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	<title>Kommentare zu: Papa Passion</title>
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	<description>Paula Z.ist hauptberuflich Hausfrau, in ihrer Freizeit oft im Internet unterwegs und wundert sich  über die Menschen
und Meinungen, mit denen sie dort konfrontiert wird.</description>
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		<title>Von: nik</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-3203</link>
		<dc:creator>nik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 21:06:18 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wir&quot; = common sense = gesunder Menschenverstand (österreichisch auch Hausverstand) = eine allgemein akzeptierte Mehrheitsmeinung sowie die Art des Denkens, nach dem ein Individuum eine Meinung/Einstellung hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir&#8221; = common sense = gesunder Menschenverstand (österreichisch auch Hausverstand) = eine allgemein akzeptierte Mehrheitsmeinung sowie die Art des Denkens, nach dem ein Individuum eine Meinung/Einstellung hat.</p>
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	<item>
		<title>Von: nik</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-3169</link>
		<dc:creator>nik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 04:43:16 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrte Frau Paula Z.,

Wenn ich das mal so auf meine Alltags-Wirklichkeit übertrage: Bei uns im Viertel sind alle Drogenhändler afrikanischer Herkunft. Gelegentlich wird seitens der Polizei das grundgesetzlich verankerte Recht eines Afrikaners auf körperliche unversehrtheit mißachtet, wobei es sich dabei um absolute Ausnahmefälle handelt. Und meistens erwischt es tatsächlich einen Drogenhändler! Es laufen hunderte Afrikaner herum, von denen wird am Tag vielleicht gerade mal einer verdroschen. Die scheren sich ja schließlich auch nicht um die Körperliche unversehrtheit ihrer Kunden. Und in den USA sind 80% der Vergewaltiger afrikanischer Ethnie!

Ich finde, wir können wir mit der Polizeipraxis gut leben. So ein Polizeialltag ist schließlich ziemlich hart und gefährlich. Und: Kaum ein Polizist wird einen Afrikaner verprügeln, der Kooperiert - im Gegenteil, er wird doch für die Arbeitserleichterung dankbar sein!

Hat ein Vater, der seine Kinder nicht sehen darf, nicht unsere Empathie verdient? Die verweigernde Mutter wird schon ihre Gründe haben? Lieben Mütter ihre Kinder mehr / besser, Ausnahmslos? Biologisch determiniert? Ach, jetzt weint er aber, hat er geweint als er fremdgegangen ist? Frei nach Ulbricht: Niemand hat die Absicht Rache mit hilfe der Kinder zu üben.

Wenn ein Mann &quot;fremdgeht&quot;, sind wir empört. Wenn eine Frau &quot;fremdgeht&quot; wird sie schon ihre Gründe haben.

Wenn ein Vater sein Kind schlägt, sind wir empört. Wenn eine Mutter ihr Kind schlägt, sind wir betroffen, aber die Mutter wird ja schon ihre Gründe haben. So ist mittlerweile der Common Sense. Kopfschüttel, traurig ob einer Misandrie, die offenbar nicht einmal wahrgenommen wird. Nichteinmal von Männern.

Das Letztentscheidungsrecht des Vaters in Erziehungsfragen wurde 1959 für Verfassungswidrig erklärt. (Zurecht, muß ich mich Exkulpieren, Frau Z?) Wollen Sie, daß es - für die Mutter - wiedereingeführt wird? Solange bis 50% der Aufsichtsratsposten weiblich besetzt sind? (Mit Frauen aus der westlichen Mittelschicht, versteht sich, nur die haben das richtige feministische Bewußtsein um die geistige Mutterschaft für Land und Wirtschaft zu übernehmen)

Warum denn so dünne Bretter bohren, Frau Paula Z.? Polemisieren Sie doch gegen ein Grundgesetz, das Vätern ein Umgangsrecht mit ihren Kindern zugesteht! Vielleicht ob des biederen Schreibstils der Gesetzestexte? DER Schenkelklopfer!

Wollte der Feminismus nicht ursprünglich den national-romantischen deutschen Mütterlichkeits-Trash auf den Müllhaufen der Geschichte befördern? Man hat ja hierzulande das Gefühl, als würden schon heimlich die Mutterkreuze gestanzt, diesmal in Lila. (Die Blechpreise sind jedenfalls gestiegen) Da macht es wohl keinen Sinn, unser Unterhalts- Sorge- und Umgangsrecht auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen.

In Schweden beispielsweise teilen Männlein und Weiblein sich im gesetzlichen Regelfall die Erziehungsarbeit - und die Sorge(n). Erziehungsurlaub ist dort für beide Pflicht (Damit der Arbeitgeber keinen Druck auf den Mann ausüben kann) Dort sind Mütter tendenziell weniger Schutzobjekte, sie sind eher aktive Wirtschaftssubjekte. Unterhalt für die Mutter? Gibt es dort nicht.

Wenn z.B. Claudia Roth - auf die Frage nach dem Mutterbild der deutschen Romantik - nur kreischt &quot;Es ist überhaupt nicht Romantisch, Mutter zu sein!&quot;, dann wundert mich hierzulande allerdings gar nichts mehr.

Freiheit hat immer einen Preis, meine Damen, der Schutzobjekt-Status muß dafür wohl aufgegeben werden. Es sind nicht die Männer, die euch zu Objekten degradieren wollen, ihr seid es selber. Und eure geistigen Mütter in der Politik, die euch permanent vor den bösen Männern schützen müssen. Und wie undankbar ihr seid!

