnis, ein paar S&#252;ndenb&#246;cke zu kreieren, von denen er glaubte, die k&#246;nnten nicht weglaufen. Ja, so kann man sich selber in den Fu&#223; schie&#223;en. Auch als General.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/129a7636d8a64788b9351ed251604ab1" width="1" height="1" alt=""></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was w&#252;rde Rupert tun?</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/12/12/was_wuerde_rupert_tun/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 15:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Kunduz]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Die deutsche Presse st&#252;rzt sich mit einer Intensit&#228;t auf die Aufkl&#228;rung des Bombardements von Kunduz, die man sich gew&#252;nscht h&#228;tte, als der Bundestag beschlossen hat, die Bundeswehr nach Afghanistan zu schicken. Nur die amerikanische Presse stimmt da nicht so richtig mit ein. Und das Wall Street Journal bringt es auf den Punkt:
&#8220;A row over a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Die deutsche Presse st&#252;rzt sich mit einer Intensit&#228;t auf die Aufkl&#228;rung des Bombardements von Kunduz, die man sich gew&#252;nscht h&#228;tte, als der Bundestag beschlossen hat, die Bundeswehr nach Afghanistan zu schicken. Nur die amerikanische Presse stimmt da nicht so richtig mit ein. Und das Wall Street Journal bringt es auf den <a href="http://online.wsj.com/article/SB126022573586780855.html?mod=WSJ_hpp_MIDDLTopStories" target="_blank">Punkt</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;A row over a deadly airstrike in Afghanistan threatens to rob German Chancellor Angela Merkel&#8217;s government of the political backing it needs to meet a U.S. request for more troops.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ja, das ist das eigentliche Problem. Was die Truppenstrategie angeht, es ist nat&#252;rlich schwierig, Krieg zu f&#252;hren und dabei um alle Leute drumrumzuschie&#223;en, bei denen nicht vorher gerichtlich nachgewiesen wurde, dass sie f&#252;r die Taliban k&#228;mpfen. Wenn ich mich recht entsinne, hatten wir &#228;hnliche Probleme in Polen. Vielleicht k&#246;nnte man die aus Star Trek bekannten Phaser einsetzen und auf Bet&#228;ubung stellen?</p>
<p>Oder aber, noch bessere Idee, wie holen unsere Soldaten zur&#252;ck und dr&#252;cken statt dessen all den Journalisten, die f&#252;r den Krieg getrommelt haben, eine AK-47 samt einer Gebrauchsanweisung in die Hand. Ich kann auf Wunsch gerne eine Liste nachliefern. Anschlie&#223;end k&#246;nnen die Soldaten dann die Journalisten interviewen, wie es dort unten zugeht. So stelle ich mir Gegen&#246;ffentlichkeit vor.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/b38aed4e315f49a3809e6d66a6ec4323" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Die Rache der Mayas</title>
		<link>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/12/11/die_rache_der_mayas/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/newyorkblog/2009/12/11/die_rache_der_mayas/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 12:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Republikaner]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Hier ist das Neueste von der Grand Old Party &#8230; offenbar haben die Republikaner endlich eine Alternaive zu Sarah Palin gefunden:
http://www.theonion.com/content/video/zombie_reagan_raised_from_grave
Jetzt k&#246;nnen wir getrost darauf warten, dass 2012 die Welt untergeht.
Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Hier ist das Neueste von der Grand Old Party &#8230; offenbar haben die Republikaner endlich eine Alternaive zu Sarah Palin gefunden:</p>
<p><a href="http://www.theonion.com/content/video/zombie_reagan_raised_from_grave" target="_blank">http://www.theonion.com/content/video/zombie_reagan_raised_from_grave</a></p>
<p>Jetzt k&#246;nnen wir getrost darauf warten, dass 2012 die Welt untergeht.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/38c77fb47657480fa0e22f3fb38a21b7" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Die Bundesmacht</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 13:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Salahi]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Langsam habe ich den Eindruck, der Afghanistankrieg wird in Deutschland wichtiger genommen als in Amerika, wo sich sehr viel mehr Leute f&#252;r Tiger Woods oder die beiden Party-Crasher im Wei&#223;en Haus interessieren als f&#252;r ihre Jungs in Afghanistan, geschweige denn unsere Jungs in Afghanistan. Neulich war ich bei meiner Freundin Benita, die sich demn&#228;chst die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Langsam habe ich den Eindruck, der Afghanistankrieg wird in Deutschland wichtiger genommen als in Amerika, wo sich sehr viel mehr Leute f&#252;r <a href="http://www.huffingtonpost.com/2009/12/08/tiger-woods-top-ten-video_n_384029.html" target="_blank">Tiger Woods</a> oder die beiden <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/12/04/AR2009120400051.html?sub=AR" target="_blank">Party-Crasher</a> im Wei&#223;en Haus interessieren als f&#252;r ihre Jungs in Afghanistan, geschweige denn unsere Jungs in Afghanistan. Neulich war ich bei meiner Freundin Benita, die sich demn&#228;chst die Schulter operieren l&#228;sst und deshalb kaum noch Nachrichten guckt. Sie wollte von mir wissen, was das eigentlich f&#252;r Leute auf Obamas <em>State Dinner</em> waren.</p>
<p>&#8220;Es war ein P&#228;rchen, er &#228;lter, sie jung, er ist aus Israel, er k&#246;nnte aber auch israelischer Araber sein, f&#252;r mich sehen die alle gleich aus&#8221;, berichtete ich wahrheitsgem&#228;&#223;.</p>
<p>&#8220;Die sind auch alle gleich&#8221;, sagte Benita. &#8220;Wie war der Name gleich wieder?&#8221;</p>
<p>&#8220;Talahi oder Salahi oder so&#8221;, sagte ich.</p>
<p>&#8220;Na, die haben auch alle Namen, die auf -i enden. Und sie?&#8221;</p>
<p>&#8220;Sie ist &#8216;ne Schiksa&#8221;, sagte ich.</p>
<p>&#8220;Na, das sind sie doch alle&#8221;, sagte Benita, und damit war das Thema abgehakt.</p>
<p>Nun also zu Afghanistan und der immerw&#228;hrenden Frage: Warum sind wir da? Wir sind da, damit die amerikanische Linke ihr Gesicht wahrt. Denn in den Jahren der Bush-Regierung, als die Linke irgendwie regierungskritisch sein wollte, aber doch nicht weicheiig, hie&#223; die Parole, Irakkrieg b&#246;se, Afghanistankrieg gut, denn der gehe immerhin gegen Osama Bin Laden. Nat&#252;rlich dachten die Amerikaner, die Bush Vorw&#252;rfe machten, dass er in Afghanistan nicht genug k&#228;mpfe, dass sie so auf besonders tricklistge Art die &#246;ffentliche Meinung von rechts &#252;berholen w&#252;rden, und nicht etwa, dass sie tats&#228;chlich den Afghanistankrieg an der Backe haben, zumal Osama, glaube ich, nun wohl in Pakistan ist.</p>
<p>Nun aber haben die Demokraten in Amerika den Krieg an der Backe, und deshalb suchen sie wen, dem sie die hei&#223;e Kartoffel &#252;bergeben k&#246;nnen, bevor Obama auf die Idee kommt, die Wehrpflicht wieder einzuf&#252;hren. Und das sind wir, also, nat&#252;rlich nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa, aber haupts&#228;chlich doch Deutschland. Denn Amerika, dessen Deutschlandbild gepr&#228;gt ist von unz&#228;hligen WWII-Hollywoodfilmen, kann es gar nicht erwarten, bis die <a href="http://www.nytimes.com/2007/10/25/opinion/25cohen.html?scp=1&amp;sq=bundesmacht&amp;st=cse" target="_blank">Wehrmacht endlich wieder aus der Deckung</a> kommt. Ja, das gibt noch mal ein b&#246;ses Erwachen. Inzwischen k&#246;nnen wir schon mal den Salahis politisches Asyl anbieten. Die passen bestimmt ganz prima in die Berliner Bussi-Bussi-Gesellschaft.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></p>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/6b01d2bc5f8a4cf988ed9086eb678fed" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Long Dong Silver</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 22:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->


