Gig Guide Oktober 2008: Welche 5 Bands man in diesem Monat auf der Bühne sehen muss.

1. Legende zu Besuch: Leonard Cohen (Indiepedia)

Oder muss man mehr sagen? Leonard Cohen = Wein.

2. Noch klein, bald groß: Metronomy (Indiepedia)

Einer der Geheimtipps des Jahres. Es würde nicht verwundern, wenn bis zum nächsten Metronomy-Album die Mund-zu-Mund-Propagandamaschine so heiß gelaufen wäre, dass die Jungs als Heilsbringer des Pop gefeiert werden. Aufpassen, Hot Chip!
Besonders erwähnenswert sind übrigens ihre eigens gebastelten T-Shirts, die Bestandteil ihrer Lightshow sind.

3. Hot In Britain: Duloks (Indiepedia)

Trash-Indie-Pop von drei Girls in kurzer 80ies-Sportkleidung gewünscht, die Songs über Mick Jagger und Keef Richards im Programm haben, während sie vorzugsweise die Genitalien ihrer Zuhörerschaft auf der Bühne diskutieren?

Hier entlang:

4. Heimatliche Klänge: Peterlicht (Indiepedia)

Allein schon deshalb, weil der gute Peterlicht immer noch verweigert, sich fotografisch in Magazinen verewigen zu lassen, muss man ja zu Livekonzerten gehen, um sich ein Bild von dem nicht mehr ganz so jungen Mann machen zu können. Übrigens: er sieht, wie man vielleicht vermuten konnte, tatsächlich wie ein jung gebliebener Spex-Redakteur der alten Garde aus.

5. Tanz, Tanz! Ladytron (Indiepedia)

In der Hoffnung, dass Ladytron wieder einen etwas weniger sedierten Eindruck als auf der letzten Tour machen, will man die vierköpfige Band dann doch noch mal sehen. Waren sie einst so etwas wie die britische Speerspitze des Electroclash sind sie auch nach Verschwinden des Genres einfach weitermarschiert und mögen Kraftwerk immer noch SEHR gerne. Unvergessen bleibt – neben den formidablen Frisuren – ihr erster richtig großer Hit Playgirl:

6. Zuhause bleiben wir dagegen bei: Brett Anderson (Indiepedia)

Nicht dass wir den Großmeister der schwülstigen Britpopmusik nicht verehren würden, aber seit dem „She lives in a house / she’s stupid as a mouse“ Reim auf dem vorletzten Suede-Album begannen wir an ihm zu zweifeln. Klar, Texte waren noch nie wirklich Andersons Stärke, aber zu der Zeit begann auch die Musik immer öder und billiger zu werden. Während der einst verhasste Exkollege Bernard Butler sich in der Zwischenzeit einen Namen als Produzent von heißen, jungen Acts gemacht hat, steht Brett mit Kurzhaarschnitt auf der Bühne und spielt langsame Lieder. Gibt aufregenderes.

Die Termine im Einzelnen:

Leonard Cohen

* 04.10.2008, Berlin, O2Arena
* 06.10.2008, München, Olympiahalle
* 29.10.2008, Frankfurt / Main, Festhalle Frankfurt
* 31.10.2008, Hamburg, Color Line Arena
* 02.11.2008, Oberhausen

The Duloks

* 08.10.08, Berlin, ZMF (mit Kinky White Horse, Pitchtuner)
* 09.10.08, Dresden, Ost-Pol
* 10.10.08, Hannover, Café Glocksee (mit Trend)
* 11.10.08, Chemnitz, Weltecho
* 12.10.08, Potsdam, KenFM@Radio Fritz
* 20.10.08, Wien (A), Flex
* 11.11.08, Heidelberg, Zum Teufel (mit Team Robespierre)
* 12.11.08, München, CaféKing
* 13.11.08, Offenbach, Hafen 2
* 14.11.08, Münster, Amp (mit Alarmstufe Ocker)
* 15.11.08, Kassel, ARM

Ladytron

* 09.10.2008, Berlin, Palais
* 12.10.2008, Hamburg, Prinzenbar
* 13.10.2008, Frankfurt / Main, Cocoon-Club
* 14.10.2008, Magdeburg, Projekt 7
* 15.10.2008, Köln, Gebäude 9

Metronomy

* 13.10.2008, Frankfurt / Main, Batschkapp
* 14.10.2008, Leipzig, Werk 2
* 15.10.2008, München, Backstage
* 16.10.2008, Stuttgart, Die Röhre
* 17.10.2008, Erfurt, Centrum-Club
* 18.10.2008, Berlin, Roter Salon

Peterlicht

* 03.10.2008, Berlin, Maxim-Gorki-Theater
* 04.10.2008, Wuppertal, Rex-Theater
* 05.10.2008, Frankfurt / Main, Mousonturm
* 09.10.2008, Schorndorf, Manufaktur
* 10.10.2008, Konstanz, Kulturladen
* 11.10.2008, Heidelberg, Karlstorbahnhof
* 17.10.2008, Wien, Wuk
* 19.10.2008, Salzburg, Arge Kultur
* 20.10.2008, St. Pölten, Cinema Paradiso
* 24.10.2008, Bremen, Schlachthof Bremen
* 25.10.2008, Osnabrück, Lagerhalle
* 26.10.2008, Osnabrück, Lagerhalle
* 31.10.2008, Magdeburg, Moritzhof
* 01.11.2008, Dresden, Beatpol
* 02.11.2008, Erlangen, E-Werk Erlangen

1 Kommentar

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  1. The Duloks: großartig!

    Schade, Metronomy werd ich allerdings verpassen.