Archive for the ‘Nick Hornby Land’ Category

29.08.2012 von Christian Ihle
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Schmähkritik (504): Die 30 reichsten DJs der Welt wie Eric Prydz, Steve Aoki und DJ Tiesto in der DJ Rich List

von Christian Ihle

Das Noisey-Internetmagazin hat die “DJ Rich List” – also die Liste der 30 best bezahlten DJs – kommentiert.


Eric Prydz:



“If there’s one thing this list prove it’s that you can have one mega-hit and forge a successful DJ career until the end of your days. Everyone knows “Call On Me”, but really? Who’s going to see this guy in 2012? You might as well go and see DJ Otzi (who unjustly doesn’t feature in this list). Chief income: Looking at his recent discography, Eric seems to be the king of the major label B-side remix. He’s probably still getting mad dollar off out-of-touch music biz bods who think people still buy CD singles.”


Steve Aoki:



“The question is not who is Steve Aoki, but rather,… weiter lesen

03.08.2012 von Christian Ihle
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Sight & Sound: Die besten Filme aller Zeiten

von Christian Ihle




Es gibt tausende Filmbestenlisten – auch wir im Popblog haben schon eine der 50 Besten des letzten Jahrzehnts veröffentlicht. Aber es gibt die eine Liste, die Königin im Listenwesen. Seit Jahrzehnten bereits befragt das Magazin “Sight & Sound” des British Film Institute Kritiker und Regisseure genau einmal im Jahrzehnt nach ihren Lieblingstiteln und aggregiert dann ein Gesamtergebnis.


Die erste neue Nummer 1 seit 50 Jahren


Die neue Liste, am gestrigen Donnerstag veröffentlicht, darf dann auch gleich eine Sensation verkünden: zum ersten Mal seit 50 Jahren ist nicht mehr die ewige Nummer 1 “Citizen Kane” von Orson Welles zum besten Film aller Zeiten gekürt worden, sondern Hitchocks “Vertigo”. Somit wurden in der Geschichte der 60jährigen Umfrage gerade einmal drei verschiedene Filme zum “Besten” seiner Zeit gewählt: neben den beiden erwähnten gewann Vittorio De Sicas zentrales Werk… weiter lesen

26.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 10 – 1

von Christian Ihle

Nachdem alle in hektischer Aufregung ihre Jahrzehntcharts zusammenstellten, zog sich das Popblog in ein einsames Programmkino zurück und tüftelte einige Monate an seiner definitiven “Die besten 50 Filme der letzten zehn Jahre” – Liste. Ausgiebiges Debattieren und Abstimmen später ist die “besten Filme des Jahrzehnt”- Liste nun vollständig.


(Die bisherigen Folgen Platz 50 – 35, Platz 34 – 21 und Platz 20-11 verbergen sich hinter den jeweiligen Links)


Der Countdown kann beginnen:

10. Oldboy (Regie: Chan-Wook Park, Südkorea, 2003)


oldboy


“Oldboy” war ein Ungetüm. Auf den ersten Blick war der koreanische Cannes-Sieger nur ein Genrefilm, ein Vengeancemovie, ein Rachestreifen. Doch als uns Chan-Wook Park nach 40 Minuten mit der Auflösung des “wer?” zum ersten Mal den Boden unter den Füßen weggezogen hatte, dämmerte uns, dass wir hier keinem Film, sondern einem Ereignis beiwohnen – in dem (selten genug!) nach einem “warum?” gefragt wird. Und der koreanische Meisterregisseur, vielleicht der talentierteste Bilder-Arrangeur seiner Generation, hat auch in den kommenden eineinhalb Stunden seiner Geschichte von shakespear’schen Ausmaßen nicht nachgelassen, uns zu überraschen, zu überwältigen und – wie die Hauptfigur selbst – sprachlos zurückzulassen, weil uns das offene Ende, nach allen möglichen Brutalitäten zuvor, aus dem Kino hinauslächelte und wir nicht wussten, ob wir gerade tatsächlich das letzte verbliebene Tabu gut heißen sollten. (CI)



9. 28 Days Later… (Regie: Danny Boyle, UK 2002)


28 days later


Das letzte Jahrzehnt läutete in mehrfacher Hinsicht das furiose Comeback des britischen Regisseurs Danny Boyle ein, der mit “The Beach” nach Hollywood ausgezogen war, nur um dann mit der … weiter lesen

25.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 20 – 11

von Christian Ihle

Der dritte und vorletzte Teil unserer die besten Filme der letzten Dekade – Liste. (Teil 1: Plätze 50 – 35 und Teil 2: Plätze 34 – 21)



