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	<title>Monarchie &#038; Alltag</title>
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	<description>„As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“ schrieb Derek Jarman 1977. Ganz in diesem Sinne behandelt der Popblog die Popkultur im weitesten Sinne und greift interessante Themen aus der Welt der Musik, des Films und der Gesellschaft auf.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 Feb 2012 16:43:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Berlinale (3): Philippinisches Kino &#8211; Captive von Brillante Mendoza und The Girl In The Septic Tank</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/13/berlinale-3-philippinisches-kino-captive-von-brillante-mendoza-und-the-girl-in-the-septic-tank/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/13/berlinale-3-philippinisches-kino-captive-von-brillante-mendoza-und-the-girl-in-the-septic-tank/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 16:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen]]></category>
		<category><![CDATA[Brillante Mendoza]]></category>
		<category><![CDATA[Captive]]></category>
		<category><![CDATA[The Girl In The Septic Tank]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="clear" /><br />
<strong>Captive (Regie: Brillante Mendoza)</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00344/captive_3449406.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>1. Der Film in einem Satz:</strong></p>
<p>The Thin Red Line als Geiseldrama</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>Anfang 2001 werden Touristen auf den Philippinen von einer islamistischen Terror-Organisation entführt. Bis sie letztendlich befreit werden, ziehen mehr als 370 Tage ins Land.</p>
<p>Brillante Mendoza, das Enfant Terrible der philippinischen Kinoszene und zuletzt mit seinem Skandalfilm &#8220;Kinatay&#8221; in Cannes aufgefallen, erzählt diese Geschichte auf den ersten Blick überraschend einfach und direkt nach. Doch nach und nach wird die Umgebung selbst Hauptdarsteller, wirkt der Urwald, in den die Geiseln verschleppt werden, mindestens so unheimlich und gefährlich wie die Terroristen selbst.<br />
Dafür bleiben leider aber die meisten Charaktere Leerstellen, Mit kaum einer Figur, egal ob Geisel oder Geiselnehmer, kann der Zuschauer eine Beziehung aufbauen, alle wirken austauschbar. Mendoza scheint mehr am generellen Beziehungsgeflecht zwischen Geisel und Entführer interessiert zu sein als an den Schicksalen Einzelner. So ist &#8220;Captive&#8221; kompetentes, erstaunlich geradliniges Kino, das es aber leider nicht schafft, den Zuschauer für die Personen auf der Leinwand einzunehmen.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Die faszinierenden Zwischensequenzen vom Urwaldleben.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer eine recht unaufgeregte Variante von &#8220;Mogadischu&#8221; im Dschungel sehen möchte.</p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Brillante Mendoza<br />
* <a href="http://www.imdb.com/title/tt1699745/" target="_blank">imdb</a><br />
<br class="clear" /></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>The Girl In The Septic Tank</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>1. Der Film in einem Satz:</strong><br />
Ein Film ist ein Film ist ein Film.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>Die beiden jungen philippinischen Filmemacher Bingbong und Rainier wollen den großen Durchbruch mit ihrem neuen Film schaffen. Natürlich wissen die beiden, was der Westen und die Filmfestivals von philippinischen Filmen erwarten: Elendspornographie, Kinderprostitution, Slumszenen. Also entwickeln die beiden, hippen, wohlhabenden Jungs genau einen Film wie in die Forums-Programmreihe der Berlinale tatsächlich lieben würde.<br />
Dabei diskutieren sie verschiedene Varianten durch und wir Zuschauer sehen die immergleichen Szenen mit anderen Tönen gespielt. Als Pseudo-Doku, als glatte Seifenoper, als Slumdrama und &#8211; als die Assistentin auch einmal ins Träumen kommen darf &#8211; gar als Musical.<br />
So ist Girl In The Septic Tank gleich mehrere Filme in einem: eine Satire auf die philippinische Filmindustrie, ein enthüllender Blick auf den Elendstourismus, den der Westen und hiesige Filmfestivals betreiben, in dem sie eben auch nur Elendsfilme aus Ländern wie den Philippinen erwarten und programmieren und eine amüsante Abhandlung über das Wesen des Films an sich, in dem sie die immer gleiche Geschichte mit veränderten Vorzeichen zu völlig anderen Filmen werden lassen. Im letzten Punkt erinnert Girl In The Septic Tank so an das grandiose The Five Obstuctions &#8211; Experimemt von Lars von Trier, erreicht allerdings nicht dessen Schärfe. </p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Als der philippinische Fernsehstar, der die Hauptrolle spielen soll, einige Kostproben seines Könnens gibt &#8211; und die beiden Jungregisseure verdutzt zu sehen müssen.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer an Meta-Filmen Vergnügen hat.</p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Marlon Rivera<br />
* <a href="http://www.imdb.com/title/tt1961179/" target="_blank">imdb</a><br />
<br class="clear" /><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Captive (Regie: Brillante Mendoza)</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>1. Der Film in einem Satz:</strong></p>
<p>The Thin Red Line als Geiseldrama</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>Im Jahr 2000 werden Touristen auf den Philippinen von einer muslimischen Terror-Organisation entführt. Bis sie letztendlich befreit werden, ziehen mehr als 370 Tage ins Land.</p>
<p>Brillante Mendoza, das Enfant Terrible der philippinischen Kinoszene und zuletzt mit seinem Skandalfilm &#8220;Kinatay&#8221; in Cannes aufgefallen, erzählt diese Geschichte auf den ersten Blick überraschend einfach und direkt nach. Doch nach und nach wird die Umgebung selbst Hauptdarsteller, wirkt der Urwald, in den die Geiseln verschleppt werden, mindestens so unheimlich und gefährlich wie die Terroristen selbst.<br />
Dafür bleiben leider auch die meisten Charaktere Leerstellen, mit kaum einer Figur, egal ob Geisel oder Geiselnehmer, kann der Zuschauer eine Beziehung aufbauen, alle wirken austauschbar. Mendoza scheint mehr am generellen Beziehungsgeflecht zwischen Geisel und Entführer interessiert zu sein als an den Schicksalen Einzelner. So ist &#8220;Captive&#8221; kompetentes, erstaunlich geradliniges Kino, das es aber leider nicht schafft, den Zuschauer für die Personen auf der Leinwand einzunehmen.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Die faszinierenden Zwischensequenzen vom Urwaldleben.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer eine recht unaufgeregte Variante von Mogadischu im Dschungel sehen möchte.</p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Marlon Rivera<br />
