Archive for the ‘Jahresrückblick 2010’ Category

02.01.2011 von Christian Ihle
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End Of The Year Playlists: Rest der Welt

von Christian Ihle

End Of The Year Playlist für Nicht-UK-US:

1. My Generation – Kristof Schreuf
2. Alles über die Welt – Jens Friebe
3. Paris – Hans Unstern
4. The Suburbs – Arcade Fire
5. Got Love? Got Shellfish! – Alcoholic Faith Mission
6. Walls – Shout Out Louds
7. Heaven Can Wait – Charlotte Gainsbourg
8. Palaces Of Montezuma – Grinderman
9. Caught Crow – Blue Angel Lounge
10. Wir reissen uns zusammen – 1000 Robota
11. Very Berlin – Herpes
12. Respekt? – Fehlfarben
13. Depressionen aus der Hölle – Die Sterne
14. Bigger Bolder – Love Is All
15. Das Feuerwerk ist vorbei – Superpunk
16. Desillusion – Christane Rösinger
17. Im Zweifel für den Zweifel – Tocotronic
18. Hey – Gisbert zu Knyphausen
19. King Of Spain – Tallest Man On Earth
20. Destroit Destroyed The Trunk Dragon – Gary
21. Let Go – jj
22. Domestic Scene – The Radio Dept
23. Mein Hass – Rockford Kabine feat. Rocko Schamoni & C. Waal

End Of The Year Playlist Electrostuff/Pop/HipHop:

1. Monomeer – MIT
2. Dance Yrself Clean – LCD Soundsystem … weiter lesen

01.01.2011 von Christian Ihle
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End Of The Year Playlists: UK & US

von Christian Ihle

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Das beste am neuen Jahresbeginn ist ja, eine Gelegenheit zu haben, immer wieder dieses wunderbare Video der Akron Family zu posten:

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End Of The Year Playlists – Großbritannien:

1. Joy Kicks Darkness – Ash
2. Echoes – Klaxons
3. Struck Dumb – The Futureheads
4. These Are Listed Buildings – Los Campesinos!
5. Under Control – GoodShoes
6. Attack Music – These New Puritans
7. Fool’s Day – Blur
8. Baby – Clinic
9. Rad Pitt – Egyptian Hip Hop
10. Ungrateful – Frankie & The Heartstrings
11. On Melancholy Hill – Gorillaz
12. Golden Platitudes – Manic Street Preachers
13. Alpha Shallows – Laura Marling
14. I Just Want To Be Your Friend – The Wave Pictures
15. Woody Allen – Allo Darlin’
16. I Want The World To Stop – Belle & Sebastian
17. Walk Towards The Light – Television Personalities
18. Starry Eyes – Veronica Falls
19. Do-Wah-Doo – Kate Nash
20. O.F.Y.C. – The Fall
21. I Got Dem Wu Wu Busted Teef Spitting It Concrete Like The Golden Sun God (demo) – WU LYF

End Of The Year Playlist – USA:

1. Down By The Water – The Drums
2. Excuses – The Morning Benders
3. Thee Oh So Protective One – Girls
4. Weekend – Smith Westerns
5. Mr Peterson – Perfume Genius … weiter lesen

31.12.2010 von Christian Ihle
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Der Filmjahresrückblick 2010. A Year In Pictures.

von Christian Ihle

10. Anvil! – The Story Of Anvil. (Regie: Sacha Gervasi) imdb

Auf den ersten Blick war Anvil, die Geschichte um eine gescheiterte Hardrockband aus den frühen 80ern, eine Echtlebenvariante von Spinal Tap und wäre schon aufgrund dessen eine lobende Erwähnung wert, sind doch genügend absurde, lustige Momente auf einer Europatournee abgehalfterter Metaller zu erleben. Aber dass Anvil! über all den Klamauk hinaus ein stolzes Herz hatte und das Bild einer lebenslangen Freundschaft und des Wunschs nach ewiger Adoleszenz zeichnete, hob Anvil! weit über das große Vorbild hinaus.

9. Machete (Regie: Robert Rodriguez) imdb


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Eigentlich war Machete nur ein Versehen. Als sich die beiden Buddies Robert Rodriguez und Quentin Tarantino mit ihrem Grindhouse-Projekt austobten, drehten sie noch Fake-Trailer zu nicht existenten Filmen, um das Double-Feature-Feeling auch wirklich heimzuhämmern. Der Trailer zu Machete kam so gut an, dass zwei Jahre später Rodriguez tatsächlich aus der kleinen Idee einen großen Film schuf und im Vorbeigehen gleich noch Danny Trejo, dem ewigen Nebendarsteller Hollywoods, ein verdientes Denkmal setzte. Kuriose Fußnote: Machete war dabei auch noch besser als seine beiden Grindhouse-Mutterfilme “Planet Terror” und “Death Proof” – die aufrichtigste Exploitation- und Grindhouse-Hommage! Und ein Höllenspaß!

8. Enter The Void (Regie: Gaspar Noé) imdb … weiter lesen

29.12.2010 von Christian Ihle
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Die zehn besten Songs 2010

von Christian Ihle

10. Belle & Sebastian: I Want The World To Stop



Ach wie groß waren die Hoffnungen auf eine Rückkehr zu alter Klasse, als Belle & Sebastian ihren Northern-Soul-Knaller “I Want The World To Stop” als erste Single des neuen Albums veröffentlichten. Nicht einmal die melodische Ähnlichkeit zu Gigi D’Agostinos “La Passion” konnte unsere Füßlein still bekommen, tanzen wollten wir, in unseren schönsten Anzügen!