Gruß, Nik

P.S.: Ich bin natürlich nur ein antifeministischer patriarchalischer (Welt-) Verschwörer, der die FrauenEinheitsFront spalten und alle Frauen unter die Kontrolle des Mannes bringen will. Welchen Mannes ist mir egal, es ist schließlich eine Weltverschwörung!
&lt;blockquote&gt;__________________________________________________________

&lt;em&gt;Nur eine kleine Frage, mal so ganz unter uns PolemikerInnen:
&quot;... sind &lt;strong&gt;wir&lt;/strong&gt; empört...  sind &lt;strong&gt;wir&lt;/strong&gt; betroffen...&quot; - wer ist eigentlich &quot;wir&quot;? &lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Gruß, Paula Z. &lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Paula Z.,</p>
<p>Wenn ich das mal so auf meine Alltags-Wirklichkeit übertrage: Bei uns im Viertel sind alle Drogenhändler afrikanischer Herkunft. Gelegentlich wird seitens der Polizei das grundgesetzlich verankerte Recht eines Afrikaners auf körperliche unversehrtheit mißachtet, wobei es sich dabei um absolute Ausnahmefälle handelt. Und meistens erwischt es tatsächlich einen Drogenhändler! Es laufen hunderte Afrikaner herum, von denen wird am Tag vielleicht gerade mal einer verdroschen. Die scheren sich ja schließlich auch nicht um die Körperliche unversehrtheit ihrer Kunden. Und in den USA sind 80% der Vergewaltiger afrikanischer Ethnie!</p>
<p>Ich finde, wir können wir mit der Polizeipraxis gut leben. So ein Polizeialltag ist schließlich ziemlich hart und gefährlich. Und: Kaum ein Polizist wird einen Afrikaner verprügeln, der Kooperiert &#8211; im Gegenteil, er wird doch für die Arbeitserleichterung dankbar sein!</p>
<p>Hat ein Vater, der seine Kinder nicht sehen darf, nicht unsere Empathie verdient? Die verweigernde Mutter wird schon ihre Gründe haben? Lieben Mütter ihre Kinder mehr / besser, Ausnahmslos? Biologisch determiniert? Ach, jetzt weint er aber, hat er geweint als er fremdgegangen ist? Frei nach Ulbricht: Niemand hat die Absicht Rache mit hilfe der Kinder zu üben.</p>
<p>Wenn ein Mann &#8220;fremdgeht&#8221;, sind wir empört. Wenn eine Frau &#8220;fremdgeht&#8221; wird sie schon ihre Gründe haben.</p>
<p>Wenn ein Vater sein Kind schlägt, sind wir empört. Wenn eine Mutter ihr Kind schlägt, sind wir betroffen, aber die Mutter wird ja schon ihre Gründe haben. So ist mittlerweile der Common Sense. Kopfschüttel, traurig ob einer Misandrie, die offenbar nicht einmal wahrgenommen wird. Nichteinmal von Männern.</p>
<p>Das Letztentscheidungsrecht des Vaters in Erziehungsfragen wurde 1959 für Verfassungswidrig erklärt. (Zurecht, muß ich mich Exkulpieren, Frau Z?) Wollen Sie, daß es &#8211; für die Mutter &#8211; wiedereingeführt wird? Solange bis 50% der Aufsichtsratsposten weiblich besetzt sind? (Mit Frauen aus der westlichen Mittelschicht, versteht sich, nur die haben das richtige feministische Bewußtsein um die geistige Mutterschaft für Land und Wirtschaft zu übernehmen)</p>
<p>Warum denn so dünne Bretter bohren, Frau Paula Z.? Polemisieren Sie doch gegen ein Grundgesetz, das Vätern ein Umgangsrecht mit ihren Kindern zugesteht! Vielleicht ob des biederen Schreibstils der Gesetzestexte? DER Schenkelklopfer!</p>
<p>Wollte der Feminismus nicht ursprünglich den national-romantischen deutschen Mütterlichkeits-Trash auf den Müllhaufen der Geschichte befördern? Man hat ja hierzulande das Gefühl, als würden schon heimlich die Mutterkreuze gestanzt, diesmal in Lila. (Die Blechpreise sind jedenfalls gestiegen) Da macht es wohl keinen Sinn, unser Unterhalts- Sorge- und Umgangsrecht auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen.</p>
<p>In Schweden beispielsweise teilen Männlein und Weiblein sich im gesetzlichen Regelfall die Erziehungsarbeit &#8211; und die Sorge(n). Erziehungsurlaub ist dort für beide Pflicht (Damit der Arbeitgeber keinen Druck auf den Mann ausüben kann) Dort sind Mütter tendenziell weniger Schutzobjekte, sie sind eher aktive Wirtschaftssubjekte. Unterhalt für die Mutter? Gibt es dort nicht.</p>
<p>Wenn z.B. Claudia Roth &#8211; auf die Frage nach dem Mutterbild der deutschen Romantik &#8211; nur kreischt &#8220;Es ist überhaupt nicht Romantisch, Mutter zu sein!&#8221;, dann wundert mich hierzulande allerdings gar nichts mehr.</p>
<p>Freiheit hat immer einen Preis, meine Damen, der Schutzobjekt-Status muß dafür wohl aufgegeben werden. Es sind nicht die Männer, die euch zu Objekten degradieren wollen, ihr seid es selber. Und eure geistigen Mütter in der Politik, die euch permanent vor den bösen Männern schützen müssen. Und wie undankbar ihr seid!</p>
<p>Gruß, Nik</p>
<p>P.S.: Ich bin natürlich nur ein antifeministischer patriarchalischer (Welt-) Verschwörer, der die FrauenEinheitsFront spalten und alle Frauen unter die Kontrolle des Mannes bringen will. Welchen Mannes ist mir egal, es ist schließlich eine Weltverschwörung!</p>
<blockquote><p>__________________________________________________________</p>
<p><em>Nur eine kleine Frage, mal so ganz unter uns PolemikerInnen:<br />
&#8220;&#8230; sind <strong>wir</strong> empört&#8230;  sind <strong>wir</strong> betroffen&#8230;&#8221; &#8211; wer ist eigentlich &#8220;wir&#8221;? </em></p>
<p><em>Gruß, Paula Z. </em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Kleinschmitt</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-22</link>
		<dc:creator>Peter Kleinschmitt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 01:38:05 +0000</pubDate>
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		<description>Die Liebe sprach 

