30.06.2011 von Redaktion
Wrangler Demo Video from Stanford Visualization Group on Vimeo.
Anhand der Rechenschaftsberichte der Parteien für 2009 wird hier gezeigt, wie sich DataWrangler nutzen lässt. Diese Browser-Anwendung der Universität Standford erlaubt eine Echtzeitmanipulation von Datensätzen mittels einer grafischen Benutzeroberfläche. Es ist ein etwas kompliziert anmutendes Tool – aber es lohnt sich damit zu beschäftigen, da es viel Datenarbeit ersparen kann.
Vor zehn Tagen veröffentlichte taz.de zwei Werkzeuge rund um Parteispenden, die wir von OpenDataCity umgesetzt haben. Einmal eine interaktive Karte der Spender für 2009 über 10.000 Euro sowie ein Recherchetool für die 6700 Spenden über 10.000 Euro in den Jahren 1994 bis 2009. Das ist nur die Spitze des Eisberges; bei manchen Parteien machen die undokumentierten Spenden unter 10.000 Euro die Hälfte der gesamten Finanzen aus. Mehr dazu in diesem taz-Kommentar.
Eigentlich hätte das alles schon… weiter lesen
30.06.2011 von Redaktion

Screenshot "Zeit"-Anwendung
Lieber verspätet als nie. Wir von der taz.de-Redaktion wollen natürlich Lorenz Matzat noch zu seiner Auszeichnung gratulieren. In der Rubrik “Grimme Online Award SPEZIAL” wurde eine interaktive Karte auf Zeit Online ausgezeichnet, auf der die Nutzer alle Aufenthaltsorte, Telefonate und SMS des Politikers Malte Spitz nachvollziehen können. Angereichert wurde die Visualisierung mit frei verfügbaren Inhalten aus dem Internet – Tweets oder Blogeinträgen. Der Grünenpolitiker Malte Spitz hatte sich für dieses Projekt selbstverständlich freiwillig zur Verfügung gestellt.
Lorenz Matzat von OpenDataCity hat für die Verwirklichung des Projekts sowohl in der Redaktion als auch bei der konzeption, Gestaltung und Realisierung mitgewirkt.
Eines seiner neuesten Projekt wurde Anfang Juni auf taz.de gelauncht. Auf einer interaktiven Karte sind alle Parteispenden über 10.000 Euro an deutsche Bundestagsparteien aus dem Jahr 2009 verzeichnet – gelistet und aufgezeichnet nach Parteien und Spender inkl. ihren Adressen… weiter lesen
30.03.2011 von Redaktion

Akw-Karte auf taz.de
Im Anti-AKW-Schwerpunkt auf taz.de haben wir eine Karte veröffentlicht, auf der Sie zum einen sehen können, wie ein Evakuierungsradius – orientiert an den Evakuierungszonen des AKW Fukushima – in Deutschland um die jeweiligen AKW-Standorte aussehen würde.
Zum anderen können Sie auch sehen, wie weit Sie von einem AKW entfernt wohnen. Um sich den jeweiligen Radius anzeigen zu lassen, müssen sie in dem Eingabefeld am oberen Kartenende Ihren Wohnort eingeben bzw. den Standort des jeweiligen AKWs. Den erfahren Sie, in dem Sie auf das entsprechende AKW klicken.
Der kleine Kreis hat einen Radius von 30 Kilometern. Das entspricht der evakuierten Zone in Fukushima (20 Kilometer) plus der weiteren zehn Kilometer, in der die Bevölkerung die Häuser nicht verlassen soll. Der nächste Ring auf der Karte entspricht der von den USA für ihre Bürger empfohlenen 50-Meilen-Zone (80 Kilometer Radius). Ganz außen dann die 250-Kilometer-Zone –… weiter lesen
07.02.2011 von Redaktion

Im Internet hat die US-amerikanische Menschenrechtlerin Joanne Michele auf einem Spreadsheet-Formular der Internetfirma Google eine Liste angelegt, auf der die Namen der toten Ägypter gesammelt werden, die während der Proteste gestorben sind. Das virtuelle Totenbuch ist seit dem 4.2.2011 online.
Bis jetzt sind knapp 60 Tote in der Liste eingetragen, teilweise mit Foto und einer kurzen Erklärung, wie sie gestorben sind.
23.01.2011 von Redaktion

Abb. 1: Die fertige Fluglärmkarte
Der Ärger um den Fluglärm, den der neue Flughafen BBI südlich von Berlin mit sich bringen wird, kocht seit September 2010 hoch. Bei der Kontroverse spielen Datensätze eine zentrale Rolle: Einmal Geodaten – die Flugrouten – sowie die Zahlen zu der absehbaren Lärmbelastungen. Während die Routen recht einfach auf einer Karte darstellbar sind, ist Lärm schwerer zu visualisieren. Was als laut wahrgenommen wird, ist bis zu einem gewissen Grad auch subjektiv. Den einen droht tatsächlich – anderen vermeintlich – eine Beeinträchtigung der Lebensqualität durch den neuen Fughafen. So lässt das Thema die emotionalen Wellen hochschlagen.
Vor diesem Hintergrund war die Idee, den zu erwartenden Fluglärm faktenbasiert in einen verständlichen Zusammenhang zu setzen. Das „Mapping“ der Daten auf ihren Ort, sprich die Kartendarstellung, dürfte – so war unsere Hoffnung – recht abstrakte Zahlenwerte in Tabellen verständlicher machen. Für den Kunden Taz, der die Anwendung schließlich in sein Onlineauftritt integrierte, waren zwei Aspekte interessant: Das Thema würde mindestens noch ein Jahr aktuell sein, da die Planung der Routen durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) nicht abgeschlossen war. Und nicht zuletzt dürfte es auch im Landtagswahlkampf Berlins eine Rolle spielen. Insofern war es essentiell, dass die Karte updatebar ist, also neue Flugroutenentwürfe/-pläne sowie Lärmstudien integriert werden können.
Darüber hinaus dürfte die Anwendung als „Linkbait“ dienen: Die entsprechende Website dürfte viel verlinkt werden und Besucher auf die Seite bringen, die sonst die Seiten der Zeitungen nicht besuchen. Auf dieser Überlegung beruht auch das Feature, einige Artikel der Zeitung zum Thema mit unmittelbaren Ortsbezug über ein Icon in der Karte zugänglich zu machen.
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