Album der Woche: Shame – Songs Of Praise

Sind Shame this year’s Idles? Also die neue britische Gitarrenband, die Eindruck hinterlässt und sich in den Jahrescharts wiederfindet?
Was den jungen Londonern noch fehlt, ist ein Überhit wie „Mother“ von Idles, aber auf Albumlänge wissen Shame zu überzeugen. Wer sich mit der britischen Gitarrenszene befasst, für den sind Shame keine Unbekannten. Wie Idles oder auch die Fat White Family vor ihnen stammen Shame aus der unter dem Schlagwort „squat punk“ ‚bekannt‘ gewordenen Szene aus Brixton.

Neben eher straighten Postpunk-Songs wie „Concrete“ beeindruckt vor allem „The Lick“ (was auch der erste Song war, den ich von Shame vor gut eineinhalb Jahren gehört hatte). Ein langsam sich aufbauender Jam, über den Sänger Charlie Steen im schönsten englischen Akzent spricht und an Punks Poet Laureate John Cooper Clarke erinnert. Und wahrscheinlich ist „The Lick“ auch einer der letzten Songs, der noch den NME in seinen Lyrics thematisieren wird…

Sit in the corner of your room and download the next greatest hit to your MP3 downloadable device
You can pack it up, plug it in, because it is so recommended to you by the New Musical Express
You can then go round to your friend’s house and play it loud and proud
As you sit around in a circle and skip one minute and thirty seconds into the chorus
So you can all sing along to the four chord future
Because that’s what we want something that we can touch, something we can feel
Something that’s relatable not debatable, relatable not debatable, relatable not debatable
Relatable not debatable

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