Archive for the ‘Kuriositätenkabinett’ Category

16.04.2013 von Christian Ihle
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Beady Eye oder: so geht Corporate Identity!

von Christian Ihle

Liam Gallaghers Oasis-Nachfolgeband Beady Eye hat heute das Cover zu ihrer zweiten Platten veröffentlicht. Und wie man sieht: Beady Eye entwickeln konsequent die Artwork-Ideen des ersten Albums weiter. Wie aus einem Guss!


Altes Album:



Neues Album:

06.12.2012 von Christian Ihle
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Die Eels und der Grammy

von Christian Ihle

E, der Sänger der amerikanischen Indierockband Eels, gilt ja im Allgemeinen als Griesgram vor dem Herrn und Texter tieftrauriger Lieder. Aber dass das nur die halbe Wahrheit ist, zeigt der Doppelgänger des Unabombers in diesem Video einer Grammy Acceptance Speech – in der er nicht nur die üblichen Floskeln und Phrasen der anderen Grammygewinner wunderbar auf die Schippe nimmt (“Thank you very much, thank you to God, the almighty creator, who created everything… in the recording industry”) sondern gleich noch den ganzen blödsinnigen Preis mit seinen 87 Unterkategorien:


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Ein neues Eels-Album erscheint übrigens im nächsten Frühjahr, die erste Single gibt es bereits jetzt:


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02.08.2012 von Christian Ihle
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Dam Dam Da Da Da Daam. Korrekturen in der Süddeutschen Zeitung.

von Christian Ihle

Man mag manchmal etwas ungenau sein, was die Dressingvorlieben des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts anbelangt, aber dafür ist man bei den Kollegen in München aufs Peinlichste genau, wenn man Rockriffs, die Musikgeschichte geschrieben haben, transkribiert:


Deep Purple - Smoke On The Water


Chapeau!

19.04.2012 von Christian Ihle
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Pixies an Pannacotta und You Can Call Me Al – Carpaccio

von Christian Ihle

Was für eine schöne Idee, die der schwedische Fotograf Philip Karlberg hier entwickelt hat:



”Where is my mind” by The Pixies: Pannacotta.





”You can call me Al” by Paul Simon: Fruit carpaccio.


Probiert das mal mit Spotify, ihr Vinylverächter!


Mehr Platten mit wundervollen Speisen finden sich auf der Seite des Fotografen: hier entlang.

30.03.2012 von Christian Ihle
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Kochen und Theater mit Ja, Panik: Ein Ei so groß wie ein Kürbis zubereiten!

von Christian Ihle

ja panik theater


Das Ja-Panik-Imperium wächst und wächst. Dieses Wochenende spielen die Österreicher am Berliner HAU-Theater live zu einem Theaterstück von Patrick Wengenroth, das Rainald Goetz und Franz-Josef Wagner gegeneinander antreten lässt: KATARAKT/BRIEF AN DEUTSCHLAND VON RAINALD GOETZ/FRANZ JOSEF WAGNER.

Nicht genug damit beschäftigt, die Hochkultur zu erobern, haben Ja, Panik zu Beginn des Jahres beschlossen, den Kapitalismus mit eigenen Mitteln anzugreifen. So wurde folgerichtig der Jein-Ganik-Laden im Internet gegründet, bei dem die Gruppe Ja, Panik neue Maßstäbe im Bereich Band-Merchandise setzt und so beginnt am Boy-Division-Thron zu kratzen. Die Hamburger Band hatte bisher mit ihrem einklappbaren und überall mithinnehmbaren Schnapsglas des Popblogs liebsten Merch-Artikel feil geboten.





Im Jein-Ganik-Laden finden sich nicht nur ein flauschiges Wurstvogel-Stofftier oder handbeschriebene und mit Rotwein überschüttete T-Shirts (“Die Baumwollshirts werden erst mit einem Eddingweiter lesen

10.11.2011 von Christian Ihle
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Die irrsten Bücher der Welt: the weird book room.

von Christian Ihle

Die verrücktesten Bücher der Welt?
Der Internetbuchladen abebooks.com versammelt all die bizarrsten Buchtitel wie “The Bible & Flying Saucers”, “Teach your wife how to be a widow” oder den Klassiker “How to avoid huge ships” in einer Extra-Abteilung.

