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vonChristian Ihle 08.02.2010

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Das Buch ist nämlich überhaupt nicht gut und gar kein Lesegenuss. Es ist das altkluge, pseudophilosophische, monologische Gekotze der Hauptfigur, einer 16-jährigen Göre in Berlin namens Mifti, die zwischen Partys, Drogenexzessen, Elternhass und bescheuerten Kreativszenis hin und her pendelt. Es ist, als hätte da eine heftig Pubertierende «Wir Kinder vom Bahnhof Zoo» verschlungen und noch ein bisschen Foucault und Agamben gelesen und beschlossen, daraus einen Roman zu basteln. Es ist ein delirierendes Imponiergehabe, vor dem man weiss Gott nicht in die Knie gehen muss.“

(Simone Meier in der Basler Zeitung)

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 200 Folgen Schmähkritik
* Wer disst wen?

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kommentare

  • Um die Sache mal umzudrehen: Ist es nicht eine gute Nachricht, dass das Internet eine Art Kontrollfunktion übernimmt? Das journalistische Feuilleton ist auf die „Anleihen“, die Hegemann genommen hat, gar nicht aufmerksam geworden – kann es auch gar nicht, denn für eine solch ausgiebige Recherche, die nur auf einem unscharfen Verdacht basiert („die hat dafür noch nicht genügend Lebenserfahrung gesammelt“), hat der Kulturjournalist gar keine Zeit. Nun hat ausgerechnet ein kritischer Blogger die Quellen aufgedeckt – ein Teil jener Community, die sonst unter Generalverdacht steht, Copyrights zu missachten und schamlos Copy’n’Paste zu betreiben. Für mich zeigt sich hier, welche Vorteile es hat, wenn jeder gleichberechtigt im Netz veröffentlichen darf: Blogger neben Journalist. Das Blog wird die Zeitung nicht ablösen, aber ergänzt sie aufs Beste!

    Hegemann ist übrigens nicht nur Autorin, sondern hat mit ihren 18 Jahren auch schon vor der Kamera gestanden – habe sie kürzlich in Deutschland 09 ( http://www.moviepilot.de/movies/deutschland-09 ) gesehen.

  • Jetzt hackt doch mal nicht auf Helene Hegemann rum, die hat das Buch ja noch nichtmal selbst geschrieben! 😉

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