* <a href="http://www.imdb.com/title/tt1961179/" target="_blank">imdb</a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6307&amp;md5=25d615febe7b6672122cc0cc60839f0a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berlinale (2): Formentera von Ann-Kristin Reyels und Mondnazis in Iron Sky</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/12/berlinale-2-formentera-von-ann-kristin-reyels-und-mondnazis-in-iron-sky/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/12/berlinale-2-formentera-von-ann-kristin-reyels-und-mondnazis-in-iron-sky/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 09:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen]]></category>
		<category><![CDATA[Ann-Kristin Reyels]]></category>
		<category><![CDATA[Formentera]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Sky]]></category>
		<category><![CDATA[Sabin Timoteo]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Iron Sky (Regie: Timo Vuorensola)</strong></p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/12/berlinale-2-formentera-von-ann-kristin-reyels-und-mondnazis-in-iron-sky/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>1. Der Film in einem Satz:</strong></p>
<p>Stillgestanden, die Mond-Nazis kommen!</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>1945 gründeten die verbliebenen Nazis eine Kolonie &#8220;on the dark side of the moon&#8221;. Nachdem sie eine Mond-Expedition von US-Präsidentin Sarah Palin als Angriff verstanden haben, entsenden sie einen Expeditionstrupp auf die Erde. Die PR-Beraterin von Palin weiß natürlich, dass nichts so sehr eine Wiederwahl sichert, wie ein zünftiger Krieg &#8211; am besten noch gegen Nazis, waren die doch &#8220;die Einzigen, die wir Amerikaner jemals in einem fairen Kampf besiegt haben&#8221;.</p>
<p>Die Skandinavier haben ein Faible für kuriose Nazigeschichten, man denke nur an den Nazizombiehorrorfilm &#8220;Dead Snow&#8221;. Das Beste an &#8220;Iron Sky&#8221; ist tatsächlich auch die Absurdität der Grundgeschichte. Ansonsten ist er eigentlich schon zu gut gemacht, um noch den Trash-Connaisseur in uns anzusprechen. Die Lacher sind dann doch eher dünn gesät und die Zeichnung der Palin-USA als fast ebenbürtige Schurken, nun ja, bei aller Liebe etwas schwierig. Eine Entdeckung ist aber Hauptdarstellerin Julia Dietze. Alles in Allem nette Unterhaltung, die zu gut ist, um sich aus Schlechtigkeitsgründen abfeiern zu lassen &#8211; und zu wenige Pointen hat, um gut zu sein. Wer absurde Nazifilme mag, ist mit &#8220;Dead Snow&#8221; besser bedient.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Das Motto der Mondexpedition, die aus strategischen Gründen mit einem Schwarzen besetzt war: &#8220;Black To The Moon&#8221;.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer absurde Stories mag und die USA für Fastnazis hält.</p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Timo Vuorensola<br />
* <a href="http://www.imdb.com/title/tt1034314/" target="_blank">imdb</a><br />
<br class="clear" /><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Formentera (Regie: Ann-Kristin Reyels)</strong></p>
<p><img src="http://www.unafilm.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/kuss3.jpg" alt="" /></p>
<p><strong>1. Der Film in einem Satz:</strong></p>
<p><em>&#8220;Es gleicht sich alles aus. Wenn nicht rechnerisch, dann kosmisch.&#8221;</em></p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>Ein Pärchen um die 30 besucht im Urlaub die kleine Hippie-Kommune seiner Eltern auf Formentera.  Während sie sich nur schwer überwinden kann, überhaupt auf die Insel zu fahren und ihr gemeinsames Kind für die Urlaubszeit bei ihrer Mutter in Berlin zu lassen, will er aus dem Alltagstrott der heimischen vier Wände ausbrechen und sehnt sich nach einem neuen Leben auf der spanischen Insel. Als die beiden gemeinsam mit einer bei den Eltern kennengelernten Freundin schwimmen gehen und das andere Mädchen verschwindet, spitzt sich die Szenerie zu und all die verborgen gehaltenen Animositäten brechen auf.</p>
<p>&#8220;Formentera&#8221; liegt also tief in &#8220;Alle Anderen&#8221;-Land und leidet auch unter diesem offensichtlichen Referenzpunkt. Während die tolle Sabine Timoteo tatsächlich ähnlich gut wie Minichmayr in &#8220;Alle Anderen&#8221; spielt, ist leider das Drehbuch zu beliebig, als dass es der &#8220;orientierungslose Dreißigjährige&#8221; &#8211; Problematik viel neues hinzufügen kann. Regisseurin Reyels gelingt es wie schon <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2007/02/12/berlinale-tag-1/" target="_blank">in ihrem Erstling &#8220;Jagdhunde&#8221;</a> die Landschaft für beeindruckende Bilder und Visualisierungen der inneren Eingesperrtheit und/oder Leere zu finden, aber am Ende hat &#8220;Formentera&#8221; schlicht und einfach zu wenig zu erzählen &#8211; da hilft auch der dramaturgische Kniff der verschwundenen Nebenbuhlerin nichts. Dass sich die Paarprobleme gegen Ende auch noch in Wohlgefallen auflösen und die mehr oder minder glückliche Heimkehr nach Deutschland ansteht, sorgt nun auch nicht gerade für allzuviele Aha-Erlebnisse.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Sabine Timoteo Einsamkeit, als sie alleine halbnackt durch Ibiza laufen muss und man ihre ganze Verlorenheit in dieser Umgebung ins Gesicht geknallt bekommt.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer noch viel mehr über die dramatische Orientierungslosigkeit von Pärchen um die 30 im Kino sehen möchte &#8211; aber gern etwas weniger zugespitzt als in &#8220;Alle Anderen&#8221;.</p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Ann-Kristin Reyels<br />
* <a href="http://www.imdb.com/title/tt1990232/" target="_blank">imdb</a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6292&amp;md5=d8810564804dfd1bb7547776947348fb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Words Of Wisdom: Lana Del Rey, Fat People, Rough Trade und Crack Cocaine</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/11/words-of-wisdom-lana-del-rey-fat-people-rough-trade-und-crack-cocaine/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/11/words-of-wisdom-lana-del-rey-fat-people-rough-trade-und-crack-cocaine/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 11:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Words Of Wisdom]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube Makes Me Want To Smoke Crack]]></category>
