Archive for the ‘Die Bücher zum Thema’ Category

22.01.2012 von Christian Ihle
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Daniel Erk: So viel Hitler war selten – Die Banalisierung des Bösen oder Warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist

von Christian Ihle

erk


„Denn die Quoten sind im Keller
es ist längst nicht mehr schön
und “Der Stern” gibt uns:
’Hitler – menschlich gesehen’“


…sang Bernd Begemann schon vor etlichen Jahren und es hat sich immer noch nichts daran geändert, dass Hitler auf Spiegel- und Stern-Titelbildern seinen Stammplatz hat, dass Guido Knopp auch noch die xte Nazi-Doku im ZDF unterbringt. Ja, „Hitler’s in the charts again“, um es mit The Exploited zu sagen. Daniel Erk, Autor des Hitlerblogs der TAZ, hat nun sein erstes Buch veröffentlicht und analysiert die mediale Faszination und „warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist“ (so der Buchuntertitel, natürlich eine Anspielung auf Jan Delays Song www.hitler.de). Dabei gelingt es ihm einerseits, Kuriositäten und Fundstücke rund um Hitler zu präsentieren, diese aber immer mit klarer Meinung zu kommentieren, um gerade die Verharmlosung der Geschichte, die dabei unweigerlich geschieht, in den Mittelpunkt… weiter lesen

10.11.2011 von Christian Ihle
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Die irrsten Bücher der Welt: the weird book room.

von Christian Ihle

Die verrücktesten Bücher der Welt?
Der Internetbuchladen abebooks.com versammelt all die bizarrsten Buchtitel wie “The Bible & Flying Saucers”, “Teach your wife how to be a widow” oder den Klassiker “How to avoid huge ships” in einer Extra-Abteilung.

Auch praktische Tipps wie “Anybody can be cool …but awesome takes practice” oder “People with long ears – the pratical guide to donkey keeping” finden sich im weird book room ebenso wie all die Lexika und Nachschlagewerke die man schon immer vermisst hat, zum Beispiel “101 more uses for a Dead Cat” oder das “Who’s who of british beheadings”:

02.11.2011 von Christian Ihle
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WHO’S THAT GRRRL? – Eine Einleitung zu RIOT GRRRL REVISITED

von Christian Ihle

Als der amerikanische Rolling Stone im Jahr 2003 in einem Sonderheft die »100 besten Gitarristen aller Zeiten« kürte, befanden sich unter den Auserwählten gerade einmal zwei Frauen (mit Joan Jett war wenigstens ein Vorbild der Riot-Grrrl-Bewegung dabei). Carrie Brownstein von Sleater-Kinney gelang zwar vier Jahre später der Sprung in die Rolling Stone-Liste der 25 am meisten unterbewerteten Gitarristen aller Zeiten – jedoch als einzige Frau inmitten der üblichen männlichen Verdächtigen. Die niedrige Frauenquote stimmt traurig, weil es eindeutig mehr als zwei Frauen gibt, die ihre Instrumente beherrschen.

So haben sich Kathleen Hanna & Co. die musikalische Revolution mit Sicherheit nicht vorgestellt, als sie 1991 in einem kleinen Kaff namens Olympia an der Westküste der USA zur Revolution Girl Style Now aufgerufen haben. Das in der zweiten Ausgabe des Bikini Kill-Zines veröffentlichte, legendäre Riot-Grrrl-Manifest gilt als symbolischer Auftakt der feministischen Musikbewegung, an deren Spitze Bands wie Bikini Kill, Bratmobile oder Heavens to Betsy standen. Das Manifest forderte Mädchen und junge Frauen dazu auf, nicht mehr länger den Mund zu halten und war eine harsche Antwort auf den Postfeminismus und Backlash der Achtzigerjahre, der Frauen in den USA suggerierte, in der Berufswelt alles erreicht zu haben und weibliche Mitglieder von Indierockbands dazu verdonnerte, wenn überhaupt, dann höchstens
Bass spielen zu dürfen. Schon 1978 hatte Poly Styrene, die kürzlich verstorbene feministische Ikone aller Riot Grrrls, im Intro ihres größten Hits »Oh Bondage Up Yours« verkündet: »Some people think that little girls should be seen and not heard.«

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Zwar gab es im Punk einzelne weibliche Stimmen, wie die der X-Ray-Spex-Sängerin, die durchaus gehört wurden, doch waren diese Stimmen bis zu Beginn der Neun -ziger an den Rand gedrängt worden. Erst dann erstürmte eine Horde wütender Mädchen energisch die Rockbühnen dieser Welt, um sich endlich Gehör zu verschaffen.
»I want to be the Girl with the most Cake«, sang Courtney Love zu Beginn der Neunziger, als sie noch mit der Riot-Grrrl-Bewegung sympathisierte, wie das Treffen zwischen ihr und Martin Büsser in unserem Reader zeigt. Riot Grrrls wollten die ganze Bäckerei gleich mit dazu.