Ich bin Deine Frau 
*gewesen* 

Die Liebe sprach 
*Ich hab jetzt nen neuen* 

Die Liebe sprach 
*ich will die Scheidung* 

Die Liebe sprach 
*und die hälfte vom Haus* 

Die Liebe sprach 
*und möglichst viel Unterhalt* 

Die Liebe sprach 
*darf ich Dir die Nummer meiner Anwältin geben* 

Die Liebe sprach 
*übrigens das gemeinsame Konto ist aufgelöst* 

Die Liebe sprach 
*hab es aber vorher noch aufgeräumt* 

Die Liebe sprach 
*bis zur Scheidung musst Du Dir halt ne Wohnung suchen* 

Die Liebe sprach 
*Deine Koffer stehen gepackt in der Garasche* 
(Lustig wenn man bedenkt das es mein Grundstück und mein Haus ist) 

Die Liebe sprach 
*Du brauchst gar nicht versuchen das Haus zu betreten, die Schlösser sind schon ausgewechselt* 

Die Liebe sprach 
*Du wirst verstehen das Wolfgang und ich 
nicht Mit Dir unter einem Dach leben können* 

Die Liebe sprach 
*Mein Neuer Freund Wolfgang darf bei mir wohnen hat meine Anwältin gesagt* 

Die Liebe sprach 

*Wolfgang hat seine Wohnung schon gekündigt, und wo soll er denn hin* 

Die Liebe sprach 
*reg Dich doch nicht so auf, das können wir alles vor Gericht klären* 

Die Liebe sprach 
*Benno ist bei Deiner Schwester ich mochte den Köter eh noch nie* 

Die Liebe sprach 
*Was heist hier Dein Haus, immerhin sind wir verheiratet und so lange nicht sicher ist, das mir von Dir keinen Gefahr droht, wohne ich hier, und nicht Du sagt meine Anwältin* 

Die Liebe sprach 
*Die schlüssel vom Jaguar hab ich, und meine Anwältin sagt, wenn ich nur Automatik fahren kann, dann muss ich eben den Jaguar nehmen* 

Die Liebe sprach 
*Du kanst ja mit dem Golf fahren* 

Die Liebe sprach 
*ach ja, Dein Steuerberater war so nett, Deine Bilanz mit der Post zu senden... die ist noch bis nächste Woche bei meiner Anwältin* 

Die Liebe sprach 
*Meine Anwältin meinte Du musst mir bis zur Scheidung monatlich mindestens X als Unterhalt bezahlen* 

Die Liebe sprach 
*sei mir nicht böse, ich kann es halt nicht ändern* 

Die Liebe sprach 
*es waren doch schöne 9 Monate, die wir verheiratet waren* 

Die Liebe sprach 
*worüber lachst Du eigendlich* 

Die Liebe sprach 
*wen rufts Du an* 

Die Liebe sprach 
*wofür brauchst Du jetzt Deinen Anwalt mitten in der Nacht* 

Die Liebe sprach 
*das hat doch noch bis Morgen Zeit* 

Die Liebe sprach 
*was erzählt Dein Anwalt da, und was macht Klaus hier, 
und sowiso was soll die Polizei und der Schlüsseldienst hier* 

Die Liebe sprach 
*was heist hier Ehevertrag* 

Die Liebe sprach 
*Du meinst das was wir bei deinem Freund Klaus 
dem Notar gemacht haben, war ein Ehevertrag* 

Die Liebe sprach 
*was heist Gütertrennung ohne Zugewinn, 
ich dachte das ist nur damit Du nichts von mir bekommst* 

Die Liebe sprach 
*was heist lediglich eine Abfindung in höhe von xxx, 
wenn Du Dich trennst, und was ist wenn ich mich trenne* 

Die Liebe sprach 
*was soll das heisen ich bekomme gar nichts* 

Die Liebe sprach 
*was soll das heisen, unzumutbar, und wo sollen Wolfgang und ich heute Nacht schlafen* 

Die Liebe sprach 
* das kann nicht Dein Ernst sein, 
das wir in einen Hotelzimmer übernachten sollen* 

Die Liebe sprach 
*Du bist ein Schwein, das kanst Du mit mir doch nicht einfach so machen* 

Die Liebe sprach 
*las uns doch wenigstens nochmal über alles reden* 

Die Liebe sprach 
*9 Monate hab ich für den Mann alles gegeben, und er, er hat das alles bestimmt schon so geplaant* 


Die Ehe wurde später geschieden 
Allerdings hatte meine Frau vergessen das der Ehevertrag nicht nur den Zugewinn von Ihrer Seite an mir geregelt hat, und nicht nur Sie vor zahlungen schützen sollte, im falle das mein Unternehmen mal in Schwierigkeiten gerät. Der Ehevertrag schloss auch jden Zugewinn und jegliche Unterhaltszahlungen aus, sofern die Ehe innerhalb der ersten 36 Monate der Ehe geschieden wird. Das schöne Haus im grünen, war ein Erbe meiner Eltern, und ist bei Scheidung gänzlich ausen vor. 
Doch nichteinmal das wusste Sie. 

Wenn bei euch mal wieder die Liebe spricht, oder der Hafer sticht. 
Geht zum Anwalt, zum Notar, 
zum Steuerberater und schaltet euer Hirn ein. 