Auch praktische Tipps wie “Anybody can be cool …but awesome takes practice” oder “People with long ears – the pratical guide to donkey keeping” finden sich im weird book room ebenso wie all die Lexika und Nachschlagewerke die man schon immer vermisst hat, zum Beispiel “101 more uses for a Dead Cat” oder das “Who’s who of british beheadings”:

06.11.2011 von Christian Ihle
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Die alltägliche Klickgeilheit: Berliner Kurier

von Christian Ihle

Man ist ja viel gewohnt bei den Onlineumsetzungen deutscher Zeitungen und hat sich schon mit Fotostrecken abgefunden oder Frage-Antwort-Kataloge, die den Nutzer zwingen, zwanzig Mausklicks für die eine gewünschte Information zu liefern, weil leider immer noch in den Köpfen der Werbewirtschaft Pageimpressions als allein seligmachende Währung akzeptiert werden. Geschenkt, dass Verweilzeiten und Unique Users die – eben gerade auch aus Sicht der Werbung – sinnvollere Einheit wäre, das Klickmonster scheint nicht totzukriegen zu sein.

Vielleicht ist folgendes Beispiel auch gar keine Besonderheit, sondern schon Usus und mir lediglich nicht aufgefallen, weil ich mich zu selten zu Berliner Kurier und Konsorten verirre, aber dieses Interview mit Mickey Rourke, dieser Irrsinn, kann nur einer völligen Verachtung der eigenen Leser gegenüber entspringen.

Der erste Versuch das ganze Interview mit der Hollywood-Ikone zu lesen, schlug fehl. Ich hatte die gefettete Zeile für eine Verlinkung auf das Interview gehalten – wie man das eben in den letzten 15 Jahren Netz so gelernt hatte: ist ein Hinweistext unterstrichen oder hebt sich ab, dann handelt es sich um einen Link. Weit gefehlt!

Danach dachte ich: ok, der Berliner Kurier bringt nur einen Teaser online, damit sich die Menschen am Kiosk das Blatt in Papier kaufen, was ja eine durchaus legitime Vorgehensweise wäre – aber auch hier: Irrtum. Denn direkt darunter findet sich ein kleiner Kasten, überschrieben mit “Interview mit Mickey Rourke”, in dem man tatsächlich das komplette Interview Frage für Frage einzeln weiterklicken muss.

Klick 1:

Klick 2:

Klick 3:

etc…

Das, lieber Berliner Kurier, … weiter lesen

14.10.2011 von Christian Ihle
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Oasis-Ultras mit nötigem Kleingeld? 325.000 Pfund für ein Gallagher-Bild!

von Christian Ihle

Es gibt also auch Oasis-Ultras mit dem nötigen Kleingeld: gestern wurde bei Sotheby’s das Gemälde “Liam + Noel (Gallagher)” von Elizabeth Peyton für 325.000 Pfund verkauft – blieb damit aber sogar noch unter der Schätzung, die zwischen 350.000 und 450.000 Pfund erwartet hatte.

Vor zwei Jahren habe ich Elizabeth Peytons Ausstellung in der Whitechapel Art Gallery in Ostlondon besucht. Kleine, oft popkulturell inspirierte Bildchen, halt!, Gemälde, kaum größer als ein Portraitfoto. War nett anzusehen, trotzdem überrascht mich – als vom Kunstmarkt Ahnungslosen – dann doch die Summen, die dafür aufgerufen werden.

Der britische Guardian bezeichnete Peyton damals als das malende Gegenstück zu den (deutschen) Star-Fotografen Wolfgang Tillmans und Juergen Teller – und nannte Peyton an anderer Stelle “so hip that it hurts”, was überraschend ist, sind doch die Britpop-90er zumindest im Musikbereich geradezu das Gegenteil von hip.
Ebenfalls… weiter lesen

10.10.2011 von Christian Ihle
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Der Ronaldo-Preis für die flotteste Fettwerdung geht in dieser Woche an Axl Rose

von Christian Ihle

Da hatte jemand in letzter Zeit aber ordentlich Appetite – und augenscheinlich nicht nur auf Destruction:

Auf diesem Weg können wir auch noch eine eineinhalb Jahre alte Schmähkritik von Scott Weiland (Stone Temple Pilots) unterbringen, der nach einem Auftritt des auch schon Anfang 2010 wohlgenährten Axl Rose den Guns’n'Roses-Frontmann als “fat Botox-faced wig wearer” bezeichnet hatte… … weiter lesen

21.09.2011 von Christian Ihle
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Max Goldt, Kool Savas und Morrissey

von Christian Ihle

Da Kool Savas Anfang November nach vier Jahren Pause mit einem neuen Album namens “Aura” zurückkehrt, befasst sich sogar das Comic-Projekt von Max Goldt und Stephan Katz, Katz Und Goldt, heute mit dem Rapper (und mit Morrissey. Und einem sprechenden Kaktus.):

(größer? klick!)

via Katz und Goldt