Neues von der Maskulistenfront
von Paula Z.Was’n Glück…
- dass sie doch noch nicht ausgestorben sind, die Maskulisten. Sonst würden uns fiesen Feministinnen womöglich noch die Gesprächsthemen (und Witzfiguren) ausgehen…
Und nicht nur der Maskulismus, nein, auch Bruno lebt!
Jedenfalls der Bruno, der seit dem 3. Februar eifrig Kommentare zum Thema “Maskulismus” schreibt… *hochheb*
- bruno
Februar 3rd, 2007 at 12:26 am
Oje, der Autorin ist wohl nicht mehr zu helfen, weil sie schon zu tief im feministischen Sumpf steckt.Das Buch von Arne Hoffmann ist übrigens -im Gegensatz zur üblichen feministischen Trivialliteratur- nur so gespickt mit Fakten, die dort übrigens auch alle belegt werden. Keine Vermutungen sondern Fakten. Das dies den Feministinnen nicht paßt, ist klar, schließlich geht die Geschäftsgrundlage dadurch flöten.Die Zeiten für Feministinnen sind heute hart, denn sie sind in einer ungewohnten Postition, der Defensive. Müssen sich verteidigen gegen Geburtenschwund, ausufernden Gleichstellungskosten und fast einem Dutzend Verurteilungen Deutschlands wegen Nichteinhaltung von elementaren Menschenrechten in Bezug auf das Sorgerecht von unverheirateten Vätern.
Aber so eine eiserne Feministin kann auch zurückschlagen, gell?
Wie sonst wäre es zu erklären, daß es real lebensgefährlich ist ein feminismuskritisches Buch zu schreiben? Beispiele gibt´s zu Hauf: Katharina Rutschky, Matthias Matussek, Warren Farrell und noch einige mehr. Alle erhielten Morddrohungen von Leserinnen und einige mußten für einige Zeit das Land verlassen.
Erinnert irgendwie an die Zeit als die üblen Braunen Deutschland regierten.
Aber Frauen sind ja das sanfte gewaltfreie Geschlecht, gell…?
Nunja, die ganze Geschlechterdebatte neigt sich ohnehin dem Ende zu: Immer mehr Männer sind nämlich nicht bereit Kinder zu zeugen.
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/news/78897/
Ohne Kinder, keine Abzocke durch Unterhalt oder Umgangsboykott. Kein wirtschaftlicher und psychischer Ruin durch Zwangsarbeit (oh sorry, nennt sich ja “gesteigerte Erwerbsobliegenheit), oder herbeifiktiviertem Einkommen.
Dann kann die moderne Frau auch endlich machen was sie will (oder was man ihr einredet): Karriere.
Hausfrau ist ja shit, also rein in den Beruf. Rein in den morgendlichen Berufsverkehr, ab in den Büro-Nahkampf mit rotgesichtigen Chef(Innen) und mobbenden Kollegen, mäßigen Aufstiegschancen und jeder Menge Überstunden.
Mit 65 wird dann -rentenversicherungsoptimiert- der Herzinfarkt-Abgang gemacht.
Darauf haben Männer heute noch das Privileg. Gleichstellung ist angesagt, auch hier. Willkommen im realen Leben.
_________________________________________________________
Ich hatte schon begonnen, mich darüber zu wundern, dass hier seit Wochen kein Maskulist mehr einen Kommentar hinterlassen hat. Dass die plötzlich ausgestorben sind, erschien mir zwar wenig wahrscheinlich, aber trotzdem war ich doch ein wenig besorgt…
Wenn nun der erste Maskumann, der hier wieder mal ein paar markige Merkwürdigkeiten beisteuert, ausgerechnet mit dem Namen eines auf tragische Weise von uns gegangenen “Problembären” unterschreibt, dann trägt das nicht gerade dazu bei, die Sorge um die Zukunft des Maskulismus zu vermindern.