In den Neunzigern ereignete sich etwas in der Popkultur, das es so vorher noch nicht gegeben hatte: Frauen machten in der Öffentlichkeit Lärm, der einem heute, zwanzig Jahre später, weit weg vorkommt. Riot Grrrls machten sogar derart viel Radau, dass selbst die Mainstream-Medien von ihnen Notiz nahmen und kurzzeitig versuchten, sie in den Pop-Olymp zu katapultieren. Wütende Musik von Frauen die in den Achtzigern noch rigoros in den Underground verbannt worden wäre, lief plötzlich im Radio, oder wie Bikini Kill sogar in einer Folge der erfolgreichen Familien-Sitcom Roseanne, in der Jackie und Roseanne eine jugendliche Anhalterin auflesen und mit ihr volle acht Minuten über Riot Grrrl diskutieren.

Riot Grrrl vollbrachte, was zuvor noch keiner popkulturellen Bewegung gelingen wollte, und transportierte feministische Issues in den Mainstream. Musik war plötzlich nicht nur Teil einer Bewegung, sondern führte sie sogar maßgeblich an. Zum
ersten Mal in der Musikgeschichte waren Frauen die Anführerinnen einer popkulturellen Bewegung. Und zwar nicht als Einzelkämpferinnen, wie zuvor noch im Punk, sondern als Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Denn: Every Girl is a Riot Grrrl!
Auch wenn wir beide während der Hochphase von Riot Grrrl noch zu jung waren, um diese Revolution der amerikanischen Subkultur selbst miterleben zu können (im Prä-Internetzeitalter mahlten die Mühlen eben langsamer), hat uns die von Riot Grrrl formulierte Gesellschaftskritik zu einem späteren Zeitpunkt unseres Lebens tief geprägt. Die Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Popkultur und feministischer Kritik wurde Teil unseres Alltags, und hat so nicht nur einenentscheidenden Einfluss auf unsere Plattensammlungen und politische Sozialisation ausgeübt, sondern bis in die Gegenwart einen zentralen Stellenwert in unseren Leben beibehalten.

Durch Riot Grrrl war es auf einmal wieder cool, sich mit Feminismus auseinanderzusetzen. Das mag aus heutiger Sicht banal klingen, aber ein feministisches Kollektiv, das ohne Angst vor Ablehnung das F-Wort ganz plakativ an die große Glocke
hängte und in kämpferische Songs über Missbrauchsängste und Schönheitsterror verpackte, die trotzdem im Radio liefen, war ein Traum, der in den Neunzigerjahren kurz in Erfüllung ging. Riot Grrrls sangen über Frauenthemen, die in der Rockmusik lange Zeit ignoriert oder in die lahme Liedermacherinnen-Ecke der Womyn’s Music verbannt worden.
Aus den Womyn der Siebzigerjahre wurden Girls. Oder eben Rebel Girls. Riot Grrrl war der Startschuss der sogenannten dritten Welle, eines neuen Feminismus’, der die Zweite Welle einer notwendigen Verjüngungskur unterzog und die feministischen Debatten der Mütter auf einmal wieder für die Töchter interessanter machte.

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Auch hierzulande wurde die Girlism-Debatte aufgegriffen (wenn auch mit einigen Jahren Verzögerung). Doch während sich in den USA junge Frauen in anarchistischen Schulmädchenoutfits trotzig zu Grrrls zusammenschlossen und »Suck My Left One« skandierten, griffen die deutschen Medien die feministische Subkultur aus den Staaten nur in seiner verwässerten Form auf und feierten lieber die Geburtsstunde des Girlies. Statt Songs wie »Rebel Girl« plärrte hierzulande nur Lucilectrics »Weil ich ein Mädchen bin« aus dem Radio. Immerhin existierte mit Parole Trixi wenigstens eine Band in deutschen Gefilden, die angetreten war um das Erbe der Riot Grrrls auch hier zu verbreiten. Ein Gespräch mit der ehemaligen Sängerin und dem Gründungsmitglied Sandra Grether darf aus diesem Grund im ersten hierzulande veröffentlichten Reader über Riot Grrrls deshalb genauso wenig fehlen wie eine Analyse möglicher Gründe dafür, warum Riot Grrrl in Deutschland nie so richtig Fuß fassen konnte.

