vonChristian Ihle 06.09.2017

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Die vielen skurrilen Geschichten über Werner Herzog und seine Interviews, die eine Art Kunstfigur transportieren, lassen oft vergessen, welch widerspenstige und doch zugleich hochemotionale Filme Werner Herzog gedreht hat.

Ein schönes Beispiel ist die Schlußsequenz von „Lebenszeichen“, Werner Herzogs Debütfilm von 1968:

„In der zweiten Nacht, als sich Stroszek zum zweiten Mal mit einem Feuerwerk herrlichte, wurde er von seinen eigenen Leuten überwältigt. (…) Er hatte in seinem Aufbegehren gegen alles etwas Titanisches begonnen, denn der Gegner war hoffnungslos stärker. Und so war er so elend und so schäbig gescheitert, wie alle seinesgleichen.“

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