Archive for the ‘Datensatz’ Category

30.06.2011 von Redaktion
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DataWrangler Tutorial – Aus gescanntem Dokument wird eine Tabelle

von Redaktion

Wrangler Demo Video from Stanford Visualization Group on Vimeo.

Anhand der Rechenschaftsberichte der Parteien für 2009 wird hier gezeigt, wie sich DataWrangler nutzen lässt. Diese Browser-Anwendung der Universität Standford erlaubt eine Echtzeitmanipulation von Datensätzen mittels einer grafischen Benutzeroberfläche. Es ist ein etwas kompliziert anmutendes Tool – aber es lohnt sich damit zu beschäftigen, da es viel Datenarbeit ersparen kann.

Vor zehn Tagen veröffentlichte taz.de zwei Werkzeuge rund um Parteispenden, die wir von OpenDataCity umgesetzt haben. Einmal eine interaktive Karte der Spender für 2009 über 10.000 Euro sowie ein Recherchetool für die 6700 Spenden über 10.000 Euro in den Jahren 1994 bis 2009. Das ist nur die Spitze des Eisberges; bei manchen Parteien machen die undokumentierten Spenden unter 10.000 Euro die Hälfte der gesamten Finanzen aus. Mehr dazu in diesem taz-Kommentar.

Eigentlich hätte das alles schon… weiter lesen

18.02.2011 von Redaktion
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Asbestfund mit Folgen – Giftstoffe auf dem Darß

von Redaktion
Radfahren verboten auf Teilen des Darss

Foto: zettberlin / photocase.com

BERLIN taz | Viel Zeit ist vergangen, doch nun haben die Warnungen besorgter Urlauber und Recherchen der taz doch noch Konsequenzen: Auf dem Darß, einer beliebten Tourismusregion an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern, werden zwei Rad- und Wanderwege mit sofortiger Wirkung gesperrt, weil sie aus asbesthaltigem Schotter bestehen. Nach Angaben des Amts Fischland-Darß sollen die betroffenen Wege nördlich und südlich des Ostseebads Wustrow innerhalb von vier Wochen komplett saniert werden.

Den Verdacht, dass die viel genutzten Wege entlang der Dünen und der Steilküste zum Teil aus asbesthaltigem Bauschutt bestehen, hatten Urlauber gegenber der Kurverwaltung schon vor eineinhalb Jahren geäußert. Doch diese ging das Problem nicht an, sondern spielte es auch auf taz-Anfrage herunter. Erst nachdem ein Gutachten im Auftrag der taz ergeben hatte, dass Steine vom Dünenweg zwischen Wustrow und Ahrenshoop eindeutig Asbestfasern enthielten, leiteten die örtlichen Behöden eine eigene Untersuchung ein.

Dieses… weiter lesen

07.02.2011 von Redaktion
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Liste über tote Ägypter

von Redaktion

Im Internet hat die US-amerikanische Menschenrechtlerin Joanne Michele auf einem Spreadsheet-Formular der Internetfirma Google eine Liste angelegt, auf der die Namen der toten Ägypter gesammelt werden, die während der Proteste gestorben sind. Das virtuelle Totenbuch ist seit dem 4.2.2011 online.

Bis jetzt sind knapp 60 Tote in der Liste eingetragen, teilweise mit Foto und einer kurzen Erklärung, wie sie gestorben sind.

23.01.2011 von Redaktion
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Das Making Of zur Fluglärm-Karte der taz

von Redaktion

Abb. 1: Die fertige Fluglärmkarte

Der Ärger um den Fluglärm, den der neue Flughafen BBI südlich von Berlin mit sich bringen wird, kocht seit September 2010 hoch. Bei der Kontroverse spielen Datensätze eine zentrale Rolle: Einmal Geodaten – die Flugrouten – sowie die Zahlen zu der absehbaren Lärmbelastungen. Während die Routen recht einfach auf einer Karte darstellbar sind, ist Lärm schwerer zu visualisieren. Was als laut wahrgenommen wird, ist bis zu einem gewissen Grad auch subjektiv. Den einen droht tatsächlich – anderen vermeintlich – eine Beeinträchtigung der Lebensqualität durch den neuen Fughafen. So lässt das Thema die emotionalen Wellen hochschlagen.