		<category><![CDATA[Fat People]]></category>
		<category><![CDATA[Lana Del Rey]]></category>
		<category><![CDATA[Rough Trade]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>1. &#8220;Fat people shouldn&#8217;t make music. I hate fat people doing anything artistic.&#8221;<br />
2. &#8220;I work at Rough Trade West. This is the job I&#8217;ve always wanted. I&#8217;m stuck with very little wage and no prospects. So it&#8217;s absolutely perfect for my lifestyle of going nowhere.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/11/words-of-wisdom-lana-del-rey-fat-people-rough-trade-und-crack-cocaine/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6299&amp;md5=f7d6f8c51e52ae97d04f94be958e772e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Berlinale (1): In The Land Of Blood &amp; Honey von Angelina Jolie, Death Row von Werner Herzog</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/10/berlinale-1-in-the-land-of-blood-honey-von-angelina-jolie-death-row-von-werner-herzog/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/10/berlinale-1-in-the-land-of-blood-honey-von-angelina-jolie-death-row-von-werner-herzog/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angelina Jolie]]></category>
		<category><![CDATA[Death Row]]></category>
		<category><![CDATA[In The Land Of Blood & Honey]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Herzog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/popblog/?p=6277</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In The Land Of Blood &amp; Honey (Regie: Angelina Jolie)</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p><p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/10/berlinale-1-in-the-land-of-blood-honey-von-angelina-jolie-death-row-von-werner-herzog/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>1. Der Film in einem Satz:</strong></p>
<p>Krieg ist schlimm.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>Kurz vor Ausbruch des Balkankriegs verliebt sich das bosnische Mädel Ajla in den serbischen Polizisten Danijel. Als sie sich nach den ersten Kriegswirren ein halbes Jahr später wieder treffen, ist er Kommandant einer serbischen Einheit und sie Häftling in seinem Gefangenen-Camp.<br />
Nach und nach entwickeln sie wieder zarte Bande zueinander und Danijel sperrt Ajla in ein Einzelzimmer, um sie zu beschützen &#8211; oder zu besitzen. Oder beides. Währenddessen sterben viele Menschen grausame Tode.</p>
<p>Für die Aussage &#8220;Krieg ist schlimm&#8221; hätte ich persönlich keine 127 Minuten Spielzeit benötigt. Man mag ja Angelina Jolie hoch anrechnen, dass sie für ihr Regiedebüt keine Eitelkeitsshow abzieht und sich an einem grausamen, deprimierenden Kriegsfilm versucht, aber auch für Miss Jolie gilt letzten Endes: gut gedacht ist nicht gut gemacht. </p>
<p>An &#8220;In The Land Of Blood &amp; Honey&#8221; ist so vieles falsch! Die Grausamkeiten &#8211; von Massenvergewaltigung über menschliche Schutzschilde bis hin zu Babys, die von Balkonen geworfen werden &#8211; sind so drastisch, dass der Film nur kurz vor Kriegspornographie stehen bleibt. Dass als einzige Abwechslung zu all den Abscheulichkeiten des Krieges Kommandant und Häftling wild herumficken, macht es nun wirklich nicht besser. </p>
<p>Dazu kommen handwerkliche Schwächen: die Nebenfiguren tauchen auf und verschwinden, wie es dem Plot zur emotionalen Manipulation gerade in den Kram passt und die beiden Hauptfiguren simulieren nur eine Entwicklung in ihrer Beziehung zueinander. Im Grunde ist die Ausgangslage von Danijel und Ajla nach 30 Minuten erzählt und trotz vielem oberflächlichen Hin und Her ändert sich an diesen Positionen bis zum etwas zu pathetisch geratenen Ende kaum noch etwas (immerhin hat Jolie konsequenterweise auf jede Andeutung eines Happy-Ends verzichtet). Dass die Dialoge zum Teil erschreckend hölzern sind (Sagt der Kommandant zum Häftling: <em>&#8220;This war is hard for me to stomach&#8221;</em>. Sag ich: WTF? Dieser Krieg hier nur?) und der innere Konflikt von Danijel zwischen Liebe und Verantwortung im Endeffekt dadurch abgehandelt wird, dass der Arme eben seinem Vater gehorchen muss, lässt dann selbst das gute Anliegen von Jolie erschreckend profan erscheinen. Der erste Rohrkrepierer des Festivals.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Die Anfangsszene, die verdeutlicht, wie plötzlich der Krieg über das Alltagsleben der Menschen hereinbricht.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer ein Faible für Blut und Sperma &#8211; Filme hat.</p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Angelina Jolie<br />
<a href="http://www.imdb.com/title/tt1714209/" target="_blank">* imdb</a><br />
<br class="clear" /><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /></p>
<p><strong>Death Row (Regie: Werner Herzog)</strong> </p>
<p><img src="http://www.zdf-enterprises.de/de/sites/default/files/imagecache/player_posterframe/catalogue/de/6166/DeathRow_OS_Keyvisual.jpg.crop_display.jpg" alt="" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>1. Der Film in einem Satz:</strong></p>
<p>Dead Men Talking</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>Werner Herzog besucht vier Insassen des Todestraktes, die auf ihre Hinrichtung warten. Er führt Interviews mit den Gefangenen, fährt an die Tatorte, befragt Anwälte, Komplizen, Medien. Beleuchtet so wertungsfrei den Fall. Dabei beginnt er jede dieser einstündigen langen Episoden mit dem Satz, dass er als Gast in den USA , aber mit seinem deutschen Background, die Praxis der Todesstrafe &#8220;respektvoll ablehnt&#8221;. Trotz dieser Einleitung ist &#8220;Death Row&#8221; nie ein flammendes Pladoyer gegen die Todesstrafe, sondern eine subtile Aufbereitung der Fälle mit all ihren Fragwürdigkeiten, so dass sich der Zuschauer selbst ein Bild machen kann, ob wirklich ein Staat töten sollte. Dabei reicht die Palette der zum Tode Verurteilten vom sich zu den Taten bekennenden Serienkiller bis zum Inhaftierten, der immer noch seine Unschuld beteuert &#8211; und nun nach 17 Jahren die Erlaubnis bekommen hat, die DNA der Mordwaffen erstmals untersuchen zu lassen und felsenfest von einem anderen Täter überzeugt ist.</p>
<p>Herzogs große Stärke ist das scheinbar naive, aber immer bestimmte Nachfragen und die Fähigkeit, zuzuhören. Er lässt die Mörder ihre Geschichte erzählen und es gibt keine Episode, die uns Zuschauer nicht überraschen würde. Gänsehaut verursachend der hochintelligente Serienkiller, der offen und frei über seine Taten spricht, geradezu absurd der &#8211; seiner Meinung nach &#8211; unschuldig Verurteilte, der seit 17 Jahren einsitzt und dennoch kaum einen Satz mit Herzog wechselt, ohne lauthals und ansteckend loszulachen.<br />