Riot Grrrl Revisited will keine verklärte Nineties-Nostalgie heraufbeschwören (okay, vielleicht ein bisschen) und auch nicht den Eindruck erwecken, es, als würden an dieser Stelle Veteraninnen vom Krieg erzählen. Wir wissen, dass in der Retrospektive vieles besser erscheinen kann, als es tatsächlich vielleicht gewesen ist. Und schon allein aufgrund unserer persönlichen Verbundenheit mit dem Thema soll dieses Buch weniger der Versuch sein, eine objektive Geschichts-schreibung von Riot Grrrl abzubilden, viel wichtiger ist uns die Frage: Was ist von der Revolution übrig geblieben?
Wo sind die Rebel Girls von heute? Denn: Geblieben ist einiges, verändert hat sich für Frauen im Musikgeschäft eher … weiter lesen

12.07.2011 von Christian Ihle
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Roger Ebert: Your Movie Sucks

von Christian Ihle


„1000 Filme, die Sie sehen sollten bevor das Leben vorbei ist!“
oder „Die besten Filme der 80er!“ – das Angebot auf dem Filmbuchmarkt liest sich zuweilen wie ein Werbeslogan eines beliebigen Formatradios: das Beste von gestern bis heute!

Wie erfrischend ist es da, ein Buch mit dem einfachen Titel „Your Movie sucks!“ in die Hand zu bekommen, auf dessen Cover Dir ein grimmiger alter Mann entgegen starrt. Wenn es sich bei jenem grimmigen Typ auch noch um Roger Ebert, den großen alten Mann der amerikanischen Filmkritik handelt, ist stundenlanges Vergnügen garantiert.

Ebert veröffentlicht in „Your Movie sucks“ gesammelte Rezensionen der letzten Jahre und zwar ausschließlich Kritiken über Filme, die vor seinen Augen keine Gnade fanden. Den Anti-Kanon, wenn man so will.

Das schöne an Ebert ist dabei, dass er weder Verrisse der Verrisse … weiter lesen

27.06.2011 von Christian Ihle
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Ansgar Brinkmann: Der weisse Brasilianer

von Christian Ihle

Wenn ein Fußballprofi nach dem Ende seiner Karriere eine Biographie veröffentlicht, hat er normalerweise eine Weltmeisterschaft gewonnen (Franz Beckenbauer) oder wenigstens eigenhändig eine WM verloren (Oliver Kahn). Ansgar Brinkmanns größter Erfolg ist dagegen eine deutsche Jugendmeisterschaft mit selig Bayer Uerdingen.

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Dass Brinkmann dennoch interessant genug erscheint, sein Leben erzählen zu dürfen, liegt daran, einer der oft vermissten “Typen” im deutschen Fußball zu sein. Dass er dazu noch stolz seinen Spitznamen “Der weiße Brasilianer” trägt und zu Zeiten, als die Zweite Liga noch unter dem Kosenamen “Klopperliga” firmierte, spielerischen Glanz in die unwahrscheinlichsten Ecken Deutschlands brachte – Osnabrück! Gütersloh! – macht ihn tatsächlich zu einem bemerkenswerten Fall.

Aber sind wir ehrlich: der einzige Grund, warum Brinkmann seine Karriere in Buchform präsentieren darf, ist seine außergewöhnliche Eskapadenschlagzahl. … weiter lesen

15.06.2011 von Christian Ihle
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Is Your Daughter a Riot Grrrl: Know The Signs

von Christian Ihle

Christwire ist eine wunderbare Satire-Seite, eine Parodie auf christlich-fundamentalistische Homepages und Foren.

Nachdem christwire.org seine Schäfchen bereits darüber aufgeklärt hat, was ein Raver ist und wie Rave entstand (die Nazis waren’s, mal wieder) ist nun ein Riot Grrrl Guide veröffentlicht worden, der unter anderem diese wunderbaren Tipps an Eltern bereit hält, wie man feststellen kann, ob die eigene Tochter nun eine Lesbierin ist:

1. Does she shave her push? While this question may trouble many parents, a telling sign of lesbianism is a girl who refuses to shave her pubic papillae. A kempt woman of morality will want to be presentable and feminine in this area, whereas lesbians ‘buck’ culture by not tending their fertile fields as meant by God. Simply see if your daughter has spent razors in her bathroom at home, or if in college, offer to do laundry.