Aber, Kopf hoch, noch gibt es sie - den Bruno, den Hohmann-Gefolgsmann Hoffmann (mit seinen “faktengespickten” Werken über Parapsychologie, Sado-Maso und Frauengewalt) und andere maskulistische Frontkämpfer, die dafür sorgen, dass mir (und allen anderen “tief im feministischen Sumpf” feststeckenden Frauen
) die Weiberstammtisch-Witzchen nicht ausgehen.
Bedauerlicherweise fällt aber auch Blog-Kommentator Bruno nichts wirklich Neues ein:
Das Märchen beispielsweise, der “Geburtenschwund” sei eine Folge weiblicher Emanzipationsbestrebungen, ist ebenso uralt wie sachlich falsch. Und von “ausufernden Gleichstellungskosten” zu faseln, war schon immer jenen Ewiggestrigen vorbehalten, die auch der Meinung sind, nur Männer wüßten, was “das Beste” für Frauen sei.
Was die “fast ein Dutzend Verurteilungen Deutschlands wegen Nichteinhaltung von elementaren Menschenrechten in Bezug auf das Sorgerecht von unverheirateten Vätern” angeht: da wäre ein Beleg oder Link natürlich sehr hilfreich gewesen - bei dem Versuch, nachzuvollziehen, was der Autor damit wohl gemeint haben mag.
Die juristischen K(r)ämpfe des “auf den Knien seines Herzens” Justizministerin Zypries anflehenden Jesusdarstellers Mathieu Carriére können es nicht sein, denn dessen Klagen gegen die Mütter seiner beiden Töchter waren ebenso wenig von Erfolg gekrönt wie andere mir bekannten Versuche von Scheidungsvätern, ihre Sehnsucht … nach geheuchelter Harmonie, moralischem Ablaßhandel und ökonomischer Versklavung der Ex-Gattin mit Hilfe entsprechender Gerichtsurteile durchzusetzen.
“Immer mehr Männer sind nämlich nicht bereit Kinder zu zeugen.”
- Ja, ja. Ebenfalls nicht gerade neu.
- bruno
Februar 6th, 2007 at 10:35 am
Dass auch daran die bösen, bösen Feministinnen Schuld sind, würde den Maskumännern zwar prima in den Kram passen, ist aber bloß eine durch keine Untersuchung - auch nicht durch die Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (auf deren Zahlen der von Bruno verlinkte 3sat-Bericht basiert) - untermauerte Unterstellung.Der Rest dieses “Kommentars” besteht aus plattesten Diffamierungen:
Frauen bzw. Feministinnen (= Täter) überziehen KritikerInnen mit Morddrohungen, erinnern an die “üblen Braunen”, die mal “Deutschland regierten”, und terrorisieren die armen Väter (= Opfer) mit “Abzocke durch Unterhalt oder Umgangsboykott”.Die treffendste Beschreibung dieser Geisteshaltung mancher Männer, die ich im deutschsprachigen Internet bislang gefunden habe, ist immer noch die eines Mannes.
Der ‘Konkret’-Beitrag “Men’s Health” von Magnus Klaue endet mit den Sätzen:
“Das vage Gefühl, “gebraucht” und “benutzt” zu werden, schlägt um in die Forderung, es möge auch weiterhin nur den Männern erlaubt sein, ihre Frauen zu benutzen. Der “gebrauchte Mann” ist ein Skandalon, die “gebrauchte Frau” jedoch, von der Hausfrau über die Mutter bis zur Prostituierten, hat keine Lobby nötig.”
Paula
Ohe, oha, brunobär ist wieder da
Hier erstmal der gewünschte Link:
http://www.pappa.com/recht/EuGH-MR-Rechtsprechung-deutsches-Familienrecht.htm Das Märchen beispielsweise, der “Geburtenschwund” sei eine Folge weiblicher Emanzipationsbestrebungen, ist ebenso uralt wie sachlich falsch.