Mach der Scheidung 

Die Liebe sprach 
*wie gemein und Herzlos er doch ist* 


Das Sie während und auch schon vor der Ehe mit diesem Wolfgang ein Verhältniss hatte, welches auch nie beendet wurde (hat er selbst vor Gericht zu Produkoll gegeben *blöd*) hatt Sie wohl ganz vergessen. 
Der schlechte Mensch bin jetzt ich, nur weil ich mich nicht ausnehmen lasse wie eine Weihnachtsgans. 

Der 
Liebe sprach: 

Ich war vieleicht dumm und naiv so schnell zu heiraten (nach 4 monaten) 
aber nicht naiv und dumm genug mich ausnehmen zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Liebe sprach </p>
<p>Ich bin Deine Frau<br />
*gewesen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Ich hab jetzt nen neuen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*ich will die Scheidung* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*und die hälfte vom Haus* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*und möglichst viel Unterhalt* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*darf ich Dir die Nummer meiner Anwältin geben* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*übrigens das gemeinsame Konto ist aufgelöst* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*hab es aber vorher noch aufgeräumt* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*bis zur Scheidung musst Du Dir halt ne Wohnung suchen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Deine Koffer stehen gepackt in der Garasche*<br />
(Lustig wenn man bedenkt das es mein Grundstück und mein Haus ist) </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Du brauchst gar nicht versuchen das Haus zu betreten, die Schlösser sind schon ausgewechselt* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Du wirst verstehen das Wolfgang und ich<br />
nicht Mit Dir unter einem Dach leben können* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Mein Neuer Freund Wolfgang darf bei mir wohnen hat meine Anwältin gesagt* </p>
<p>Die Liebe sprach </p>
<p>*Wolfgang hat seine Wohnung schon gekündigt, und wo soll er denn hin* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*reg Dich doch nicht so auf, das können wir alles vor Gericht klären* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Benno ist bei Deiner Schwester ich mochte den Köter eh noch nie* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Was heist hier Dein Haus, immerhin sind wir verheiratet und so lange nicht sicher ist, das mir von Dir keinen Gefahr droht, wohne ich hier, und nicht Du sagt meine Anwältin* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Die schlüssel vom Jaguar hab ich, und meine Anwältin sagt, wenn ich nur Automatik fahren kann, dann muss ich eben den Jaguar nehmen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Du kanst ja mit dem Golf fahren* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*ach ja, Dein Steuerberater war so nett, Deine Bilanz mit der Post zu senden&#8230; die ist noch bis nächste Woche bei meiner Anwältin* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Meine Anwältin meinte Du musst mir bis zur Scheidung monatlich mindestens X als Unterhalt bezahlen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*sei mir nicht böse, ich kann es halt nicht ändern* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*es waren doch schöne 9 Monate, die wir verheiratet waren* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*worüber lachst Du eigendlich* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*wen rufts Du an* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*wofür brauchst Du jetzt Deinen Anwalt mitten in der Nacht* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*das hat doch noch bis Morgen Zeit* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*was erzählt Dein Anwalt da, und was macht Klaus hier,<br />
und sowiso was soll die Polizei und der Schlüsseldienst hier* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*was heist hier Ehevertrag* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Du meinst das was wir bei deinem Freund Klaus<br />
dem Notar gemacht haben, war ein Ehevertrag* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*was heist Gütertrennung ohne Zugewinn,<br />
ich dachte das ist nur damit Du nichts von mir bekommst* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*was heist lediglich eine Abfindung in höhe von xxx,<br />
wenn Du Dich trennst, und was ist wenn ich mich trenne* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*was soll das heisen ich bekomme gar nichts* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*was soll das heisen, unzumutbar, und wo sollen Wolfgang und ich heute Nacht schlafen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
* das kann nicht Dein Ernst sein,<br />
das wir in einen Hotelzimmer übernachten sollen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*Du bist ein Schwein, das kanst Du mit mir doch nicht einfach so machen* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*las uns doch wenigstens nochmal über alles reden* </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*9 Monate hab ich für den Mann alles gegeben, und er, er hat das alles bestimmt schon so geplaant* </p>
<p>Die Ehe wurde später geschieden<br />
Allerdings hatte meine Frau vergessen das der Ehevertrag nicht nur den Zugewinn von Ihrer Seite an mir geregelt hat, und nicht nur Sie vor zahlungen schützen sollte, im falle das mein Unternehmen mal in Schwierigkeiten gerät. Der Ehevertrag schloss auch jden Zugewinn und jegliche Unterhaltszahlungen aus, sofern die Ehe innerhalb der ersten 36 Monate der Ehe geschieden wird. Das schöne Haus im grünen, war ein Erbe meiner Eltern, und ist bei Scheidung gänzlich ausen vor.<br />
Doch nichteinmal das wusste Sie. </p>
<p>Wenn bei euch mal wieder die Liebe spricht, oder der Hafer sticht.<br />
Geht zum Anwalt, zum Notar,<br />
zum Steuerberater und schaltet euer Hirn ein. </p>
<p>Mach der Scheidung </p>
<p>Die Liebe sprach<br />
*wie gemein und Herzlos er doch ist* </p>
<p>Das Sie während und auch schon vor der Ehe mit diesem Wolfgang ein Verhältniss hatte, welches auch nie beendet wurde (hat er selbst vor Gericht zu Produkoll gegeben *blöd*) hatt Sie wohl ganz vergessen.<br />
Der schlechte Mensch bin jetzt ich, nur weil ich mich nicht ausnehmen lasse wie eine Weihnachtsgans. </p>
<p>Der<br />
Liebe sprach: </p>
<p>Ich war vieleicht dumm und naiv so schnell zu heiraten (nach 4 monaten)<br />
aber nicht naiv und dumm genug mich ausnehmen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Lüber</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-20</link>
		<dc:creator>Peter Lüber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2006 15:16:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://taz.de/blogs/paulaz/2006/07/16/papa-passion/#comment-20</guid>
		<description>Liebe Frau Z.!

