04.10.2012 von Christian Ihle
Reunion, Reunion
Von Good Vibrations kann man im Beach-Boys-Camp wahrlich nicht sprechen: Manche Menschen fühlen sich offensichtlich nicht wohl, wenn sie nicht den Hass anderer auf sich ziehen. Der – für sein Verhalten ziemlich unpassend benannte – Mike Love von den Beach Boys gehört mit Sicherheit dazu. Gerade noch auf einer umjubelten Beach-Boys-Reunion-Tour (mit einem weniger bejubelten neuen Beach-Boys-Album, übrigens), knallt Mike Love dem armen Brian Wilson wieder eine vor den Latz:
Rauswurf bei den Beach Boys. Allein der Satz
“Brian Wilson bei den Beach Boys herausgeworfen” klingt ja schon absurd! Als hätte Ringo Starr den John Lennon nicht mehr mitspielen lassen oder Bill Wyman Mick Jagger die Tür gezeigt…
Die einen trennen sich, die anderen kommen (vielleicht) wieder zusammen. Richtig, nachdem wir die Stone-Roses-Reunion nun endlich hinter uns gebracht haben, ist es doch
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19.09.2012 von Christian Ihle
Ach, war das ein wildes Hauen und Stechen in den letzten ein, zwei Wochen. An allen Ecken knallt es!
Erfrischend war die Schimpftirade von Olli Schulz gegen alles und jeden in der Sendung Roche & Böhmermann. Während Roche ihre Version von einem Max-Herre-Eklat aus der Vorwoche erzählte, reißt Schulz das Gespräch an sich und verteilt Breitseiten an Juli, die Böhsen Onkelz, Rammstein-Fans und letzten Endes die Menschen im Generellen: “Es gibt nun mal mehr Arschlöcher als gute Menschen auf diesem Planeten”:

GEMA vs. Marek Lieberberg
Eine schöne Eskalation gab es bei unserem Stammthema GEMA vs. den Rest der Welt. Nachdem Konzertveranstalter Marek Lieberberg im Magazin Oxmox eine große Plattform gegeben wurde, um schön ausformulierte Kampfesthesen und Aphorismen gegen die GEMA zu platzieren, war im Rahmen der neuen “Gegenschlagsstrategie” (wir berichteten letzte Woche) wohl… weiter lesen
07.09.2012 von Christian Ihle
Actionhelden gegen Obama
Während die Expendables um Stallone, Schwarzenegger und Bruce Willis das deutsche Kino aufmischen (recht sensationelle 381.000 Zuschauer wollten das zweite Nostalgiefest des 80er-Jahre-B-Movies am ersten Wochenende sehen!), äußerten sich gleich zwei amerikanische Rauhbeine zur US-Politik. Viel geschrieben wurde über Clint Eastwoods bizarren Anti-Obama-Auftritt beim republikanischen Parteitag, als Dirty Harry zehn Minuten lang einen einen leeren Stuhl anraunzte, der irgendwie Obama darstellen sollte. Nachdem Eastwood bereits vor einigen Wochen mit der bizarren Äußerung aufgefallen war, eine Wiedererlangung der Macht für Republikaner würde endlich ein faires (!) Steuersystem bedeuten, läßt sein Parteitagsauftritt langsam daran glauben, dass die erste Hälfte von “Gran Torino” kein Spielfilm, sondern eine Dokumentation Eastwood’schen Gemütszustandes war:

Nicht nachstehen wollte natürlich Chuck Norris und kündigte in einem faszinierend pathetisch aufgesagten Video gleich “1000 Jahre Dunkelheit” an,… weiter lesen