Archive for the ‘On My Stereo’ Category

09.07.2012 von Christian Ihle
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Playlist (2): London Songs

von Christian Ihle




Zurück aus England, Laura Marling und neben den Stone Roses im Heaton Park unter anderem Laura Marling in der Royal Albert Hall & Damon Albarns Oper “Dr Dee” im London Coliseum gesehen. Deshalb gleich noch nach unserer “Streets Of London” – Playlist hier auch noch eine Playlist mit Songs über London (bzw. die London gleich im Titel tragen). Wenn das Popblog schon England-Urlaub macht, sollen die Damen und Herren Leser wenigstens auch was davon haben…


Heute Teil 2, Songs mit London im Titel*


Link zur Spotify Playlist

Tracklist


1. Oi New York! This Is London! – David E Sugar (nicht auf Spotify)
2. I Love London – Crystal Fighters
3. London Girls – Kid CuDi (nicht auf Spotify)
4. Hey London – Chiddy Bang feat. Hot Chip (nicht auf Spotify)
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28.06.2012 von Christian Ihle
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Playlist (1): Streets Of London

von Christian Ihle




“Let me take you by the hand and lead you through the streets of London” sang Ralph McTell in seinem Folk-Klassiker, der unzählige Male gecovert wurde – unter anderem auch in einer herrlich rotzigen Zuspätkommerpunkversion der Anti-Nowhere League.


Playlist Link auf Spotify


Damit soll unsere musikalische Reise durch London beginnen, die uns quer durch die britische Hauptstadt führt. Wir besuchen das Stadion von West Ham United mit den Cockney Rejects, treiben uns mit Morrisseys “Hairdresser On Fire” am Sloane Square in Chelsea herum, nehmen einen Drink in Pulps “Bar Italia” in Soho, gucken nach den East End Boys und den West End Girls, heiraten aber letztendlich ein Mädel aus Clapham in “Up The Junction” von Squeeze, sind der letzte lebende Junge in New Cross dank Carter USM und verabschieden uns mit Emmy The Great und dem brutalistischen Trellick Tower… weiter lesen

13.10.2010 von Christian Ihle
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Bhang Bhang, It’s Lo-Fi! The Summer Of Lo-Fi 2010

von Christian Ihle

Manche Geschichten können sich noch so lange andeuten und im Untergrund brodeln, letzten Endes überrascht es doch, wenn eine gewisse Massenwirkung einsetzt.

The Summer Of Lo-Fi 2010

So auch mit unserem liebsten Genre der letzten Jahre, dem hilflos bandübergreifend betitelten Lo-Fi- Sound. Zwar hatten wir schon in der Vergangenheit von Bands wie No Age und Girls geschwärmt (von Love Is All als skandinavischem Vertreter und Popblog Album des Jahres 2006 ganz zu schweigen) und in diesem Januar beinah ausschließlich Lo-Fi-Bands in der Gitarrenecke unserer „next big thing“ – Jahresvorausschau präsentiert, doch wie sehr dieser Sommer von krachigen Gitarren, schwächlicher Produktion und dahinter gut versteckten Hymnen beherrscht war, hat auch uns überrascht.

We’ve Got a Fuzzbox and We’re Gonna Use It

Dabei ist Lo-Fi auch noch ein bemerkenswert wenig konkreter Genrebegriff. Worauf kann man sich einigen? Die Bands bevorzugen es, ihre im Grunde an Melodien reichen Songs nicht auszustellen, sondern mehr hinter scheinbar schäbiger Produktion zu verstecken und das Gitarrengeschrammel gerne zu überdrehen bis die Regler am Mischpult dunkelrot ausschlagen.

Doch schon bei den Einflüssen treten Schwierigkeiten auf: die meisten der Lo-Fi-Bands scheinen sich auf die Idee der Ramones, Phil-Spector- und Girl-Group-Hymnen in zweiminütigen Krachattacken auf ihre Essenz zu reduzieren, einigen zu können.
Ein anderer Teil der Lo-Fi-Bands um die Pains Of Being Pure At Heart beruft sich eher auf die vorwiegend britischen Kollegen des C-86-Indiepops und auf Wedding Present (die Crocodiles dagegen auf Jesus & The Mary Chain), eine Band wie The Drums hat gar die Post-Punk-Basslinien aus der Factory Records – Zeit nach 2010 gerettet, ohne sich dabei dem vorherrschenden Post-Punk-Sound der letzten Jahre via Gang Of Four zu ergeben.