Ich danke Ihnen für Ihre Entgegnung. Frau Bettina Winsemann, die hier mit großem Sachverstand ein Tagebuch schreibt (und deshalb wohl kaum Reaktionen erfährt) würde mich bestimmt an den Ohren zupfen, wenn ich Ihnen folgendes von mir offenbare: Ich bin, wahrscheinlich wie Sie, vom Schicksal privilegiert. Im Jahr 1980 bekannte ich mich, als sechsundzwanzigjähriger Mann, zu einer Frau, die bereits fünf Kinder hatte. Längst sind alle meine Kinder erwachsen und zwei von ihnen sind Mütter von Kindern geworden. Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, ob ich noch auf dem Laufenden bin …

An meinen Einwänden auf das von Ihnen eingeleitete Thema halte ich fest, deshalb, weil sie meiner Lebenserfahrung entsprechen – immer noch, trotz vielfacher Hinterfragung, wissend, daß das, was ich für richtig halte, von andern für falsch gehalten werden kann.

Weisheit meiner Mutter: An dem Tag, wo Männer und Weiber sich offen und ehrlich miteinander zu reden getrauen, kann die Augenbinde vom Antlitz der Justitia abgenommen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Z.!</p>
<p>Ich danke Ihnen für Ihre Entgegnung. Frau Bettina Winsemann, die hier mit großem Sachverstand ein Tagebuch schreibt (und deshalb wohl kaum Reaktionen erfährt) würde mich bestimmt an den Ohren zupfen, wenn ich Ihnen folgendes von mir offenbare: Ich bin, wahrscheinlich wie Sie, vom Schicksal privilegiert. Im Jahr 1980 bekannte ich mich, als sechsundzwanzigjähriger Mann, zu einer Frau, die bereits fünf Kinder hatte. Längst sind alle meine Kinder erwachsen und zwei von ihnen sind Mütter von Kindern geworden. Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, ob ich noch auf dem Laufenden bin …</p>
<p>An meinen Einwänden auf das von Ihnen eingeleitete Thema halte ich fest, deshalb, weil sie meiner Lebenserfahrung entsprechen – immer noch, trotz vielfacher Hinterfragung, wissend, daß das, was ich für richtig halte, von andern für falsch gehalten werden kann.</p>
<p>Weisheit meiner Mutter: An dem Tag, wo Männer und Weiber sich offen und ehrlich miteinander zu reden getrauen, kann die Augenbinde vom Antlitz der Justitia abgenommen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paula Z.</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-19</link>
		<dc:creator>Paula Z.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2006 12:41:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://taz.de/blogs/paulaz/2006/07/16/papa-passion/#comment-19</guid>
		<description>Lieber Herr Lüber,

vielen Dank für Ihren angenehm unaufgeregten Kommentar - wenngleich ich Ihren Ausführungen nicht zustimmen kann.

Sie schreiben, die Aussagen meiner beiden von Ihnen zitierten Sätze würden &quot;nur selten mit der Wirklichkeit überein&quot; stimmen. Nun, mit der &quot;Wirklichkeit&quot; ist das so eine Sache - m.E. hat jeder Mensch seine eigene.

&lt;em&gt;SIE&lt;/em&gt; sind beispielsweise ein Vater von sechs Kindern - und ich wünsche Ihnen natürlich von Herzen, dass Sie diese gemeinsam mit ein und derselben Frau haben und mit allen sechs zusammen leben können.
Wäre es nicht so, dann wären Sie ja ein Paradebeispiel für einen Vater, der nach einer Trennung nicht nur eine neue Lebensgefährtin gefunden (was Ihrer Meinung nach nur &quot;sehr selten&quot; passiert), sondern der mit dieser zusammen auch noch weitere Kinder in die Welt gesetzt hat - was Ihrer Meinung nach &quot;noch seltener&quot; der Fall ist.

In &lt;em&gt;MEINER&lt;/em&gt; Alltags-Wirklichkeit, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis also, kommen solche Patchwork-Familienverhältnisse aber alles andere als selten vor!
Das mag damit zusammenhängen, dass (wie im Blog-Text &quot;Papa Passion&quot; erläutert) nicht nur die Zahl der zeugungsfähigen, sondern auch die der &lt;em&gt;zeugungsWILLIGEN&lt;/em&gt; Männer von Jahr zu Jahr kleiner wird.
Da müssen sich dann schon mal mehrere Frauen mit Kinderwunsch einen teilen - und der wiederum muss theoretisch für jedes der mit ihnen gezeugten Kinder Unterhalt zahlen.
Ich schreibe ganz bewußt &quot;theoretisch&quot;, denn - da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu - das können (sich) in der Tat nur wenige, statistische &quot;Ausreißer&quot; finanziell leisten.

Die Konsequenz daraus ist aber hierzulande (in der Schweiz mag das anders sein...) in der Regel &lt;strong&gt;nicht&lt;/strong&gt;, dass es für &lt;em&gt;&quot;Otto Normalverdiener mit Ex-Frau, der Kinder von dieser hat,&quot;&lt;/em&gt; nun besonders schwierig wäre, eine neue Gefährtin zu finden und mit dieser gemeinsam möglicherweise auch noch weiteren Nachwuchs zu produzieren.
Stattdessen muss für die Differenz zwischen der Zahl der Kinder, die er sich eigentlich nur hätte leisten können, und der Zahl der tatsächlich gezeugten meistens die Ex-Frau - maximal sechs Jahre lang unterstützt durch die staatliche &lt;span style=&quot;font-size: 12pt; font-family: Arial; color: black&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.allein-erziehend.info/auf-gehts/unterhaltsvorschuss.htm&quot;&gt;&quot;Unterhaltsvorschusskasse&quot;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; -  gerade stehen.
Wenn der Mehrfach-Vater mit der Ex-Frau verheiratet war, kann es auch passieren, dass er nur deren Kinder unterstützen muss bzw. kann; dann ist eben die aktuelle Partnerin die Gelackmeierte. In Deutschland haben sich unter anderem deswegen solche &quot;Zweitfrauen&quot; bereits in einem eigenen Interessenverband (unter dem Dach des oben erwähnten &quot;Väteraufbruch&quot;-Vereins) organisiert.