Warum l&#228;sst man nicht mich die Probleme der Welt l&#246;sen? Diese hier zum Beispiel: Die Amerikaner wollen 30.000 Soldaten nach Afghanistan schicken, und wir sind offenbar irgendwie mitgefangen, und nicht nur das, die U.S. Army hackt auch noch auf uns herum, wegen Kunduz und so. Dabei wollen wir eigentlich da blo&#223; raus und zwar subito, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><h4>
<p class="nitf">
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<p>Warum l&#228;sst man nicht mich die Probleme der Welt l&#246;sen? Diese hier zum Beispiel: Die Amerikaner wollen 30.000 Soldaten nach Afghanistan schicken, und wir sind offenbar irgendwie mitgefangen, und nicht nur das, die U.S. Army hackt auch noch auf uns herum, wegen Kunduz und so. Dabei wollen wir eigentlich da blo&#223; raus und zwar subito, aber es ist doch so wichtig, die Rechte der Frauen dort unten zu verteidigen. Dem nicht genug, demn&#228;chst d&#252;rfen muslimische Frauen (und M&#228;nner) bei uns keinen Schleier mehr tragen, das geht nat&#252;rlich auch nicht.</p>
<p>Keine Bange, die L&#246;sung ist einfach: Wir ziehen uns aus Afghanistan zur&#252;ck, dann k&#246;nnen sich die Amerikaner voll auf&#8217;s K&#228;mpfen konzentrieren und m&#252;ssen nicht noch nebenbei die Bundeswehr &#252;berwachen. Den Frauen von Afghanistan, die nicht so gerne unter den Schleier wollen, die hei&#223;en wir als Migrantinnen in Deutschland willkommen, wenn&#8217;s irgend geht, ohne M&#228;nner, denn die scheinen noch f&#252;nfhundert Jahre zu brauchen, mindesten. Au&#223;erdem werden die dort unten ben&#246;tigt, die <a href="http://www.911-archiv.net/forum/nachspiel/war-on-terror-tm/die-afghanistan-pipeline.html" target="_blank">Pipeline</a> zu sichern, und unsere Autos fahren ja auch nicht mit Wasser. Hingegen die potentiellen Schleiertr&#228;gerinnen hier, die sich bald nicht mehr modisch kleiden d&#252;rfen, denen k&#246;nnen wir eine neue Heimat anbieten: Afghanistan. Es werden ja ein paar Wohnungen frei. Und ein paar Ehem&#228;nner. Das ist, wie die Amerikaner sagen, eine win-win-win-Situation. Schauen Sie morgen wieder rein, dann l&#246;sen wir das Problem mit Kai Diekmanns Penis.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></p>
<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/3e02e3372e1a4a1480343714f55ddc15" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Vier flogen &#252;ber das Kuckucksnest</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Minarette]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Hier ist das interessanteste an der Debatte um das Schweizer Minarett-Verbot: Die Zeitungskommentatoren sind sich quer durch die westliche Welt fast einig, dass dies falsch war, intolerant und sch&#228;dlich (und machen sich Sorgen, dass die saudischen Fundis nun ihre Petrodollars abziehen k&#246;nnten). Die Leser sind mehrheitlich entgegengesetzter Meinung, ob das nun die New York Times [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Hier ist das interessanteste an der Debatte um das Schweizer Minarett-Verbot: Die Zeitungskommentatoren sind sich quer durch die westliche Welt fast einig, dass dies falsch war, intolerant und sch&#228;dlich (und machen sich Sorgen, dass die saudischen Fundis nun ihre Petrodollars abziehen k&#246;nnten). Die Leser sind mehrheitlich entgegengesetzter Meinung, ob das nun die New York Times ist oder die Times of London.</p>
<p><a href="http://community.nytimes.com/comments/www.nytimes.com/2009/11/30/world/europe/30swiss.html?sort=newest" target="_blank">http://community.nytimes.com/comments/www.nytimes.com/2009/11/30/world/europe/30swiss.html?sort=newest</a></p>
<p><a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/europe/article6937486.ece" target="_blank">http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/europe/article6937486.ece</a></p>
<p><a href="http://features.csmonitor.com/globalnews/2009/11/30/outrage-on-swiss-minaret-vote-but-how-do-muslim-states-handle-churches/" target="_blank">http://features.csmonitor.com/globalnews/2009/11/30/outrage-on-swiss-minaret-vote-but-how-do-muslim-states-handle-churches/</a></p>