Nö. Jeder weiß wie z.B. der Pillenknick die Geburtenzahl senkte.
Und von “ausufernden Gleichstellungskosten” zu faseln, war schon immer jenen Ewiggestrigen vorbehalten, die auch der Meinung sind, nur Männer wüßten, was “das Beste” für Frauen sei.
Tatsache ist: Gleichstellung kostet ein Heidengeld.
Dumm nur: Trotz der ganzen Frauenförderung kommt nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Frauen an die Jobs ganz oben. Wenn Frauenförderung also viel kostet, die “Rendite” aber äußerst mager ausfällt, stellt sich doch ganz eindeutig die Frage, ob das Geld keine Fehlinvestition ist, und nicht besser anders angelegt wäre, sei es im Bildungsbereich, sei es um damit kostenlose Kindergärten zu finanzieren.
Auch wenn´s Dir nicht paßt:
Der Zeugungsstreik ist längst Realität. Kein Wunder, denn wenn in der Politik von Vätern die Rede ist, kommen üblicherweise ausschließlich Kritik oder Forderungen.
Warum sollte sich ein Mann dies noch antun? Bei einer Trennungsrate von ca. 50% hat er eben auch eine 50/50-Chance nach einer Trennung zum Zahlesel degradiert zu werden. Und zwar bei seit fast 20 Jahren sinkenden Nettolöhnen, aber ständig steigenden Unterhaltsbeträgen und rechtlicher Entrechtung.
Vater zu werden ist heute -unter den gegenwertigen Bedingungen- ökonomischer und mentaler Wahnsinn. Also wird auf Vaterschaft eben aktiv verzichtet.
Natürlich laufen inzwischen die üblichen Kampagnen: “Drückeberger”, “Verweigerer”, “Verantwortungslos”, “Egoistisch”, was aber nichts nützen wird. Erst wenn die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen wieder stimmen wird wieder öfter gezeugt werden.
Man siehe sich mal die rechtliche Seite nach einer Zeugung an:
-Frau entschließt sich zur Pille danach - Mann hat nix zu melden
-Frau entschließt sich zur Abtreibung - Mann hat nix zu melden
-Frau gibt das Baby in der Babyklappe ab - Mann hat nix zu melden
(Man stelle sich mal den analogen Fall vor: Mann gibt Baby in der Babyklappe ab um Unterhalt zu sparen!)
-Frau zieht mit Kind aus der gemeinsamen Wohnung aus und boykottiert den Umgang - Mann hat nix zu melden
usw. usw. Ein Horrorkatalog.
Übrigens, das hier:
Wie sonst wäre es zu erklären, daß es real lebensgefährlich ist ein feminismuskritisches Buch zu schreiben? Beispiele gibt´s zu Hauf: Katharina Rutschky, Matthias Matussek, Warren Farrell und noch einige mehr. Alle erhielten Morddrohungen von Leserinnen und einige mußten für einige Zeit das Land verlassen. Erinnert irgendwie an die Zeit als die üblen Braunen Deutschland regierten.
ist keine böse Polemik, sondern traurige Realität.
________________________________________________________________
“Jeder weiß wie z.B. der Pillenknick die Geburtenzahl senkte.”
Ach sooooo…
Frau (bzw. Feministinnen) entschieden sich also ohne Rücksprache mit dem jeweiligen Partner für Empfängnisverhütung und nahmen einfach heimlich die Pille, während die armen, ach so zeugungswilligen Männer ganz verzweifelt waren, weil sich trotz sexueller Aktivitäten kein Nachwuchs einstellte?!?
Böse, böse Frauen - lassen einfach die Deutschen aussterben!
Merken Sie eigentlich noch was?
“Dumm nur: Trotz der ganzen Frauenförderung kommt nur ein relativ kleiner Prozentsatz der Frauen an die Jobs ganz oben.”
