20.10.2011 von Redaktion
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Wenn die Polizei vor dem Verbrecher am Tatort ist …

von Redaktion

Screenshot: http://paleo.sscnet.ucla.edu/33 Straftaten eines Kriminellen in Los Angeles. Auffällig ist: Viele der Taten beging er innerhalb eines engen Umkreises (rot).

Was Wissenschaftler der Universitäten von Santa Cruz (SCU) und Los Angeles (UCLA) auf die Beine gestellt haben, erinnert vielmehr an den Science-Fiction-Streifen “Minority Report”, als an die Realität. Verbrechern das Handwerk legen, bevor die überhaupt ihre Tat begehen können – so die Idee eines Forschungsprojekts. Um das zu realisieren brauchte es jedoch weder Steven Spielberg noch Tom Cruise.

Ein kleines Forscherteam um die beiden Mathematiker George Mohler (Studie) und Martin Short (Simulation) arbeitete an dem Projekt. Sie werteten Datensätze der LAPD und der Polizei von Santa Cruz über Verbrechen in den letzten acht bis zehn Jahren aus. Dabei zeigte sich, dass Gewaltverbrechen oft nach einem bestimmten Muster auftreten.


Screenshot (2): http://paleo.sscnet.ucla.edu/

Etwa, dass kriminelle Taten auffallend oft in kriminellen Ballungszentren („Hotspots“) entstehen… weiter lesen

29.08.2011 von Redaktion
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App für die Grüne Welle

von Redaktion
App wider den Roten Ampeln? Foto: ap

App wider den Roten Ampeln? Foto: ap

Wie golem.de berichtet, haben US-Forscher im Massachusetts Institute of Technology (MIT) eine “Grüne Welle”-App getestet. Per Kamera im Smartphone und im Austausch mit anderen Nutzern der selben Stadt, wird dem Autofahrer mit der “Signal Guru”-App angezeigt, wie schnell er fahren muss, um an der nächsten Ampel nicht stehen zu müssen. Das würde Benzin und Nerven kosten. Bei einem Test in Cambridge wurde der Benzinverbrauch um 20 Prozent gesenkt.

Voraussetzung ist natürlich die Einwilligung des Autofahrers, mit den anderen App-Nutzern zu kommunizieren und damit auch anzuzeigen, wo er gerade mit dem Auto in der Stadt unterwegs ist.

Im Forum wird auf golem.de heftig diskutiert. Die meisten User befürchten aber viel mehr eine Schleicher-Schwemme auf deutschen Straßen. Zudem würde die App ihren Nutzen bei Ampeln mit Induktionsschleifen verlieren.

28.07.2011 von Redaktion
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2 Jahre Datablog des Guardians

von Redaktion

Screenshot guardian.co.uk

Zwei Jahre nachdem der Guardian auf Datenjournalismus gesetzt hat und begleitend einen Datenblog aufgesetzt hat, zieht der verantwortliche Redakteur, Simon Rogers, ein Fazit. Er berichtet, dass anfangs die Menschen ihn noch gefragt hätten, ob Artikel, die auf Daten basieren, wirklicher Journalismus sei. Doch spätestens nach den spektakulären Enthüllungen durch Wikileaks hätte diese Frage niemand mehr gestellt. Im Weiteren beschreibt er in 10 Punkten, was Datenjournalismus für den Guardian bedeutet und wie er umgesetzt wird. Ein sehr informativer Blogeintrag, der hier nachzulesen ist.

30.06.2011 von Redaktion
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Open-Knowledge-Konferenz in Berlin (30.6.-1.7.)

von Redaktion

Screenshot: http://okcon.org/2011

BERLIN dpa | Den ungehinderten Fluss von Informationen und einen freien Zugang zu öffentlichen Daten fordert eine Basisbewegung im Internet, die am Donnerstag zu einer zweitägigen Konferenz in Berlin Berlin zusammengekommen ist. Die Open-Knowledge-Bewegung entwickele Werkzeuge und Projekte, um Inhalte und Daten frei verfügbar zu machen, sagte der Mitbegründer der Open Knowledge Foundation, Rufus Pollock. Zu den Vorträgen und Workshops haben sich 390 Interessenten aus Europa und den USA angemeldet.