Erneut eine sensationelle Dokumentation von Herzog, der damit wieder unterstreicht, dass er der beste Dokumentarfilmer weit und breit ist. Spannend, mitreissend, beängstigend.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Beim letzten präsentierten Fall redet sich die interviewte Staatsanwältin regelrecht in Rage über die Verurteilte. Sie beschwört Herzog geradezu, sie nicht &#8220;zu vermenschlichen&#8221;. Herzog antwortet trocken: &#8220;Ich kann gar nicht versuchen sie zu vermenschlichen. Sie ist ein Mensch.&#8221;</p>
<p>Die zweite Episode hält dafür absurderweise einige Lacher bereit, weil der mutmaßliche Dreifach-Mörder erstens ein unwahrscheinlich ansteckendes Lachen hat und zweitens tatsächlich &#8211; als jemand, der nach 17 Jahren immer noch steif und fest behauptet, niemanden umgebracht zu haben &#8211; auf Herzogs Frage nach seinen Träumen und Wünschen antwortet, dass er gerne einen Tequila und eine Avocado hätte. Und hinterherschiebt: <em>&#8220;Oh man, I would kill for an avocado!&#8221;</em></p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer Dokumentationen über politische Fragen schätzt, die Attitude besitzen, aber dennoch nie predigend wirken. </p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Werner Herzog<br />
* <a href="http://www.imdb.com/title/tt1843894/" target="_blank">imdb</a><br />
<br class="clear" /><br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6277&amp;md5=646bbf71cef0922f6d4b02a500c86a56" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Believe The Hype (7): UK Indie Pop mit This Many Boyfriends, Spector, Citizens, Zulu Winter u.a.</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Big Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Bwani Junction]]></category>
		<category><![CDATA[Citizens!]]></category>
		<category><![CDATA[Spector]]></category>
		<category><![CDATA[The Cold One Hundred]]></category>
		<category><![CDATA[Theme Park]]></category>
		<category><![CDATA[This Many Boyfriends]]></category>
		<category><![CDATA[Zulu Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>This Many Boyfriends</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/259837_10150661307080724_137800675723_19374717_4138177_n.jpg" alt="" /></p>
<p>This Many Boyfriends sind ohne Frage unsere größte Hoffnung für Indierock britischer Prägung (auch wenn der Bandname einem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fRzaCOHlWbs" target="_blank">Beat-Happening-Song</a> entlehnt ist). Auf ihrer fantastischen ersten EP haben sie bewiesen, dass sie sowohl musikalisch als auch textlich das Erbe der Smiths antreten wollen (kann eine Zeile mehr Morrissey sein als <em>&#8220;I should be a communist / I tried / I failed / I&#8217;m far too decadent&#8221;</em>?) und mit der letztjährigen seven inch &#8220;Young Lovers Go Pop!&#8221; gezeigt, dass sie auch Hits für die Indiedisco schreiben können. Das Debütalbum wird &#8211; passend! &#8211; von Ryan Jarman von den Cribs produziert, so dass wir guter Dinge sind, endlich wieder ein UK-Indie-Album zu hören, das durchgängig überzeugt!<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Spector</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/314486_285005248199316_185764688123373_967512_799496259_n.jpg" alt="" /></p>
<p>Für den Sänger von Spector ist seine neue Band nun schon der dritte Versuch, endlich den Durchbruch zu schaffen. Während Vorgängercombo Ox.Eagle.Lion.Man nie so richtig zu überzeugen wusste, war seine allererste Band Les Incompetents einst ein großes Versprechen, das es leider nicht einmal bis zum Debütalbum geschafft hatte. Während die Incompetents wild-rauhe Libertines-Musik mit Ska-Einschlägen spielte, ist Spector dagegen ein großes Pop-Projekt, was bereits in der bemerkenswerten ersten Veröffentlichung Never Fade Away deutlich wurde:<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Citizens!</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/379749_205787889497833_179690968774192_451522_134967383_n.jpg" alt="" /></p>
<p>Der Keyboarder von Citizens!, Lawrence Diamond, hält den inoffiziellen Jahresvorausschaurekord, ist er doch tatsächlich bereits zum dritten Mal in unserer Rubrik aufgeführt. Nach <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/02/24/2011_-_i_predict_a_riot_teil_10_willkommen_im_untergrund/" target="_blank">The Racket</a> und <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2009/01/15/2009_-_i_predict_a_riot_teil_4_britische_gitarre/" target="_blank">Official Secrets Act</a> hat er nun mit dem MGMT-Pop der Citizens! wahrscheinlich die größten Aussichten auf Erfolg. Alex Kapranos von Franz Ferdinand hat das Debütalbum produziert, der ebenfalls von Official Secrets Act zur neuen Band gewechselte Sänger hat immer noch mehr stimmliche Qualitäten als der Rest von Indiebritannien zusammen, die Trüffelschweine von Kitsune veröffentlichen die erste Single und ihr allererstes Video ist eine einzige Sensation. Was, bitte schön, soll da noch schief gehen können?<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Zulu Winter</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/374693_323729050981646_282657251755493_1063423_924471898_n.jpg" alt="zulu winter" /></p>
<p>Zulu Winter spielen feinen Indiepop, der von Vampire Weekend sachte Tribal-Rhythmen aufnimmt und mit einer Stimme kombiniert, die man eher aus Richtung von Wild Beasts bisher vernommen hatte. Die erste Single &#8220;Let&#8217;s Move Back To The Front&#8221; war ziemlich toll, nun wird es interessant sein, zu sehen, ob sich eher die gefühligen Big Rock Tendenzen Marke Coldplay oder eben doch die manirierten, verschrobenen Vampire-Weekend-Wild-Beasts-Hybriden durchsetzen werden.<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
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<br class="clear" /><br />
<strong>Theme Park</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/285334_134467909972871_111230532296609_232758_6023733_n.jpg" alt="theme park" /></p>
<p>Leichte Verwandtschaft zu Zulu Winter kann man Theme Park zugestehen, was aber wohl in erster Linie daran liegt, dass eben die Zulu Winter beeinflußenden Vampire Weekend ebenso viel Talking Heads gehört haben wie Theme Park selbst. Dabei ist diesmal ganz interessant, dass wir nicht die frühen Post-Punk-Heads im Zitat zu hören bekommen, sondern eher die mittlere, späte Phase, in der David Byrne rhythmusorientierten Pop spielen wollte. Das könnte durch die Decke gehen:<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