Die von Ihnen geschilderten extrem aufwändigen Scheidungsverfahren gibt es auch in Deutschland, Herr Lüber, wenn auch vielleicht nicht ganz so häufig.
Trotzdem bleibe ich bei meiner Behauptung, dass einem Vater, der &quot;seine erzieherische Verantwortung in Kooperation mit der Mutter wahrzunehmen bereit ist&quot;, dies von kaum einer Frau verweigert werden wird.
&lt;strong&gt;Die Betonung liegt dabei auf &lt;em&gt;&quot;in Kooperation mit der Mutter&quot;&lt;/em&gt;!&lt;/strong&gt;
Denn diese leistet nun mal den Bärenanteil an der Erziehungsarbeit.
Und einen Erzeuger, der diese Arbeit sabotiert - indem er zum Beispiel das Kind mit teuren Geschenken verwöhnt (bzw. &quot;besticht&quot;), ihm völlig andere Werte zu vermitteln versucht oder es (wie etwa der &quot;publicitybewusste&quot; Cariére) aus seiner normalen Alltagswelt ins Rampenlicht einer wie auch immer gearteten &quot;Prominenz&quot; zerrt -, einen solchen &quot;Helfer&quot; bei der Kindererziehung braucht eine Mutter so nötig wie einen Kropf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Lüber,</p>
<p>vielen Dank für Ihren angenehm unaufgeregten Kommentar &#8211; wenngleich ich Ihren Ausführungen nicht zustimmen kann.</p>
<p>Sie schreiben, die Aussagen meiner beiden von Ihnen zitierten Sätze würden &#8220;nur selten mit der Wirklichkeit überein&#8221; stimmen. Nun, mit der &#8220;Wirklichkeit&#8221; ist das so eine Sache &#8211; m.E. hat jeder Mensch seine eigene.</p>
<p><em>SIE</em> sind beispielsweise ein Vater von sechs Kindern &#8211; und ich wünsche Ihnen natürlich von Herzen, dass Sie diese gemeinsam mit ein und derselben Frau haben und mit allen sechs zusammen leben können.<br />
Wäre es nicht so, dann wären Sie ja ein Paradebeispiel für einen Vater, der nach einer Trennung nicht nur eine neue Lebensgefährtin gefunden (was Ihrer Meinung nach nur &#8220;sehr selten&#8221; passiert), sondern der mit dieser zusammen auch noch weitere Kinder in die Welt gesetzt hat &#8211; was Ihrer Meinung nach &#8220;noch seltener&#8221; der Fall ist.</p>
<p>In <em>MEINER</em> Alltags-Wirklichkeit, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis also, kommen solche Patchwork-Familienverhältnisse aber alles andere als selten vor!<br />
Das mag damit zusammenhängen, dass (wie im Blog-Text &#8220;Papa Passion&#8221; erläutert) nicht nur die Zahl der zeugungsfähigen, sondern auch die der <em>zeugungsWILLIGEN</em> Männer von Jahr zu Jahr kleiner wird.<br />
Da müssen sich dann schon mal mehrere Frauen mit Kinderwunsch einen teilen &#8211; und der wiederum muss theoretisch für jedes der mit ihnen gezeugten Kinder Unterhalt zahlen.<br />
Ich schreibe ganz bewußt &#8220;theoretisch&#8221;, denn &#8211; da stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu &#8211; das können (sich) in der Tat nur wenige, statistische &#8220;Ausreißer&#8221; finanziell leisten.</p>
<p>Die Konsequenz daraus ist aber hierzulande (in der Schweiz mag das anders sein&#8230;) in der Regel <strong>nicht</strong>, dass es für <em>&#8220;Otto Normalverdiener mit Ex-Frau, der Kinder von dieser hat,&#8221;</em> nun besonders schwierig wäre, eine neue Gefährtin zu finden und mit dieser gemeinsam möglicherweise auch noch weiteren Nachwuchs zu produzieren.<br />
Stattdessen muss für die Differenz zwischen der Zahl der Kinder, die er sich eigentlich nur hätte leisten können, und der Zahl der tatsächlich gezeugten meistens die Ex-Frau &#8211; maximal sechs Jahre lang unterstützt durch die staatliche <span style="font-size: 12pt; font-family: Arial; color: black"><a href="http://www.allein-erziehend.info/auf-gehts/unterhaltsvorschuss.htm">&#8220;Unterhaltsvorschusskasse&#8221;</a></span> &#8211;  gerade stehen.<br />
Wenn der Mehrfach-Vater mit der Ex-Frau verheiratet war, kann es auch passieren, dass er nur deren Kinder unterstützen muss bzw. kann; dann ist eben die aktuelle Partnerin die Gelackmeierte. In Deutschland haben sich unter anderem deswegen solche &#8220;Zweitfrauen&#8221; bereits in einem eigenen Interessenverband (unter dem Dach des oben erwähnten &#8220;Väteraufbruch&#8221;-Vereins) organisiert.</p>
<p>Die von Ihnen geschilderten extrem aufwändigen Scheidungsverfahren gibt es auch in Deutschland, Herr Lüber, wenn auch vielleicht nicht ganz so häufig.<br />
Trotzdem bleibe ich bei meiner Behauptung, dass einem Vater, der &#8220;seine erzieherische Verantwortung in Kooperation mit der Mutter wahrzunehmen bereit ist&#8221;, dies von kaum einer Frau verweigert werden wird.<br />
<strong>Die Betonung liegt dabei auf <em>&#8220;in Kooperation mit der Mutter&#8221;</em>!</strong><br />
Denn diese leistet nun mal den Bärenanteil an der Erziehungsarbeit.<br />
Und einen Erzeuger, der diese Arbeit sabotiert &#8211; indem er zum Beispiel das Kind mit teuren Geschenken verwöhnt (bzw. &#8220;besticht&#8221;), ihm völlig andere Werte zu vermitteln versucht oder es (wie etwa der &#8220;publicitybewusste&#8221; Cariére) aus seiner normalen Alltagswelt ins Rampenlicht einer wie auch immer gearteten &#8220;Prominenz&#8221; zerrt -, einen solchen &#8220;Helfer&#8221; bei der Kindererziehung braucht eine Mutter so nötig wie einen Kropf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Lüber</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Peter Lüber</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2006 10:33:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://taz.de/blogs/paulaz/2006/07/16/papa-passion/#comment-18</guid>
		<description>Liebe Frau Z.!