Frauenförderung, Herr Bruno, besteht keineswegs bloß darin, Frauen den Aufstieg in innerbetrieblichen Hackordnungen zu erleichtern. Oft ist diese sog. “Förderung” nichts anderes als der simple Versuch, Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern herzustellen (was Herren Ihres Kalibers zu fürchten scheinen wie der Teufel das Weihwasser - so wenig Selbstvertrauen ? ).
Und: viele “Frauenförderungsmaßnahmen”, wie z.B. Quotenregelungen in Bereichen, in denen der Staat - als Arbeits- oder Auftragsgeber - Einfluss nehmen kann, kosten gar nix (außer die Nerven von Maskulisten…
).
“… stellt sich doch ganz eindeutig die Frage, ob das Geld keine Fehlinvestition ist, und nicht besser anders angelegt wäre, sei es im Bildungsbereich, sei es um damit kostenlose Kindergärten zu finanzieren.”
Die typische Maskulisten-Masche - mann stellt die berechtigten Interessen von Frauen als gegen die Interessen von Kindern und Jugendlichen gerichtet dar. Wie ja überhaupt an allen, aber wirklich allen “Übeln” – an dem Verfall der traditionellen Familienstrukturen, den steigenden Scheidungsraten, der Zunahme von Teenager-Schwangerschaften, Selbstmorden, Gewalt und Drogenmissbrauch, an der (statistisch gesehen) niedrigerer Lebenserwartung von Männern oder dem schlechteren Abschneiden von Jungs in den Schulen usw. usf. – nach Ansicht maskulistischer Vorbeter immer nur die Frauen bzw. Feministinnen “schuld” sind…
Hätten alle Frauen sich nämlich auch weiterhin damit zufrieden gegeben, durch lebenslänglichen* Einsatz an Putzeimer, Waschmaschine und Herd ein heimeliges Nest für ihre draussen in der grossen Welt arbeitenden Männer zu schaffen, ihnen abends bei der Entladung sexuellen Drucks behilflich zu sein, die Kinder (so vorhanden) großzuziehen und gegebenenfalls die pflegebedürftigen Eltern zu betreuen, dann gäbe es all diese Probleme nach Ansicht der Maskumullahs gar nicht. Dann wäre unsere Gesellschaft ein Idyll der glücklichen Dauerlächler - ähnlich dem bonbonfarbenen Plastikparadies auf dem Titelblatt eines “Zeugen Jehovas”-Heftchens.
* lebenslänglich - oder zumindest solange, bis mann ein repräsentativeres / knackigeres / tüchtigeres “Frauchen” gefunden hat…
“Auch wenn´s Dir nicht paßt:
Der Zeugungsstreik ist längst Realität.”
Weiß ich doch längst!
Schon im Juli letzten Jahres habe ich beispielsweise im Blog-Beitrag “Papa Passion” über die statistisch belegte, zunehmende Zeugungs-Unlust von jungen Männern und den “Aufruf an die Männer zum Zeugungsstreik“ von Peter Lichtenberg berichtet. Wenn ich mir allerdings die Seite “Trennungskinder” dieses bekennenden Narzissten anschaue, meine ich nicht, dass es ein großer Verlust für die Bevölkerung dieses Landes oder gar für die Menschheit ist, wenn solche Vertreter des männlichen Geschlechts freiwillig auf jegliche Reproduktion verzichten.
Für die generell sinkende Bereitschaft junger Menschen (und zwar bei jungen Männern und Frauen), Kinder in die Welt zu setzen, gibt es m.E. eine ganze Reihe von Gründen - von denen die wachsende Unsicherheit bei der Planung einer beruflichen Zukunft, die von Arbeitgebervertretern heutzutage immer wieder geforderte totale Mobilität und Flexibilität und die Tatsache, dass Bildungspolitik in Deutschland nach wie vor aus Politiker-Worthülsen und Pseudo-Reförmchen besteht, die nichts kosten dürfen, nur einige sind.
