05.01.2009 von Christian Ihle
Die ersten Tage des neuen Jahres sind immer eine gute Gelegenheit, die alte Mär zu überprüfen, dass die Briten einen besseren Musikgeschmack als die deutschen Plattenkäufer haben: die Gegenüberstellung der Verkaufscharts des abgelaufenen Jahres. Generell kann man zumeist bestätigen, dass in England immer wieder kredible Gitarrenbands tatsächlich im Millionenbereich Platten verkaufen, während sich in Deutschland überraschend häufig Altstars bei den Topalben tummeln.
Und in diesem Jahr?
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03.01.2009 von Christian Ihle
Das Jahr in 79 Minuten an sich vorbei ziehen hören?
Hier jeweils eine Playlist für England und Amerika für den iPod oder zum auf Vinyl brennen:
United States Of America 2008:
1. White Winter Hymnal – Fleet Foxes
2. Skinny Love – Bon Iver … weiter lesen
02.01.2009 von Christian Ihle
10. Das Bo: Dumm, aber schlau
Es ist der unsäglichste Trend im deutschen Hip-Hop seit langem: wir graben alte Schlager-Klassiker bis Pop-Verbrechen aus, nehmen die Hook für den Refrain und rappen unseren Quatsch in die Strophen. Während Bushidos Versuche vor Pathos kaum noch laufen konnten, wusste man bei Das Bo wenigstens, dass er es a) nur fürs Geld macht und b) das ganze wenigstens nicht ernst nimmt. Am erstaunlichsten war eigentlich wie wenig Erfolg er damit hatte.
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31.12.2008 von Christian Ihle
Rückkehr alter Helden aus Film und Musik. Ach, wären sie doch weg geblieben!
Musik:
The Verve
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30.12.2008 von Christian Ihle
10. Mystery Jets feat. Laura Marling: Young Love
Der Indie-Pop-Song des Jahres aus England. Die Eel-Pie-Jungs ließen diesmal alle Indie-Progrock-Tendezen daheim und entschieden sich für puren Pop. Der Song wäre schon für sich genommen der große Höhepunkt ihres zweiten Albums gewesen (das leider nicht ganz dieses Niveau halten konnte), doch dann kommt nach 2:05 Minuten die mit unserer Album-des-Jahres-Krone ausgezeichnete Laura Marling um die Ecke und verzaubert, in jeder Hinsicht.
Charts: UK: 34
9. Be Your Own PET: Becky
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29.12.2008 von Christian Ihle
10. Happy Go Lucky (Mike Leigh, UK)
Der Altmeister des britischen Working-Class-Kinos verwehrt sich ja gerne gegen den Vorwurf, seine Filme seinen gut, aber bedrückend und humorlos. Ein besseres Argument als „Happy Go Lucky“ hätte er nicht vorbringen können. Ein wunderbar leichtes Stück Kino, das jederzeit die Tiefe hat, um Einsamkeit, Intoleranz und soziale Missstände im Vorübergehen zu thematisieren. Von Mike Leigh hervorragend inszeniert, mit vielen wunderbaren Szenen und einer Sally Hawkins, die in der Hauptrolle der Poppy eine wahre Offenbarung ist.
9. Inside (Alexandre Bustillo/Julien Maury, Frankreich) … weiter lesen
27.12.2008 von Christian Ihle
10. Santogold: “Santogold” (Indiepedia)

Santogold war 2008 überall. Von Jay-Z zu N.E.R.D. und Julian Casablancas riss sich jeder um die New Yorkerin. Überall war sie auch auf ihrem Album unterwegs. Santi White streifte so viele Genres auf ihrem Debüt, dass man lediglich den Black Metal Knaller vermissen wollte. Aber auch so bekamen wir von M.I.A.-Stuff („Creator“) zu Indierock („Lights Out“), Pop-Punk („You’ll Find A Way“) und Hip-Hop-Reggae („Shove It“) alles was wir wollten – und mehr. Höhepunkt war natürlich der Besuch in den 80ern via „L.E.S. Artistes“, das auch nach gut 15 Monaten nichts von seiner Wucht und Würde verloren hat.
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26.12.2008 von Christian Ihle
Was das Popblog im Laufe der Monate empfehlenswert fand, Teil 2…
Juli 2008
Platz 1: Yeti – The Legend Of Yeti Gonzales
“Mehr oder minder unerwartet bläst einen nun aber das Debütalbum mit dem albernen Titel „The Legend Of Yeti Gonzales“ aus den Schuhen: nicht nur dass der Mod-Rock eingemottet wurde und die Byrds wieder als Hauptinspiration gelten dürfen, nein, dazu kommt auch noch feingeistiges Gitarrenspiel und Arrangements die gar an das legendäre „Forever Changes“ von Love erinnern.”
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25.12.2008 von Christian Ihle
Was das Popblog im Laufe der Monate empfehlenswert fand…
Januar 2008
Platz 1: Pascow – Nächster Halt Gefliester Boden

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