Ich erlaube mir, zwei Ihrer Sätze zu zitieren.

„Wenn aber ein Vater seine erzieherische Verantwortung in Kooperation mit der Mutter wahrzunehmen bereit ist, wird ihm das von kaum einer Frau verweigert werden.“

„Da aber Papa oft schon eine neue Frau und möglicherweise auch weiteren Nachwuchs hat, ist eine so intensive Teilhabe seinerseits am Erziehungsalltag eher unüblich.“

Leider stimmen die Aussagen dieser beiden Sätze nur selten mit der Wirklichkeit überein. Den Ausdruck „das von kaum einer Frau“ im ersten Satz würde ich durch den Ausdruck „von den meisten Frauen“ ersetzen; und den zweiten Satz würde ich wie folgt formulieren: „Da aber Papa sehr selten eine neue Frau und noch seltener neuen Nachwuchs hat, ist eine so intensive Teilhabe seinerseits am Erziehungsalltag bloß einer seiner unerfüllten Wünsche.“
Die Zivilgerichte ersaufen regelrecht in Scheidungsverfahren. Kinderpsychologische Gutachten werden erstellt von der einen und kinderpsychologische Gegengutachten von der andern Partei. Daraufhin werden richterlich angeordnete unabhängige kinderpsychologische Gutachten in Auftrag gegeben – und wenn eine Partei in einen andern Kanton zieht, dann beginnt der ganze Spuk von vorne: Aufs Neue werden Vertreter von Jugend- und Sozialämtern, Vormundschafts- und Schulbehörden vorgeladen und angehört, Zeugen aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis beider Parteien werden vorgeladen und vernommen, Sozialarbeiter befragen deren Nachbarschaft, Pädagogen und Therapeuten melden sich zu Wort u.s.w. u.s.f. Wohlverstanden: alles dies zum sogenannten Kindeswohl.

Anmerkung zum ersten Satz: Wäre er wahr, dann wäre das soeben von mir Gesagte frei erfunden und somit falsch.

Anmerkung zum zweiten Satz: Männer, die über ein Einkommen verfügen, das es ihnen ermöglicht, zwei Frauen und deren Kinder zu alimentieren, erscheinen in soziologischen und demographischen Statistiken höchstens als „Ausreißer“ – in jedem Sinne des Wortes. Einem Otto Normalverdiener mit Ex-Frau, der Kinder von dieser hat, fällt es genau so schwer, eine neue Beziehung aufzubauen, wie einer alleinerziehenden Mutter. Zur Veranschaulichung dieser Behauptung empfehle ich Ihnen die Lektüre der „Kontaktanzeigen“ in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet.

Ich habe Ihnen, liebe Frau Z., diese Zeilen als Vater von sechs Kindern geschrieben, in der Hoffnung, daß das Glück, welches Sie genießen, Ihnen auch künftig gewogen sein möge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Z.!</p>
<p>Ich erlaube mir, zwei Ihrer Sätze zu zitieren.</p>
<p>„Wenn aber ein Vater seine erzieherische Verantwortung in Kooperation mit der Mutter wahrzunehmen bereit ist, wird ihm das von kaum einer Frau verweigert werden.“</p>
<p>„Da aber Papa oft schon eine neue Frau und möglicherweise auch weiteren Nachwuchs hat, ist eine so intensive Teilhabe seinerseits am Erziehungsalltag eher unüblich.“</p>
<p>Leider stimmen die Aussagen dieser beiden Sätze nur selten mit der Wirklichkeit überein. Den Ausdruck „das von kaum einer Frau“ im ersten Satz würde ich durch den Ausdruck „von den meisten Frauen“ ersetzen; und den zweiten Satz würde ich wie folgt formulieren: „Da aber Papa sehr selten eine neue Frau und noch seltener neuen Nachwuchs hat, ist eine so intensive Teilhabe seinerseits am Erziehungsalltag bloß einer seiner unerfüllten Wünsche.“<br />
Die Zivilgerichte ersaufen regelrecht in Scheidungsverfahren. Kinderpsychologische Gutachten werden erstellt von der einen und kinderpsychologische Gegengutachten von der andern Partei. Daraufhin werden richterlich angeordnete unabhängige kinderpsychologische Gutachten in Auftrag gegeben – und wenn eine Partei in einen andern Kanton zieht, dann beginnt der ganze Spuk von vorne: Aufs Neue werden Vertreter von Jugend- und Sozialämtern, Vormundschafts- und Schulbehörden vorgeladen und angehört, Zeugen aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis beider Parteien werden vorgeladen und vernommen, Sozialarbeiter befragen deren Nachbarschaft, Pädagogen und Therapeuten melden sich zu Wort u.s.w. u.s.f. Wohlverstanden: alles dies zum sogenannten Kindeswohl.</p>
<p>Anmerkung zum ersten Satz: Wäre er wahr, dann wäre das soeben von mir Gesagte frei erfunden und somit falsch.</p>
<p>Anmerkung zum zweiten Satz: Männer, die über ein Einkommen verfügen, das es ihnen ermöglicht, zwei Frauen und deren Kinder zu alimentieren, erscheinen in soziologischen und demographischen Statistiken höchstens als „Ausreißer“ – in jedem Sinne des Wortes. Einem Otto Normalverdiener mit Ex-Frau, der Kinder von dieser hat, fällt es genau so schwer, eine neue Beziehung aufzubauen, wie einer alleinerziehenden Mutter. Zur Veranschaulichung dieser Behauptung empfehle ich Ihnen die Lektüre der „Kontaktanzeigen“ in Zeitungen, Zeitschriften und im Internet.</p>
<p>Ich habe Ihnen, liebe Frau Z., diese Zeilen als Vater von sechs Kindern geschrieben, in der Hoffnung, daß das Glück, welches Sie genießen, Ihnen auch künftig gewogen sein möge.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paula Z.</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-16</link>
		<dc:creator>Paula Z.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 15:01:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://taz.de/blogs/paulaz/2006/07/16/papa-passion/#comment-16</guid>
		<description>&lt;em&gt;&quot;Die Autorin gehört zu einer Klientel, die mit Begriffen wie Rechtsstaat, Demokratie, Vernunft, Moral nichts anfangen kann und die deren Wert und gesellschaftliche Bedeutung auch nicht begreift.&quot;&lt;/em&gt;

