3 Songs für die Woche: Blur, Mile Me Deaf, Vague

Blur – Ong Ong





Nachdem „Go Out“, die Vorabveröffentlichung zum neuen Blur-Album, eher an die krautrockbeeinflußten beiden letzten Werk „13“ und „Think Tank“ anknüpfte, haben sich Blur ihren Über-Pop-Smash-Hit „Ong Ong“ für den Sommer aufgehoben. Mehr Melodie, Singalong und Ohrwurm war bei Blur nicht mehr seit Parklife! Und dabei gelingt es Damon, Graham & Co eben auch noch, nicht platt zu wirken, sondern aus allen Popkanonen auf Britpopspatzen zu schießen. 1995 wäre das für zwei Monate Nummer 1 in England gewesen!


Mile Me Deaf – Digital Memory File


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Mile Me Deaf sind so etwas wie die selten besungenen Heroen der österreichischen Indierock-Szene. Während Ja Panik, Bilderbuch oder Wanda die Bühnen regieren, ist Wolfgang Möstls Band hierzulande immer noch nicht so wirklich bekannt. Ja Panik haben sich in der Zwischenzeit sogar schon ein Bandmitglied geklaut: Neuzugang Laura Landergott hat bis zum letzten Album noch bei Mile Me Deaf ihren Dienst verrichtet. Das diesjährige MMD-Album ist quirky, schräg, aber doch melodiös und am Besten in seinem Opening Track „Digital Memory File“, der wie die späten Pavement mit Melodieüberdosis klingt.
Mile Me Deaf spielen übrigens am heutigen 13.6. im Schokoladen in Berlin ein Konzert mit den Kollegen Vague



Believe The Hype:


Vague- Television EP


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Coldwave, Synthpop, Postpunk sind dagegen die Koordinaten, zwischen denen sich die anderen Österreicher von Vague bewegen, die zu Beginn des Jahres ihre Debüt-EP auf Siluh Records veröffentlicht haben. Die oben verlinkte Television EP ist sogar noch vor der Plattenlabel-Veröffentlichung von der Band ins Internet gestellt worden und erklärt, warum die Trüffelschweine von Siluh hier schnell zugegriffen haben.
Vague spielen, wie oben erwähnt, mit den Kollegen von Mile Me Deaf heute im Schokoladen in Berlin!

1 Kommentar

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  1. Drei Sekunden gehört, alles gehört.