Der Mord von Dresden beschäftigt immer noch die gesamte deutsche Presse. Ein bisschen spät, aber erst hatten ja alle gedacht, es sei bloß ein gewöhnlicher Mord an einer Frau; wer wird sich denn darüber aufregen. Dass Frauen von wütenden Männern umgebracht werden, ist doch ganz normal und keine Schlagzeile wert.
Jetzt aber stellt sich heraus, das hat politische Implikationen: Ein russischer Einwanderer hat eine Frau aus Ägypten umgebracht, die ein Kopftuch trug. Es ist ein bestialischer Mord, er geschah in einem Gerichtssaal vor den Augen des Staatsanwaltes, und man sollte sich mal fragen, ob die in Dresden nicht ganz generell mit der Strafverfolgung überfordert sind – sind das nicht die gleichen, die im Fall Mario Mederake unfähig waren, einen vorbestraften Vergewaltiger in ihrem eigenen Polizeicomputer zu finden?
Die Diskussion darüber verläuft allerdings eher merkwürdig: Die Linke beharrt darauf, dass es sich um den Mörder um einen Deutschen handelt. Der Mann… weiter lesen