Diese durch viele Faktoren bedingte gesellschaftliche Entwicklung als Folge des Feminismus und/oder der Bestrebungen zur Gleichstellung der Geschlechter zu bezeichnen, zeigt sehr schön die Beschränktheit des maskulistischen Wahrnehmungstunnels.
“Erst wenn die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen wieder stimmen wird wieder öfter gezeugt werden.”
Dass Sie allen Ernstes behaupten, ein möglicher Stopp oder gar eine Umkehr des Trends zu weniger Nachwuchs sei einzig und allein von der männlichen Bereitschaft zur Zeugung (die wiederum von gewissen “rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen” bestimmt wird) abhängig, offenbart ein vorsintflutliches, ja menschenverachtendes Frauenbild, das ich ausgesprochen widerwärtig finde.
Die Frau, die ein Kind ja immerhin (im Normalfall) 40 Wochen lang austrägt und (im Normalfall) unter beträchtlichen körperlichen Anstrengungen bzw. Schmerzen zur Welt bringt, hat in dieser Frage nicht mitzureden oder zu entscheiden; sie wird hier zum bloßen Gefäß des männlichen Samens degradiert… Zu einem Uterus ohne Selbstbestimmungsrecht, der froh und glücklich zu sein hat, wenn es dem Herrn und Gebieter über Millionen von Spermien gefällt, etwas gegen den Geburtenrückgang zu tun.
Der Mann als “Erzeuger” und alleiniger Entscheider über Geburten(rückgang), die Frau als Gefäß und Werkzug seines Willens. Zum Kotzen!
“Man siehe sich mal die rechtliche Seite nach einer Zeugung an:
-Frau entschließt sich zur Pille danach - Mann hat nix zu melden
-Frau entschließt sich zur Abtreibung - Mann hat nix zu melden”
Dass Sie es empörend finden, dass Frauen in diesem Land solche Entscheidungen auch gegen den Willen des Samenspenders treffen dürfen, also ein gewisses Selbstbestimmungsrecht über ihren eigenen Körper haben, ist nach Ihren Betrachtungen zum Geburtenrückgang (= “männlicher Zeugungsverweigerung” im Maskulistensprech) keine Überraschung mehr.
Hier geht es mal wieder um die altbekannte maskulistische Forderung “Dein Bauch gehört MIR!”.
Und die besagt: sobald es einem Mann gelungen ist , eine Frau zu schwängern - und sei es nur, weil er nicht fähig oder willens war, ein Kondom richtig zu verwenden - soll die Entscheidung darüber, ob das Kind ausgetragen wird (und was nach der Geburt mit ihm geschehen soll), möglichst ganz allein ihm vorbehalten sein.
Und das, obwohl er zu einer möglichen Existenz dieses Kindes bis dato nicht mehr beigetragen hat als eine Portion Sperma - deren Absonderung in der Regel unter recht angenehmen Begleitumständen erfolgt…
Um es mal mit einem etwas fülligen Gallier zu sagen:
“Die spinnen doch, die Maskulisten!”
Paula





Kommentar schreiben
Na na gute Paula, du drehst ihm ja wirklich nett die Worte noch im Halse rum. Ich bin mittlerweile 24 geworden und finde es auch eine himmelschreiende Ungerechtigkeit das der Erzeuger wie du ihn sehr gerne titulierst stark benachteiligt ist, wenn es um Besuchsrechte und Unterhalt geht.
Was ich mich immer frage wie würde es für den Bekannten von mir aussehen der zuhause bleibt während seine Frau arbeiten geht, hat er Anspruch auf Alimente wenn er die Kinder behält, hmmm ich vermute mal nein ist ja ein Mann und kann sich ne neue suchen und oder arbeiten gehen.