“Wir müssen unsere Regierungen mehr kontrollieren”, sagte der Begründer der Free Software Foundation, Richard Stallman. Der freie Zugang zu Behörden- und anderen öffentlichen Daten unter dem Motto “Open Data” sei eine Möglichkeit, um den Bürgern mehr Kontrolle zu geben. Die dabei verwendeten Werkzeuge sollten freie Programme sein, die ungehindert weitergegeben werden könnten, empfahl Stallman, der zu diesem Zweck 1983 die GNU-Lizenz begründet hat.

Der britische Schriftsteller Glyn Moody sagte vor den Teilnehmern der “Open Knowledge… weiter lesen

30.06.2011 von Redaktion
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DataWrangler Tutorial – Aus gescanntem Dokument wird eine Tabelle

von Redaktion

Wrangler Demo Video from Stanford Visualization Group on Vimeo.

Anhand der Rechenschaftsberichte der Parteien für 2009 wird hier gezeigt, wie sich DataWrangler nutzen lässt. Diese Browser-Anwendung der Universität Standford erlaubt eine Echtzeitmanipulation von Datensätzen mittels einer grafischen Benutzeroberfläche. Es ist ein etwas kompliziert anmutendes Tool – aber es lohnt sich damit zu beschäftigen, da es viel Datenarbeit ersparen kann.

Vor zehn Tagen veröffentlichte taz.de zwei Werkzeuge rund um Parteispenden, die wir von OpenDataCity umgesetzt haben. Einmal eine interaktive Karte der Spender für 2009 über 10.000 Euro sowie ein Recherchetool für die 6700 Spenden über 10.000 Euro in den Jahren 1994 bis 2009. Das ist nur die Spitze des Eisberges; bei manchen Parteien machen die undokumentierten Spenden unter 10.000 Euro die Hälfte der gesamten Finanzen aus. Mehr dazu in diesem taz-Kommentar.

Eigentlich hätte das alles schon… weiter lesen

30.06.2011 von Redaktion
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Grimme Online Award 2011

von Redaktion
Screenshot "Zeit"-Anwendung

Screenshot "Zeit"-Anwendung

Lieber verspätet als nie. Wir von der taz.de-Redaktion wollen natürlich Lorenz Matzat noch zu seiner Auszeichnung gratulieren. In der Rubrik “Grimme Online Award SPEZIAL” wurde eine interaktive Karte auf Zeit Online ausgezeichnet, auf der die Nutzer alle Aufenthaltsorte, Telefonate und SMS des Politikers Malte Spitz nachvollziehen können. Angereichert wurde die Visualisierung mit frei verfügbaren Inhalten aus dem Internet – Tweets oder Blogeinträgen. Der Grünenpolitiker Malte Spitz hatte sich für dieses Projekt selbstverständlich freiwillig zur Verfügung gestellt.

Lorenz Matzat von OpenDataCity hat für die Verwirklichung des Projekts sowohl in der Redaktion als auch bei der konzeption, Gestaltung und Realisierung mitgewirkt.

Eines seiner neuesten Projekt wurde Anfang Juni auf taz.de gelauncht. Auf einer interaktiven Karte sind alle Parteispenden über 10.000 Euro an deutsche Bundestagsparteien aus dem Jahr 2009 verzeichnet – gelistet und aufgezeichnet nach Parteien und Spender inkl. ihren Adressen… weiter lesen

16.05.2011 von Redaktion
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Auf dem Weg in die totale Überwachung

von Redaktion

Foto: ameise / photocase.com

LONDON taz | Verbrechen verhindern, bevor sie passiert sind? Diese futuristische Idee, die dem Science-Fiction-Thriller “Minority Report” mit Tom Cruise zugrunde liegt, könnte eines der Motive der Londoner Polizei für die Anschaffung der Spyware “GeoTime” gewesen sein.

Das Sicherheitsprogramm, das bislang vom US-Militär eingesetzt wird, ist der ultimative Cyber-Spürhund: Mit ihm können alle kommunikativen Aktivitäten einer Person im Internet, am Handy, mit dem Navigationssystem, sowie finanzielle Transaktionen und das Einloggen in IP-Netzwerke festgehalten werden. Daraus erstellt die Software dreidimensionale Grafiken für hochkomplexe Datenprofile von Verdächtigen und ihren angeblichen Handlangern.

Die Ordnungshüter der britischen Hauptstadt gehen jetzt noch einen Schritt weiter. Sie schließen neuerdings den Einsatz der Software auch bei öffentlichen Unruhen nicht aus.

