vonChristian Ihle 01.02.2018

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

Mehr über diesen Blog

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: ein wirklich okayer Bruce-Willis-Film mit erstaunlich viel beschwingtem Witz und Selbstironie (immerhin eine mehrminütige komplett nackte Skateboard-Einlage *und* Bruce komplett in Drag mit Lippenstift – sieht man auch nicht alle Tage). Sicher kein revolutionärer Film und schon gar kein allzu subtiles Drehbuch, aber eine schön warmherzige, gut besetzte Krimikomödie.

Wirklich erstaunlich, dass Regisseur und Drehbuchautor Mark Cullen zuvor den völlig missratenen „Cop Out“ von Kevin Smith (ebenfalls mit Willis) geschrieben hat.
„Once Upon A Time In Venice“ ist dagegen der beste Bruce-Willis-Film seit „Looper“ und dem ersten Teil von „R.E.D.“. Eine Erlösung, wenn man zuletzt aus sklavischer Verbundenheit zum alten Glatzkopf aus Idar-Oberstein Machwerke wie „Vice“, „The Prince“, „Set Up“, „Fire With Fire“, „Catch.44“ oder eben „Cop Out“ durchstehen musste.

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/popblog/2018/02/01/once-upon-a-time-in-venice-mit-bruce-willis-und-john-goodman/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.