<p><a href="http://www.huffingtonpost.com/2009/11/29/swiss-ban-minarets-in-sur_n_373172.html" target="_blank">http://www.huffingtonpost.com/2009/11/29/swiss-ban-minarets-in-sur_n_373172.html</a></p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2009/dec/01/swiss-minaret-vote-islam" target="_blank">http://www.guardian.co.uk/commentisfree/belief/2009/dec/01/swiss-minaret-vote-islam</a></p>
<p>Ein &#228;hnliches Ph&#228;nomen war beim Fall Polanski zu beobachten. Nun aber zum n&#228;chsten Thema: Das Verbot der Burka, &#252;ber das nun wieder diskutiert wird. Daf&#252;r spricht, dass M&#228;dchen, die gezwungen werden, eine Burka zu tragen, ihre Ruhe h&#228;tten. Was aber ist mit den Frauen, die gerne freiwillig die Burka tragen? Ich finde, das ist nicht das gr&#246;&#223;te Problem: Was ist mit M&#228;nnern, die gerne und freiwillig die Burka tragen? Um deren Interessen k&#252;mmert sich niemand, wie &#252;berhaupt die Transvestiten in der islamischen Welt keine Rechte haben. Also, bevor nicht die ersten muslimischen Transvestiten offen und stolz die Burka tragen, sollten Frauen dieses Recht auch nicht beanspruchen d&#252;rfen.</p>
<p>Au&#223;erdem, soweit ich mich entsinne, sind unsere Soldaten in Afghanistan, damit die Frauen dort nicht mehr die Burka tragen m&#252;ssen. Alle anderen Probleme — Osama Bin Laden fangen, demokratische Wahlen sicherstellen, Pipeline bauen — wurden inzwischen entweder gel&#246;st oder gelangweilt liegengelassen. Ist es nicht Heuchelei, in einem anderen Land  etwas zu bek&#228;mpfen, was im eigenen Land erlaubt ist? Und auch eine Verschwendung von Ressourcen? Ich meine ja nur.</p>
<p><span><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></span></p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/52a0f63701da46b68a4a8d87ce63bdc4" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Future&#8217;s End</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 23:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eva Schweitzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 -->Ich habe heute nicht so richtig viel Zeit, weil ich Glenn Beck gucken muss, f&#252;r einen geplanten Artikel, und auf eine Stunde Glenn Beck kommen drei Stunden nachtraumatische Stressorderbetreuung, das ist also zeitraubend. Noch traumatischer ist nur die Werbung dazwischen: f&#252;r den Weekly Standard, Erwachsenenwindeln, oder dass man Gold horten muss, bevor die, &#228;h, Internationalisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- matched  --><!-- final 0 --><p>Ich habe heute nicht so richtig viel Zeit, weil ich <a href="http://www.dickipedia.org/dick.php?title=Glenn_Beck" target="_blank">Glenn Beck</a> gucken muss, f&#252;r einen geplanten Artikel, und auf eine Stunde Glenn Beck kommen drei Stunden nachtraumatische Stressorderbetreuung, das ist also zeitraubend. Noch traumatischer ist nur die Werbung dazwischen: f&#252;r den <em>Weekly Standard</em>, Erwachsenenwindeln, oder dass man Gold horten muss, bevor die, &#228;h, Internationalisten an der Wall Street uns alles wegnehmen. Wobei, nach zwei Stunden Dauerberieselung durch Glenn Beck fange ich an zu denken, vielleicht hat der Mann recht, die US-Regierung ist tats&#228;chlich die Inkarnation des Gro&#223;en Satan.</p>
<p>Wie auch immer, hier sind zwei links, zu einer Geschichte aus dem <a href="http://www.newyorker.com/reporting/2009/10/26/091026fa_fact_mayer?printable=true" target="_blank"><em>New Yorker</em></a> &#252;ber den Einsatz von Drohnen in Afghanistan durch die U.S.-Army, und zu einer aus der <a href="http://www.thenation.com/doc/20091130/roston/single" target="_blank"><em>Nation</em></a> &#252;ber die Finanzierung der Taliban durch Washington. Ich wei&#223;, hartes Brot, aber wenn es nach Glenn Beck geht, essen wir alle demn&#228;chst nur noch Armeerationen.</p>
<p>Andererseits, 2012 geht sowieso die Welt unter. Wenn nicht wegen der Mayas, dann wegen Sarah Palin.</p>
<p><a href="http://www.droemer-knaur.de/buecher/Manhattan+Moments.569327.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff">Eva C. Schweitzer, Manhattan  Moments. Geschichten aus New York, erschienen bei Droemer-Knaur, Juni 2009, Taschenbuch, 9,95 €</span></a></p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/cdf47604f3d744ad951e929ef38b7cbc" width="1" height="1" alt=""></p>
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