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<br class="clear" /><br />
<strong>Bwani Junction</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc6/270343_210672025642583_101927913183662_614541_7724026_n.jpg" alt="Bwani Junction" /></p>
<p>Die schottische Band Bwani Junction klingt zwar afrikanischer als Theme Park und Zulu Winter zusammen (na gut, letztere haben schon auch ein ordentliches Afrika-Thema im Titel&#8230;), aber im Gegensatz zu den beiden vorherigen Gruppen spielen Bwani Junction einen eher geradliningen Indiepop, der an die verlorenen Talente Larrikin Love erinnert.<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Fixers</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/390762_10150458686036250_60962696249_8646598_1783468407_n.jpg" alt="Fixers" /></p>
<p>Bei Fixers bin ich mir immer noch nicht sicher, ob mir das auf Albumlänge gefallen wird, sind doch schon die ersten Singles eher mit zu vielen durchschnittlichen Ideen gefüllt, als dass sie sofort überzeugen könnten &#8211; haben aber andererseits doch immer wieder diese eine Stelle, die einen sofort umbläst. Nach einigem Zögern bleibt dann doch nur zu konstatieren: ja, Songs wie &#8220;Crystals&#8221; sind Hits.<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Big Deal</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/60872_159744237375568_150027881680537_538227_2703245_n.jpg" alt="" /></p>
<p>Deutlich ruhiger und unaufgeregter lassen es Big Deal angehen, ein Mann/Frau-Duo, das an amerikanisierte Slow Club erinnert und ihre Folksongs mit elektrischen Gitarren verstärkt. Einen so hervorragenden ersten Eindruck hinterlässt &#8220;Chair&#8221;, dass  es überraschen sollte, wenn die beiden, nun ja, ihrem Namen <em>nicht</em> alle Ehre machen würden in Zukunft:<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /></p>
<p><strong>The Cold One Hundred</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/409485_311080242263703_130327577005638_843956_1641888120_n.jpg" alt="" /></p>
<p>Im letzten Jahr hatten wir ja <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/01/13/2011_-_i_predict_a_riot_teil_5_britpop/" target="_blank">The Heartbreaks</a> präsentiert, die nun mit etwas Verspätung 2012 ihr Debütalbum veröffentlichen werden. Ähnlich wie The Heartbreaks sind auch The Cold One Hundred aus Manchester und &#8211; ein immer wieder kehrender Einfluß bei Bands aus dieser britischen Stadt &#8211; ebenfalls Smiths-Verehrer, was man ihren Songs deutlich anhört. So wundert es auch nicht, dass sie die erwähnten Heartbreaks bereits auf Tour begleiten durften &#8211; und auch schon vor den Vaccines und Brett Anderson auf der Bühne standen.<br />
<br class="clear" /></p>
<p><p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/09/believe-the-hype-7-uk-indie-pop-mit-this-many-boyfriends-spector-citizens-zulu-winter-u-a/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6244&amp;md5=ff98135eb0bc234382b51eb10216618b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blind Date (3): Die Sterne über Ja Panik, Chuckamuck, Ecke Schönhauser und andere</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/08/blind-date-3-die-sterne-uber-ja-panik-chuckamuck-ecke-schonhauser-und-andere/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/08/blind-date-3-die-sterne-uber-ja-panik-chuckamuck-ecke-schonhauser-und-andere/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Date]]></category>
		<category><![CDATA[Chuckamuck]]></category>
		<category><![CDATA[Die Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Ecke Schönhauser]]></category>
		<category><![CDATA[HKZ]]></category>
		<category><![CDATA[Ja Panik]]></category>
		<category><![CDATA[Stars For The Banned]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-snc7/148754_1575894170692_1635745060_1327098_3669223_n.jpg" alt="spilker" /></p>
<p>Normalerweise ist ja Sinn und Zweck dieser Rubrik, ausländischen Künstlern deutsche Acts vorzuspielen. Für Die Sterne machen wir eine Ausnahme &#8211; da Ende Januar das Album &#8220;Für Anfänger&#8221; erschienen ist, auf dem die Sterne eigene alte Songs noch einmal neu einspielen, wollten wir Die Sterne zu ihrer Meinung über fünf &#8220;Anfänger&#8221;-Bands fragen &#8211; wobei Anfänger hier von nochüberhauptnichtsveröffentlicht (Ecke Schönhauser, die neue Band des Herpes-Sängers) bis zu eigentlichschonetabliert (Ja, Panik) geht&#8230; Frank Spilkers Antworten: </p>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong>Chuckamuck &#8211; Gestern traf ich Dan Treacy (2011)</strong></p>
<p><br class="clear" /><br />
<a href="http://soundcloud.com/christian76/chuckamuck-gestern-traf-ich-dan-treacy" target="_blank">Soundcloud-Link</a></p>
<p><br class="clear" /><br />
Neulich habe ich auf Facebook ein <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/12/19/als-pink-floyd-punk-waren/" target="_blank">frühes Interview mit Pink Floyd gepostet</a>, wo die Repräsentanten der Band, Syd Barret und Roger Waters, einem reaktionären Musikjournalisten gegenübersitzen. Während dieser auf jede verbale Falle des Journalisten eingeht, meint man bei jenem zu erkennen, wie er sich vor laufender Kamera in die innere Emigration verabschiedet. Nur noch mal zur Erklärung: Pink Floyd waren nach dem Ausscheiden von Syd Barret nicht mehr als eine überproduzierte Schülerband. Der würdige Nachfolger von Barret ist Dan Tracey. Das es ihm OK geht, glaube ich ehrlich gesagt nicht. Vor zwei Jahren beim Dockville Festival jedenfalls sah er nicht so aus. Aber hier geht ja wohl auch eher darum, wie die Personen und Figuren, mit denen man sich beschäftigt einen begleiten. Der Song nimmt uns mit auf einen Spaziergang und erinnert in seiner Lässigkeit an Can. Eine großartige Band und ein toller Song. Obwohl die genannten Helden (TV Personalities, Syd Barret, Oscar Wilde) eher das Eigentum einer anderen Generation, meiner nämlich, sind, schätze ich diese Tagediebe, Eckensteher und Streuner von Chuckamauck.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Stars For The Banned &#8211; Desert Driver (2011)</strong></p>
<p><br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/08/blind-date-3-die-sterne-uber-ja-panik-chuckamuck-ecke-schonhauser-und-andere/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p><br class="clear" /><br />
Da weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Vielleicht tut man ihnen mit &#8220;pathetischer Müll&#8221; unrecht. Wahrscheinlich sind sie sehr sensibel. Wenn ich meine eigenen Gefühle dieser Produktion kurz beschreiben darf, es bedarf nur eines Wortes: &#8220;Brechreiz&#8221;.  Ich kann es kein zweites Mal hören.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Ecke Schönhauser &#8211; Genauso wenig hier sein (demo 2011)</strong></p>
