18.11.2011 von Christian Ihle

Cabaret Voltaire sind wohl neben Throbbing Gristle die wegweisende Post-Punk-Industrial/Electro-Band überhaupt. Wer zweifelt, möge sich Nag Nag Nag noch einmal zu Gemüte führen:

1982 erschien ein Videofilm der Band namens “Johnny YesNo”, der lange vergriffen war und nun als Boxset von Mute Records wieder neu aufgelegt wurde – inklusive einer brandneue, „re-imaginerten“ und ins Los Angeles der Jetztzeit transformierten Version sowie 140 Minuten Bonusmaterial, zwei CDs mit exklusiven Cabaret Voltaire Tracks und neuen Mixen des Masterminds Richard H. Kirk.
Ein schöner Anlaß, nach Kirks Lieblingsplatten zu fragen!
* Your three favourite Punk singles/songs?

** The Seeds – Can’t Seem To Make You Mine
** Count Five – Psychotic Reaction
** ? And The Mysterians – 96 Tears

* A Record That Will Make You Dance?
Toots and the Maytals – Funky Kingston … weiter lesen
17.11.2011 von Christian Ihle

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1. Der Film in einem Satz:
Harold & Maude meets Hallam Foe unter der Regie von Wes Anderson.
2. Darum geht‘s:
Der 15jährige Oliver Tate ist ein Sonderling, der selbst in seiner an Neurosen reichen Familie noch hervorsticht. Er führt Buch über das Sexualleben der Eltern, entwirft Schlachtpläne, um seine Unschuld zu verlieren, schleppt sein dazu erwähltes Opfer in Carl-Dreyer-Filme und schenkt ihr Nietzsche-Bücher. Die Eltern sind derweil beinah der Katatonie verfallen und dass im Nebenhaus die Jugendaffäre (Paddy Considine) der Mutter einzieht, führt zu weiterer Beunruhigung…

Regisseur Richard Ayoade wurde durch seine Rolle als Computer-Geek in IT Crowd bekannt und präsentiert mit “Submarine” seinen ersten eigenen Kinofilm – der ihm fabelhaft gelungen ist. Ein wunderbares Drehbuch, eine hervorragende Besetzung sowie ein eigens dafür geschriebener Soundtrack von Alex Turner (Arctic Monkeys) tun ihr Übriges. Viel besser war Wes Anderson damals bei “Rushmore” auch nicht!
3.… weiter lesen
16.11.2011 von Christian Ihle

1. Der Film in einem Satz:
Oligarchopoly: komme Putin in die Quere, gehe ins Gefängnis, begib dich direkt dorthin.
2. Darum geht‘s:
Der Milliardär Mikhail Chodorkowski ist Besitzer der russischen Ölfirma Yukos und der reichste Unter-40-Jährige der Welt. Doch als in Russland Putin an die Macht gelangt, wird Chodorkowski verhaftet und in ein sibirisches Gefängnis gesteckt. Die Vorwürfe lauten auf … weiter lesen
15.11.2011 von Christian Ihle
14.11.2011 von Christian Ihle
“Anders, als das Gerücht es will, hat Jeffrey Eugenides einen schlechten Roman geschrieben. (…) Man muss daran erinnern, dass Literatur mit Form und Sprache zu tun hat und dass, wo beides fehlt, von Literatur keine Rede sein kann. (…) Die Reise geht quer durch Europa, und Eugenides verschont uns nicht mit Mitchells Eindrücken, die wie aus einem Polyglott-Führer abgeschrieben wirken. Natürlich kann man solche geradezu leichenblasse Passagen (es sind nicht wenige) überblättern, aber was man nicht übergehen kann, ist die vollkommene Unfähigkeit des Autors, seine Menschen aus dem Innern zu begreifen und eine Sprache dafür zu finden. Gerade für Madeleine, die eigentliche Hauptfigur, fallen ihm bloß Schablonen ein, und er redet von ihr wie ein Therapeut: »Rückblickend musste Madeleine sich eingestehen, dass ihr Liebesleben auf dem Campus hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.« Eine Seite später: »Obwohl Madeleine sexuell nicht unerfahren ans College gekommen war, glich ihre Lernkurve das erste Jahr hindurch einer flachen Linie.« Eugenides richtet seinen flau-ironischen Blick wie mit einem Fernrohr auf Menschen, mit denen er eigentlich nichts zu tun hat. Bei der ersten und letzten Szene, die dem armen Mitchell Gelegenheit gäbe, der von ferne Geliebten nahezukommen, bemerkt er von ihr wenig mehr als die Form ihrer Beine: »Ihre Oberschenkel waren etwas voller, als er erwartet hatte.« Daraus kann ja dann nichts werden. (…)
Nein, das ist wirklich kein guter Roman.”
(Ulrich Greiner über Jeffrey Eugenides neuen Roman “Die Liebeshandlung” in der ZEIT)
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12.11.2011 von Christian Ihle
Diese Erklärung von Clerks-Regisseur Kevin Smith, warum er Ende der 90er trotz zweier Entwürfe doch nicht das Drehbuch zum neuen Superman-Film schreiben durfte, ist die wahrscheinlich beste zwanzig minütige Stand-Up-Comedy über Hollywood überhaupt:
11.11.2011 von Christian Ihle
Die Black Lips sind die Bad Boys des Rock’n'Roll – mayhem ist immer am Start, wenn die Black Lips in der Stadt sind. Dazu spielen sie seit Jahren wunderbar ungebremsten Garagen Rock, der mal rauer, mal melodieseliger, mal drogiger ist. Eine der besten Singles der letzten Jahre haben sie mit dem Doo-Wop-Punk von “Bad Kids” auch geschrieben, den immer noch viel zu wenige kennen:

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Das neue Album wurde verblüffenderweise von Mark Ronson produziert. Und klingt – noch verblüffender – trotzdem nicht weich gespült, sondern eben weiterhin nach Black Lips. Die Lieblingsplatten des Black Lips – Sängers Cole Alexander:
* Your three favourite Punk singles/songs?

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** Gimme some skin – stooges
** Busyman – dmz
** Speed – Ron wray lightshoe

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* A record that will make you dance?

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Rari – Standells
* Your favourite song lyrics?
Vietnam vet playing air guitar-Beck
* A record to get drunk to?

early Black Flag
* Sex Pistols, The Clash or The Ramones – which one do you prefer and why?

Ramones cause they r the roots of the Clash and Sex Pistols That’s where all the nutrients is.
I tend to like originators better
* Your favourite song by Pete Doherty?
Don’t know any. Although Pete once joined us onstage we did Blues Suede Shoes with him singing
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10.11.2011 von Christian Ihle

Die verrücktesten Bücher der Welt?
Der Internetbuchladen abebooks.com versammelt all die bizarrsten Buchtitel wie “The Bible & Flying Saucers”, “Teach your wife how to be a widow” oder den Klassiker “How to avoid huge ships” in einer Extra-Abteilung.

Auch praktische Tipps wie “Anybody can be cool …but awesome takes practice” oder “People with long ears – the pratical guide to donkey keeping” finden sich im weird book room ebenso wie all die Lexika und Nachschlagewerke die man schon immer vermisst hat, zum Beispiel “101 more uses for a Dead Cat” oder das “Who’s who of british beheadings”:

08.11.2011 von Christian Ihle
Gleich zweimal greifen wir heute in die Kartenverlosungskiste und freuen uns besonders, Popblogleser mit Karten für die wunderbaren Girls bedenken zu können, die ja bei uns bereits Song des Jahres – Titel abräumten und auch mit ihrem aktuellen Album wieder begeistern können. Nach dem etwas ruhigeren, wenngleich hervorragenden “Vomit” ist die erste richtige Single aus dem Zweitalbum, “Honey Bunny”, wieder in sehr klassischem Girls-Gewässer unterwegs:

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Wir verlosen jeweils 1×2 Karten für die Girls-Konzerte in Köln und Hamburg:
Mo , 14.11.2011
GIRLS, Molotow, Hamburg
Do , 17.11.2011
GIRLS, Werkstatt, Köln
Bei Gewinnwunsch: E-Mail an ihle.christian at Googlemail.com (Angabe der Stadt nicht vergessen!)
Für unsere zweite Verlosung stellen The Dø ebenfalls jeweils 1×2 Karten zur Verfügung. Das französisch-finnische Duo ist bisher vor allem mit Slippery Slope aufgefallen, das einen Eindruck davon vermittelt, wie M.I.A. denn klingen würde, wenn sie in den nordischen Wäldern statt srilankischen Ghettos aufgewachsen wäre*:

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Do , 24.11.2011 … weiter lesen