10.06.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Versteckter Kronprinz.

von dorothea hahn

Eigentlich war Dienstag in Washington Angela-Merkel-Tag. Der Terminkalender des US-Präsidenten schien von morgens bis abends prall mit dem Zelebrieren einer Freundschaft gefüllt: von der Begrüßung mit Salutschüssen und 4.000 fähnchenschwingenden Gästen, über Gespräche und eine gemeinsame Pressekonferenz,  bis zum abendlichen Staatsbankett mit Medaillenverleihung im Weissen Haus.

Doch zwischen den Treffen… weiter lesen

09.06.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Entwicklungshilfe aus Afrika.

von dorothea hahn

“Keine Gewerkschaft” – diese Regel gilt für die Billigsupermärkte von Wal-Mart in den USA und Kanada. Der Einzelhandelskonzern, von dessen Läden ganze Regionen in Nordamerika abhängen, praktiziert eine konsequent gewerkschaftsfeindliche Linie. In seinen Supermärkten arbeiten die Beschäftigten für Niedriglöhne und ohne jede Form von Mitbestimmung. Gewerkschaften sind, so der frühere… weiter lesen

07.06.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Beichte.

von dorothea hahn

Fernsehen in den USA ist manchmal spannend. Heute war wieder so ein Tag: Da hat der demokratische Kongress-Abgeordnete Anthony Weiner in einer halbstündigen Pressekonferenz vour laufenden Kameras eine Beichte abgelegt, die selbst Reality-TV-erfahrenen JournalistInnen vorübergehend die Sprache verschlagen hat. Es ging um Sex und Wahrheit.

Der Abgeordnete gibt zu, dass… weiter lesen

10.05.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Justice.

von dorothea hahn

In diesen Tagen in den USA ist es nicht einfach, auf den Prinzipien des internationalen Rechtes zu bestehen. Präsident Barack Obama hat den Top-Terroristen bekommen. Er ist der Drachentöter. Dieser Erfolg erhebt die Mittel über jede Frage.

Jene wenigen, die jetzt sagen, dass es besser gewesen wäre, den Al-Kaida-Chef vor… weiter lesen

10.05.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Lob der Folter.

von dorothea hahn

Fast überall auf der Welt heisst es Folter. Aber die konservativen Krieger gegen den Terror in den USA nennen es: “enhanced interrogation technics” – verbesserte Verhörtechniken.

Mit dem beschönigenden Terminus meinen sie simuliertes Ertrinken – das “Waterboarding” -  Schlafberaubung, Nacktheit in extremer Kälte, stundenlanges gefesseltes Stehen in einer Position, flache… weiter lesen

08.05.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Kino Pentagon.

von dorothea hahn

Tot – mit zerschossenem Kopf – soll die Welt Osama bin Laden nicht sehen. Wohl aber lebendig. Und erbärmlich. Das Pentagon hat heute fünf kurze Videos veröffentlicht, die den Al Kaida-Chef in einem neuen Licht zeigen: Alt. Grau. Unsicher. Und eitel.

Die Videos sollen zu den Dokumenten gehören,… weiter lesen

06.05.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Let’s Move.

von dorothea hahn

Während ihr Ehemann auf Terroristenjagd ist, kämpft Michelle Obama gegen das Übergewicht bei Kindern. Es ist die neue Volkskrankheit in den USA: neun Millionen Kinder zwischen sechs und elf Jahren sind übergewichtig. Drei Mal so viele wie vor drei Jahrzehnten. Ihre Gesundheit ist eine schwere Hypthek für die Zukunft. Ihnen… weiter lesen

03.05.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Jagdszenen.

von dorothea hahn

Die Namen der Kämpfer der US-Elitetruppe Navy-Seal 6, die am Sonntag Osama bin Laden getötet haben, werden wir möglicherweise nie erfahren. Aber was sie bei ihrem Einsatz in Abbotabat sehen, läuft Tausende Kilometer entfernt in Washington über einen großen Bildschirm im “Situation Room” des Weissen Haus. Kleine Kameras  in den… weiter lesen

01.05.2011 von dorothea hahn
blogavatar

May Day Revival.

von dorothea hahn

Angefangen haben die 1. Mai Demonstrationen in den USA: Im Jahr 1886 – aus Protest gegen Polizeischüsse auf streikende Arbeiter in Chicago.

Doch schon im Jahr 1894 schuffen die USA einen eigenen – nationalen – Labor-Day. Es sollte kein Datum geben, das Leute auf internationalistische – möglicherweise sogar sozialistische  –… weiter lesen

30.04.2011 von dorothea hahn
blogavatar

Hungerstreik gegen Obama.

von dorothea hahn

Im Medienland USA fliessen Informationen oft in Lichtgeschwindigkeit. Wenn am anderen Ende der Welt etwas passiert – in Tokio, Kairo oder Tunis – sind die grossen US-Fernsehsender life dabei. Doch über manche Ereignisse -  manchmal viel näher an Washington – kommt überhaupt nichts.

So geschehen mit einem Hungerstreik in Guantánamo. … weiter lesen