<p><br class="clear" /><br />
<a href="http://soundcloud.com/eckeschoenhauser/ich-will-genauso-wenig-hier" target="_blank">Soundcloud-Link</a></p>
<p><br class="clear" /><br />
Der Song strahlt so in etwas das aus, was ich früher an Ja,Panik geschätzt habe: Diese Gratwanderung zwischen jugendlicher Dringlichkeit und Resignation, ist aber leider nicht ganz so gut. Man erfährt nicht so richtig, was vor 13 Jahren los war und was in der Zwischenzeit passiert sein mag, obwohl das dem Song sehr gut tun würde. Der Sound an sich ist geil.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<p><strong>H.K.Z. &#8211; Norm (demo 2011)</strong></p>
<p><br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/08/blind-date-3-die-sterne-uber-ja-panik-chuckamuck-ecke-schonhauser-und-andere/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p><br class="clear" /><br />
Na das klingt so glaubwürdig wie Blumen am Arsch der Hölle, oder die Boxhamsters, ohne dass man verstünde, worum es geht. Wenn Punk seine Glaubwürdigkeit aber aus einer Pose bezieht, wird es albern. Genau an dem Punkt setzt ja die Band Mutter an und demontiert wiederholt das Eingefleischte und Alteingesessene in der Rebellion. Hier höre ich davon nichts. Das scheint mir nicht mehr als ein Punk Cliché zu sein. Ein Sound der nichts bedeutet. Das Rauschen im Walde.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>Ja, Panik &#8211; Nevermind (2011)</strong></p>
<p><br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/08/blind-date-3-die-sterne-uber-ja-panik-chuckamuck-ecke-schonhauser-und-andere/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p><br class="clear" /><br />
Drei oder vier Beschreibungen von Menschen, alles Jungs, denen der Kapitalismus das Leben versaut. Keine Einzelschicksale, sondern Beispiele, das macht der Refrain klar. Aber so richtig unten angekommen werden die Beobachteten erst sein, wenn sie, wie der Erzähler, diesen Zusammenhang auch verstanden haben werden.<br />
Die letzten Zeilen gehen so:</p>
<blockquote><p>„Es hat ja alles keinen Sinn.<br />
Der Hass hat sich so tief in mich gefressen,<br />
dass ich wohl ganz verloren bin.“</p></blockquote>
<p>Das ganze ohne einen Funken Humor, oder Selbstironie. Als ob Hamburger Schule never happend. Mein Verhältnis zu dieser eigentlich grossartigen Band ist jedenfalls seit DMDKIULIDT nachhaltig gestört. Klar so ist das mit dem Scheißkapitalismus: Mangels eines Gegenübers richtet man die Aggressionen gegen sich selbst und durch den ganzen Schnaps kommen dann auch noch Depressionen dazu. Ja Panik stehen auf dem höchsten Punkt von Atlantis und rufen: Das Wasser (der Kapitalismus), es steigt (vernichtet unsere Seelen), während alle anderen schon längst schwimmen und versuchen den Kopf hoch zu halten. Aber warum stehen sie da noch immer? Bei den meisten ihrer Claqueure jedenfalls darf man ein wohl betuchtes Elternhaus im Hintergrund vermuten. Ach ja und jetzt wo ich schon mal so weit bin: Der Dylan-Sound nervt. Es gibt keine größere Anbiederung an das Kultur-Feuilleton. Und wenn man sich nicht traut mit englischen Texten in die internationale Auseinandersetzung zu gehen, sollte man es vielleicht ganz lassen, anstatt überall Sätze einzustreuen. Ärgerlich.</p>
<p><br class="clear" /></p>
<p><br class="clear" /><br />
<em>Das Mini-Album &#8220;Für Anfänger&#8221; ist am 20. Januar erschienen:</em><br />
<img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/61orJikNpML._SL500_AA300_.jpg" alt="" /></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=5930&amp;md5=880d5bdad79515752b9afb005ecdb532" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Drive (Regie: Nicolas Winding Refn)</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/07/drive-regie-nicolas-winding-refn/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/07/drive-regie-nicolas-winding-refn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 10:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen]]></category>
		<category><![CDATA[Carey Mulligan]]></category>
		<category><![CDATA[Drive]]></category>
		<category><![CDATA[Nicolas Winding Refn]]></category>
		<category><![CDATA[Ryan Gosling]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blogs.taz.de/popblog/?p=6219</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.inside-movies.de/wp-content/uploads/2011/08/Drive-filmplakat.jpg" alt="" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>1. Der Film in einem Satz:</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<em>&#8220;I drive&#8221;</em>.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>2. Darum geht‘s:</strong></p>
<p>Der namenslose &#8220;Driver&#8221; ist Stuntman, Automechaniker &#8211; und Fluchtfahrzeugpilot. Obwohl emotional verschlossen, beginnt er Gefühle für seine Nachbarin zu entwickeln, die letzten Endes sogar so weit gehen, sich ihrem frisch aus der Haft entlassenen Ehemann bei einem Überfall als Fluchthelfer zur Verfügung zu stellen. Ist der Driver sonst kühl, präzise und emotionslos, ergeben sich prompt Verwicklungen als er zum ersten Mal einen Job aus Gefühlsgründen annimmt &#8211; und alles geht so sehr schief, dass Davonfahren diesmal keine Option mehr ist. Der Driver muss sich seinen Gegner stellen.<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/07/drive-regie-nicolas-winding-refn/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
Die Nacherzählung des Plots mag fürchterlich platt klingen und kann auch nicht annähernd die Faszination wiedergeben, die von diesem außergewöhnlichen Film ausgeht. Der dänische Regisseur Nicolas Winding Refn baut eine Stadt, die selbst am sonnenhellen Tag immer in die Kälte der Nacht getaucht zu sein scheint. Wortkarg, emotionslos, soziopathisch sind die Figuren des Films &#8211; und niemand mehr als die von Ryan Gosling fabelhaft dargestellte Hauptfigur. Der Driver ist durch nichts als seine Handlungen definiert, er hat keine Geschichte, keine Vergangenheit, keine Bindungen. Er ist, was er macht.</p>
<p>Gosling gelingt es, seinen Driver einerseits klar als die gute Figur im Spiel der Bösen zu platzieren, sie andererseits aber mit einer an mancher Stelle beinah wahnsinnigen Lust am Zerstören auszustatten. Als könnte der Driver nur zwischen Menschen existieren, wenn er sich von ihnen abschottet, weil sonst das Gute wie das Böse gleichermaßen aus ihm herausbrechen würde.</p>
