Schmähkritik (336): Nicolas Anelka über Raymond Domenech

von Christian Ihle

Normalerweise zu profan, um in die Schmähkritik-Reihe aufgenommen zu werden, drücken wir ob des allgemeinen WM-Wahnsinns ein Auge zu & belohnen den französischen Stürmer (und “Enfant Terrible”, wie der SPIEGEL meint) für seinen Halbzeitwutausbruch gegen den eigenen Trainer und seine (nicht verkehrte) Taktikanweisung “nicht immer vorne stehen zu bleiben”:

“Lass dich in den Arsch ficken, du dreckiger Hurensohn!”

(französich: “Va te faire enculer, sale fils de pute”)

(via der Weltpresse, zum Beispiel SPIEGELonline)


2 Kommentare zu "Schmähkritik (336): Nicolas Anelka über Raymond Domenech"

  1. Dies zeigt was für Menschen seit Jahrzehnten den Fussball prägen und wie
    wir unser Geld und Toleranz in diesem Drecksbusiness stecken. Fussball ist genau wie Politik etwas vom Frustrierendstes, das es auf der Welt gibt. Langeweilige 1:1, 0:1 – Resultate und die verdammte Offsideregel sind weitere Frustationen.

  2. der franzmann ist gern renitent
    befehlen folgt er selten
    wenn man bemängelt, wie er rennt
    dann dreht er durch. Nichts hält’n

    ob louis oder domenech
    der chef wird angepöbelt
    und flieht er nicht zurück ins eck
    Womöglich gar vermöbelt

    wer einst sich als rebell gefiel
    dem drohte guillotine
    doch heute löst man das zivil
    mit der air-france-maschine

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