Take a close look

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20.12.2010 von Christian Ihle
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“Ich werde ein Berliner – How to be a really hip german” von Wash Echte

von Christian Ihle

ich werde ein berliner

“Die Kluft, die zwischen ihrem Ringen, den starren Ansprüchen des Bohème-Deutschland zu genügen, und ihren weltlichen Sehnsüchten klafft, die die bedauerlich konventionelle Erziehung irreversibel in ihre Gene geätzt hat, führt unvermeidlich zu kognitiven Dissonanzen. Das Verhalten, die Einstellung, die Mode und die Ideologien, aus denen Berlin-Mitte besteht, sind nichts anderes als Manifestationen eines wütenden inneren Konflikts, diese kognitiven Dissonanzen aufzulösen.”

… heißt es im Buch “Ich werde ein Berliner” des anonymen englischsprachigen, in Berlin lebenden Ausländers mit dem Künstlernamen Wash Echte – und im Grunde ist damit auch Konzept und Pointe bereits treffender zusammen gefasst, als das viele Worte im Folgenden könnten.

Auf einer ersten Ebene ist die Sammlung der kleinen Texte von richtigem Tatort-Schauen über richtiges … weiter lesen

18.04.2010 von Christian Ihle
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Im Bücherregal: Martin Gottschild – Der Schatz im Silberblick

von Christian Ihle

Der „Schatz im Silberblick“ also, gleich im Titel ein Wortspiel, eine Verballhornung, eine Referenz an popkulturelle Kindheitsgemeinsamkeiten, da weiß man natürlich wie der Hase zum Pfeffer läuft. … weiter lesen

11.02.2010 von Christian Ihle
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“Originalität gibt’s sowieso nicht – ich beraube schonungslos” – q.e.d.? Helene Hegemann, der nächste Fall

von Christian Ihle

Hegemann: Es gab auch nichtpubertierende, für extrem professionell gehaltene Klauer: Shakespeare hat Montaigne mit Übersetzungsfehlern abgeschrieben, Brecht hat Gedichte von seinen Freundinnen unter seinem Namen veröffentlicht, Goethe hat seinerseits dann Shakespeare abgeschrieben im Faust.

Wer sich so sehr in der Reihe “Shakespeare – Brecht – Goethe – Hegemann” wohlfühlt wie Helene Hegemann im Interview mit der WELT, dem ist wohl auch nicht zu verdenken, dass er sich in einer Kurzgeschichte für das ViceMagazine des sharing – Gedankens bedient:

Wir wurden heute durch eine Leserin darauf aufmerksam gemacht, dass die Geschichte, die Helene uns für die Literatur Ausgabe geschickt hatte, einige Ähnlichkeit mit einer Story namens „Un Peu Tendress“ von Martin Page, einem französischen Schriftsteller aufweist. Wir sind dem Ganzen nachgegangen und stellten fest, dass die Geschichte wirklich einige Übereinstimmungen gemein haben. Wenn ihr nun des französischen mächtig seid und sie selbst lesen wollt, könnt ihr dies auf seiner

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05.10.2009 von Christian Ihle
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Don’t Mention The War (3): John Niven (“Kill Your Friends”) – U2? Die Ärzte!

von Christian Ihle

John Niven, der Autor des American Psycho goes Brit-Pop Romans “Kill Your Friends” berichtet im britischen Q Magazine von seinen Erlebnissen einer Deutschland-Lesereise und bestätigt das alte Klischee: Briten denken immer noch, wir Deutsche würden David Hasselhoff ständig auf Platz 1 kaufen…

“It was also strange to be doing a British bookshop reading again. Let me explain. For some reason “Kill Your Friends” has been doing business in Germany (big in Germany: me and Hasselhoff) and has recently come out as a three-CD audiobook, narrated by a fellow called “Bela B”.

Now, Bela is a member of a German band called Die Ärtze (sic!), who are kind of like U2 in Germany. Only bigger. Consequently the reading I did with him at the Leipzig bookfair a few weeks back was – for a small British novelist – proper Beatlemania shit: rockshow lighting, backdrops, 500 screaming kids queued round the block, gales of applause and signings for an hour afterwards (obviously all reflected glory for me, but I am, of course, happy to bask in anything coming my way).

Cue to West London and 30 people in a brightly lit bookshop on a wet Tuesday. A bit like going from the Enormodome to the Bull & Gate.”

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