Schmähkritik (classic): Mick Jagger über The Beatles und David Bowie

In einem Interview mit dem NME 1974 äußert sich Mick Jagger nicht sonderlich vorteilhaft über die Beatles:

“I never liked “Revolver” very much. I don’t like The Beatles. I’m not saying that I never liked anything that they did, and I’m not saying that they influence me. I didn’t particuarly like “Revolver” – I mean, “Good Day Sunshine”, there’s nothing in that. It’s rubbish.
(…)
The Beatles were so blasé and, at times, difficult. They got very big-headed.”

Im selben Interview äußert sich Jagger auch über David Bowie, dem seine künstlerisch beste Ära (Heroes, Low etc) 1974 noch bevorstand, eher kritisch. Zumindest empfiehlt sich Jagger nicht für einen Job als Pop-Nostradamus, wenn er meint:

“Bowie had something to offer that was sort of trendy… ‘ere… well… I wonder how long Bowie’s gonna last.”

Auch die New York Dolls, die 1974 begannen, den Boden für die Punk-Explosion in New York zu bereiten, werden von Jagger nicht wirklich hoch eingeschätzt:

“The New York Dolls are alright if you want a good laugh, but they’re so very camp and silly. They’re not very good players and that bloke can’t sing. They’re alright for a laugh, and for all I fucking know they might be the biggest thing to emerge in 1974.”



(Mick Jagger in einem Interview mit Roy Carr von NME im Februar 1974)




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1 Kommentar

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  1. Ich glaube, am Jagger nagt immer noch, dass die Stones 1963 ein von Lennon & McCartney als uninteressant abgetanes Beatles-Stück als Single veröffentlicht haben, da sie selbst noch nicht in der Lage waren, ordentliche eigene Songs zu schreiben.