01.03.2011 von Christian Ihle
“Perfektion bedeutet ja, dass es nur eine mögliche Lösung gibt, aber wenn Balletttänzer tanzen, machen sie diese Anstrengung der Performance vergessen, sie transzendieren, schaffen einen fast religiösen Moment. Das ist der Grund, warum wir großen Künstlern so gerne zusehen: Michael Jordan, Zinedine Zidane, Mick Jagger. Oder, für Sie als Deutschen, David Hasselhoff.”
(Darren Aronofsky über große Künstler im SPIEGEL Interview)
mit Dank an Max Power!
Don’t Mention The War: eine kleine Rubrik über Aussagen von ausländischen Künstlern über Deutschland und hiesige Künstler.
23.01.2011 von Christian Ihle
Der Songwriter der Manic Street Preachers, Nicky Wire, über das Album “Zuckerzeit” der deutschen Krautrock-Band Cluster:
“I’m fascinated and obsessed by the whole Krautrock era, how so much creativity can come from an idea. And the way that so many bands can splinter into each other – from Neu! to Harmonia to Cluster – but all of them sound different. You can see why Bowie was listening to so much stuff in the mid-70′s. There’s a track on “Zuckerzeit” called “Caramel” that I think Damon Albarn might have nicked for the Blur track of the same name on “13″. So many of the drum sounds you can hear on anything on Warp Records, but the genius of it is that it’s all done organically, with people messing around with boxes and wires.”
(Nicky Wire im NME über Cluster und die Krautrockzeit)
Don’t Mention The War: eine kleine… weiter lesen
08.12.2010 von Christian Ihle
Nachdem alle Welt zum 30. Todestag von John Lennon Blogpost um Blogpost anhäuft, wollen wir uns aus Pietätsgründen ein Manic Street Preachers – Zitat verkneifen (“I laughed when Lennon got shot“) und lieber auf traumatische Kindheitserlebnisse des John-Sohns Sean Lennon dank der deutschen Band Trio verweisen:

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“My first gig was The Clash at Ritz Ballroom in New York. The opener was Trio, they performed “Da Da Da” with a giant projection of a chef being knifed in the neck. I’ll never forget the blood gushing down his white apron, I was only nine years old. I probably shouldn’t have been there.”
(Der Sohn von John Lennon, Sean Lennon, über sein erstes Konzerterlebnis – bei dem erstaunlicherweise Trio in New York (!) die Vorband von The Clash (!!) gaben)
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24.11.2010 von Christian Ihle
Michael Stipe von R.E.M. im Rolling Stone über seine Erfahrungen mit Berlin…
“Berlin hat ja international diesen Ruf, dass man hier alles machen kann, was immer man will. Natürlich stellt man hier dann fest, dass es gar nicht ganz so wild ist, aber schon ziemlich offen und liberal. Wenn man aus New York kommt, merkt man, dass die Leute viel darüber reeden, dass Berlin so ähnlich ist wie New York in den späten 70er-, frühen 80er Jahren. (…) Das Berlin, das wir gesehen haben, war nicht das der Touristen oder das des reisenden Popstars oder das des jungen, kämpfenden Künstlers, der hierhergezogen ist, um sich einen Namen zu machen. Es war eine ganz andere, eine großartige Erfahrung. Diese Stadt öffnet sich wirklich den Menschen, die sich für sie interessieren. (…) Mitte der 90er Jahre hatte ich (…) das Gefühl, dass sich Berlin in meiner Lebenszeit am radikalsten und schnellsten von allen Städten verändert hat, die ich je besucht habe. Jetzt ähnelt sie langsam einer modernen Stadt des 21. Jahrhunderts, sie findet ihren Platz.”
…sowie über das “Denkmal der ermordeten Juden Europas”: … weiter lesen
06.09.2010 von Christian Ihle
“My favourite artist is Joseph Beuys. He was a German in the middle of the century who did a lot of installations and a bit of performance stuff. He did a lot of sculptures with wax. He also did this amazing performance piece where he was locked in a cage with a coyote for a week.

My style icon is Blixa Bargeld from Einstürzende Neubauten. I especially like his style circa the Halber Mensch era. I do try and copy him – I haven’t got quite to that point yet, but I’m trying. Such an incredible looking guy.”

(Robbie Furze von The Big Punk über seinen Lieblingskünstler und seine Stilikone)
08.07.2010 von Christian Ihle
Jake Shears (Sänger Scissor Sisters): “Mein Leben in New York war sehr häuslich und fast schon bieder geworden. (…) Mein Leben begann mich anzuöden. Ich musste rausgehen, tanzen und ein bisschen durchdrehen. Ich habe mir also ein kleines Appartement in Kreuzberg genmietet und einfach gelebt. Berlin ist viel wilder als New York. New York ist vollkommen kaputtkommerzialisiert. Berliner machen leidenschaftliche Parties, die gehen richtig auf in diesem Leben.”
Berliner Morgenpost: “Was war ihr Lieblingsclub?”
Jake Shears: “Ganz klar das Berghain. Ich war schon in einigen Clubs, aber das Berghain ist weltweit mein … weiter lesen
15.06.2010 von Christian Ihle
“I have loved Atari Teenage Riot since I first heard them back in the late 90s – their energy and focus have always been inspiring. Alex Empire is a master. I’m so excited that they’re playing again! “Activiate” (die neue Single, Anm.) is the perfect jam to blast us into a new level of hardcore sonic glory! Go, ATR, go! All systems activate!”
(Andrew WK über Atari Teenage Riot im NME)

07.06.2010 von Christian Ihle
Das Gnarls Barkley- und Broken Bells-Mastermind, der Mann hinter dem Grey Album und Produzent der zweiten Gorillaz-Platte, Danger Mouse über eine Heldenplatte:
“A record by a hero? Trans-Europe Express by Kraftwerk. The most influential band of the last 30 years. They had such a huge impact on all the hip-hop stuff I used to listen to in the 90ies. Their influence is so important in everything I’ve done, and what I continue to do. … weiter lesen
05.06.2010 von Christian Ihle
Edwin Congreave, Keyboarder der Foals, über das neue Album der Scorpions “Sting In The Tail”
“This is their NEW record?? Really? It’s ridiculous, it doesn’t mean anything. It’s a dinosaur.”
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22.05.2010 von Christian Ihle
Der britische NME präsentiert in einem Feature die 20 “greatest unsung heroes” und erwischt erstaunlich viele hier ebenfalls hochgeschätzte Künstler: unter anderem Bill Drummond, Billy Childish, Lydia Lunch, Dan Treacy, Richard Hell, Alex Chilton und Mark E. Smith (als “Sieger”).
Zwischen all die großen Namen hat es überraschenderweise auch der Berliner Alec Empire von Atari Teenage Riot geschafft:
“Atari Teenage Riot’s record “Live At Brixton Academy 1999″ was the first album to ever score 11/10 in NME. There’s a valid reason for this – it is TERRIFYING. It’s such an insane act of cutting off your nose to spit your face- of hijacking your own gig to turn it into a half-hour of blank white noise, then releasing it.
With Atari, Alex Empire invented digital hardcore and reconnected techno with politics, while as a label boss of Digital Hardcore Recordings, he’s been the leading light in the Berlin
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