20. Der Knochenmann (Regie: Wolfgang Murnberger, Österreich 2009)


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Jetzt ist schon wieder was passiert. Und immer wenn es passiert, ist zufälligerweise der Brenner in der Nähe, um als muffiger, lebensmüder und bis an die Schmerzgrenze zynischer Privatdetektiv den Mörder zu finden. Wie ist die Kinowelt eigentlich bis zum Jahr 2000 ohne das österreichische Dreiergespann Wolf Haas (von ihm stammen die Buchvorlagen), Wolfgang Murnberger (Regisseur) und Josef Hader (spielt den Brenner) ausgekommen? Mit seinem dritten Brenner-Film hat das Trio dem Ganzen die Krone des schwarzen Humors aufgesetzt. „Der Knochenmann“, gespielt von Josef Bierbichler, bringt um, was ihm nicht in den Kram passt und lässt die Leichen praktischerweise… weiter lesen

24.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 34 – 21

von Christian Ihle

Der zweite Teil unserer definitiven Dekadenfilmliste, die Plätze 21 bis 34. (Teil 1: Plätze 35-50)


34. The Tracey Fragments (Regie: Bruce McDonald, Kanada 2007)





Die zwei Gesichter der Ellen Page: die Nachwuchs-Hoffnung pendelt seit einigen Jahren schon zwischen niveaulosen Blockbustern (“X-Men”), erfolgreichen Feel-Good-Indiefilmchen (“Juno”) und brutalen Arthouse-Movies (“Hard Candy”). “The Tracey Fragments” ist der letzteren Rubrik zuzuordnen und zeigt eine Ellen Page in teils bis zu 15 verschiedenen Splitscenes auf der Kinoleinwand.


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Sie zetert und weint, schreit oder sitzt apathisch auf der Rückbank eines Busses und sucht ihren kleinen Bruder Sonny – von dem nicht klar ist, ob er weggelaufen oder Opfer eines Verbrechens geworden ist. Die Tour-de-Force, der Ellen Page da ausgesetzt wird, ist Oscar-verdächtig. Aufgrund der wirklich bitteren und desillusionierenden… weiter lesen

23.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 50 – 35

von Christian Ihle

Nachdem alle in hektischer Aufregung ihre Jahrzehntcharts zusammenstellten, zog sich das Popblog in ein einsames Programmkino zurück und tüftelte einige Monate an seiner definitiven “Die besten 50 Filme der letzten zehn Jahre” – Liste. Dabei wurde diesmal auch nicht der Egomanie Vorzug gegeben, sondern eine Jury einberufen. Katja Peglow (Missy Magazin u.a.), Robert Heldner (Sellfish Fanzine u.a.) und Silvia Weber (Vanity Fair Online u.a.) durften ihre Top-Filme nominieren und die der anderen bewerten, so dass wir eine ausgewogene, unbestechliche Top-50-Liste letzen Endes zusammen stellen konnten. Nominierbar waren alle Filme, die laut imdb in den Jahren 2000 – 2009 gedreht wurden bzw. innerhalb dieser Dekade ihre Erstaufführung in deutschen Kinos feierten:


Heute Teil 1, die Plätze 50 – 35:


35. There Will Be Blood (Regie: Paul Thomas Anderson, USA 2007)




Viel… weiter lesen

19.01.2012 von Christian Ihle
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Quentin Tarantinos Lieblingsfilme 2011

von Christian Ihle

Quentin Tarantino ist nicht nur Regisseur, sondern vor allem auch Filmfan. Das ist einer der Gründe, warum Filmempfehlungen von Tarantino immer zu den interessantesten der Filmindustrie gehören. Ein zweiter Aspekt ist seine scheuklappenfreie Herangehensweise: aufgewachsen mit b-Movies, Nouvelle Vague, asiatischem Kino und dem New Hollywood der 70er kann sich Tarantino für Action wie Arthouse gleichermaßen begeistern.

Seine 2011er Top-Ten-Liste ist allerdings tatsächlich in Teilen verblüffend. Wer hätte erwartet, dass Tarantino tatsächlich die beiden allseits verrissenen grünen Superheldenfilme Green Lantern & Green Hornet zumindest lobend erwähnt? Ansonsten finden sich Altmeister (Woody Allen), Brüder im Geiste (Kevin Smith), Superhelden (X-Men) und, ja, b-Movies neuerer Machart (Attack The Block, Planet Der Affen) wild durchmischt in Quentins Filmwelt wieder. Während man bei seinem Hass-Filmen durchaus das eine oder andere mal zustimmen kann, wundert doch die Nennung von Francoise Ozons “Das Schmückstück” und des allseits gefeierten Feministen-Western “Meek’s Cutoff”.


Die Topweiter lesen

08.03.2011 von Christian Ihle
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Die 100 besten britischen Filme aller Zeiten

von Christian Ihle

Das TimeOut Magazin London, Vorbild für alle Stadtmagazine dieser Welt, hat eine hervorragende Liste der besten britischen Filme zusammengestellt, die von einer illustren Jury gewählt wurden.