Vor diesem Hintergrund war die Idee, den zu erwartenden Fluglärm  faktenbasiert in einen verständlichen Zusammenhang zu setzen. Das „Mapping“ der Daten auf ihren Ort, sprich die Kartendarstellung, dürfte – so war unsere Hoffnung – recht abstrakte Zahlenwerte in Tabellen verständlicher machen. Für den Kunden Taz, der die Anwendung schließlich in sein Onlineauftritt integrierte, waren zwei Aspekte interessant: Das Thema würde mindestens noch ein Jahr aktuell sein, da die Planung der Routen durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) nicht abgeschlossen war. Und nicht zuletzt dürfte es auch im Landtagswahlkampf Berlins eine Rolle spielen. Insofern war es essentiell, dass die Karte updatebar ist, also neue Flugroutenentwürfe/-pläne sowie Lärmstudien integriert werden können.

Darüber hinaus dürfte die Anwendung als „Linkbait“ dienen: Die entsprechende Website dürfte viel verlinkt werden und Besucher auf die Seite bringen, die sonst die Seiten der Zeitungen nicht besuchen. Auf dieser Überlegung beruht auch das Feature, einige Artikel der Zeitung zum Thema mit unmittelbaren Ortsbezug über ein Icon in der Karte zugänglich zu machen.

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05.12.2010 von Redaktion
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Geheimniskrämer verweisen auf die Giftfirma

von Redaktion

Die Zentrale der Trafo-Entsorger-Firma Envio in Dortmund | Foto: dpa

“Nichts zu verbergen” hat die Kontrollbehörde der Dortmunder Giftfirma Envio — oder doch?

Am Montag, 29. November, veröffentlicht taz.de 482 Seiten Genehmigungen und 440 Seiten aus der “Verfahrensakte” der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg in Nordrhein-Westfalen. Am Dienstag folgt in der Printausgabe ein ganzseitiger Bericht über den Entsorgungsbetrieb, der hunderte Arbeiter und Anwohner nicht nur mit potenziell krebserregenden Polychlorierten Biphenylen (PCB), sondern auch mit den Seveso-Giften Dioxin und Furan kontaminiert hat.

Was aber fehlt: 23 Seiten zum Arbeitsschutz. Die müssten aus dem Jahr 2009 stammen, seien aber geheim und deshalb entfernt worden: Das haben die Beamten selbst feinsäuberlich in ihren Akten vermerkt.

Die taz hakt nach: Wie können Arbeitsschutz-Bestimmungen geheim sein? Sollten sie nicht die Arbeiter vor den Envio-Giften schützen? Die Firma selbst nahm nachweislich keinerlei Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Wollen die… weiter lesen

29.11.2010 von Redaktion
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Die Giftfirma und die geheime Umweltbehörde

von Redaktion

Die Arbeiter zerlegten die Trafos - von giftigen Stoffen wussten sie nichts. Foto: ap

Was tut eine Behörde, die einräumen muss, dass ein von ihr genehmigter Recyclingbetrieb seit Jahren Arbeiter und Anwohner mit krebserregenden Chemikalien verseucht? Sie arbeitet langsam, ganz langsam.

Unmittelbar nachdem Ende September bekannt wurde, dass im Blut der Arbeiter des Dortmunder PCB-Entsorgers Envio auch die Seveso-Gifte Dioxin und Furan stecken, hat sich die taz beim Umweltamt der Stadt Dortmund und bei der Bezirksregierung im nordrhein-westfälischen Arnsberg um Akteneinsicht bemüht. Beschleunigt hat auch der Hinweis auf das nordrhein-westfälische Pressegesetz und das Umweltinformationsgesetz die Bearbeitung nur bedingt: Ein Blick in die Arnsberger Genehmigungs- und Verfahrensakten war erst in der zweiten Novemberhälfte möglich.

Präsentiert wird dann ein nur für die taz vorbereiteter, durcheinandergewürfelter Aktenhaufen, der mehr verwirren als aufklären soll: Wichtige Genehmigungen fehlen, müssen nachbestellt werden. Namen und Fakten sind unter Hinweis auf noch immer zu schützende Geschäftsgeheimnisse… weiter lesen