vonChristian Ihle 23.08.2013

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Das Internetprojekt „Waahr“ wurde von Joachim Bessing, Ingo Niermann und Anne Waak gegründet und sieht sich als ständig wachsendes Online-Archiv für literarischen Journalismus:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6g3LbNW1SUs[/youtube]

Einige tolle Texte kann man bereits bereits in der noch ein wenig dünnen Sammlung finden, die aber sicher noch anwachsen wird, haben Bessing & Co doch gerade erst begonnen. Man wünscht dem Projekt viel Glück und ein langes Leben, damit man noch mehr Flashs aus der Vergangenheit erleben kann wie jenen einen Tag, den Moritz von Uslar 1993 für das wunderbare Magazin TEMPO mit Rainald Goetz verbracht hat:

„Rainald Goetz sagt auch: „Klar, ich werde mal in Berlin wohnen. Nicht in Kreuzberg, nicht in Schöneberg, im Wedding vielleicht. Ich muß ein paar Prolos sehen, wenn ich morgens aus der Haustür trete.“ Endlos gingen wir spazieren, dann rasten wir die Autobahn entlang, hörten Eros Ramazzotti und die Pet Shop Boys. Vor einem Baggersee machten wir mal halt und Rainald Goetz schwamm Schmetterling, bis das ruhige Wasser in Wellen die Bäume am anderen Ufer naßklatschte.

Das Scheißzimmer Nummer zwölf war mir so was von egal. Rainald Goetz: ein großer Schriftsteller, ein Popstar, Held und Abenteurer, alles das, was ein Schriftsteller 1993 leisten muß, damit er cool vorneweg in die Zukunft reinschreibt – das ging mir durch den Kopf.“




(Moritz von Uslar 1993 in der TEMPO über Rainald Goetz, zitiert aus dem Waahr-Archiv, in Gänze dort nachzulesen)

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http://blogs.taz.de/popblog/2013/08/23/words-of-wisdom-moritz-von-uslar-uber-rainald-goetz-1993/

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