Die ganze Liste ist des Lesens wert, hier nur als Appetitanreger einige Listeneinträge, die ausdrücklich des Popblogs “Thumbs Up!” bekommen:

97. 28 Days Later… (2002, Danny Boyle)

“The zombie segments, while tense, violent and gruesome, are a sideshow to the story’s main thrust: our predisposition towards outright selfishness and savagery when even our most basic of needs are whipped from beneath our feet.”

95. London to Brighton (2006, Paul Andrew Williams)

“A rape, revenge and road movie (in that order) about a distressed young girl (Georgia Groome) helped by a prostitute (Lorraine Stanley – stunning) to flee a gang of tinpot hoods, it’s a film where no shot, line and character is wasted.”

94. 24 Hour Party People (2002, Michael Winterbottom)

“The film remains one of the purest pleasures in modern British cinema: scrappy, inconsistent, inventive, insightful, heartfelt and wickedly funny.”

92. Dead Man’s Shoes (2004, Shane Meadows. Dt. Titel: “Blutrache”)

“Shane Meadows’s fourth film shows the importance of staying true to your instincts. ‘Dead Man’s Shoes’ was an uncompromising and successful attempt by Meadows to rediscover his old voice.”

90. Blue (1993, Derek Jarman) … weiter lesen

31.12.2010 von Christian Ihle
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Der Filmjahresrückblick 2010. A Year In Pictures.

von Christian Ihle

10. Anvil! – The Story Of Anvil. (Regie: Sacha Gervasi) imdb

Auf den ersten Blick war Anvil, die Geschichte um eine gescheiterte Hardrockband aus den frühen 80ern, eine Echtlebenvariante von Spinal Tap und wäre schon aufgrund dessen eine lobende Erwähnung wert, sind doch genügend absurde, lustige Momente auf einer Europatournee abgehalfterter Metaller zu erleben. Aber dass Anvil! über all den Klamauk hinaus ein stolzes Herz hatte und das Bild einer lebenslangen Freundschaft und des Wunschs nach ewiger Adoleszenz zeichnete, hob Anvil! weit über das große Vorbild hinaus.

9. Machete (Regie: Robert Rodriguez) imdb


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Eigentlich war Machete nur ein Versehen. Als sich die beiden Buddies Robert Rodriguez und Quentin Tarantino mit ihrem Grindhouse-Projekt austobten, drehten sie noch Fake-Trailer zu nicht existenten Filmen, um das Double-Feature-Feeling auch wirklich heimzuhämmern. Der Trailer zu Machete kam so gut an, dass zwei Jahre später Rodriguez tatsächlich aus der kleinen Idee einen großen Film schuf und im Vorbeigehen gleich noch Danny Trejo, dem ewigen Nebendarsteller Hollywoods, ein verdientes Denkmal setzte. Kuriose Fußnote: Machete war dabei auch noch besser als seine beiden Grindhouse-Mutterfilme “Planet Terror” und “Death Proof” – die aufrichtigste Exploitation- und Grindhouse-Hommage! Und ein Höllenspaß!

8. Enter The Void (Regie: Gaspar Noé) imdb … weiter lesen

29.12.2010 von Christian Ihle
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Die zehn besten Songs 2010

von Christian Ihle

10. Belle & Sebastian: I Want The World To Stop



Ach wie groß waren die Hoffnungen auf eine Rückkehr zu alter Klasse, als Belle & Sebastian ihren Northern-Soul-Knaller “I Want The World To Stop” als erste Single des neuen Albums veröffentlichten. Nicht einmal die melodische Ähnlichkeit zu Gigi D’Agostinos “La Passion” konnte unsere Füßlein still bekommen, tanzen wollten wir, in unseren schönsten Anzügen!

9. CEO: Come With Me


Wer in den letzten Jahren nach krediblem Pop, der überhaupt nicht erwachsen sein wollte, sondern Riot! schrie, ausschau hielt, musste zwangsläufig über die beiden Schweden von Tough Alliance stolpern. Als mit Eric Berglund die eine TA-Hälfte nun 2010 sein erstes Solo-Album unter dem Namen CEO veröffentlichte, war die Spannung groß und tatsächlich, “Come With Me” war eine der besten Singles des Jahres und hatte ein wunderbares, verstörendes Video.
Der beste Nummer 1 Song des Jahres, der nie in den Charts war. Bitte liebe Fernsehmusikredakteure: einmal “Come With Me” bei Germanys Next Top Models Wok-WM im Hintergrund laufen lassen und wir haben endlich wieder einen Nummer 1 Hit aus einer besseren Welt.

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