Mal ganz abgesehen davon das wohl auch Männer ihre Kinder lieben und dies nicht daran gebunden ist das man nen vollkommen natürlichen Vorgang(Schwangerschaft) über sich ergehen lässt, der so hab ich mir sagen lassen auch für den werdenden Vater nicht unbedingt angenehm ist(Nein ich rede nicht von sex sondern von hormonellen Schwankungen).
Gerade diese Schwangerschaft und die nachfolgende Geburt wird immer als feministisches Todschlagargument missbraucht. Mit welchem Recht wird sich beklagt ist halt dumm das Nachwuchs nicht einfach vor der Tür liegt sondern irgendwo wachsen muss. Das das aus biologischen Gründen nun mal in Frauen passiert ist zwar gräßlich aber kein Grund sich was drauf einzubilden oder irgendwelche Sonderbehandlungen deswegen einzuforden weil man als Frau theoretisch dazu befähigt ist Nachwuchs auszutragen.
Niemand hat mich je gefragt ob ich einverstanden damit bin das meine primären Geschlechtsteile jederzeit in einer Position hängen die dazu einlädt sich diese irgendwo anzuschlagen oder schlimmer Schläge und Tritte darein zu kassieren, aber dieser gravierende Nachteil den ich vielleicht 90 Jahre lang ertragen muss wird ja auch nicht instrumentalisiert um damit Vorzugsbehandlungen rauszuholen.
Und wo ist bitte Frauenförderung gerecht, in meinem Studiengang(ca 70% Frauen) gibt es dezidierte Förderprogramme für diese eh schon größere Gruppe.
Naja macht ihr mal weiter mit femischismus mal sehen wo es hin führt, das Argument das ich mein Kind nach ner Trennung unter Umständen nicht mal mehr sehen darf würde mir als Argument reichen, keins zu zeugen, ganz abgesehen von deiner Einschätzung der wirtschaftlichen Absicherung die mir vorher das Argument lieferte vorerst keine weitern Irren in die Welt zu setzen.
Das der Mann bei der Entscheidung zum Kind nicht mitreden sollte ist ne weitere Ungerechtigkeit, warum nicht? Er solls genauso zahlen, erziehen und lieben wie die Frau warum soll er nicht mitreden dürfen, ach ja die Geburt ich vergaß.
Apropos Geburt was Frauen aus diesem Vorgang machen höre ich regelmäßig von meiner Schwester die weinerlichen Frauen Schmerzmittel reinjagen darf, weil die ach so starken Frauen ja doch nicht so groß im Schmerzen aushalten sind.
Danke taz jetzt kenne ich den Begriff Maskulisten(hört sich irgendwie nach Sekte an oder?)
__________________________________________________________
So langsam gewinne ich den Eindruck, dass Maskufanatiker sich selbst am allerbesten entlarven; bei mir jedenfalls erzeugt die Lektüre dieses Kommentars einen weit stärkeren Eindruck testosterontriefender Idiotie als jede noch so kluge feministische Analyse maskulistischer Vorstellungen und “Argumente”.
Deshalb möchte ich dieses Geschwaller einfach mal so stehen lassen - möge sich Jede(r) selbst ein Bild davon machen, wes Geistes Kind der Verfasser offenbar ist.
(Nur den letzten Absatz, in dem der Autor mich als “Schlampe” tituliert und mir Schläge androht, habe ich gelöscht…)
Paula
Hallo Paula!
Yep.
Fiese feministische Grüße von
Anja
Liebe Paula!
Fies, wie ich bin, habe ich meinen Noch-Mann nicht einmal gefragt, ob er vllt denkt, daß mein Blog irgendwie auch ihm gehört, und habe Ihnen einfach so ein Posting in meinem Blog gewidmet*ggg*:
http://anja-lesenstattputzen.blogspot.com/2007/02/neues-von-paula-z.html
LG von
Anja
____________________________________________________________
Hallo Anja,
du schreibst
und je länger ich mich hier der Diskussion mit Maskulisten widme, desto mehr habe auch ich das Gefühl, dass Ignorieren eindeutig die bessere Methode ist, mit ihnen und ihren Standpunkten umzugehen…
Es ist ja doch sehr ermüdend, immer wieder auf die gleichen drei “Argumente” einzugehen, auch, wenn sie jedesmal in leicht abgewandelter Form daher kommen.
