23.10.2009 von Eva Schweitzer
Es gibt Paare, die nicht miteinander klarkommen, Itchy und Scratchy, Stefan Kramer und Henryk Broder, Glenn Beck und Keith Olbermann, Blackberry und Macbook. Ein Blackberry ist ein praktisches kleines stabiles Smartphone. Noch praktischer wäre es, wenn mein deutscher Provider, Simyo, es einrichten könnte, dass ich darauf emails empfangen kann, aber meist bin ich ja in Amerika. Da habe ich t-mobile. Ich habe einen Blackberry gekauft und kein IPhone, weil der Blackberry ein kleines bisschen billiger ist, so wie der Hitchhiker’s Guide billiger ist als die Encyclopedia Galactica. Außerdem geht es nicht kaputt, wenn man damit wirft. Nur die Worte Don’t Panic auf der Hülle fehlen.
Außerdem funktioniert der Blackberry, anders als das IPhone, als tethered modem, das heißt, man kann damit über das Mobilfunknetz ins Internet. Aber leider nicht mit dem Mac. Nach mehreren Telefonaten mit t-mobile warf ich das Handtuch. Nun haben die Macs einen Zugang zur… weiter lesen
04.06.2009 von Eva Schweitzer
Als ich noch in München in einer Wohngemeinschaft lebte, standen irgendwelche Wahlen an, und eine meiner Mitbewohnerinnen wusste absolut nicht, wen sie wählen sollte. Keine Partei war ihr gut genug. Dann geriet sie auf dem Marienplatz ein paar Aktivisten einer Minipartei in die Finger, die sich “Volksfront” nannte und das Blaue vom Himmel versprachen: Geld ohne Arbeit, Frieden, und billige Mieten (in München besonders wichtig). Sie wählte tatsächlich Volksfront, die Partei bekam ungefähr 0,02 Prozent, und mein damaliger Freund und ich machten uns stundenlang darüber lustig, dass sie ihre Stimme verschenkt hatte.
Neulich, in Berlin, in unserer Küche, saß mein Wohni auf der Couch und las einen japanischen Comic, ich räumte, wie immer, die Spülmaschine aus, und im Fernseher lief ein Werbespot einer Partei, von der ich noch nie gehört hatte. Sie hieß Piratenpartei. Die Piratenpartei hat mehr oder weniger nur einen Programmpunkt, das ist die Freiheit des… weiter lesen