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vonChristian Ihle 25.03.2010

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Der Künstler Markus Lüpertz anläßlich einer Werkschau in der Wiener Albertina über Berlin…

„Eine kleine hysterische Nutte, die im Ödland verzweifelt versucht, auf Kunst zu machen. Aber wo kein Geld ist, da ist auch keine Kunst.“

…und den gemeinen Kunststudenten, letzteres von der FAZ nur in der indirekten Rede wiedergegeben:

Ein prüdes Häuflein Ungebildeter sei das, das vor der Leinwand ängstlich davonlaufe. Noch nie habe er so viele Analphabeten erlebt wie unter seinen Studenten, die nicht einmal mehr ordentlich prügeln und fremdgehen könnten.

(Dirk Schümer zitiert in einem Text über Markus Lüpertz in der FAZ aus dessen Albertina-Rede)

Mit Dank an Daniel!

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 300 Folgen Schmähkritik
* Wer disst wen?

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https://blogs.taz.de/popblog/2010/03/25/schmaehkritik_313_der_kuenstler_markus_luepertz_ueber_berlin_und_kunststudenten/

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kommentare

  • Am 22. August kommt eine Doku im Rahmen von „Deutschland, deine Künstler“ über Markus Lüpertz im Fernsehen, die sehr interessant ist und ich jedem empfehlen kann.

  • Wenn ihr wüsstet, was der sonst noch alles von sich gegeben hat. Für die, die es interessiert, habe ich was Feines gefunden, nämlich die Originalaufzeichnungen des gesamten Interviews: http://vimeo.com/channels/albertina
    Sehr interessant. Da ich in Wien wohne, habe ich die Ausstellung in der Albertina schon gesehen. Sie hat mir gut gefallen und mich in meiner Auffassung bestätigt, dass Lüpertz ein Meister der Selbstinszenierung ist. Stahlhelme, Ähren und Arbeiter darzustellen und gleichzeitig zu behaupten, er will damit nichts aussagen, sondern lediglich das darstellen, was so auf der Straße rumliegt. Wem will der gute Mann was erzählen….aber macht euch selbst ein Bild. Ich glaube, Bilder von der Ausstellung gibt es auf der Albertina Fans Seite bei Facebook.

  • Also eines muss man Lüpertz lassen. Er weiß, wie er auf sich und damit auch auf seine Werke aufmerksam machen kann – und von so etwas lebt schließlich die Kunst.

  • Das „Künstlergespräch“ mit Markus Lüpertz in der Albertina war wirklich interessant und gleichzeitig auch sehr provokant.

  • Ob´s am Geld liegt, weiß ich nicht, aber der künstlerische Output von Berlin ist in der Malerei, aber auch in Sachen Musik wirklich nicht so doll, wenn ich es mal daran messe, wieviele künstlerisch Berufene dort durch die Gegend ziehen – da müsste doch mehr drin sein. Immer so etwas wie Sissimetall oder kleine Mädchen, die ganz süß was sticken, ist echt etwas dürftig.

    Und, lieber Großmaler, so richtige Kerle wie Sie, von denen gab es früher auch nicht mehr. Zum Glück, sonst käme man vor lauter Prügeln ja gar nicht mehr zum Malen und da sind es bei Ihnen ja auch regelmässig 2000 Jahre Malereigeschichte, die zu verwursten sind.

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