Liebe Grüße,
Paula
Hallo Paula Z.,
zu den Maskulisten gibt es auch das zu sagen:
http://www.arte-tv.com/de/geschichte-gesellschaft/Wenn_20V_C3_A4ter_20sich_20r_C3_A4chen/813706.html
und
http://maskinfo.tripod.com
Die Site http://maskinfo.tripod.com habe ich vor einiger Zeit übernommen. Ich habe Dein Blog dort verlinkt und hoffe, dass Du nichts dagegen hast (falls doch, kann ich den Link auch wieder entfernen).
Liebe Grüße
Pygar
@ Pygar:
darf ich Deine Seite auf meinem Blog in die Linkliste setzen???
Anja
http://anja-lesenstattputzen.blogspot.com/search/label/Feminismus
Es ist ja schade, daß Frauen, die Anspruch auf “Niveau” haben, nicht einmal dazu in der Lage sind, z.B. auch “Mythos Männermacht” von Warren Farrel zu lesen…jaja, das ist so ein böser Maskulist… - Es lebe die Unwissenheit und das Vorurteil!
Aber es sind gottseidank nicht alle Feministinnen so - z.B. Marianne Grabdrucker (eine Frauenbeauftragte!), schrieb das Vorwort zu “Mythos Männermacht”.
Das Problem sind wirklich Vorurteile, die aus Unwissenheit entstehen. Alle Männer und Frauen, sollten wenigstens den Artikel auf folgender Internet-Seite durchlesen - er genügt glaube ich, um ein richtigeres Licht zu werfen auf das, was man “Maskulismus” nennt - und das sich in vielen Bereichen sogar mit den Forderungen von Feministinnen deckt!
http://www.vaeter-aktuell.de/studien/Farrell-00.htm (mit Vorwort der Frauenbeauftragten Marianne Grabdrucker siehe weiter unten auf der Internet - Seite)
Noch ein kurzer Auszug aus dem Vorwort der Feministin Marianne Grabdrucker:
(gekürzt)
Wer mag, der kann auch die interessanten “Auszüge aus der Einführung von Warren Farrell” darüber lesen…- vielleicht aber besser erst das Vorwort von Marianne Grabdrucker lesen…(unten auf der Seite)
(…)
Das Problem des Feminismus scheint mir zu sein, daß es einerseits die intelligenten und einsichtigen Feministinnen gibt, die verstehen, worum es geht - wie z.B. die Frauenbeauftragte Marianne Grabdrucker, die das Vorwort zu Warren Farrels Buch “Mythos Männermacht” schrieb; und andererseits die Feministinnen die, - wie z.B. die Autorin Thea Dorn - schon vor Jahren von der Feministin Katharina Rutschky als fundamentalistisch und spießig bezeichnet worden sind.
(…)
Das Problem des Maskulismus ist in einem Punkt ganz ähnlich: es gibt intelligente und einsichtige Männer und Frauen bei den Maskulisten (wie z.B. Warren Farrel), - andererseits häufig leider auch konservative Leute…- das Hauptproblem des Maskulismus liegt allerdings in den Vorurteilen und der Unkenntnis (vieler Leute) des “echten” Maskulismus, wie ihn Warren Farrel vertritt - bzw. in der Unfähigkeit vieler Leserinnen, ein Buch wie “Mythos Männermacht” unbefangen lesen zu können.
(…)
Mit herzlichen maskulistischen Grüssen
Anna
Hallo Anja,
ja, natürlich.
Danke!