9. CEO: Come With Me


Wer in den letzten Jahren nach krediblem Pop, der überhaupt nicht erwachsen sein wollte, sondern Riot! schrie, ausschau hielt, musste zwangsläufig über die beiden Schweden von Tough Alliance stolpern. Als mit Eric Berglund die eine TA-Hälfte nun 2010 sein erstes Solo-Album unter dem Namen CEO veröffentlichte, war die Spannung groß und tatsächlich, “Come With Me” war eine der besten Singles des Jahres und hatte ein wunderbares, verstörendes Video.
Der beste Nummer 1 Song des Jahres, der nie in den Charts war. Bitte liebe Fernsehmusikredakteure: einmal “Come With Me” bei Germanys Next Top Models Wok-WM im Hintergrund laufen lassen und wir haben endlich wieder einen Nummer 1 Hit aus einer besseren Welt.

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28.12.2010 von Christian Ihle
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Die zehn besten Popsongs 2010

von Christian Ihle

Bevor wir in den folgenden Tagen die Liste der zehn besten Songs des Jahres veröffentlichen noch einmal ein Blick zurück in das Reich der Hitparaden: welche zehn Songs waren gut und erfolgreich?
Im letzten Jahr riefen wir noch überrascht “kaum sind die Charts nicht mehr relevant, werden sie richtig gut” aus, was sich 2010 leider nicht ganz bestätigte, aber dennoch waren neben einem immer weiter wachsenden Song aus dem Vorjahr (ehrenvolle Verneigung ganz am Ende dieses Textes) doch zehn, zwanzig kleine Goldstückchen in den Charts vertreten.

10. Kylie Minogue: “All The Lovers”

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Beginnen wollen wir mit einer Altmeisterin, die im Gegensatz zu Madonna nach den frühen Teenie-Jahren nie wieder peinlich wurde, sondern seit gut 15 Jahren nun konstant krediblen Pop produziert. Zwar war “All The Lovers” nicht mehr auf dem Dekaden-Song-Erfolgsniveau wie “Can’t Get You Out Off My Head” aber im besten petshopboys Sinne erwachsener Pop!

Charts:
D: 10 / UK: 3

9. The Ting Tings: Hands


Die Ting Tings waren vor drei Jahren eine der überraschenderen Poperfolgsgeschichten mit dem brillanten “What’s My Name” (2007 unsere #4) und dem nicht minder überzeugenden “Shut Up And Let Go” (2008 unsere #4). Für ihr zweites Album zogen die beiden Tings für ein halbes Jahr nach Berlin und produzierten ihre erste Single “Hands” in der deutschen Hauptstadt – kurzzeitig spielten sie den Gedanken, aufgrund ihrer deutschen “Herkunft” die Single “Hans” zu nennen, wie sie dem NME augenzwinkernd erzählten. Im Vergleich mit dem recht ähnlich klingenden Mark-Ronson-Versuch “Bang Bang Bang” der bessere 80ies-Pop-Pastiche.

Charts:
D: – / UK: 29

8. Kanye West: Monster … weiter lesen

26.12.2010 von Christian Ihle
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Die zehn besten Alben 2010

von Christian Ihle

10. Christiane Rösinger: “Songs Of L & Hate” (Indiepedia)

Von Kleinkunst-Pastiche (der Song “Berlin”) bis zu Dylan-Hommage (das Albumcover) reichte Christiane Rösingers überraschendes Spätwerk “Songs Of L & Hate” (das im Titel wiederum Leonard Cohen zitierte). Andreas Spechtl, Mastermind der österreichischen Wahlberliner und letztjähriger Album-Des-Jahres-Gewinner Ja, Panik, unterstützte in den Arrangements, gibt Rösingers Ein-Mann-Backing-Band und verheiratet so die Scheitern-als-Kunst-Texte Rösingers mit der zart antreibenden Energie seiner Hauptband.

Höhepunkte:
* Berlin
* Desillusion
* Es Ist So Arg

Charts:
D: – / UK: -

9. Television Personalities: “A Memory Is Better Than Nothing” (Indiepedia)

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Die selbst für TVP-Heads unübersichtliche Diskographie der britischen Do-It-Yourself-Legende Dan Treacy erfuhr in diesem Jahr einen Neuzugang, den wir – ehrlich gesagt – nicht mehr erwartet hatten. Das konziseste Werk, das Treacy seit den 80ern veröffentlicht hat, erstmals seit langem wieder mit einer durchgängig überzeugenden Band und einer ausgefeilten Produktion, die dennoch nie Treacys Verrücktheit zu verstecken sucht. Wahrscheinlich das beste Album des Jahres, das von niemandem gehört wurde. Brillant.

Höhepunkte:
* The Good Anarchist
* Walk Towards The Light
* A Memory Is Better Than Nothing

Charts:
D: – / UK: -

8. Laura Marling: “I Speak Because I Can” (Indiepedia)


Man muss sich immer wieder bewusst daran erinnern: Laura Marling ist 1990 geboren. Gerade 20 Jahre alt geworden. Und hat trotzdem schon das zweite hervorragende Album ihrer Karriere veröffentlicht. Die unprätentiöse Göttin der britischen Folkszene, die von wirklich allen nur mit Bewunderung betrachtet wird, die selbst einen Jack White um Worte ringen lässt (und eine ebenfalls bemerkenswerte kleine Single spontan bei ihrem Studiobesuch aufnimmt), die mit “I Speak Because I Can” den minimalistischen Sound von “Alas I Cannot Swim” behutsam erweitert ohne ihn gleich der Stadion-Folk-Behandlung des Lebensabschnittpartners Marcus Mumford (& Sons) zu unterziehen.

Höhepunkte:
* Goodbye England (Covered In Snow)
* Alpha Swallows
* Devil’s Spoke … weiter lesen