Aha. Und woher wissen Sie das alles?

&lt;em&gt;&quot;Wer sie auf Widersprüche oder sachliche Fehler hinweist, bekommt bestenfalls zur Antwort, dass Logik und Vernunft ohnehin lediglich patriarchalische Instrumente zur Unterjochung der Welt und als solche abzulehnen seien.&quot;&lt;/em&gt;

Wow - ein Hellseher!

&lt;em&gt;&quot;Ein wie auch immer gearteter Erkenntnisprozess ist in vielen Fällen bereits aus psychologischen Gründen nicht mehr zu erwarten.&quot;&lt;/em&gt;

Dazu auch noch Hobby-Psychologe!!

&lt;em&gt;&quot;Man kann allen Beteiligten Zeit und Mühe sparen, wenn man auf solche vorhersehbar fruchtlosen Auseinandersetzungen verzichtet.&quot;&lt;/em&gt;

Tscha... Und warum tun Sie das dann nicht einfach?!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Die Autorin gehört zu einer Klientel, die mit Begriffen wie Rechtsstaat, Demokratie, Vernunft, Moral nichts anfangen kann und die deren Wert und gesellschaftliche Bedeutung auch nicht begreift.&#8221;</em></p>
<p>Aha. Und woher wissen Sie das alles?</p>
<p><em>&#8220;Wer sie auf Widersprüche oder sachliche Fehler hinweist, bekommt bestenfalls zur Antwort, dass Logik und Vernunft ohnehin lediglich patriarchalische Instrumente zur Unterjochung der Welt und als solche abzulehnen seien.&#8221;</em></p>
<p>Wow &#8211; ein Hellseher!</p>
<p><em>&#8220;Ein wie auch immer gearteter Erkenntnisprozess ist in vielen Fällen bereits aus psychologischen Gründen nicht mehr zu erwarten.&#8221;</em></p>
<p>Dazu auch noch Hobby-Psychologe!!</p>
<p><em>&#8220;Man kann allen Beteiligten Zeit und Mühe sparen, wenn man auf solche vorhersehbar fruchtlosen Auseinandersetzungen verzichtet.&#8221;</em></p>
<p>Tscha&#8230; Und warum tun Sie das dann nicht einfach?!?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sam</title>
		<link>http://blogs.taz.de/paulaz/2006/07/16/papa-passion/comment-page-1/#comment-15</link>
		<dc:creator>Sam</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2006 12:51:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://taz.de/blogs/paulaz/2006/07/16/papa-passion/#comment-15</guid>
		<description>Falls sich jemand veranlasst sieht, auf diesen Unsinn einzugehen:

Die Autorin gehört zu einer Klientel, die mit Begriffen wie Rechtsstaat, Demokratie, Vernunft, Moral nichts anfangen kann und die deren Wert und gesellschaftliche Bedeutung auch nicht begreift. Wer sie auf Widersprüche oder sachliche Fehler hinweist, bekommt bestenfalls zur Antwort, dass Logik und Vernunft ohnehin lediglich patriarchalische Instrumente zur Unterjochung der Welt und als solche abzulehnen seien. Ein wie auch immer gearteter Erkenntnisprozess ist in vielen Fällen bereits aus psychologischen Gründen nicht mehr zu erwarten. Man kann allen Beteiligten Zeit und Mühe sparen, wenn man auf solche vorhersehbar fruchtlosen Auseinandersetzungen verzichtet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falls sich jemand veranlasst sieht, auf diesen Unsinn einzugehen:</p>
<p>Die Autorin gehört zu einer Klientel, die mit Begriffen wie Rechtsstaat, Demokratie, Vernunft, Moral nichts anfangen kann und die deren Wert und gesellschaftliche Bedeutung auch nicht begreift. Wer sie auf Widersprüche oder sachliche Fehler hinweist, bekommt bestenfalls zur Antwort, dass Logik und Vernunft ohnehin lediglich patriarchalische Instrumente zur Unterjochung der Welt und als solche abzulehnen seien. Ein wie auch immer gearteter Erkenntnisprozess ist in vielen Fällen bereits aus psychologischen Gründen nicht mehr zu erwarten. Man kann allen Beteiligten Zeit und Mühe sparen, wenn man auf solche vorhersehbar fruchtlosen Auseinandersetzungen verzichtet.</p>
]]></content:encoded>
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