Großbritanniens Datenschützer laufen dagegen Sturm, denn das Inselkönigreich ist dem totalen Überwachungsstaat wieder einen Schritt näher gerückt. Außerdem ist die britische Polizei bereits mehrfach ins Kreuzfeuer öffentlicher Kritik geraten, weil sie… weiter lesen

09.04.2011 von Redaktion
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Revolutionäre Datenmillionäre

von Redaktion
Ami Sedghi beim Panel "Mehr als 1.000 Worte"

Ami Sedghi beim Medienkongress-Panel "Mehr als 1.000 Worte"

Riesige Datenmengen müssen nicht zwangsläufig überfordern. Sie können auch bereichern und durchaus kreativ machen. Diesen Eindruck vermittelten am Samstag die Referenten der Podiumsdiskussion „Mehr als 1000 Worte”. Einblicke in die innovative Aufbereitung mit Karten, Daten und Videos gaben Hochkaräter aus dem internationalen Journalismus: New York Times Videoredakteurin Zena Barakat, Ami Sedghi, englische Online- und Datenjournalisten vom The Guardian und Philippe Rekacewicz seines Zeichens bekannt als Journalist sowie Karto- und Geograf von Le Monde Diplomatique. Durch das Podium führte auf englischer Sprache diesmal Doris Akrap, die nicht nur als taz- Redakteurin fungiert, sondern auch das Konzept und die Durchführung des kooperativen Medienkongresses mit organisierte.

Da die Arbeit der Anwesenden immer mit einer bildlichen Symbolik einhergeht, wurden Arbeitsproben für das Publikum aufs Exempel gemacht. Dabei stand zentral die Frage im Raum welche Daten, wie verlässlich und welche Interpretationen ohne  Manipulationen möglich sind.… weiter lesen

30.03.2011 von Redaktion
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AKWs in Ihrer Umgebung

von Redaktion
Akw-Karte auf taz.de

Akw-Karte auf taz.de

Im Anti-AKW-Schwerpunkt auf taz.de haben wir eine Karte veröffentlicht, auf der Sie zum einen sehen können, wie ein Evakuierungsradius – orientiert an den Evakuierungszonen des AKW Fukushima – in Deutschland um die jeweiligen AKW-Standorte aussehen würde.

Zum anderen können Sie auch sehen, wie weit Sie von einem AKW entfernt wohnen. Um sich den jeweiligen Radius anzeigen zu lassen, müssen sie in dem Eingabefeld am oberen Kartenende Ihren Wohnort eingeben bzw. den Standort des jeweiligen AKWs. Den erfahren Sie, in dem Sie auf das entsprechende AKW klicken.

Der kleine Kreis hat einen Radius von 30 Kilometern. Das entspricht der evakuierten Zone in Fukushima (20 Kilometer) plus der weiteren zehn Kilometer, in der die Bevölkerung die Häuser nicht verlassen soll. Der nächste Ring auf der Karte entspricht der von den USA für ihre Bürger empfohlenen 50-Meilen-Zone (80 Kilometer Radius). Ganz außen dann die 250-Kilometer-Zone –… weiter lesen

18.02.2011 von Redaktion
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Asbestfund mit Folgen – Giftstoffe auf dem Darß

von Redaktion
Radfahren verboten auf Teilen des Darss

Foto: zettberlin / photocase.com

BERLIN taz | Viel Zeit ist vergangen, doch nun haben die Warnungen besorgter Urlauber und Recherchen der taz doch noch Konsequenzen: Auf dem Darß, einer beliebten Tourismusregion an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern, werden zwei Rad- und Wanderwege mit sofortiger Wirkung gesperrt, weil sie aus asbesthaltigem Schotter bestehen. Nach Angaben des Amts Fischland-Darß sollen die betroffenen Wege nördlich und südlich des Ostseebads Wustrow innerhalb von vier Wochen komplett saniert werden.

Den Verdacht, dass die viel genutzten Wege entlang der Dünen und der Steilküste zum Teil aus asbesthaltigem Bauschutt bestehen, hatten Urlauber gegenber der Kurverwaltung schon vor eineinhalb Jahren geäußert. Doch diese ging das Problem nicht an, sondern spielte es auch auf taz-Anfrage herunter. Erst nachdem ein Gutachten im Auftrag der taz ergeben hatte, dass Steine vom Dünenweg zwischen Wustrow und Ahrenshoop eindeutig Asbestfasern enthielten, leiteten die örtlichen Behöden eine eigene Untersuchung ein.

Dieses… weiter lesen