<p>&#8220;Drive&#8221; ist ein bedächtiger, stiller Film, der unvermittelt Geschwindigkeit aufnimmt und zwischendurch mit Gewalteruptionen erschüttert, die man so noch selten im Kino gesehen hat. Die durchwegs herausragenden Schauspieler (neben Gosling vor allem Carey Mulligan, Albert Brooks und Bryan Cranston), der brillante Soundtrack, der auf Carpenters Elektro-Sounds der Spät70er, Früh80er verweist, und der unbedingte Stilwillen von Regisseur Refn machen &#8220;Drive&#8221; nicht nur zu einem potentiellen Film des Jahres, sondern auch zu einem jener seltenen Momente, bei denen man schon während des Kinobesuchs weiß, dass über diesen Film auch noch in zehn, in zwanzig Jahren gesprochen werden wird.<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/07/drive-regie-nicolas-winding-refn/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>3. Der beste Moment:</strong></p>
<p>Entweder des Drivers Fahrten durch das nachtschwarze Los Angeles, unterlegt mit pulsierenden, die frühen 80er zitierenden elektonischen Sounds oder jene erste Gewalterruption, die dem Zuschauer nach all der Stille umso heftiger ins Gesicht knallt. Oder eben doch <em>diese</em> Aufzugszene, die in 15 Sekunden die extremsten Emotionen vereint.</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>4. Diese Menschen mögen diesen Film:</strong></p>
<p>Wer sich vorstellen kann, wie &#8220;Bullitt&#8221; aussehen würde, wenn ihn der frühe John Carpenter gedreht hätte &#8211; oder was uns Michael Mann zu seiner &#8220;Heat&#8221;-Hochzeit präsentiert hätte und wohl mit &#8220;Collateral&#8221; einst drehen wollte.</p>
<p><br class="clear" /><br />
* Regie: Nicolas Winding Refn<br />
* <a href="http://www.imdb.com/title/tt0780504/" target="_blank">imdb</a></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6219&amp;md5=8abd040be093bc9e4ffb7703fd6afc73" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Songs des Monats Januar: Kavinsky, Tribes, Howler, Diametrics, Hospitality</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/06/songs-des-monats-januar-kavinsky-tribes-howler-diametrics-hospitality/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diametrics]]></category>
		<category><![CDATA[Hospitality]]></category>
		<category><![CDATA[Howler]]></category>
		<category><![CDATA[Kavinsky]]></category>
		<category><![CDATA[Tribes]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><u><strong>Song des Monats: </strong></u><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Kavinsky &#8211; Nightcall</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/06/songs-des-monats-januar-kavinsky-tribes-howler-diametrics-hospitality/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
Das Wort &#8220;kongenial&#8221; wird ja gerne überstrapaziert, aber wann hat man zuletzt eine so passende Hochzeit von Soundtracksong und Filmbildern gesehen als in den Opening Credits von &#8220;Drive&#8221;? Genau wie sich der Film auf einem emotionalen Ground Zero bewegt, ist Kavinskys &#8220;Nightcall&#8221; pure Einsamkeit, eingefangen in den elektronischen Sounds der frühen 80er. Und doch: sowohl im Film wie im Song bleibt dieses kleine Glimmern an Hoffnung, an verbliebenen Gefühlen, das alles Eindimensionale verhindert.<br />
<br class="clear" /><br />
<u><strong>Ebenfalls hörenswert:</strong></u><br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Hospitality &#8211; Betty Wang</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/06/songs-des-monats-januar-kavinsky-tribes-howler-diametrics-hospitality/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
Auf ein Debütalbum von Hospitality musste man seit der ersten Erwähnung nun auch gut zwei Jahre warten. Am 31. Januar kam das erste Album in den USA auf Merge Records heraus. Neu aufgenommen wurde auch &#8220;Betty Wang&#8221;, mit dem wir zum ersten Mal auf die New Yorker aufmerksam geworden sind. Nun richtig produziert entwickelt sich der Song etwas von seinen Antifolk-Anfängen weg hin zu einem großen, tollen Tweepop-Meisterstück: <em>&#8220;Betty Wang wear your jeans, cut your hair and clean your sleeves&#8221;</em> (<a href="http://cdn.stereogum.com/files/mp3/Hospitality%20-%20Betty%20Wang%20(LP%20Version).mp3" target="_blank">free download</a>)<br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Tribes &#8211; Corner Of An English Field</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<a href="http://soundcloud.com/n-jesbloggen/tribes-corner-of-an-english" target="_blank">Soundcloud-Link</a><br />
<br class="clear" /><br />
Dass das Debütalbum der Tribes eines der in letzter Zeit selten gewordenen britischen Gitarrenhitmaschinen ist, hatten wir bereits an anderer Stelle erwähnt. Neben den offensichtlichen Hits (&#8220;When We Were Children&#8221;), die von Slade genauso wie von Oasis leben, überrascht vor allem &#8220;Corner Of An English Field&#8221;, ein Midetempo-Stück, dessen Bridge nicht mehr nach Prime-Time-Suede klingen könnte, wenn Bernanrd Butler und Brett Anderson als Gäste mitgespielt hätten.<br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Howler &#8211; Wailing (Making Out)</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/06/songs-des-monats-januar-kavinsky-tribes-howler-diametrics-hospitality/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
<br class="clear" /><br />
Das Howler-Debütalbum gewinnt nicht nur den Preis für Album des Monats, sondern Sänger Jordan Gatesmith auch ohne Zweifel die Auszeichnung als Julian-Casablancas-Impersonator des Jahres. Das mag alles nicht neu sein, aber andererseits: wann zuletzt hat ein Strokes-Rip-Off dermaßen viel Spaß gemacht wie Howlers Debüt &#8220;America Give Up&#8221;? Von vielen, vielen guten Songs ist &#8220;Wailing (Making Out)&#8221; wohl am nähesten an Casablancas &amp; Co. orientiert und auch der größte Wurf.<br />
<br class="clear" /><br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Diametrics &#8211; Twat Circus</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<a href="http://soundcloud.com/christian76/diametrics-twat-circus" target="_blank">Soundcloud-Link</a><br />
<br class="clear" /><br />