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Daneben gelingt es den Minimalisten von Ty Segall zu Sleigh Bells hauptsächlich über Monsterriffs in größtmöglicher Verzerrung ihre Songs zu leiten und somit sich den DIY-Ursprüngen der White Stripes zu nähern, auch wenn das dort vorherrschende Blues-Songwriting-Ideal für die neuen Protagonisten kein Thema ist. Dass Jonathan Richman und seine Modern Lovers nicht fehlen dürfen, wenn über Lo-Fi gesprochen wird, daran haben spätestens The Soft Pack (formerly known as The Muslims) mit Nachdruck erinnert. Sogar noch ältere Vorbilder kann man in den Surf-Rock-Gitarren von Best Coast und den Crocodiles verorten, während der junge wilde Kiffer Nathan Williams aka Wavves im Grunde ein Nirvana-Grunge-Songwriting bevorzugt, seine Songs aber in beinah unanhörbarer Verzerrung aufnimmt, so dass Cobain’sche Feinheiten nur wie eine ferne Erinnerung durchklingen.

City On Drugs

Die Saat für die amerikanische Lo-Fi-Faszination wurde im „The Smell” Club in Los Angeles vor einigen Jahren gelegt. Insbesondere No Age mit ihrem Ambient-Punk dürfen als Könige der Smell-Szene gelten, haben sie doch auf ihrem ersten Album dem „The Smell” Club Referenz erwiesen, in dem sie sein trostloses Äußeres aufs Cover hoben. Dort spielten neben No Age auch Abe Vigoda, The Mae-Shi, Times New Viking oder Mika Miko, die allesamt zwar eine Lo-Fi-Ästhetik bevorzugen und den DIY-Gedanken hochhalten, aber im … weiter lesen

30.06.2009 von Christian Ihle
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On My Stereo: Juni 2009

von Christian Ihle

Was dreht sich eigentlich so auf den Plattentellern des Popblogs, losgelöst von allen Release-Notwendigkeiten? On My Stereo:

The Big Pink – Velvet

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Lange bin ich den beiden Briten skeptisch gegenüber gestanden (und habe sie einst bewußt bei der Popblog-Jahresvorausschau weggelassen), aber “Velvet” hat mich jetzt doch bekommen. Vielleicht wird das sogar in Deutschland was, denn dem Song sollten doch die Horden an Depeche Mode – Fans etwas abgewinnen können. Die restlichen Songs bewegen sich mehr in Richtung My Bloody Valentine mit elektronischem Drone.

Blur – The Universal

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Am Freitag geht es in den Londoner Hyde Park, um den Helden der Adoleszenz zuzujubeln. Blur wiedervereinigt mit Graham Coxon, das wird ein Fest, keine Frage. Von ihren vielen guten Videos ist Blurs Clockwork Orange – Hommage “The Universal” sicherlich eines der schönsten.

Florence & The Machine – Kiss With A Fist
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29.04.2009 von Christian Ihle
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On My Stereo: April 2009

von Christian Ihle

Was dreht sich eigentlich so auf den Plattentellern des Popblogs, losgelöst von allen Release-Notwendigkeiten? On My Stereo:

Manic Street Preachers – Jackie Collins Existential Question Time

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Interessiert es eigentlich noch jemanden, dass die Manic Street Preachers immer noch weiterspielen? Wenn nicht: jammerschade. Die verbliebenen drei Waliser haben die Gedichtbüchlein des auf immer verschollenen ehemaligen Bandmitglieds Richey Edwards geplündert und veröffentlichen im Mai ein kompromissloses, raues Werk, das begeistert wie kein Manics-Album seit Jahre mehr.

The Kinks – Harry Rag

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Aus der Reihe: deutsche Punkgrößen bennen sich nach englischen Songs – Harry Rag, Sänger und Gitarrist von S.Y.P.H., nahm sich die britischste aller britischen Bands zum Vorbild und nannte sich nach dem zu Unrecht weniger bekannten Kinks-Song “Harry Rag” aus dem Album “Something Else”.

The Clash – Janie Jones
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31.03.2009 von Christian Ihle
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On My Stereo: März 2009

von Christian Ihle

Was dreht sich eigentlich so auf den Plattentellern des Popblogs, losgelöst von allen Release-Notwendigkeiten? On My Stereo:

Chairlift – Bruises (2008)

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Einer der besten Songs, den 2008 auf den Teller gelegt hatte. Etwas überraschend, dass Apple ein Lied, das so explizit auf eher roughere sexuellen Vorlieben verweist (“I got bruises on my knees for you / And grass stains on my knees for you / Got holes in my new jeans for you / Got pink and black and blue”) für seine Werbespots verwendet, aber das soll uns nur recht sein.

Wire – Outdoor Miner (1978)
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