Quentin Tarantino ist nicht nur Regisseur, sondern vor allem auch Filmfan. Das ist einer der Gründe, warum Filmempfehlungen von Tarantino immer zu den interessantesten der Filmindustrie gehören. Ein zweiter Aspekt ist seine scheuklappenfreie Herangehensweise: aufgewachsen mit b-Movies, Nouvelle Vague, asiatischem Kino und dem New Hollywood der 70er kann sich Tarantino für Action wie Arthouse gleichermaßen begeistern.
Seine 2011er Top-Ten-Liste ist allerdings tatsächlich in Teilen verblüffend. Wer hätte erwartet, dass Tarantino tatsächlich die beiden allseits verrissenen grünen Superheldenfilme Green Lantern & Green Hornet zumindest lobend erwähnt? Ansonsten finden sich Altmeister (Woody Allen), Brüder im Geiste (Kevin Smith), Superhelden (X-Men) und, ja, b-Movies neuerer Machart (Attack The Block, Planet Der Affen) wild durchmischt in Quentins Filmwelt wieder. Während man bei seinem Hass-Filmen durchaus das eine oder andere mal zustimmen kann, wundert doch die Nennung von Francoise Ozons “Das Schmückstück” und des allseits gefeierten Feministen-Western “Meek’s Cutoff”.
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