Ein schön dissonantes Biest veröffentlichten Diametrics Ende letzten Jahres mit dem Album &#8220;options&#8221;. Zwischen gerade mal einer Minute (&#8220;SchlimmeAugenWurst&#8221;) und beinah neun Minuten (&#8220;Or What Is It?&#8221;) sind die Stücke lang, dementsprechend schwanken sie auch zwischen Noise-Pop- und Post-Rock-Ansätzen. Eindeutig auf der Noise-Pop-Schiene fährt das wunderbar betitelte &#8220;Twat Circus&#8221;, das uns spätestens mit seinem Mark-E-Smith-Shout nach gut zwei Minuten bekommen hatte.</p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6224&amp;md5=bf3ffcdd0cd2479f2f0c187d42df0d83" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schmähkritik (477): Berlin</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/04/schmahkritik-477-berlin/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/04/schmahkritik-477-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 14:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schmähkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Soho House]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Berlin sei die Stadt mit der meisten Energie der Welt, hat Nick Jones festgestellt, Gründer und Chef der <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/06/14/schmaehkritik_418_das_soho_house_in_berlin/" target="_blank">Soho-House</a>-Gruppe. Das ist nett, aber falsch. So was kann nur ein Zugereister sagen. Berlin schläft nie &#8211; aber besonders energiegeladen ist es nicht. Zürich zum Beispiel ist viel schneller, aktiver, hektischer als Berlin. Berlin ist wie ein immerwacher Punk, der dir ständig erzählt, was er morgen so alles vorhat.&#8221;</p>
<p>(Der Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Tingler" target="_blank">Philipp Tingler</a> über Berlin in einer Reportage über das <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/06/14/schmaehkritik_418_das_soho_house_in_berlin/" target="_blank">Soho House</a> in Berlin im Business Punk Magazin)</p>
<p><span id="more-5428"></span><br />
<strong>Inhaltsverzeichnis:</strong><br />
* <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/03/17/400_folgen_schmaehkritik_teil_1_-_musik_bands_literatur/" target="_blank">Teil 1: Alle Schmähkritiken über Bands, Künstler und Literatur</a><br />
* <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2011/03/31/400_folgen_schmaehkritik_teil_2_sport_politik_film_fernsehen/" target="_blank">Teil 2: Alle Schmähkritiken über Sport, Politik, Film &amp; Fernsehen</a> </p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=5428&amp;md5=62543aca6eb7bd57182728854837e122" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>My Favourite Records mit Cloud Nothings</title>
		<link>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/03/my-favourite-records-mit-cloud-nothings/</link>
		<comments>http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/03/my-favourite-records-mit-cloud-nothings/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:49:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Ihle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[My Favourite Records]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Nothings]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://apesontape.com/wp-content/uploads/2011/03/cloudnothingsinterview.jpg" alt="" /><br />
<br class="clear" /><br />
Januar 2011 hatten wir die Cloud Nothings in unserer Jahresvorausschau &#8211; und kaum 12 Monate später erscheint bereits das zweite Album der amerikanischen Band, die im Grunde ein Ein-Mann-Projekt von Dylan Baldi aus Cleveland, Ohio ist:</p>
<p><br class="clear" /><br />
<strong>1. Your three favourite Punk singles/songs?</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/03/my-favourite-records-mit-cloud-nothings/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><br class="clear" /><br />
** Dow Jones &amp; The Industrials &#8211; Indeterminism</p>
<p>** Electric Eels &#8211; Agitated</p>
<p>** Dicks &#8211; Hate The Police<br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/03/my-favourite-records-mit-cloud-nothings/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p><br />
 <br class="clear" /></p>
<p><strong>A record that will make you dance?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/03/my-favourite-records-mit-cloud-nothings/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p> </p>
<p>Thin Lizzy &#8211; Jailbreak</p>
<p> <br class="clear" /></p>
<p><strong>Your favourite song lyrics?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
Television &#8211; See No Evil<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Your favourite song by The Strokes?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
Not sure I really know any aside from Last Nite<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>The best “new” artist / band right now?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
The Men. They can rock hard, but also are able to show restraint in interesting ways.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Your favourite song about rebellion/revolution?</strong><br />
 <br class="clear" /><br />
Probably something by Bob Dylan<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>The best song last year?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/03/my-favourite-records-mit-cloud-nothings/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>The Men &#8211; Bataille<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>What’s your opinion on Weezer?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
The same as everyone &#8211; first two albums were decent, been going downhill ever since.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Your favourite movie about music?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="http://posteropolis.com/store/images/00standingintheshadowsofmotownjapanese.jpg" alt="" /></p>
<p>Standing In The Shadows Of Motown &#8211; The Funk Brothers<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Your favourite book about music?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41eUO6SGYoL._SS500_.jpg" alt="" /></p>
<p>The Rest Is Noise<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>The most overrated band/artist?</strong><br />
<br class="clear" /></p>
<p>Can&#8217;t say I think many are overrated &#8211; underrated is a different story, though.<br />
<br class="clear" /><br />
<strong>Your favourite German song/record?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/2012/02/03/my-favourite-records-mit-cloud-nothings/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p> </p>
<p>Amon Duul II &#8211; Yeti<br />
<br class="clear" /></p>
<p><strong>Your favourite record of all time?</strong><br />
<br class="clear" /><br />
<img src="http://cultprojections.com/files/2010/06/rock-Led-Zeppelin.jpg" alt="" /><br />
<img src="http://www.musik-base.de/images/artists/0005/6305/Ramones-foto-1448_huge.jpg" alt="" /></p>
<p>Something by Led Zeppelin or the Ramones<br />
<br class="clear" /><br />
Das neue Album von Cloud Nothings ist im Januar erschienen:</p>
<p><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41oMkPf6jcL._SL500_AA300_.jpg" alt="" /></p>
 <p><a href="http://blogs.taz.de/popblog/?flattrss_redirect&amp;id=6007&amp;md5=7672aa0676396fd2ce1e7a0c04317a7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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